Henning Mankell Vor dem Frost

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Inhaltsangabe zu „Vor dem Frost“ von Henning Mankell

»Gott hat gefordert«, ruft ein Mann, als die Tiere sterben: Ein Kalb wird bei lebendigem Leib verbrannt, sechs brennende Schwäne fliegen über den Marebo-See. Frauen verschwinden, eine Amerikanerin wird in der Kirche erdrosselt, und ein Lastwagen voller Dynamit läßt den Dom von Lund in Flammen aufgehen. Henning Mankell spannt den Bogen von dem furchtbaren Massaker in Jonestown, Guyana 1978, bis zum 11. September 2001. Ein atemberaubendes Buch um religiösen Wahn und Gewaltverbrechen.

Spannend, fesselnd, mit einigen Längen, Linda ist toll, aber Kurt ist besser.

— ErleseneBuecher

Mal wieder ein Versuch der zeigt:mit Kommissar Wallander komme ich nicht zurecht.

— Angelinchen

Linda ist am Zug

— sommerlese

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  • Linda ist am Zug, löst sie jetzt ihren Vater ab?

    Vor dem Frost

    sommerlese

    23. July 2017 um 14:33

    "Vor dem Frost" von Henning Mankell ist der 10. Band seiner Wallander-Reihe und erschien 2003 im DTV. Kurt Wallanders Tochter Linda hat die Polizeischule abgeschlossen. Sie ist Polizeianwärterin in Ystad und darf ihren Vater bei seinen Ermittlungen inoffiziell begleiten. Gerade gibt es viele Fälle, bei denen jede weitere Hilfe bei der Polizei gebracht wird. Ein Kalb wird bei lebendigem Leib verbrannt, sechs brennende Schwäne fliegen über den Marebo-See, Frauen verschwinden, eine Amerikanerin wird in der Kirche erdrosselt, und ein Lastwagen voller Dynamit läßt den Dom von Lund in Flammen aufgehen ... Bei diesem Buch führt Henning Mankell den Leser in den Dschungel Guyanas, wo eine Gruppe gläubiger Fanatiker einen Massenselbstmord inszeniert. Versprengte dieser Gruppe sammeln sich zum Angriff auf Menschen und Kirchen in Skåne und machen mit Morden und Entführungen weiter. Man erfährt in diesem Buch viel Privates aus dem Hause Wallander: über Lindas Selbstmordversuche und über ihre Mutter. Das Zusammenleben von Vater und Tochter erweist sich als Herausforderung, Konflikte sind vorprogrammiert. Wallander hat ungelöste Fälle zu bearbeiten. Plötzlich verschwindet Lindas Freundin Anna spulos nach einer Begegnung mit ihrem lange verschollenen Vater. Nun ermittelt Linda auf eigene Faust. Was hat das Wiederauftauchen Annas mit brennenden Schwänen, einem toten Kalb und der Ermordung einer Wissenschaftlerin zu tun? Mankell spannt den Krimibogen um die Thematik Gewaltverbrechen aus religiösem Wahn und erinnert dabei an brisante reale Ereignisse: der Massenselbstmord einer Sekte in Südamerika und die Terroranschläge vom 11. September 2001. Auch wenn ich den Plot etwas konstruiert empfunden habe, finde ich die Thematik und die unterschiedlichen Fälle sehr abwechslungsreich und authentisch dargestellt. Die Tieresmisshandlungen sind recht grausam, man kann sich kaum vorstellen, dass jemand dazu fähig wäre. Vor diesen Hintergründen gelingt Henning Mankell mal wieder ein spannender und fesselnder Krimi.

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  • Sandalen, Schwäne & Seufzen

