Mittsommermord

von Henning Mankell 
4,4 Sterne bei716 Bewertungen
Mittsommermord
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Hellena92s avatar

Jugendliche werden grausam ermordet. Wer würde ihnen sowas antun?

Ein Kommissar, der sich allzu menschlich zeigt, eine Mordermittlung, die sich als äußerst komplex erweist. Daumen hoch!

Alle 716 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Mittsommermord"

Drei Jugendliche werden ermordet; auch ein Polizist muss sterben. Wallanders achter Fall

Es sollte ein harmloses Rollenspiel werden, am 21. Juni 1996, ein kleines Verkleidungsritual in der mythenumrankten Mittsommernacht. Doch Wanderer schaudern, als sie Wochen später in einem Naturschutzgebiet auf die drei Jugendlichen stoßen, deren leblose Körper noch mit Miedern, Hemdkrausen und Perücken herausgeputzt sind. Bald ist es grausige Gewißheit: Sie wurden Opfer eines Verbrechens.

Fast zur gleichen Zeit wird Kommissar Wallanders geschätzter Kollege Svedberg mit zerschossenem Gesicht in seiner Wohnung aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Kurt Wallander stürzt sich verzweifelt in die Ermittlungen. Dabei stellt er zu seinem Entsetzen fest, wie wenig er über seinen Kollegen weiß, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423212182
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.05.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2007 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne365
  • 4 Sterne271
  • 3 Sterne75
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Hellena92s avatar
    Hellena92vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Jugendliche werden grausam ermordet. Wer würde ihnen sowas antun?
    Spannender Wallander!

    Drei Jugendliche werden ermordet; auch ein Polizist muss sterben ... Wallanders achter Fall

    Es sollte ein harmloses Rollenspiel werden, am 21. Juni 1996, ein kleines Verkleidungsritual in der mythenumrankten Mittsommernacht. Doch Wanderer schaudern, als sie Wochen später in einem Naturschutzgebiet auf die drei Jugendlichen stoßen, deren leblose Körper noch mit Miedern, Hemdkrausen und Perücken herausgeputzt sind. Bald ist es grausige Gewißheit: Sie wurden Opfer eines Verbrechens.

    Fast zur gleichen Zeit wird Kommissar Wallanders geschätzter Kollege Svedberg mit zerschossenem Gesicht in seiner Wohnung aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Kurt Wallander stürzt sich verzweifelt in die Ermittlungen. Dabei stellt er zu seinem Entsetzen fest, wie wenig er über seinen Kollegen weiß, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hat 


    Der Schreibstil Mankells wickelt jeden Leser um den Finger. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser in die Geschichte hineingesogen und kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte beginnt skurril und geht genauso weiter. Ich fand besonders die familiären Hintergrundinfos Wallanders interessant. Das macht den Ermittler einfach menschlicher :)

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Meiner Meinung nach der beste Krimi um Wallander
    Wallander - Teil 7

    Gegenstand der Handlung von Mittsommermord ist der Mord an drei jungen Menschen, die besagtes Fest in der südschwedischen Kleinstadt Ystad begehen. Kommissar Wallander wird mit dem Fall betraut, doch während der Ermittlungen plagen ihn weitere Probleme. Gesundheitlich geht es ihm nicht gut und dann wird auch noch die Leiche eines seiner Kollegen gefunden.

    "Mittsommermord" war mein 1. Buch von Mankell (obwohl es das 7. Wallander-Buch ist) - vielleicht ist es auch deshalb mein Favorit?
    Die Story an sich ist sehr spannend, wenn auch etwas beklemmend.
    Mankell ist ein Meister darin, Personen und Stimmungen lebendig zu beschreiben. Wenn er über Schonen schreibt, meint man fast, dort zu sein und den Wind riechen zu können. Auch die zwischenmenschlichen Probleme von Kommissar Wallander sind so geschildert, dass man sich in ihn hineinversetzen kann, mit ihm mitleidet oder sich auch mit ihm identifiziert.

    Nerven muss man haben, wenn man sich mit diesem Krimi auseinander setzt, aber man wird bestens mit absoluter Spannung unterhalten. Nordische Krimistimmung und regionaler Esprit gehören für mich dazu. Die Geschichte für sich ist schon anspruchsvoll kann man sagen – setzt voraus, dass man sich als Leser hinein denkt und nicht oberflächlich liest.

    Mittlerweile habe ich alle Wallander-Krimis gelesen und - ich bin traurig, dass es keine weiteren mehr gibt.

    Kommentare: 1
    56
    Teilen
    Gulans avatar
    Gulanvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich eines der besten, wenn nicht das beste Buch aus der Wallander-Reihe.
    Mit letzter Kraft.

    Vor zwei Wochen hatten sie beschlossen, wo sie sich treffen wollten. Da war er ihnen schon seit einigen Monaten dicht auf den Fersen. Schon am Tag, nachdem sie ihren Beschluss gefaßt hatten, suchte er die Stelle. […]

    Als er dann die Stelle fand, die sie für ihre Mittsommernachtsfeier ausgesucht hatten, dachte er sofort, daß es der ideale Ort war.

    Er lag in einer Senke. Darum herum wuchs dichtes Gebüsch, und es gab ein paar Baumgruppen.

    Sie hätten keine bessere Stelle wählen können.

    Weder für ihre eigenen Zwecke noch für seine. (S.9-10)

    Sommer in Schonen: Kommissar Wallander und seine Kollegen müssen einen Vermisstenfall bearbeiten, der aus ihrer Sicht vermutlich gar keiner ist. Drei junge Menschen sind seit Mittsommer verschwunden, als sie gemeinsam eine Feier geplant hatten. Allerdings schicken sie seitdem in regelmäßigen Abständen Ansichtskarten aus europäischen Städten. Die jungen Leute sind volljährig, es gibt keinen Anhaltspunkt für ein Verbrechen, Wallander würde vermutlich gar nicht ermitteln, wenn nicht besonders eine Mutter immer wieder die Polizei bedrängen würde. Doch dann werden die Polizisten von einem Mord erschüttert: Ihr Kollege Svedberg wurde in seiner Wohnung von einem unbekannten Täter erschossen.

    Zunächst hat Wallander wenig Anhaltspunkte, bis er zwei Dinge herausfindet. Svedberg hatte offenbar eine Beziehung zu einer Frau, von der niemand etwas wusste. Er findet ein Foto und einen Namen, „Louise“. Außerdem bemerkt Wallander, dass Svedberg das Verschwinden der drei jungen Leute offenbar ernst nahm und während seines Urlaubs eigene Ermittlungen anstellte. Doch warum teilte er diese nicht mit seinen Kollegen? Mitten während der Mordermittlungen findet ein Wanderer im Wald die Leichen der Vermissten, die offenbar schon länger tot waren und nun arrangiert in festlichen Kostümen plaziert wurden. Ein unfassbares Verbrechen, dass Wallander und seine Kollegen unter noch größeren Erwartungsdruck setzt. Aber Wallander hat schnell das Gefühl, dass beide Taten zusammenhängen. Die Frage ist nur: Wird der Täter wieder zuschlagen?

    Mehr als 25 Jahre nach seinem ersten Auftritt in „Mörder ohne Gesicht“ ist die Figur des Kurt Wallander ein fester Bestandteil des internationalen Kanons der Kriminalliteratur. Der Kommissar aus Ystad wirkte in insgesamt zwölf Bänden, war Protagonist in zahlreichen Verfilmungen, die zum Teil auf den Romanen beruhen, teils Figuren und Setting mit neuem Stoff adaptieren. 1991 erschien „Mördare utan ansikte“. Der Roman gewann auf Anhieb den schwedischen und skandinavischen Krimipreis. Der internationale Durchbruch ließ aber noch ein wenig auf sich warten. In Deutschland entschied sich der Rowohlt Verlag gegen eine Veröffentlichung. Die ersten drei Bücher erschienen ab 1993 beim kleinen Berliner Verlag edition q, der zum Quintessenz Verlag gehörte, einem Fachverlag für Zahnheilkunde. Erst 1999 übernahm der Paul Zsolnay Verlag die Erstveröffentlichungen.

    Vor allem hofft ein guter Polizist, daß die Kriminalität abnimmt. Aber ein guter Polizist weiß gleichzeitig, daß dies kaum eintreten wird. Solange die Gesellschaft ist, wie sie ist. Solange Ungerechtigkeit der Motor des gesellschaftlichen Fortschritts ist. (S.400)

    Nachdem es nach den Kommissar-Beck-Romanen international mit schwedischen oder skandivanischen Krimis relativ ruhig wurde, erlebte das später Scandinavian Noir getaufte Genre in den 1990ern international eine Renaissance (einer der herausragenden initiierenden Romane war Peter Høegs „Fräulein Smillas Gefühl für Schnee“). Dabei wurde Henning Mankell mit Wallander zum herausragenden Vertreter. Mankell sah sich in direkter Tradition von Sjöwall/Wahlöö: Beck und Wallander weisen durchaus ähnliche Züge auf und Mankell kritisiert Entwicklungen in der schwedischen Gesellschaft. Maj Sjöwall grenzte sich in einem Interview mit dem Spiegel jedoch auch deutlich von Mankell ab: „Mankells Bücher beschreiben nur den Zustand der Gesellschaft. Die Missstände, die er aufzeigt, sind so deutlich, dass jeder sie erkennt. Außerdem gibt er vor, realistisch zu schildern. Aber er überzieht stark, ist sehr brutal und schreibt ohne Humor.“ Dennoch ist Mankell sicherlich ein ausgewiesen politischer Autor, der vor allem für sein Engagement für die Palästinenser und für Afrika bekannt wurde. Er lebte auch jahrelang in Afrika, insbesondere in Mosambik. 2015 erlag Mankell einem Krebsleiden.

    „Mittsommermord“ erschien im Original 1997 als siebter Wallander-Roman. Es ist ein klassischer Polizeikrimi mit Fokus auf der Ermittlungsarbeit und dabei insbesondere auf der Figur Wallander. Mankell verwendet einen personalen Erzähler, der ausführlich auch das Innenleben des Kommissars beschreibt. Doch neben Wallanders Perspektive gibt es auch Kapitel oder Abschnitte aus Sicht des Täters, womit der Leser den Ermittlern oft (aber nicht immer) einen Schritt voraus ist. Der Täter ist ein psychisch gestörter Mann, ein Serienmörder mit bizarrem Modus, allerdings verzichtet Mankell auf Blutrünstigkeit, die Monstrosität der Taten genügt völlig. Die Polizeiarbeit wird als mühsam und energieraubend, aber auch akribisch und systematisch beschrieben.

    Vor etwa fünfzehn Jahren habe ich begeistert Mankells Wallander-Krimis verschlungen und wollte nach langer Zeit überprüfen, ob mich die Werke immer noch begeistern können. Immerhin hat sich mein Krimigeschmack ja doch etwas weiterentwickelt. Ich habe dann „Mittsommermord“ ausgewählt, weil ich noch dunkel im Hinterkopf hatte, dass dies der beste Teil der Reihe gewesen war. Und wie fällt mein Fazit nach dem Wiederlesen aus? Ich war aufs Neue absolut begeistert!

    Das liegt weniger am eher soliden Schreibstil Mankells mit vielen, pragmatischen Hauptsätzen. Sondern am fast perfekten Plot mit großartigem Spannungsbogen, der immer wieder kleine Höhepunkte bereithält. Und letztlich vor allem an der Figur des Kurt Wallander. Der ist jetzt nicht so der absolute Sympathiebolzen, aber auch nicht das klischeehafte Wrack, das sich sonst so gerne in den nordischen Krimis einschleicht. Aber Mankell verlieht ihm etwas ganz Wichtiges: Authentizität. Ein Mann kurz vor der 50, geschieden, allein lebend. Ein gewissenhafter, intelligenter Polizist, allerdings manchmal auch etwas grantig und griesgrämig. Er kann durchaus im Team spielen, doch wagt auch riskante Alleingänge. Bei Wallander machen sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Der Fall geht total an seine Substanz. Rastlos, wenig Schlaf, ungesundes Essen, eine Diabetes wird ihm diagnostiziert. Doch er beißt sich durch alle Widrigkeiten und macht seinen Job. Kein strahlender Held, sondern ein Normalo, der zwar gut in seinem Beruf ist, den privat aber so einiges bedrückt.

    Insgesamt war es ein absolut erfreuliches Wiedersehen mit Kommissar Wallander. „Mittsommermord“ ist immer noch ein absolut spannender, hervorragend geplotteter Krimi, der außerdem über eine sehr wichtige Eigenschaft für einen guten Roman verfügt: Eine exzellent konzipierte, authentische Hauptfigur.

    Kommentare: 8
    53
    Teilen
    Holdens avatar
    Holdenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mankell wieder makellos.
    Lost in Ystad

    Kommissar Wallander ist schon zu Beginn der Ermittlungen komplett durch den Wind, weil er noch nicht über den Tod seines Vaters hinweg ist und er mit der Abwicklung dessen Hauses und Malerateliers beschäftigt ist. Mehrere junge Erwachsene werden vermißt, und von ihren Eltern wird Druck auf die Svenska polis ausgeübt, während mysteriöse Postkarten von einer Europareise bei den Angehörigen der Vermißten eintreffen, die aber angeblich nicht mit den Handschriften übereinstimmen. Der Kommssar fühlt sich über alle Maßen geschlaucht und ist offenbar an Diabetes erkrankt, während einem Kollegen von ihm in seiner Wohnung der Kopf weggeschossen wurde. Hanning Mankell (RIP) versteht es mal wieder, unablässig an der Spannungsschraube zu drehen, während Schweden als ein sich veränderndes Land dargestellt wird, in dem Gewalt immer mehr zum Alltag gehört. Eine der tollsten Krimiserien aller Zeiten!

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    "Mittsommermord" von Henning Mankell ist ein weiterer spannender Krimi aus der Reihe um Kommissar Kurt Wallander aus dem schwedischen Ystad.

    Inhalt vom Klappentext:
    Es sollte ein harmloses Rollenspiel werden, am 21. Juni, ein kleines Verkleidungsritual in der mythenumrankten Mittsommernacht. Doch Wanderer schaudern, als sie Wochen später in einem Naturschutzgebiet auf die drei Jugendlichen stoßen, deren leblose Körper noch mit Miedern, Hemdkrausen und Perücken herausgeputzt sind. Bald ist es grausige Gewissheit: Sie wurden Opfer eines Verbrechens. Fast zur gleichen Zeit wird Kommissar Wallanders geschätzter Kollege Svedberg mit zerschossenem Gesicht in seiner Wohnung aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Fällen? Kurt Wallander stürzt sich verzweifelt in die Ermittlungen. Dabei stellt er zu seinem Entsetzen fest, wie wenig er über seinen Kollegen weiß, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hat...

    Wie auch schon die bisherigen Romane um Kurt Wallander fand ich auch "Mittsommermord" wieder ein super Lesevergnügen, spannend, interessant, überraschend, realistisch. Interessante Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, eine Hauptperson, die alles andere als der klassische Held und Herzensbrecher ist, nicht nur das macht diese Romane für mich zu überdurchschnittlichen Krimis.
    Der Roman ist spannend aufgebaut und sehr angenehm zu lesen.

    Ich kann diesen Roman sowie die ganze Wallander-Reihe nur empfehlen, spannend, unterhaltsam, toll geschrieben. Fünf Sterne von mir.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    Dubhes avatar
    Dubhevor 7 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    Eine Mittsommernachtsfeier.
    Fröhliche Leute.
    Jemand, der Fröhligkeit hasst.
    Mord.
    .
    Ein ermordeter Kollege.
    Ein verzweifelter Kurt Wallander.
    Gibt es einen Zusammenhang?
    .
    Nach wie vor finde ich diese Krimis von Henning Mankell langweilig.
    Immer das gleiche.
    Tote, dann ermittelt Wallander.
    Langweiliger könnte es nicht so.
    Egal wie viel Spannung der Autor versucht aufzubauen.

    Kommentieren0
    27
    Teilen
    _xmgta_s avatar
    _xmgta_vor 7 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    Ein spannender und interessanter Wallander-Krimi.
    Der Täter steht diesmal schon ziemlich am Anfang fest, doch das tut der Spannung keinen Abbruch, da die Jagd auf den bestimmten Täter viel mehr im Vordergrund steht. Was mich besonders beeindruckt hat, ist das außergewöhnliche Profil des Täters.
    Chapeau!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    ninchen1809s avatar
    ninchen1809vor 8 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    In einem Naturreservat werden 3 junge verkleidete Menschen in der Mittsommernacht per Kopfschuss ermordet. In Plastiksäcken werden sie vergraben und sollen erstmal nicht auffindbar sein. Es soll der Anschein erweckt werden, dass sie sich auf einer Europreise befinden. Eines Tages im August wird der Wallanders Kollege Svedberg mit Kopfschuss zu Hause gefunden. Kurz danach findet man die Jugendlichen ebenfalls mit Kopfschüssen. Gibt es eine Verbindung zwischen den Morden? Warum musste der Kollege Svedberg sterben? Hat er geahnt, dass die Jugendlichen getötet wurden? Wußte er wer der Mörder war? Die spannende, atem- und schlafraubende Jagd beginnt.

    Wallander ist ein äußerst sympathischer Kriminalbeamter mit Ecken und Kanten und eigenen Problemen. Der Gesundheitszustand Wallanders wird zunehmend schlechter: hoher Blutzuckerspiegel, hoher Blutdruck und Übergewicht erschweren neben der Müdigkeit die Suche nach dem Täter.

    Ich mag die Bücher von Mankell, weil sie immer auch ein bisschen gesellschaftskritisch sind. „Mittsommermord“ ist anspruchsvoll und absolut nervenaufreibend. Mankell ist ein besonderer Krimi-Erzähler, er legt wie so oft Wert auf das Detail. Er fesselt einen an das Buch ohne zu schockieren. Einzigartig!!!

    Kommentieren0
    16
    Teilen
    vormis avatar
    vormivor 8 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    Dies war mein erster Roman von Henning Mankell und damit auch mein erster Wallander Fall. Und ich muß sagen: Ich war begeistert. Eine sehr spannende Jagd nach einem Serienmörder, der seine Opfer gerne kostümiert und in bestimmten Posen arrangiert.
    Und da denkt man immer, schwedische Krimis sind langweilig...

    Kommentare: 1
    34
    Teilen
    carnotiss avatar
    carnotisvor 8 Jahren
    Rezension zu "Mittsommermord" von Henning Mankell

    Wallanders Kollege Svedberg stirbt und gerät posthum in einen dunklen Verdacht. Jugendliche sterben in einem Rollenspiel mit Verkleidungen aus vergangenen Epochen. Düstere schwedische Anmutungen und ein Wallander, der im Zwiespalt zum Fall und seinem Kommissariat steht. Ungeahnt heftiger Showdown; unbedingt lesen !!

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks