Henning Mankell Un paradis trompeur

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Inhaltsangabe zu „Un paradis trompeur“ von Henning Mankell

Melancholisch, grausam und schön in einem

— TharinaWagner

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    Un paradis trompeur

    TharinaWagner

    23. January 2015 um 05:25

    Wieder einmal unterwegs brauchte ich eine Reiselektüre. Bei mehreren Stunden in Zug und Flugzeug, wollte ich auf Nummer sicher gehen; also wählte ich Henning Mankell. Obwohl ich es schon beim Cover wissen hätte müssen, hoffte ich erst einen Krimi vor mir zu haben, was nicht der Fall war. „Un paradis trompeur“ ist einer seiner Afrika-Romane, die oft nicht so leicht zu verdauen sind. Ziemlich düster beginnt auch diese Geschichte, zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Schweden: Hanna ist das älteste Kind einer ärmlichen Familie. Nach dem Tod des Vaters gelingt es ihrer Mutter nicht mehr für die gesamte Familie zu sorgen. So wird Hanna weggeschickt, um als Köchin auf einem Boot zu arbeiten. Dieses Boot ist auf dem Weg nach Australien. Alles auf diesem Boot ist beängstigend fremd. Einzig in den Armen eines jungen Matrosen fühlt sie sich geborgen. Hanna verliebt sich, heiratet früh und wird bald darauf, um noch einiges zu früh, Witwe. Nach dem Tod ihres Mannes sieht sie keinen Sinn mehr darin, auf dem Boot zu bleiben. Dieses bedeutet für sie nichts als schmerzliche Erinnerungen. So bricht Hanna bei einem Zwischenstopp in Mozambique aus, um in einem Bordell unter zu kommen. Das Schiff verlässt den Hafen ohne sie. Hanna ist eine junge, unschuldige Frau, die durch Zufall in ein hartes, von der Rassentrennung gezeichnetes Umfeld kommt. Sie fühlt sich fremd und unverstanden. Besonders schockierend finde ich die Darstellung der Brutalität der Europäer gegenüber den Afrikanern auf deren Kontinent. Natürlich ist das ein altbekanntes Thema, mich erschreckt es allerdings bei jeder Geschichte von neuem. Sehr gut beschrieben ist vor allem, wie die weiße Gesellschaft versucht Hanna auf ihre Seite zu bekommen, um sie auch in ein rassistisches, unterdrückendes Monster zu verwandeln. Bald ertappt sie sich dabei ihre afrikanischen Mitmenschen schlechter zu behandeln, als es ihr eigentlich lieb ist. Doch wie kann es ihr, in all dem Hass, der sie umgibt gelingen, gegen den Strom zu schwimmen? Wie immer erzählt Mankell sehr fesselnd. Trotz einiger schockierender Szenen und einem etwas düsteren Einstieg, ist „Un paradis trompeur“ ein sehr schönes Buch.  

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