    Vor dem Frost

    ErleseneBuecher

    26. February 2017 um 22:10

    Der Anfang ist spannend und vielversprechend. Vor Jahrzehnten lebte eine Sekte an einem entlegenen Ort, alle bringen sich um, bis auf einen… In diesem Band geht es vor allem um Wallanders Tochter Linda, die kurz davor steht, bei der Polizei anzufangen. Sie wohnt bei ihrem Vater Kurt und weiß nicht so recht, was mit sich anzufangen. Also trifft sie sich mit alten Freundinnen von früher. Allerdings ist ihre Freundin Anna irgendwie seltsam, zwar war sie es schon damals, aber irgendwas ist anders. Währenddessen sucht die Polizei einen Mörder und ist auch einigen Fällen von Tierquälerei auf der Spur… Linda sieht sich plötzlich mittendrin im Geschehen und ermittelt mit der Polizei, aber auch auf eigene Faust. Ich bin ein großer Wallander-Fan und finde den Schreibstil von Mankell sehr einnehmend, dicht und stimmungsvoll. Allerdings gab es in diesem Buch einige Längen und vieles hätte kürzer, dichter, strukturierter erzählt werden können. Ich weiß nicht, wie oft Linda zwischen Annas und Kurts Wohnung hin und her ist, das fand ich etwas fahrig. Die Protagonistin Linda ist schon super und frisch und vielschichtig, aber an Kurt kommt sie leider nicht ran. Trotzdem war das Buch spannend und fesselnd. Der Fall rund um die Sekte (allerdings dauerte es ja bis sie mal einen Theologen hinzuzogen, man man man) und die vielen Handlungsstränge war geschickt – aber das kann Mankell eigentlich besser – aufgebaut. Jedoch störte mich, wie schon beim letzten Buch, dass der Leser so früh erfährt, wer der Mörder ist und es dann nur darum geht, wie die Polizei das herausbekommt. Das nervt mich. Bestimmt hat diese Erzählart auch irgendeinen Namen, wenn jemand den weiß, bitte unten kommentieren. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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    • 2
  • Ein spannender und authentischer Wallander-Krimi

    Vor dem Frost

    Krimine

    30. March 2015 um 19:55

    In Ystad und Umgebung ist ein Tiermörder unterwegs. Ohne Skrupel zu hegen, übergießt er sechs lebende Schwäne mit Benzin und setzt sie in Brand. Zur gleichen Zeit wird Linda Wallanders Freundin Anna vermisst, und obwohl sie ihren Vater sofort über ihr Verschwinden unterrichtet, scheint dieser Lindas Befürchtungen nicht ernst zu nehmen. Erst als eine ältere Frau bestialisch ermordet in einer abgelegenen Hütte aufgefunden wird und eine Verbindung zu Anna besteht, beginnt er zu ermitteln. „Vor dem Frost“ ist der zehnte Fall des schwedischen Kommissars Kurt Wallander, der durch die Lösung spektakulärer Fälle und durch massive eigene Probleme bekannt geworden ist. Diesmal allerdings ist er bei seiner Jagd nach einem skrupellosen Mörder nicht allein. Denn seine Tochter Linda plant in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und ist als Polizeianwärterin bei den sich immer schwieriger gestaltenden Ermittlungen mit dabei. Ein interessantes Team, das sich zum einen wunderbar ergänzt, zum anderen aber einige Probleme miteinander hat. Sektentum und religiöser Wahn. Ein schwieriges Thema, das sich Henning Mankell für die erste Zusammenarbeit von Vater und Tochter ausgesucht hat und das er in seinem Kriminalroman konsequent verfolgt. So setzt er sich nicht nur mit den gefährlichen Auswüchsen eines fatalen Glaubens auseinander, sondern stellt unverblümt dar, wozu eine nicht zu kontrollierende Abhängigkeit führen kann. Ein starker Krimi mit einem aktuellen Thema, der neben der Aufklärung eines komplexen Falls auch die Beziehung zwischen dem grüblerischen Kommissar und seiner inzwischen erwachsen gewordenen Tochter auf den Prüfstand stellt. Fazit: Ein authentischer und spannender Krimi aus dem hohen Norden, der wie auch die anderen Fälle des schwedischen Kommissars düster in Erscheinung tritt.

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  • Unerträglich

    Vor dem Frost

    mistellor

    06. January 2015 um 00:14

    Für mich war dieses Buch das schwerste Buch von Mankell. Es war mir fast unmöglich es zu Ende zu lesen. In seinen wortgewaltigen Bildern beschreibt Mankell hier auch das Leiden von verschiedenen unschuldigen Tieren - am Schlimmsten war für mich das Bild der fliegenden brennenden Schwäne , die nachdem ihre Flügel verbrannt sind sterbend ins Meer stürzen. Für mich ist es unfassbar, wenn Unschuldige - egal ob Mensch oder Tier - zum Spielball sadistischer Täter werden. Man kann über solche Taten lesen - wissend darum, dass es keine Realität ist. Nur, ein so guter Schriftsteller wie Mankell kann in deinem Kopf Bilder entstehen lassen, denen man nicht mehr entfliehen kann. Ich habe das Buch vor Monaten angefangen und es unterbrechen müssen, um es jetzt endlich zu beenden. Ich gebe Mankell für dieses Buch 4 Sterne, denn der Plot war gut konstruiert, spannend geschrieben, die Einführung der neuen Hauptfigur (Wallanders Tochter) gelungen. Aber lesen werde ich dieses Buch nie wieder.  

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  • Kurt Wallander lässt seiner Tochter Linda den Vortritt in Sachen Ermittlungen!

    Vor dem Frost

    Floh

    "Vor dem Frost" ist der erste Kurt Wallander-Roman, in dem nicht der altbekannte etwas depressive Kommissar Kurt Wallander, sondern seine Tochter Linda federführend ist. Es ist Sommer 2001 in Schweden, und Linda hat gerade die Polizeischule abgeschlossen. Linda befindet sich zur Zeit "als Gast" bei ihrem Vater Kurt in Ystad. Sie ist noch nicht im offiziellen Dienst, jedoch in Anwartschaft. Von ihrem Vater erfährt sie daher auch von den aktuellen Vorfällen, die zu der Zeit in Schonen passieren, und wo die Polizei bisher im Dunkeln tappt. So werden mehrere Tiere grausam getötet, und eine Wissenschaftlerin verschwindet, und wird später tot aufgefunden. Interessant an diesem Roman ist auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter, insbesondere die Konflikte und die Sorgen, die sich Kurt um seine Tochter macht, nun umso mehr, als Linda in Kurts Revier ebenfalls Polizistin wird und sich mehr und mehr in die Ermittlung der aktuellen Verzwickungen einbringt. Als schließlich auch eine alte Freundin Lindas verschwindet, beginnt diese, anfangs gegen den Willen ihres Vaters, mit eigenen Ermittlungen...Mit "Vor dem Frost" ist Henning Mankell wieder einmal ein klasse Buch gelungen. Wie schon bei den älteren Wallander-Romanen ist auch dieses äußerst spannend und sehr atmosphärisch, und doch anders, als die Romane mit Kurt Wallander. Denn nicht nur der Vorname der Hauptperson hat sich geändert, sondern mit ihm auch die Perspektive, schließlich hat Linda einen völlig eigenen Blickwinkel auf die Dinge, und denkt und fühlt auf ihre Weise. Somit verbindet dieses Buch alte Stärken mit der frischen Person Linda Wallander, und macht beim Lesen einfach richtig Freude! Als Mankell-Fan gebe ich dem Buch fünf Sterne, weil ich das Buch, auch insbesondere wegen Mankells Schreibstill wirklich klasse finde. Auch hier ist man direkt mitten in Schweden und bekommt schon fast wieder Fernweh! 

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    • 2

    NiWa

    13. September 2014 um 16:11
  • Linda ist am Zug!

    Vor dem Frost

    sommerlese

    09. January 2014 um 15:43

    Kurt Wallanders Tochter Linda hat die Polizeischule abgeschlossen. Sie ist Polizeianwärterin in Ystad und darf ihren Vater bei seinen Ermittlungen inoffiziell begleiten. Man  erfährt in diesem Wallander viel über Privates: über Lindas Selbstmordversuche, über ihre Mutter. Das Zusammenleben von Vater und Tochter erweist sich als Herausforderung, Konflikte sind vorprogrammiert. Wallander hat ungelöste Fälle zu bearbeiten. Plötzlich verschwindet Lindas Freundin Anna spulos nach einer Begegnung mit ihrem lange verschollenen Vater. Nun ermittelt Linda auf eigene Faust. Was hat das Wiederauftauchen Annas mit brennenden Schwänen, einem toten Kalb und der Ermordung einer Wissenschaftlerin zu tun? Mankell spannt den Krimibogen um die Thematik Gewaltverbrechen aus religiösem Wahn und erinnert dabei an brisante reale Ereignisse: der Massenselbstmord einer Sekte in Südamerika und die Terroranschläge vom 11. September 2001. Vor diesen Hintergründen gelingt Henning Mankell mal wieder ein spannender und fesselnder Krimi.

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  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    Annie6

    12. February 2012 um 18:14

    „Vor dem Frost“ ist ein Wallander-Krimi, wenn auch nicht im typischen Sinne. Er zählt auch nicht zu der Wallander Reihe dazu, ermittelt wird nämlich von Kurt Wallanders Tochter Linda. Linda ist im Grunde eine interessante Frau. Im Teenageralter versuchte sie zwei Mal sich umzubringen, ihr Vater weiß jedoch nur von einem Selbstmordversuch. Sowieso erfährt man viel Privates über Linda, ihren Vater Kurt Wallander, Kollegen… Den Anfang des Buches fand ich sehr schleppend, so dass ich mich durch die ersten 100 Seiten wirklich durchquälen musste. Um das genauer zu erklären, muss ich noch etwas mehr vom Inhalt erzählen. Linda ist Polizeianwärterin und wird zur Ordnungspolizei gehen (deren Aufgaben sind z.B. Schlägereien schlichten). Plötzlich verschwindet ihre Freundin Anna und sie macht sich Sorgen. Niemand außer ihr glaubt daran, dass Anna etwas passiert ist. So kommt es das Linda selbst Nachforschungen anstellt. Das könnte durchaus spannend sein und hat auf jeden Fall Potenzial. Meine Neugier wurde allerdings erst geweckt als ein Mord geschehen ist. Mehr möchte ich nicht über den Inhalt verraten. Im gesamten Buch sind Kapitel aus der Sicht des Täters oder der Täter eingefügt. Teilweise war es anregend zu erfahren aus welchen Motiven sie handeln und wie sie selbst zu den Verbrechen stehen. An den meisten Stellen werden mir die Motive aber zum dritten Mal erläutert, weil die Täter anscheinend an nichts anderes mehr denken können. So kommt es das ich besonders diese Kapitel als langatmig empfand und sie mich deswegen in meinem Lesefluss gestört haben. Bei vielen Krimis bzw. Thrillern gibt es auch Kapitel aus der Sicht des Verbrechers, die die eigentliche Handlung unterbrechen. Bei anderen Krimis hätte mich das wahrscheinlich nicht so gestört, aber bei „Vor dem Frost“ wusste ich bereits die Namen der Täter, warum sie das tun, in welchem Verhältnis sie zu anderen Personen stehen, usw. Dieser Krimi ist also nicht deswegen spannend, weil man raus finden möchte wer der Täter ist, sondern wann die Polizei auf seine Spur kommt bzw. wann Linda das tut und was die Täter weiter planen. Außerdem gibt es noch ein Kapitel aus der Sicht eines Opfers und wie sie auf ihren Mörder gestoßen ist. Von allen „Zwischenkapiteln“ hat mich leider nur dieses überzeugen können. Sicher ist es gut ausgedehntes Wissen über den Lebenslauf des Täters zu haben – für die Polizei. Ich persönlich lese lieber die Kurzfassung (sprich zwei Seiten) dazu. Richtig spannend war das Buch für mich nur zum Ende (ca. die letzten 40 Seiten). Es wurde spannend. Nicht weil ich wissen wollte wer der Täter war, sondern einfach warum sie auf seine Spur kommen und an diesen Stellen hat mir sogar Mankells Schreibstil ganz gut gefallen. Wie auch bei „Der Chinese“ finde ich seine Art zu schreiben einfach nicht sehr ansprechend. Um das genauer zu erklären: Ich finde sie sachlich – nüchtern und deswegen kann ich mit seinen Büchern anscheinend nicht so viel anfangen. Möglich das meine Wertung dadurch auch nicht ganz fair ist. – Darum: Ich gebe nur meine Eigene Meinung wider. Der Fall an sich hatte Potential, aber das ist wohl daran gescheitert das ich mit Mankell nicht zu recht komme. FAZIT Dieser Krimi wartet mit vielen persönlichen Einblicken zu den Personen auf – leider konnte mich das nicht überzeugen. Es war langatmig und deswegen ist auch die Spannung verloren gegangen. Mankell’s Schreibstil ist Geschmackssache. Mein Geschmack war es nicht, darum auch nur 2 von 5 Punkten. Vielleicht gebe ich irgendwann einem echten Wallander Roman noch mal die Chance.

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  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    WinfriedStanzick

    15. April 2011 um 08:18

    Ein Kalb wird bei lebendigem Leib verbrannt, und sechs brennende Schwäne sind über dem Marebo-See gesichtet worden. Frauen verschwinden, eine Amerikanerin wird in der Kirche erdrosselt, und ein Lastwagen voll Dynamit lässt den Dom von Lund in Flammen aufgehen. Linda ist Polizeianwärterin in Ystad und darf Kurt Wallander bei seinen Ermittlungen zunächst nur als Tochter begleiten. Dann aber wird sie persönlich in den Fall hineingezogen: Ihre Freundin Anna ist spurlos verschwunden, kurz nach einer rätselhaften Begegnung mit ihrem Vater, der seit Jahren verschollen war. Linda macht sich auf die Suche nach der Freundin und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und sie verliebt sich: in Stefan Lindman, der als Kriminalbeamter von Boras nach Ystad gewechselt ist. Der Konflikt mit dem Vater ist vorprogrammiert. In seinem neuen Kriminalroman spannt Mankell den Bogen von dem fruchtbaren Massaker in Jonestown, Guyana 1978, wo ein religiöser Fanatiker allen seinen Anhängern befahl, Selbstmord zu begehen, bis zum 11. September 2001. Zum Thema von religiösem Wahn und Gewaltverbrechen ist ihm ein fesselnder Roman gelungen, der zu seinen spannendsten zählt.

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  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    Anka2010

    03. November 2010 um 19:38

    Brennende Schwäne fliegen im Dunkeln übers Wasser und gehen kläglich zugrunde. Ein furchtbares Bild, doch genau mit diesem beginnt Henning Mankell seinen Krimi. Und das war erst der Anfang. Ich bin ein großer Fan der Wallander Krimis und habe mich sehr gefreut, dass ich diesen aus Opas Bücherregal stibitzen durfte. Gleich am Anfang wurde mir klar, dass dieser Krimi anders ist, denn dieses Mal wird nicht aus Kurt Wallanders Sicht erzählt, sondern aus der seiner Tochter. Linda ist Polizeianwärterin und ihr erster Dienst auf der Dienststelle ihres Vaters rückt immer näher. Man erfährt viel über Linda und die Familie Wallander. Lindas Verhältnis zu ihrer Mutter, ihrem Vater und auch ihre Gefühle rund um ihren gescheiterten Selbstmord werden beschrieben. Eine gelungene Abwechslung zum „Kurt-Gebrumme“, was diesen Krimi aber eben auch nicht mehr typisch "Wallander-like" macht. Bevor Linda ihren ersten Dienst antritt, steckt sie plötzlich selbst mittendrin in den Ermittlungen ihres Vaters. Ihre Freundin verschwindet und Linda muss feststellen, dass diese nicht diejenige ist, die Linda glaubte zu kennen. Doch was hat das Verschwinden und mysteriöse wieder Auftauchen ihrer Freundin mit den brennenden Tieren oder der grausam zugerichteten Leiche einer älteren Dame zu tun? Wieder behandelt Henning Mankell einen brisanten Fall mit einem höchst aktuellen Thema. Er erinnert nicht nur an den grausamen religiösen Massen(selbst)mord einer Sekte, bei dem 1978 in Südamerika mehr als 900 Menschen starben, sondern auch an die Terroranschläge vom 11. September 2001. Mich hat dieser Krimi wieder gefesselt, jedoch nicht so stark, wie manch anderer aus Mankells Feder. Trotzdem empfehle ich ihn sehr gern und mit gutem Gewissen weiter.

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  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    sun@work

    05. June 2010 um 02:25

    Eigentlich mag ich Mankell und bisher haben seine Buecher es geschafft mich zu fesseln..."Vor dem Frost" leider nicht. Nun weiss ich nicht ob es an mir liegt, da auch "Verblendung" von Steg Larsen mich nicht wirklich mitgerissen hat. Vielleicht bin ich einfach abgestumpft. Entscheidet selbst.

  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    Winterzauber

    19. April 2010 um 08:06

    Dies ist also der 10. und damit leider der letzte Teil von der Wallander-Serie, obwohl ich jetzt irgendwo gelesen habe, dass sich der gute Herr Mankell das noch anders überlegt hat, bin gespannt !! Jedoch ist dieses Buch ganz anders, als die anderen. Nicht richtig ist, dass Wallanders Tochter Linda die Ermittlungen leitet, wie man überall nachlesen kann, sie ist noch nicht offiziell in den Polizeidienst eingetreten, ermittelt aber privat wegen einer verschwundenen Freundin. Da mir Wallander ans Herz gewachsen ist, mag ich natürlich auch seine für mich schwächeren Bücher, (schwächer nur, wenn ich dieses mit dem - Mittsommermord - vergleiche, was der Knaller war) also auch dieses Buch für Wallander-Fans ein Muß - schon um die Serie abzuschließen.

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  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    rallus

    24. January 2010 um 17:57

    Wallander wird abgelöst - von Wallander. Seine Tochter und er leben und arbeiten in diesem spannenden Fall zusammen, Wie immer spannend bis zum Schluss

  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    oblo99

    22. March 2009 um 12:07

    Wallander, eben. Denke, dass sagt schon fast alles.
    Obwohl ich es, im vergleich zu seinen anderen Büchern, nicht so spannend fand und am Ende eher ein bisschen enttäuscht war.
    Also nicht als 1. Wallander lesen...
    Für wich war es aber wieder herrlich, ein typischer Wallander zu lesen^^

  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    juli2005an

    05. December 2008 um 15:57

    der letzte Wallander und einer der besten...

  • Rezension zu "Vor dem Frost" von Henning Mankell

    Vor dem Frost

    FrankNFurter

    15. September 2008 um 17:10

    Für meinen Geschmack etwas zu viel Vater-Tochter-Konflikt und schon recht früh durchschaubar. Deswegen nicht ganz so spannend.

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