Hunde von Riga

von Henning Mankell 
4,0 Sterne bei658 Bewertungen
Hunde von Riga
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Positiv (484):
Hellena92s avatar

Gruselig und so spannend!

Kritisch (28):
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Das war leider nix! An den Haaren herbeigezogene Handlung, die mit dem Wallander, den ich kenne, nichts zu tun hat. Schade um die Lesezeit.

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Inhaltsangabe zu "Hunde von Riga"

Ein Rettungsboot mit zwei toten Männern treibt an Land. Die Ermittlungen führen nach Osteuropa. Wallanders dritter Fall

Kriminalkommissar Kurt Wallander saß in seinem Zimmer im Polizeipräsidium von Ystad und gähnte. In diesem Moment kam Martinson ins Zimmer. Vor ein paar Minuten haben wir einen merkwürdigen Anruf erhalten, begann er, er kam aus einer Telefonzelle. Ein Mann behauptete, daß bald irgendwo hier an der Küste ein Rettungsboot mit zwei toten Männern an Land treiben würde

Dann legte er auf. - Wer sind die Toten? Und wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander nach Osteuropa. Er gerät immer tiefer hinein in ein kaum noch zu durchschauendes Komplott unsichtbarer Mächte, in dem er nicht nur seinen Glauben an die Gerechtigkeit verliert, sondern auch fast sein Leben läßt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423212137
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gruselig und so spannend!
    Spannend bis zum Schluss!

    Henning Mankell hat hier meinen liebsten Band der Wallander Reihe geschaffen.

    In "Die Hunde von Riga" geht es um ein kleines Boot, dass an die schwedische Küste geschwemmt wird. Die beiden toten Männer legen eine Spur bis nach Riga. So dass Kurt Wallander kurzerhand dort hin reist, um den Fall aufzuklären. Als er die wunderschöne Ermittlerin Liepas kennen. Gemeinsam versuchen sie den Fall zu lösen.


    Ich liebe dieses Buch. Es ist wahnsinnig spannend und man kann nicht aufhören zu lesen!

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    Anna_Naumanns avatar
    Anna_Naumannvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Bedrückend, spannend, mit Parallelen zur Gegenwart
    Ein weiterer Fall für Kurt Wallander

    Ich habe die Reihe um Kommissar Kurt Wallander vor gut 10 Jahren gelesen und vor kurzem festgestellt, dass ich mich nicht mehr an den Inhalt erinnern kann. Also habe ich angefangen, sie erneut zu lesen.

     

    Ich glaube, entweder mag an die Erzählweise von Henning Mankell, oder man mag sie nicht. Ich liebe sie und auch bei diesem Buch war ich direkt drin in der Geschichte. Die Sprache ist anders, als ich es von aktueller Lektüre gewohnt bin, aber es lässt sich flüssig lesen.

    Einige Zitate habe ich mir aufgeschrieben, weil sie mir so gut gefallen:

    „Manche Menschen werden von Hähnen geweckt, andere davon, dass die Stille zu groß ist“.


    „Verletzt, zerfleischt, wie ein waidwundes Tier. Heute Abend werde ich einen Vogel mit angeschossenem Flügel treffen.“


    Henning Mankell lässt seinen Protagonisten denken und sagen, wie es ihm gefällt. Auch unbequeme Wahrheiten werden erwähnt, genauso wie der nervige Furunkel an der Pobacke (Gott, was hab ich laut losgelacht! Das kam sooo unerwartet!).

    Die (Spür-)Hund von Riga, nach dem der Roman benannt wurde, sind auch heute noch aktuell. Man denke da nur an die ermordeten Agenten, die Russland auf dem Gewissen haben soll. Es ist moderner geworden, aber die Natur der Sache ist immer noch dieselbe.

    Kommissar Kurt Wallander geht an seine Grenzen, überwindet sie und wächst über sich hinaus. Erstaunlich geschickt entwischt er seinen Verfolgern und löst einen Mordfall, mit dem er eigentlich nichts zu tun haben wollte und den er schon abgeschlossen glaubte.

     

    Mein Fazit:

    Dieser Fall ist noch spannender, als der vorherige und ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Man muss diese Art, zu erzählen mögen und sich darauf einlassen, dann bekommt man einen spannenden Krimi, der einen tief in die Vergangenheit zieht. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und habe bereits den nächsten Teil neben mir liegen.

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    Frau-Aragornvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein düsteres Setting, und Wallander als düsterer James Bond
    Mein Name ist Wallander, Kurt Wallander

    Wallander in seinem zweiten Fall ist immer noch ein Mann mit einem düsteren Gemüt. Seine schonungslose Ehrlichkeit sich selbst und anderen gegenüber zeichnen ihn aus, machen ihn aber zu einem der deprimierendsten Romanhelden die ich kenne.  


    Ich finde die Krimis von Henning Mankell kann und sollte man gelesen haben, da sie wirklich sprachlich hochwertig gut recherchiert und bis ins einzelne durchdacht sind. 


    Diese düstere Welt, die bestimmt ganz viel eher der Realität entspricht als in so manch anderem Buch, ist allerdings nichts für mich, da mir alles zu schwer und dunkel ist 

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    badische_lesenaerrins avatar
    badische_lesenaerrinvor 2 Jahren
    Hunde von Riga

    Die Inspiration oder die Grundlage zu diesem Buch waren,wie im Nachwort nachzulesen,die Politischen Ereignisse im Baltikum Anfang der 90-er Jahre.

    Klappentext:
    "Das Fischerboot kam langsam näher.Holmgren zog die Mütze tiefer ins Gesicht und verließ das Steuerhaus. Beißend kalter Wind schlug ihm ins Gesicht, als sein Blick auf zwei Tote fiel. "Verdammt", sagte er, "das hat uns gerade noch gefehlt".
    Wer sind die Toten? Wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa.


    Und dort begibt er sich während der Ermittlungsarbeit in Lebensgefahr.
    Ein politischer,interessanter Krimi.
    Der Schreibstil ist fließend,so wie man es von Mankell kennt.
    Die Geschichte ist spannend,aber auch teilweise zäh.
    Doch für Henning Manell - Fans ein Muss.
     
    Werde  auf jedenfall - Die weiße Löwin lesen! :-)

    Ruhe in Frieden,Henning Mankell!

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    Annefloris avatar
    Anneflorivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hammer! Einfach Mankell!
    Beängstigend und fesselnd!

    Mankell ist ja leider gerade gestorben und ich kann es noch nicht fassen!! Er hat mich jahrelang mit seinen Thrillern unterhalten und mir so manche Alptraumnacht damit verursacht ;)
    Er ist ein Klassiker und auch wenn manche meckern, weil nicht jedes Buch gleich gut ist, bleibt er mein Lieblingsautor!
    Überhaupt ist es sicher nicht leicht, sich immer wieder einen ganzen Plot zu überlegen, der wasserdicht ist!!! 

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    Maki7s avatar
    Maki7vor 4 Jahren
    Die Hunde von Riga - Henning Mankell

    Ein Rettungsboot mit zwei toten Männern treibt an Land. Wer sind die Männer, wie lange sind sie schon tot, woher kommen sie? Sehr viele Fragen und Wallander weiss noch nicht mal wo anfangen. Durch das Aussenministerium finden sie heraus, dass die zwei Toten aus Lettland stammen. Als Wallander glaubt den Fall ad acta legen zu können, bittet Lettland um Hilfe. In Riga angekommen muss er sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass er in einem völlig fremden Land ist in dem alles anders abläuft. Er wird auf Schritt und Tritt beobachtet, weiss nicht wem er trauen soll und soll einen Mörder und den Grund für den Mord herausfinden.  Ein Krimi in Wallander-Manier, diesmal mit einem Einblick in die Verhältnisse des Ostblocks nach dem Zusammenbruch der UDSSR. Geschichtsunterricht, der nicht in die Länge gezogen wurde. Wallander ist als Ermittler sehr realistisch und menschlich dargestellt, das gefällt mir sehr gut an diesem Krimi. So stellt man sich eben einen echten Ermitller vor, auch wenn die Reise nach Riga nicht ganz so plausibel war. Zwischendurch hab ich mir doch ein etwas schnelleres Vorwärtskommen gewünscht, es wird spannend und man wartet auf die Erlösung aber dann passiert wieder nicht viel, aber nach wie vor find ich Wallender gut.

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    widder1987s avatar
    widder1987vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Pikante Mischung aus Geschellschaft und Kriminalität in den frühen 1990er Jahren in Osteuropa - absulot lesenserte Literatur
    Totalisierte Grausamheit

    Story:
    Zwei unbekannte Tote führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa. Immer tiefer gerät er hinein in ein kaum noch zu durchschauendes Komplott unsichtbarer Mächte, in dem er nicht nur seinen Glauben an die Gerechtigkeit verliert, sondern fast noch sein Leben lässt...

    Es wird von eine politischen Brennpunkt in den Baltikum, einer Verschwörung und Machenschaften, die keine Scheu vor der totalen Grausamkeit haben sowie ein Versteckspiel der lettischen Freiheitsbewegungsaktivisten erzählt.

    Mein Fazit:
    Ein spannendes Buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und von Schwedens Beststellerautor Henning Mankell in Jahr 1991 verfasst wurde. Ich habe seit längeren keinen besseren Krimi-Roman gelesen. Mankell schreibt in klaren Satzbau mit einem in einander fließenden Spannungsbogen, sodass man kaum zum Luft holen und das Buch aus der Hand legen kann.

    Sehr empfehlenswert, wenn man in der kalten, nassen und grauen Jahreszeit einen Thriller lesen will, dann "die Hunde von Riga".

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    Bine1970s avatar
    Bine1970vor 5 Jahren
    Nicht überwältigend

    Klappentext: Das Fischerboot kam langsam näher. Holmgren zog sich die Mütze tiefer ins Gesicht und verließ das Steuerhaus. Beißend kalter Wind schlug ihm ins Gesicht, als sein Blick auf die zwei Toten fiel. "Verdammt" sagte er, "das hat uns gerade noch gefehlt" Wer sind die Toten? Wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa. Ich habe mich schon gefreut einen weiteren Wallander Fall zu lesen. Ein Zitat aus der Frankfurter Rundschau schien auch vielversprechend "Was Wallander in Riga erlebt, dass ist Horror pur" Da Wallander und sein Team mit den Ermittlungen nicht voran kommen, wird ein Kollege aus Riga zur Unterstützung angefordert.Major Liepa macht auf Wallander einen sehr tüchtigen Eindruck. Und dieser Major scheint etwas sehr brisantem auf der Spur zu sein,denn kaum zurück in Lettland wird er ermordet. Nun wiederum fordern die Letten Wallander zur Unterstüzung an. In Riga angekommen kann er sich nicht frei bewegen, wird rund um die Uhr bewacht und er findet im Wecker sogar eine Wanze und ist darüber extrem wütend. Die Witwe von Major Liepa nimmt Kontakt zu ihm auf und bittet um seine Hilfe. Irgendetwas ist faul an all den Ermittlungen. Naja, was soll ich schreiben. Ich habe noch nie solange an einem Wallander Fall gelesen wie bei Hunde von Riga. Ich fand die Geschichte langatmig, Wallander ist absolut depressiv und diese Stimmung sprang beim Lesen auf mich über. Ich will nicht sagen das ich mich durchgequält habe, aber Lust auf das Buch hatte ich nach ein paar Seiten auch nicht mehr. Man erfährt zwar zum Schluß wer Major Liepa und die Toten im Schlauchboot umgebracht hat, aber was der Major tatsächlich herausgefunden hat, wird nur angedeutet. Die letzten 50 Seiten sind so vollgestopft ,es kam mir so vor,als das Mankell merkte er müsse jetzt mal zum Schluß kommen. Diesmal war ich etwas enttäuscht von Henning Mankell. Denn er hat wesentlich bessere Wallander Fälle. Was vielleicht auch daran liegt das Hunde von Riga eines der ersten Bücher aus dieser Reihe ist. Und ich aber schon welche gelesen habe, welche noch nicht so alt sind, wie z.B. Mittsommermord

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    Flohs avatar
    Flohvor 5 Jahren
    da wäre ein Quentchen mehr drin gewesen

    Mankells zweiter Fall „Hunde von Riga" hat nicht nur die Aufdeckung eines Mordfalles, sondern auch die persönlichen Umstände von Kurt Wallander und die wirtschaftliche Lage eines Ostblockstaates zum Thema! Henning Mankell beschreibt hier die Zeit des Umbruchs im Baltikum, das korrupte System, die Unkenntnis der westlichen Länder, das Wunschdenken, die Unterdrückung, die Angst und das Misstrauen der Menchen. Das gelingt dem Autor aufgrund realistischer Recherchen sehr gut. Wiederum wird einem klar, was seine eigentliche Stärke ausmacht: Nämlich die Beschreibung des Zustandes der oder einer Gesellschaft, sehr einfühlsam, anschaulich und glaubwürdig. Bei Mankell ist man immer mittendrin. Man fühlt jeden Umstand und sieht alle Bilder, Emotionen und Schauplätze direkt vor Augen im Kopfkino!

    Kurz zum Inhalt: 

    Ein Rettungsboot mit zwei erschossenen Männern aus den Ostblockstaaten, das an die schwedische Küste angeschwemmt wird, ist der Anfang für eine anfangs gewöhnliche Wallander-Ermittlung. Die Geschichte fängt allerdings erst richtig an, als der Kommissar überraschenderweise nach Riga bestellt wird, um dort bei den Ermittlungen zu helfen. Alles ist ihm fremd in diesem Land und seine Rolle erscheint ihm selbst undurchschaubar. Eine kleine Liebesgeschichte rundet den gesamten Roman in passender Dosis für einen Krimi ab. 

    Das Buch ist wie die anderen auch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und nicht aus der Hand zu legen. Mankell weiß es seine Leser an ein Buch zu binden!

    Kommentare: 3
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    awogflis avatar
    awogflivor 7 Jahren
    Rezension zu "Hunde von Riga" von Henning Mankell

    Ein guter Krimi - war mein erster Wallander. Die Spannung ist nicht so berauschend und auch die Sprache reisst mich nicht extrem vom Hocker. Was den Roman aber dennoch gut macht, ist das sehr sorgfältige Einweben von damaligen (1991) geschichtlichen Ereignissen in die Dramaturgie des Romans: Der Zusammenbruch des Ostblocks mit den sich daraus ergebenden Folgeerscheinungen beeinflußt massiv die Ermittlungen und die Handlung (sich auflösende und in unterschiedliche Zuständigkeiten zersplitterte Behörden in meheren Ostblockstaaten, politische Winkelzüge und Empfindlichkeiten, die aufstrebende Russen-Mafia, neue See-Schmuggelwege für Rauschgift...)

    Schauplatz der Handlung ist hauptsächlich die baltische Hauptstadt Riga in der sich zu dieser Zeit kommunistische Russen und separatistische Letten unversöhnlich gegenüberstehen und einen erbitterten Kampf um die Zukunft des Landes ausfechten. Komissar Wallander gerät bei den Ermittlungsarbeiten in drei Mordfällen, die in Schweden ihren Ausgang nehmen, zwischen die Fronten und ermittelt in einer Welt und Kultur, die er gar nicht versteht - besser gesagt stolpert durch diese.

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