Die weiße Löwin

von Henning Mankell 
3,9 Sterne bei555 Bewertungen
Die weiße Löwin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (406):
reisendebuechers avatar

Von den drei Teilen, die ich bisher gelesen habe, der spannendste Teil! Sehr empfehlenswert!

Kritisch (31):
Yayas avatar

Die anderen waren viel besser. Sehr langweilig für mich

Alle 555 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die weiße Löwin"

Bei der Aufklärung eines Mordfalls kommt Wallander einem Komplott gegen Nelson Mandela auf die Spur. Wallanders vierter Fall

In Südafrika beschließt die Burenorganisation »Komitee«, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt.

Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung durch den ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden, als Konovalenko eine junge Frau erschießt. Als Kommissar Wallander die Dimension seines Falls erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und den Frieden in Südafrika.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423212144
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.2002 bei DHV - Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,9 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne150
  • 4 Sterne256
  • 3 Sterne118
  • 2 Sterne26
  • 1 Stern5
  • Sortieren:
    sommerleses avatar
    sommerlesevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Mein Lieblings-Wallander-Krimi ist ein fesselnder Politthriller!
    Dieser fesselnde Politthriller thematisiert die Apartheid

    "*Henning Mankell*" schrieb den dritten Wallander-Krimi "*Die weiße Löwin*", um auf seine Art gesellschaftliche Kritik zu äußern. Das Buch erschien erstmalig im Jahr 2000 im "*dtv*".

    Bei der Aufklärung eines Mordfalls kommt Wallander einem Komplott gegen Nelson Mandela auf die Spur. In Wallanders drittem Fall beschließt die Burenorganisation »Komitee«, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt. Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung, sein russischer Ausbilder erschiesst die junge Frau. Als Wallander die Verbindung erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und des Friedens in Südafrika.

     
    Kommissar Wallander hat einen schwierigen Fall aufzuklären, der Mord an einer Frau in Schweden führt ihn zu einer südafrikanischen Bruderschaft. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Auftragsmord, der in Verbindung steht zu dem Plan, Nelson Mandela zu ermorden. 
    Das allein zeigt schon die gesellschaftliche Brisanz, die in diesem Krimi herrscht. Henning Mankell lebt selbst in Südafrika und bringt seine Kenntnisse zur politischen Situation geschickt in die Handlung ein. Apartheid und Chancenlosigkeit sind auch heute noch ein großes Problem in Südafrika.

    Seine Charaktere zeichnet Mankell wie gewohnt mit großer Authenzität und seinen Kurt Wallander stellt er weiterhin als introvertierten, einsamen Menschen dar. Diese Normalität des Kommissars macht ihn wohl so beliebt beim Leser, denn man fühlt sich ihm sofort nah und folgt seinem Handeln mit großer Neugier durch das Buch. Denn die gewohnte kriminelle Aktion in Ystad ist nichts gegen die organisierte Kriminalität, der Wallander hier gegenüber steht. Er gerät dabei an seine physischen und psychischen Grenzen, wird fast zum Amokläufer, doch letztendlich schafft er den Spagat und löst den Fall.
     
    Das Geschehen wird durchgängig spannend geschildert und der gesamte Ablauf wirkt treffend und logisch konstruiert. Man kann den politischen Gegebenheiten und den gesellschaftlichen Spannungen gut folgen und versteht die kriminellen Pläne genau. 

    Die weisse Löwin ist ein fesselnder Kriminalroman mit Kommissar Kurt Wallander, der raffiniert aufgebaut ist und auch gesellschaftspolitische Kritik übt. Ein tolles Buch mit Blick auf  Südafrika und seine Menschen.

    Kommentieren0
    57
    Teilen
    widder1987s avatar
    widder1987vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tiefgängig, aber nicht spannend geschrieben wie man´s von Hennig Mankell kennt
    Zwei Welten prallen aufeinander...

    Klappentext: Bei der Aufklärung eines Mordfalls kommt Wallander einem Komplott gegen Nelson Mandela auf die Spur. Wallanders vierter Fall In Südafrika beschließt die Burenorganisation »Komitee«, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt. Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung durch den ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden, als Konovalenko eine junge Frau erschießt. Als Kommissar Wallander die Dimension seines Falls erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und den Frieden in Südafrika...

    Fazit: Der dritte Roman der Kurt-Wallander-Reihe von Hennig Mankell names "Die weiße Löwin" handelt auf zwei Kontinent wie in zwei Länder, die unterschiedlicher kaum sehen können und Kurt Wallander betritt berufliches wie persönliches Neuland.

    Die knapp 540 Seiten beschäftigen sich detailiert mit der Vorbereitung eines Attentat auf Nelsen Mandela und des Aus- und Nebenwirkungen des Trainings in (Süd)Schwedens, wo Kriminalkommesar Wallander hautnah den Ernst der Brutalität in den Land auf der anderen Häfte der Erdballes begegent.

    Hennig Mankell schreibt im seinen vertrauten Erzählton -lebhaft und detailfreudig- und mit wiederholenden Kapital- bzw. Absatzeinstiegen, die den Leser schon die Spannung durch die Preisgabe der Ereigniserwähnung nimmt. Das Buch ist in drei Handlungsstänge aufgeteil, die sich paralell und teilweise berührend aufgebaut und den Leser durch nicht vorhandenden Überleitung in der Raum-Ebene irriert statt fesselt. Die Story ist auch noch von hinten aufgerollt, also des Rätsellösung am Anfang und die Handlung stellt sich hinten an. An der Tiefgängigkeit ist beim schwedisch Kultautor Mankell, der Afrika als zweite Heimat bezeichnet, nicht zu rücken und somit ist diese Werk eine gute Zeitmomentaufnahme der politischen Umstellung Südarikas und des 'Unsichbarem' unter uns...2,0 Sterne

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Maki7s avatar
    Maki7vor 3 Jahren
    Die weisse Löwin - Henning Mankell

    Louise Akerblom verschwindet spurlos aber es gibt kein Motiv für ein Verbrechen. Die Frau war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Wallander und sein Team setzen alles daran Louise zu finden.Parallel dazu wird in Südafrika ein Attentat auf Nelson Mandela vorbereitet. Das Komitee sendet den Attentäter nach Schweden zur Ausbildung.
    Es ist mein dritter Wallander und der hat mir leider nicht so gut gefallen. Es war mir zu wenig Wallander und zuviele andere Geschichten. Auch wenn es durchaus Interessantes über die Buren und Südafrika gab, fand ich es zu langatmig. Etliches erschien mir nicht ganz schlüssig und an den Haaren herbeigezogen, so dass ich tatsächlich überlegt habe abzubrechen. Die ganze "Spannung" findet nur in der Jagt zwischen Wallander und Konovalenko statt, aber für mich als Leser gab es kaum Rätsel, da alle Täter von Anfang an klar waren.Während mir bei den beiden vorherigen Büchern Wallander und seine Polizeiarbeit realistisch und glaubhaft daherkamen, war das in diesem hier nicht der Fall. Unlogisches Vorgehen sowohl von Wallander wie auch von den Kriminellen und künstlich in die Länge gezogen.

    Kommentieren0
    22
    Teilen
    Birgit_Hermanns avatar
    Birgit_Hermannvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    kommt erst langsam daher, verknüpft aber dann den unscheinbaren Norden mit der Apartheid, super Kombination

