Henning Mankell Mord im Herbst

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Inhaltsangabe zu „Mord im Herbst“ von Henning Mankell

<p>Der letzte Fall für Wallander</p><br /><p>Kurt Wallander sehnt sich nach Ruhe und einem Haus auf dem Land. Vielleicht das alte Bauernhaus in Löderup, das er an einem trübkalten Herbsttag besichtigt? Doch die friedliche Umgebung trügt. Als Wallander im Garten über eine Knochenhand stolpert, lässt ihm der rätselhafte Fund keine Ruhe. Bei seinen Recherchen deckt Wallander einen Mordfall auf, der eigentlich längst verjährt ist ...</p>

Ein Kurt Wallander Krimi, wie man ihn liebt.

— Lesezeichenfee
Lesezeichenfee

Rundet die Wallander-Reihe für Fans gut ab bzw. frischt das Gedächtnis auf. Allerdings haut der Kriminalfall selbst niemanden vom Hocker...

— vanessabln
vanessabln

Enttäuschend

— Mika2003
Mika2003

Thriller-To-Go. Leider ein viel zu kurzer Mankell, aber wie immer höchst spannend. Sehnsucht nach Herbst-Atmosphäre wurde bestens gestillt.

— fraudeutschmann
fraudeutschmann

Frauenhand im Garten und ein kurzer, aber kurzweiliger Mankell beginnt. Klare Empfehlung.

— CarlFayn
CarlFayn

Ein sehr kompakter Wallander, der nicht ganz an seine Vorgänger heranreicht! Ein Krimi für zwischendurch!

— Pippo121
Pippo121

Kurz und gut!

— Soeren83
Soeren83

Auch hier hat es sich wieder bestätigt: Wallander ist einer meiner Lieblingsermittler...

— Miamou
Miamou

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  • Ein schöner, spannender Quickie

    Mord im Herbst
    Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee

    11. August 2017 um 16:51

    Fee erzählt von der Geschichte Kurt Wallander möchte gerne ein Haus im Grünen kaufen. Da bietet ihm sein Kollege eins an und als er es sich Sonntags ansieht, stolpert er prompt über eine Handskellet bzw. eine Leiche. Natürlich ermittelt er und findet noch viel mehr heraus.   Fee meint dazu Wie immer fand ich es von Anfang an spannend und konnte das Buch erst zur Seite legen, als ich die 135 Seiten gelesen hatte. Dass ich die Charaktere mag und sehr interessant finde, ist ja normal. Ich glaube, ich habe jeden Wallander Krimi gelesen, den Mankell geschrieben hat und ich hab mich so unglaublich gefreut, als ich diesen bei einer Tauschbörse fand. Ich war auch nicht enttäuscht. Besonders gefiel mir das Nachwort, weil ich da allerlei Neues erfahren habe. Wie der Krimi entstand, warum er erst in Holland 2004 erschien und dann für deutschsprachige Leser erst in 2013. Außerdem werden am Ende des Buches noch mal alle Wallander-Krimis mit kurzer Inhaltsangabe beschrieben und zwar in der richtigen Reihenfolge. Das fand ich auch sehr gut und ich erinnerte mich an viele der spannenden Fälle. Der Krimi ist sehr logisch aufgebaut und man könnte sich vorstellen, dass es so einen Kriminalfall tatsächlich gab. Die Charaktere erkennt man auch wieder, wenn man einen oder mehrere Wallander Krimis gelesen hat. Die Reibereien mit seiner Tochter Linda, oder wie sich Wallander festbeißt und allen Spuren nachgeht.   Fees Fazit Ein super schöner Quicki, für alle, die gerne schwedische gute Krimis lesen.

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  • Angenehme Abrundung für Wallander-Fans

    Mord im Herbst
    vanessabln

    vanessabln

    25. January 2017 um 16:08

    Als alter Wallander-Fan musste ich diesen Kurz-Krimi nun auch noch lesen, und er eignet sich als Abrundung/Vervollständigung richtig gut. Die Geschichte bzw. der Kriminalfall an sich ist nichts Besonderes, aber man erkennt Wallander und den typischen Stil Mankells gut wieder, was Spaß bereitet. Zeitlich spielt dieser Krimi vor "Der Feind im Schatten". Wallander ist häufig lustlos, aber noch immer engagierter Polizist. Seine Tochter ist bereits Kollegin, er hat die typischen Gespräche mit ihr und träumt (zumindest ein wenig) von Haus, Hund und neuer Frau. Deshalb sieht er sich ein Haus, das zum Verkauf steht, an, wo er im Garten ausgerechnet einen Handknochen findet. Als erstes war ich überrascht, dass es sich hier um eine Großdruckausgabe handelt (habe das Taschenbuch gelesen). Daher liest sich das Buch ziemlich schnell. Die Sätze kamen mir überraschend einfach und klar vor, was ich aber angenehm fand. Entweder habe ich in der Zwischenzeit zu viel Verworrenes in langen Sätzen gelesen oder "Mord im Herbst" ist aufgrund der Kurzform (und eigentlich als Zugabe im Rahmen einer Aktion geschrieben) wirklich sehr schlicht gehalten... Die Erzählweise ist sehr ruhig, was mir erst jetzt auffällt. Vielleicht sollte ich die Wallander-Reihe nochmal lesen... Interessant ist auf jeden Fall das Nachwort von Henning Mankell selbst, hier schreibt er zu der "Erfindung" Wallanders und wie es überhaupt zu dieser Reihe gekommen ist. Es ist insgesamt ein Buch eher für Fans (und für diese umso mehr!), alle anderen wird es nicht vom Hocker reißen.

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  • Mord im Herbst

    Mord im Herbst
    Mika2003

    Mika2003

    29. December 2016 um 14:29

    Es gab eine Zeit, da habe ich jedes Buch von Henning Mankell aus der Wallander-Serie regelrecht verschlungen. Ich habe sogar, obwohl es sonst gar nicht meine Art ist, die Hardcover-Ausgabe gekauft, weil ich nicht auf das Taschenbuch warten wollte. Ich habe die Serie geliebt. »Ich werde allmählich sogar zu alt für mich selbst, dachte er. Zu alt für mich selbst und zu alt für meinen Beruf.« Nun habe ich – mehr durch Zufall – diese Geschichte von Henning Mankell entdeckt. Zeitlich einzuordnen ist sie vor dem Buch „Der Feind im Schatten“. Für mich stand Henning Mankell immer für spannende Geschichten, interessante Fälle und Charaktere, die mit viel Tiefgang beschrieben wurden. Ich muss leider sagen „stand“: denn dieses Büchlein – gerade mal 144 Seiten dick – konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die Geschichte war total flach, komplett spannungsfrei und den Figuren fehlte der Tiefgang. Zwar sind Wallander & Co. beschrieben wie immer, aber die weiteren Figuren waren komplett eindimensional und so leblos, das das Lesen absolut keinen Spaß mehr gemacht hat. Ich habe die Geschichte beendet, um zu erfahren ob sich daran etwas ändert. Aber dem war leider nicht so. Da „Der Feind im Schatten“ das letzte Buch der Wallander-Reihe sein sollte, frage ich mich nun, warum es diese Geschichte überhaupt noch gab? So lieblos wie sie geschrieben wurde, hätte sich der Autor dies auch sparen können. Wäre das mein erstes Buch von ihm gewesen – wäre es zeitgleich das letzte was ich je angefasst hätte. So hat das Buch nur einen früher sehr begeisterten Mankell-Leser schwer enttäuscht. Von mir gibt es 1 von 5 Sternen.

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  • „Wie es anfing, wie es endete und was dazwischen geschah“

    Mord im Herbst
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. October 2016 um 08:22

    Alle Freunde von Henning Mankells Kommissar  Kurt Wallander, den er in seinem letzten, die erfolgreiche Reihe abschließenden Roman 2009 in einem Zustand zunehmender Demenz zurückließ, werden sich freuen über dieses kleine Buch, das einen weiteren Fall für Kurt Wallander bereithält. Es spielt im Herbst des Jahres 2002, also etwa ein Jahr nach „Vor dem Frost“, in dem Wallanders Tochter Linda zum ersten Mal als Polizeianwärterin eine Rolle spielt und „Der Feind im Schatten“, als zwischen Januar und Mai 2007 Wallander, schon deutlich von seiner Krankheit behindert, seinen letzten Fall löst.Immer wieder war, auch von Mankell selbst, die Spekulation genährt worden, es gäbe bald weitere Romane mit Linda Wallander und ihrem Freund Stefan Lindman, doch nun ist ein relativ kurzer, alter Roman erstmals auf Deutsch erschienen, von dem bisher nur wenige Buchfreaks wussten. Das Buch ist vor vielen Jahren geschrieben worden und in Holland gratis verteilt worden, an jeden, der damals in einem „Monat des spannenden Buches“ einen Kriminalroman kaufte. Mit Kenneth Branagh in der Hauptrolle wurde die Handlung für das BBC erfolgreich verfilmt. Nachdem Mankell diesen Film gesehen und gespürt hatte, „dass die Geschichte immer noch Leben hatte“ stimmte er einer neuen Veröffentlichung zu.Die Handlung des spannenden Buches, das mit vielen kurzen Sätzen und Dialogen arbeitet, und in dem in kurzen, oft versteckten Anmerkungen auf die sich anbahnende Krankheit, die dann etliche Jahre später nicht mehr zu übersehen ist, angespielt wird, sei kurz angerissen.Es ist Herbst 2002. Wallander lebt noch immer in Ystad. Auch seine Tochter wohnt noch im Haus, und es gibt immer wieder Anlass zu Reibereien zwischen einem zunehmend vereinsamenden Vater und einer selbstbewussten Tochter, die ihm unverblümt sagt, er brauche eine Frau und solle mal wieder vögeln. Kurt Wallander träumt schon davon, nicht mehr allein zu sein und er träumt auch von einem Haus auf dem Land, lange schon. Als sein langjähriger Kollege Martinsson ihm das Haus eines verstorbenen Verwandten von ihm anbietet, rafft sich Wallander auf und besichtigt es. Es sagt ihm durchaus zu, doch als er im Garten um das Haus herumgeht, ragt etwas aus der Erde, das ihm auffällt. Es stellt sich heraus, dass es eine skelettierte menschliche Hand ist.Ein neuer Fall beginnt. Obwohl bald klar ist, das das ganze Skelett, das zu der Hand gehört, schon mehr als 60 Jahre dort gelegen hat, wird der Fall nicht gleich zu den Akten gelegt, sondern Wallander und Martinsson ermitteln. Das ist schwierig, weil viele Zeitzeugen nicht mehr leben. Doch durch das Wühlen in Archiven, bei dem Stefan Lindman eine große Hilfe ist und durch den Kommissar Zufall, aber auch durch Wallanders bekannte Kombinationsgabe und Geduld finden sie immer mehr heraus, bis zu einer ganz überraschenden Lösung…Das Buch selbst hat man sehr schnell ausgelesen und am Ende hält Mankell eine weitere Überraschung bereit. Meines Wissens so zum ersten Mal erzählt er in einem längeren Nachwort seine Geschichte mit seiner Figur Kurt Wallander: „Wie es anfing, wie es endete und was dazwischen geschah“. Aufschlussreich auch für die, die vor vielen Jahren alle Bücher der Wallander- Reihe so wie der Rezensent verschlungen haben.  Alle diese Bücher sind mit einer kurzen Inhaltsangabe in chronologischer Reihenfolge ganz am Ende des Buches noch einmal aufgeführt. Vielleicht eine Ermutigung zu einer relecture einer erfolgreichen Reihe aus einem historischen Blickwinkel?Der hier vorliegenden TB Ausgabe hat Henning Mankell ein lesenswertes Nachwort angefügt.

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  • Der letzte Wallander ist für Einsteiger geeignet

    Mord im Herbst
    Soeren83

    Soeren83

    12. August 2016 um 09:31

    Ich bin kein Henning-Mankell-Neuling, aber Kurt-Wallander-Einsteiger: "Mord im Herbst" schien mir als Krimi in homöopathischer Dosierung - es sind nur 150 Seiten - ein guter Anfang. Erst mal schauen, ob ich mit Kurt Wallander etwas anfangen kann. Kurzum: Kann ich. Mit dem leicht vergesslichen Kommissar, versteckt liebesbedürftigen Mann und mürrischen Vater muss ich mich nicht identifizieren, um ihm gerne zu folgen. In diesem Buch, das als Gratisheft für niederländische Krimikäufer geschrieben wurde, folgt man Wallander von seiner Wohnung, die inzwischen auch seine Tochter bewohnt, auf die Wache, wo der langjährige Kollege Martinson wartet, und von dort zunächst hinaus auf einen Hof, den Wallander vielleicht kaufen möchte. Er stellt sich bereits vor, dort mit noch zu findender neuer Frau und noch zu findendem Hund zu leben, bis er eine verknöcherte Hand entdeckt. Bald darauf werden zwei Skelette ausgegraben. Was ist passiert? Wer ist der Mörder? Die immerwährenden Krimifragen interpretiert Autor Mankell nicht neu, sein Kommissar hat es auch nicht gerade mit einer verworrenen Geschichte zu tun, sondern er verrichtet polizeiliche Kärrnerarbeit bis zur Aufklärung des Falls: Er wartet den Bericht der Pathologin ab, lässt Vermisstenfälle durchkämmen, nimmt die Vorbesitzer des Grundstücks unter die Lupe und bekommt einen Tipp von einem uralten Kollegen. Gerade in dieser Schlichtheit ist es ein schönes Buch.

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    • 2
  • Ein Haus, zwei Leichen und Wallander...

    Mord im Herbst
    Miamou

    Miamou

    09. June 2016 um 09:36

    Schon seit Längeren habe ich mir vorgenommen, mir wieder einmal einen „Wallander“ reinzuziehen. Als ich dann in der Buchhandlung meines Vertrauens über „Mord im Herbst“ stolperte, sah ich meine Gelegenheit gekommen. Zugegebenermaßen war ich doch überrascht, dass es sich hier um ein sehr dünnes Buch handelt, was an sich sehr gegen die „gewohnte“ Dicke der Wallander – Bücher spricht. Erst im Nachwort wurde aufgeklärt, warum es sich hierbei fast um ein novellenartiges Buch handelt: Henning Mankell wurde gebeten bei einem Projekt teilzunehmen, welches in den Niederlanden zum „Monat des spannenenden Buches“ durchgeführt wurde. Dort sollte jeder Leser, der einen Kriminalroman kaufte zusätzlich einen weiteren geschenkt bekommen. „Mord im Herbst“ war eben so ein Geschenkskrimi. Inhaltlich ist „Mord im Herbst“ vor „Der Feind im Schatten“ anzusiedeln. Der schon in die Jahre gekommenen Kurt Wallander lebt nach wie vor in einer WG mit seiner Tochter und er würde liebend gern ein Haus außerhalb der Stadt kaufen, um es sich nach der bevorstehenden Pension dort noch ein schönes Leben machen zu können. Als er sich dann dazu durchringen kann ein Haus anzusehen und auch gleich in Erwägung zieht es zu kaufen, stolpert er über eine skelettierte Hand. Und wo eine Hand ist, ist auch mehr und schlussendlich stoßen Wallander und sein Team auf zwei Leichen, die schon mindestens 50 Jahre auf diesem Grundstück begraben sein müssen. Eventuelle Zeugen des Vorfalls sind entweder bereits gestorben bzw. in einem Alter, wo sie sich an nicht mehr sehr viel aus der Vergangenheit erinnern können, besonders da es sich um eine Tatzeit handelt, die während des 2. Weltkriegs gewesen sein muss. Wallander konzentriert sich auf die die ehemaligen Bewohner des Hauses und stößt auf ein tragisches Familiengeheimnis. Wenn man mit Kurt Wallander bereits vertraut ist und ihn schon stückchenweise begleitet hat, dann merkt man, dass er in diesem Buch bereits um einiges älter geworden ist und dass er auch schon in einer gewissen Berufsdepression gelandet ist. Trotzdem schafft er es immer wieder sich aufzuraffen und sich nicht einfach gehen zu lassen. Bei „Mord im Herbst“ besonders wichtig, weil er fast keine Zeugen des Geschehens finden kann und sich durch haufenweise Papiermaterial durchkämpfen muss. Zusätzlich trägt er in gewohnter Weise seine Sehnsüchte, Schwächen, Ängste und Verluste mit sich, die ihn zu einem zutiefst menschlichen Charakter machen. Obwohl die Handlung in diesem Buch nur sehr kurz ist, ist Mankell seinem „Star“ sehr treu geblieben. Und auch nach längerer Wallander – Pause meinerseits, fühlte ich mich gleich sehr schnell wieder mit ihm verbunden. Auch für die vielen Nebencharaktere hat Mankell wieder ein Plätzchen gefunden, allen voran natürlich dem loyalen Martinsson und dem griesgrämigen Nyberg (auf den ich mich besonders gefreut habe). Da es sich hierbei ja um den vorletzen Wallander – Roman handelt, merkt man einfach auch, wie eingeschworen besonders diese drei Herren sind. Mir gefällt immer wieder, wie realistisch ihrer Ermittlungsarbeit dargestellt wird. Sie beginnen immer wieder von vorne, wenn sie auf der Stelle treten bzw. puzzlen neue Erkenntnisse und Details immer wieder neu in ihren Ermittlungsstand ein. Die Handlung des Buches fokussiert sich, im Vergleich zu den anderen, tatsächlich sehr stark auf die Ermittlungsarbeit. Die gewohnten persönlichen Begebenheiten werden hier nur ansatzweise angedeutet, jedoch nicht in dem Ausmaß erzählt, wie man es gewohnt ist. Es macht den Eindruck, als würde sich die Handlung auf die notwendigen Elemente eines Krimis reduzieren, was, wenn man es vorher weiß, auf jeden Fall gelungen ist. Es ist ein Wallander wie man ihn kennt und dann auch doch wieder nicht. Trotzdem ein Lesevergnügen, dem man sich für einen freien Nachmittag hingeben kann. Henning Mankell hat auch ein sehr persönliches Nachwort drangehängt, das bei Wallander – Fans auf viel Interesse stoßen wird und auch aufzeigt, wie sehr er seinen „menschlichen Held“ gemocht hat.

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    • 2
  • Eine Spurensuche in der Vergangenheit ...

    Mord im Herbst
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    20. January 2016 um 23:42

    Die Geschichte: Kommissar Kurt Wallander besichtigt ein altes Haus, das er vielleicht kaufen möchte. Dabei stolpert er im Garten über eine skelettierte Hand. Schnell wird klar, dass es sich höchstwahrscheinlich um ein Mordopfer handelt, das dort schon seit mindestens fünfzig Jahren begraben liegt. Kurt und seine Kollegen machen sich auf eine schwierige Spurensuche, die für ihn am Ende noch sehr gefährlich endet. Meine Meinung: Bisher habe ich die Wallander-Reihe hauptsächlich als Verfilmungen genossen. Ich mag die ruhige Stimmung und die trotzdem meistens sehr spannenden Fälle, die Kurt und seine Kollegen zu lösen haben. Auch hier in Buchform kommt diese ruhige Atmosphäre sehr gut rüber, auch die allgemein etwas getrübte Herbstlaune ist oft spürbar. Kurt Wallander ist ein sehr guter Polizist, aber privat ist er eher unzufrieden. Er lebt zusammen mit seiner Tochter in einer Stadtwohnung, aber viel lieber möchte er aufs Land ziehen in ein eigenes Häuschen mit Hund. Ob er seinen Traum wohl bald verwirklichen kann? Man wünscht es ihm jedenfalls von Herzen, denn er wirkt sehr sympathisch – und leider auch sehr deprimiert. Auch von seinen Kollegen kann man sich ein ganz gutes Bild machen, denn Henning Mankell beschrieb seine Figuren immer sehr lebendig und authentisch. Der Fall, den sie in dieser eher kurzen Geschichte zu lösen haben, führt zurück bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges. Es war sehr unterhaltsam, die Ermittlungen zu verfolgen und die Auflösung fand ich auch sehr gelungen. Verfilmt wurde dieser Krimi übrigens im Jahr 2012 mit Kenneth Branagh. Das Buch ist der 10. Teil der “Wallander”-Reihe. Fazit: Ein eher ruhiger, aber fesselnder Ermittlerkrimi, bei dem ein altes Geheimnis aufgedeckt wird.

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  • Im Herbst des Lebens...

    Mord im Herbst
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    11. December 2015 um 15:42

    "Mord im Herbst" ist im Ablauf der Zeitlinie der Handlung der vorletzte (etwas kürzere) Band der Wallander-Krimis (Band 11). Er wurde in Mankells Heimatland Schweden allerdings erst 2013, nach dem letzten Band der Reihe, veröffentlicht - jedoch bereits 2004 in den Niederlanden. Mankell war gebeten worden, ein Buch zu schreiben, das jeder gratis erhalten sollte, der im "Monat des spannenden Buchs" einen Kriminalroman kaufen würde. Die Ermittlungen des Protagonisten Kurt Wallander finden statt im Herbst 2002. Wallander fühlt sich alt, insgeheim lustlos, er ist sein dreißig Jahren Polizist. Bei der privaten Besichtigung eines möglichen Wohnhauses durch ihn außerhalb von Ystad findet er eine skelettierte Hand, die zu zwei Toten führt, die laut Gerichtsmedizin ermordet wurden und seit 50-70 Jahren tot sind. Entsprechend sind auch die möglichen Zeugen meist tot oder sehr betagt. Wallander muss sich hier also beruflich mit der Vergänglichkeit auseinander setzen, zusätzlich zu dem, was ihn privat bewegt: den Veränderungen in seiner Arbeitswelt und der schwedischen Gesellschaft, der Tatsache, dass seine Tochter erwachsen und eine Kollegin ist, dem Vermissen seines toten Vaters. Dabei besticht er unbeirrt durch seine großen Stärken, Beobachtungsgabe, Intuition und Beharrlichkeit, durch die er den Fall letztendlich zur Aufklärung bringt - auch wenn es dann zu einer ganz speziellen Art von Gerechtigkeit kommt. Mankell schafft es, eine Atmosphäre voller Desillusion und Lustlosigkeit aufzubauen im Angesicht von Alter und Tod, ohne mich als Leser desillusioniert zu haben, es gelingt ihm meiner Ansicht nach durch seine besondere Atmosphäre und durch das, was Wallanders "Trick" ist: Durchhalten und einfach weitermachen. Das ist unspektakulär, macht ihn aber sehr glaubwürdig und sympathisch. Vielleicht erklärt es auch, warum ich beim Erscheinen der ersten Wallander-Bücher damit einfach (noch) wenig anfangen konnte... ich gelobe "Wieder-Aufarbeitung". Zwei Punkte bleiben bei mir offen: laut Wallander wäre ein Mord in Schweden nach so langer Zeit verjährt - dem wäre bei uns zwar nicht so, aber ich hätte doch Zweifel, ob dem Täter nicht mindestens Affekt, wenn nicht gar erweiterte Notwehr/Nothilfe zuzubilligen wäre. Und die Gerichtsmedizinerin sprach von zweifachem Mord (S. 59) - ein nicht natürlicher Tod wäre eine andere Kategorie. Insgesamt ein solider Krimi ohne Höhen und Tiefen, passend für Zwischendurch - vermutlich hätte vor der "richtigen" Veröffentlichung eine kurze Überarbeitung nicht geschadet.

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    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Vermutlich letzter Wallander-Krimi

    Mord im Herbst
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    Wallander wird alt und möchte sich für seinen kommenden Ruhestand ein Häuschen auf dem Lande erwerben, um endlich auch einen Hund haben zu können und sein  Leben ein bisschen zu ändern.Ein Kollege gibt ihm einen Tipp für ein leerstehendes Haus eines Bekannten ,das sogar ganz in der Nähe seines väterlichen Hauses steht.Wallander ist drauf und dran, das Haus zu erstehen,als er bei einem Gartenrundgang auf eine skelettierte Hand stößt.Das weckt natürlich seinen Ermittlerinstikt und obwohl diese schon jahrelang an dieser Stelle liegt, gelingt es ihm und seinem Team diese menschliche Tragödie zuklären.Es ist ein altmodisch erzählter Krimi ohne politische und sonstige Ambitionen und er ist relativ kurz.Villeicht ist das doch der letzte Wallander- Krimi,den wir gelesen haben!

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    • 2
  • In der Kürze liegt die Würze

    Mord im Herbst
    rumble-bee

    rumble-bee

    27. July 2014 um 16:41

    Vielfach haben sich Leser beschwert, dieser "neue Wallander" sei zu kurz geraten. Diesem Argument muss man auf zwei Ebenen entgegentreten. Erstens, ein "neuer" Wallander ist es eigentlich nicht. Die Geschichte wurde vor vielen Jahren für den holländischen (!) Markt verfasst, und Mankell hatte eigentlich nicht mit einer "echten" Veröffentlichung gerechnet. Zweitens, es handelte sich damals um eine Gratis-Zugabe, und daher die Kürze. Ansonsten finde ich, dass alle typischen, wohlbekannten und bewährten Wallander-Elemente enthalten sind. Durch die Kürze kommen manche Dinge sogar noch besser zur Geltung: beispielsweise die kleinen Grabenkämpfe zwischen Wallander und seiner Tochter Linda. Seine große (Berufs)Müdigkeit. Aber auch seine Fähigkeit, quer zu denken und überraschende Schlüsse zu ziehen. Und auch die bereits einsetzende Krankheit ist gut zu verfolgen, wenn man die Zeichen zu deuten weiß. Der Fall selbst hat mir gut gefallen. Bei einer Hausbesichtigung stolpert Wallander im wahrsten Sinne des Wortes über die Hand einer Frauenleiche. Aus dem Hauskauf wird erstmal nichts, aber Wallander verbeißt sich geradezu in die Aufklärung dieses seltsamen Falles. Alles spielte sich vor mehr als 50 Jahren ab, und dadurch werden die Ermittlungen natürlich erschwert... doch Kurts Hartnäckigkeit zahlt sich wie immer aus. Und auch "Kommissar Zufall" spielt kräftig mit. Warum ich keine 5 Sterne gebe? Hm, vielleicht, weil ich den ausgesprochen informativen Anhang eigentlich das Beste an diesem Büchlein fand. Doch er gehört ja eigentlich nicht zur Geschichte, und ich weiß daher nicht, ob ich ihn bewerten darf... Zweitens habe ich die Verfilmung mit Kenneth Branagh schon vor einiger Zeit im Fernsehen gesehen, und ich habe manches anders in Erinnerung, hatte also Schwierigkeiten, mancher Entwicklung der Handlung zu folgen. Soweit ich mich erinnere, hat in der Verfilmung beispielsweise Wallander schon im Haus gewohnt, bevor (!) er die Leiche im Garten gefunden hat. Und so weiter. Insgesamt bewundere ich Mankell jedoch wieder für seine routinierte Schreibweise, und seine Treue zu seinem Helden. Ich finde, man kann auch mit wenigen Worten viel aussagen. Zudem wird in diesem Fall wieder ein kleines Stück schwedische Zeitgeschichte gespiegelt, und das ist doch das Wichtigste bei Wallander-Krimis.

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  • ein alter Bekannter

    Mord im Herbst
    sala83

    sala83

    24. April 2014 um 20:11

    Hier bin ich vielleicht etwas voreingenommen, denn ich habe alle Wallanderbücher gelesen und bin ein kleiner Mankell-Fan. Dieser kleine Roman - ja es ist leider ein recht kurzes Lesevergnügen, aber immerhin ist es eines - ist kein atemberaubender Thriller, sondern ein leichter Krimi. Eingefleischte Wallanderfans kommen also nicht 100%ig auf ihre Kosten. Aber es ist halt so, also würde man einen alten Bekannten wieder treffen und kurze Zeit begleiten. An sich ist die Story recht banal und nicht sonderlich spannend, aber es ist ein Puzzlestückchen aus dem Leben Wallanders und damit für mich lesenswert! Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm, fast heimelig. Wer also ein gutes Stück Kriminalliteratur für eine Bahnfahrt etc sucht, ist hier genau richtig. PS: Ich wünsche Herrn Mankell viel Kraft, seine Krebserkrankung einzudämmen.

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  • Typisch Kurt Wallander

    Mord im Herbst
    Elfenblume

    Elfenblume

    Der Roman mag kurz sein, aber er hat alles, was für mich zu einem guten Krimi dazugehört. Er kommt schnell in Fahrt, der überaus menschliche Kurt Wallander wird gerade durch seine Schwächen, die er nicht mehr verheimlicht, immer sympathischer und authentischer. Mord im Herbst ist wie die anderen Romane von Henning Mankell ein echtes Highlight. Er versteht es wie kaum ein anderer, den Leser in die Einsamkeit, die Kälte und die Düsternis des Winters in Schonen und Umgebung zu entführen. Seine Geschichten sind geheimnisvoll und regen die Fantasie an. Etwas schade fand ich, dass die Geschichte mal als Grundlage für ein Drehbuch für einen Krimi im Auftrag der BBC verwendet wurde. Ich hatte vor einiger Zeit einen Krimi im Fernsehen gesehen, dessen Handlung der Handlung von Mord im Herbst doch sehr ähnlich war. Im Nachwort gibt es hierzu einen Hinweis des Autors. 

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    • 2
  • Kein "echter" Wallander

    Mord im Herbst
    Monsignore

    Monsignore

    25. February 2014 um 13:51

    So schön es auch ist, dem guten alten Kommissar Kurt Wallander wieder einmal zu begegnen - die Story ist dürftig, das Buch schmal, der Plot hält sich in engen Grenzen. Leider kein "Wallander", wie man ihn kennt und mag.

  • KLEINER Verführer

    Mord im Herbst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. February 2014 um 14:29

    Für mich als Kurt-Wallander-Fan der ersten Stunde stellte sich nicht die Frage, ob ich "Mord im Herbst" lesen WILL. Mir geht es wie anderen Gleichgesinnten, ich MUSS! Autor und Verlag kennen ihre Pappenheimer und so zog Anfang November das Duo Mankell über Mankell: Kurt Wallander und der Zustand der Welt und dieses Romanchen rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den deutschen Buchhandel. Ich muss mich an dieser Stelle wohl als leicht seitenblöd outen - ich vermag beim Onlinekauf zwar Preise zu vergleichen, doch mir fehlt die Vorstellung der Seitenanzahl zum realen Gesamtwerk und somit werde ich später oft überrascht, positiv und negativ. "Mord im Herbst" ist mit 144 Seiten angegeben, was schon mal recht wenig ist für einen "Walli" und tatsächlich betrachtet sind es sogar nur 120, der Rest ist ein lesenswertes Nachwort und Anhang. Beides keineswegs uninteressant, aber mit erheblicher Streckwirkung. Immerhin kann der geneigte Leser der Nachbemerkung entnehmen, dass Henning Mankell diese Geschichte schon vor vielen Jahren (daher zeitlich kurz VOR Der Feind im Schatten: Kurt Wallanders 11. Fall ) als Art Give-away schrieb und sie lediglich die Kerngeschichte einer umfangreichen Romanidee darstellt, die er aber letztlich nicht weiter verfolgte (nennen wir es beim Namen: ein bisschen wie recycelter Gedankenabfall). Ja, natürlich dauerte es nur wenige Zeilen und das vertraute Wallander-Feeling stellte sich ein, aber durch die Kürze letztlich doch bitter schmeckend, denn ebenso schnell war das Vergnügen vorüber. Da die Story kaum ausgebaut wurde, merkt man es ihr naturgemäß auch an. Es bleibt eben ein Appetizer und wirkt irgendwie unvollendet. Die Fangemeinde wird es nur peripher stören, Hauptsache das Büchlein wird verkauft. Meines steht selbstverständlich auch in der richtigen Abfolge neben seinen großen Brüdern/Schwestern, aber ein klitzkleinwenig ärgert mich der Kauf schon, denn ich fühle mich verführt. Ich hätte einfach auf ein preisreduziertes Exemplar warten sollen. (T)

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