Henning Mankell Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

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Inhaltsangabe zu „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“ von Henning Mankell

Erinnerungshilfe für afrikanische Waisen

»Nichts ist seit den Höhlenzeichnungen der Steinzeitmenschen so bewegend wie diese Bücher sterbender Eltern für ihre Kinder.« Elke Heidenreich

»Es ist zwei Wochen her, daß Aida mir gezeigt hat, wo sie ihre Mangopflanze versteckt hat, ein paar Meilen nördlich von Kampala in Uganda.« – Aidas Mutter wird bald an Aids sterben. Aber Aida pflanzt einen Mangobaum als Symbol des Lebens. Und von ihrer Mutter bekommt sie ein Memory Book …
Henning Mankell ist nach Uganda gereist, um mit Aidskranken und deren Angehörigen zu sprechen. Entwicklungshelfer unterstützen die Eltern dabei, Memory Books für ihre Kinder zu verfassen: Erinnerungsbücher, kleine Hefte mit eingeklebten Bildern und Texten. Denn was können Kinder über ihre Eltern erzählen, wenn sie bei ihrem Tod noch zu klein waren, um sich an sie zu erinnern? Wie sollen junge Waisen erfahren, wer ihre Eltern waren, wer sie selbst sind, woher sie kommen?
Ein Euro pro verkauftem Buch wird an ein Hilfsprojekt in Afrika gespendet.

Überraschend...!

— Elfenblume

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von H. Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    Kathleen1974

    02. February 2016 um 08:07

    Titel: „Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt“ Autor: Henning Mankell Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag 2006 Seitenzahl: 143 Klappentext: „Ihre Mutter wird bald sterben. Doch Aida pflanzt einen Mangobaum als Symbol des Lebens. Und von ihrer Mutter bekommt sie ein Memory Book …“ Meine Meinung zum Buch: Bisher habe ich von Henning Mankell schon einige schwedische Krimis gelesen (Wallander) und mag seinen Schreibstil sehr. In diesem Buch habe ich den Autor von einer anderen, einer sehr persönlichen Seite kennengelernt und bin davon sehr beeindruckt! Seine in Afrika gesammelten Eindrücke und Begegnungen mit totkranken Menschen rufen auf zur Menschlichkeit, zur Humanität, zur Solidarität und zur Akzeptanz deren Menschenwürde! Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und dazu bewogen, mich noch intensiver mit dem Thema Aids in Afrika zu beschäftigen. Man sollte diese Immunschwäche-Krankheit nicht totschweigen, denn sie ist als Gefahr noch lange nicht gebannt! Deshalb ist Aufklärung enorm wichtig für alle von uns! Mankell bringt in diesem Buch seine eigenen Ängste vor Krankheiten, ja sogar vor dem Tod zum Ausdruck. Leider ist der Autor letztes Jahr gestorben, umso bewegender empfand ich seine Gedanken, dir mir sehr nah gegangen sind. Er fragte sich z. Bsp.: „Was sollen die Menschen von mir in Erinnerung behalten?“ Die Würde des afrikanischen Volkes, die hier so gut beschrieben wird, bewundere ich sehr. Trotz des Wissens der Erkrankten, dass ihr Leben bemessen ist, lassen sie sich durch nichts ihre Würde nehmen. Die viel zu geringen Ressourcen in Afrika zur Bekämpfung von Aids, schreien nach Solidarität! Es darf einfach nicht sein, dass dort z. Bsp. Analphabetismus mit der Hauptgrund dafür ist, dass es an der Aufklärung der Menschen mangelt! Die Memory Books (Erinnerungsbücher), die die Erkrankten ihren Kindern hinterlassen, finde ich sehr tröstlich! Selbstverständlich wäre es natürlich tröstlicher, Menschen müssten solche Bücher gar nicht erst schreiben, sondern bekämen intensivere ärztliche Hilfe und sonstige Unterstützung, um ihr Leben – so erträglich es eben geht – verlängern zu können! Die harte, aber wahre Realität in Afrika! Dies bringt der Autor hier bestens rüber! Symbolisch für den Umgang mit dieser schlimmen Situation in Afrika und die Hoffnung dieses Volkes steht das kleine Mädchen Aida, die eine Mango-Pflanze pflanzt, um etwas zum Leben zu erwecken, um zuzuschauen, wie etwas wächst, lebt und gedeiht! Ihre ganz eigene und sehr bewegende Art, mit dem dort drohenden Tod umzugehen! Lieblingszitate: „Erinnerungen setzen also weder Worte noch fotografische Bilder voraus.“ „Erzählungen sind Brücken. Niemand bereut den Bau einer Brücke.“ Bewertung: Ich gebe diesem Buch von Herzen 5 von 5 Sternen!

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  • Buchverlosung zu "Der Chronist der Winde" von Henning Mankell

    Der Chronist der Winde

    TinaLiest

    Weihnachtszeit ist die schönste Zeit im Jahr! Wenn es in den Supermarktregalen nach Zimt, Mandel und Sternanis duftet, wenn es in der Stadt abends nicht mehr so dunkel ist, weil funkelnde Lichter die Straßen beleuchten, da weiß man, es dauert nicht mehr lange bis Weihnachten! Aber das Schönste am Weihnachten ist die Zeit, die wir mit den Menschen verbringen, die wir lieben! LovelyBooks möchte auch dazu beitragen, dass Weihnachten noch ein bisschen schöner wird! Wir verlosen während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder! Und so kannst du mitmachen: Sag uns bis zum 14.12.2014, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten. Hier verlosen wir nun gemeinsam mit dem Deutschen Taschenbuch Verlag 5x große Buchpakete mit den Afrika-Romanen von Henning Mankell. Die Buchpakete beinhalten alle 6 Sonderausgaben aus der Henning-Mankell-Afrika-Aktion, bei der pro verkauftem Buch 1 Euro an das SOS-Kinderdorf Chimoio in Mosambik gespendet wird. Die Bücher sehen also nicht nur wunderschön aus, sondern tun auch noch Gutes und sind somit das perfekte Weihnachtsgeschenk - nicht nur für Fans von Henning Mankell! Die folgenden Titel sind in dem Afrika-Buchpaket enthalten: Der Chronist der Winde Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt Tea-Bag Die flüsternden Seelen Die rote Antilope Das Auge des Leoparden

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  • Der "andere" Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    Salzechse

    20. September 2013 um 10:07

    Viele kennen Henning Mankell nur als Krimiautor. Doch er hat auch eine andere Leidenschaft neben den - wirklich ausgezeichneten - Krimis.  Ihn verbindet eine tiefe Liebe zu Afrika und den Menschen dort und er setzt sich sehr ein für die Aidshilfe. Dieses Buch enthält Briefe von aidskranken Müttern an Ihre Kinder, die alleine zurückbleiben werden. Im Rahmen eines Projektes hat Mankell dies ermöglicht. Unglaublich ergreifend und aufrüttelnd!

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    sabatayn76

    19. September 2010 um 17:23

    Von der Würde des Menschen Inhalt: Henning Mankell ist nach Uganda gefahren, um Menschen zu treffen, die sich auf den Tod vorbereiten, indem sie für ihre Kinder Erinnerungsbücher schreiben. Diese kleinen Hefte enthalten Gedanken und Gefühle über das Leben und über den Tod im Angesicht des nahenden Todes. Henning Mankell berichtet nicht nur von Einzelschicksalen, sondern erzählt zudem von der Verantwortungslosigkeit der Pharmaindustrie, von der Geschichte von HIV/AIDS, von Ängsten, von Mythen und von Möglichkeiten der Hilfe. Mein Eindruck: 'Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt' ist sehr bewegend und informativ und stellt damit einen sehr guten Einstieg ins Thema 'HIV und AIDS in Afrika' dar. Man spürt Mankells Liebe und Respekt für den afrikanischen Kontinent und seine Bewohner - und kann seinen Einsatz für seinen Kampf gegen AIDS in Afrika nur bewundern! Großartig: Der Reingewinn aus dem Verkauf des Buches geht an das AIDS-Projekt von Plan International. Mein Resümee: Sehr gut! 'Alle Statistiken vom afrikanischen Kontinent sprechen dieselbe Sprache: Diejenigen, die lesen und schreiben können, sind am besten vor der Ansteckung geschützt.'

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    literat

    29. May 2010 um 15:08

    Ein sehr anrührendes Buch. Und Mankell schreibt nicht nur über die Krankheit und ihre schlimmen Auswirkungen in Afrika sondern auch seine persönliche Beziehung zu Afrika und zu AIDS. Er trifft in Uganda 2003 einige AIDS-Kranke, hört sich deren Geschichte an und deren Umgang mit ihrem baldigen Tod. Und auch die Vorstellungen, die in Afrika zu HIV vorherrschen. Die Idee, Erinnerungsbücher für die eigenen Kinder zu hinterlassen, um ihnen eine Vorstellung von sich selbst zu hinterlassen - die Idee finde ich fabelhaft. Noch besser fände ich es allerdings, wenn die Armen der Welt Zugang zu billigen Arzneimitteln gegen AIDS bekämen. Es ist ein kleines, dünnes Buch. Ein großes Drama, daß sich ganz real in der Welt abspielt, kommt in kleiner, bescheidener Verpackung daher. Große Gefühle werden ohne viel Trara und ohne melodramatische, aufgeblähte Worthülsen in einfacher, bodenständiger Sprache transportiert.

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. February 2010 um 18:22

    Dieses Buch ist sehr aufschlussreich, denn man erfährt wie ein Erinnerungsbuch aufgebaut ist. Zudem fühlt man mit der Aida.

  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    lilamonalisa

    05. October 2009 um 22:33

    ich kann den afrika büchern von mankell nichts abgewinnen.sicher sind sie anrührend,aber in der art gibt es viele. für mich völlig uninteressant.

  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    soepherle

    08. June 2009 um 22:16

    Mankell erzählt sehr persönlich, ehrlich und berührend von der Würde von AIDS-Kranken, die Erinnerungsbücher schreiben, so dass ihre Kinder später wissen, wer ihre Eltern waren, wie ihre Kindheit war und so dass ihre Kinder lernen sich vor dem HI-Virus zu schützen... Deutlich wird auch der enorme Unterschied zwischen "hier" (Schweden, Deutschland...) und den Dritte-Welt-Ländern, was die Behandlung von HIV-Positiven betrifft. Zudem ist ein Beispiel eines solchen "memory books" abgedruckt.

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    Bokmask

    31. August 2008 um 23:04

    Eigene Meinung: Mit diesem Buch liegt ein Werk vor welches nicht aufrührender sein kann, es zeigt uns in welchen Verhältnissen sich diese Menschen auf den nahenden Tod vorbereiten, und versuchen ihren Kindern die Erinnerungen ihres Lebens nahe zu bringen. Da sehr viel kaum oder garnicht schreiben und lesen können werden diese Erinnerungsbücher teils auch gemalt. Mit dem Kauf dieses Buches unterstützen die Leser Henning Mankells Kampf gegen diese Seuche, der Reingewinn steht dem Projekt Plan International voll zur Verfügung, der Autor verdient an diesem Buch nicht eine Öre Ich habe die 14 € gerne ausgeben und habe auch einiges dazugelernt in Sachen Aids

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  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    Ritja

    18. March 2008 um 18:30

    Traurig. Sensibel. Lesen! Nachdenken!

  • Rezension zu "Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt" von Henning Mankell

    Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt

    yola

    04. December 2007 um 14:01

    eines der berührendsten bücher

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