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    rd19779s avatar
    rd19779vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Bei aller Liebe: Nein! Ich bin äußerst kritisch bei Krimis, weil dem Leser zu oft zu gravierende Ungereimtheiten als durch den großartigen Meister-Detektiv ›vorhergesehen‹ bzw. ›eingeplant‹ untergeschoben werden. Das ist zwar bei Henning Mankell nicht der Fall, aber der verzettelt sich gerne mal mit seinen eigenen politischen Anliegen und damit leider auch Kommissar Wallander: dieses Buch musste ich abbrechen, denn es nervte nur noch!
    Louise Åkerblom ist weg, spurlos verschwunden – scheinbar ohne Motiv und ohne Spur. Sie wurde ermordet, weil sie zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort war. Wer der Täter und was sein Motiv war, wird schnell klar – und das nicht, wegen der Ermittlungen, die befördern eher einen einzelnen schwarzen Finger zu Tage. Was es damit auf sich hat, bleibt auch nicht lange ein Geheimnis: auf den südafrikanischen Schwarzen-Führer Nelson Mandela wurde durch eine Terrorgemeinschaft der weißen Buren ein schwarzer Killer angesetzt, der in Schweden ausgebildet werden soll, wobei etwas schief geht…
    Hier musste ich denn aufhören, weil es nur noch anstrengend und unlogisch wurde: so wird wohl Wallander noch entführt und findet so wieder mit seiner Tochter zusammen – wie ich beim Querlesen wahrnahm. Eventuell hab ich mir ja eine Chance vertan, aber es gab leider nur sehr wenig Weiterentwicklung in der Handlung auf all den vielen zugetexteten Seiten und ich nutze meine wenige Freizeit lieber für gute Bücher!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    simonegs avatar
    simonegvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Bei der Aufklärung eines Mordfalls kommt Wallander einem Komplott gegen Nelson Mandela auf die Spur. Wallanders dritter Fall. In Südafrika beschließt die Burenorganisation áKomiteeá, das Ende der Apartheid mit Gewalt aufzuhalten: Die heimtückische Ermordung Nelson Mandelas soll das Land ins Chaos stürzen. Angeheuert wird der schwarze Berufskiller Mabasha so wird der Verdacht von den Weißen abgelenkt. Mabasha erhält in Schweden eine Spezialausbildung durch den ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko. Es kommt zu Spannungen zwischen den beiden, als Konovalenko eine junge Frau erschießt. Als Kommissar Wallander die Dimension seines Falls erkennt, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um das Leben Mandelas und den Frieden in Südafrika...

    Es ist wie immer spannend, aber irgendwie etwas an den Haaren herbeigezogen, finde ich. Toll ist natürlich wieder das private Umfeld von Wallander - Tochter und Vater. Beide werden hervorragend in die Geschichte eingebunden.

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    MEmmas avatar
    MEmmavor 8 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Hmm, war nicht so der Brüller. Werd nun auch erstmal Pause mit dem Wallander machen und dann die Reihe zuende lesen. Hatte mir aber mehr von versprochen. Grad das Ende fand ich blöd.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Winterzaubers avatar
    Winterzaubervor 9 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Ich bin ein absoluter Fan der Wallander-Serie, auch dieses Buch hat mich total überzeugt !!! Spannend, realistisch !!!

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    ralluss avatar
    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Südafrika ist der politische Hintergrund des dritten Wallanders. Spannend und wieder gewohnt mit gesellschaftlicher Kritik versehene Mankell Krimi.

    Kommentare: 2
    29
    Teilen
    Neles avatar
    Nelevor 9 Jahren
    Kurzmeinung: wallander mutiert nach und nach zu meinen lieblingsermittlern. mankell gleichzeitig zu einem meiner lieblingsautoren!
    Rezension zu "Die weiße Löwin" von Henning Mankell

    Im Buch "Die weiße Löwin" ermittelt Komissar Wallander in seinem dritten und womöglich schwierigsten Fall. Das Verschwinden einer Frau führt den Ermittler ziemlich schnell auf eine ganz andere Spur. Es geht um eine südafrikanische Bruderschaft und einen eventuellen Auftragsmord.
    Ich fand es überaus spannend, dass Mankell in diesem Buch die Verzahnung zwischen reellen Personen und den fiktiven Ermittlern schafft. Die Verbindung von Schweden (Wallander) und Südafrikas (de Klerk, Mandela) ist wunderbar gelungen.
    Das Buch war von Anfang bis Ende spannend und in keinster Weise überzogen oder unrealistisch. Komissar Wallander wird in diesem Buch auch "noch mehr Mensch" als in den vorigen Büchern, man baut plötzlich eine Bindung zu ihm auf und fiebert förmlich mit. Absolut empfehlenswert!

    Kommentieren0
    20
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks