Henning Schöttke Acedias Traum

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Inhaltsangabe zu „Acedias Traum“ von Henning Schöttke

Acedia ist eine erfolgreiche Journalistin. Für ihre Traumposition, die einer Auslandskorrespondentin in New York, arbeitet sie hart. Doch Acedia merkt weder, wie ihre Familie leidet, noch schenkt sie eigenen Bedürfnissen genügend Aufmerksamkeit. Sie ignoriert ihre physischen Grenzen, für Muße und Schlaf fehlt die Zeit. Die geliebte Freundin aus Schultagen schafft, was sie nicht schafft. Anfang September 2001 tritt Petra eine Stelle in einer New Yorker Anwaltskanzlei an. Es fällt Acedia schwer, sich für Petra zu freuen. Ein Büro im World Trade Center. ihr Traum. Acedias Traum ist nach Gulas Menü der zweite Roman von Henning Schöttke. Erneut steht eine der sieben Todsünden im Mittelpunkt. Acedia steht für die Trägheit des Herzens, für den Verlust von Empathie, die Nachlässigkeit und Sorglosigkeit gegenüber sich selbst und anderen. Der Schlaf wird zum Symbol für das Leben mit seinen Höhen und Tiefen. Welche Bedeutung der Schlaf hat, bemerkt man erst, wenn er sich nicht mehr einstellt. Seine verschiedenen Formen und Begleiterscheinungen ziehen sich wie eine Hintergrundmelodie durch das Buch. Acedias Traum ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Lebensweise, die den Augenblick wertschätzt. Es ist aber auch ein spannender und gefühlvoller Roman über eine Frau, die erst lernen muss zu leben.

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  • Gut das ich das Buch gelesen habe !

    Acedias Traum
    numinala

    numinala

    05. August 2014 um 15:51

    Ein Roman... naja... und der Inhalt... mmppff ... aber egal. Hab ja mittlerweile gelernt, das jede Meinung, die man sich bildet nur ein Vorurteil ist. Man weiß ja nie alles über eine Sache oder ein Thema oder über einen Menschen und von daher ... Das gute ist, das man seine Meinung ja jederzeit ändern darf. Also auch hier: Ran an das Buch ! Acedia. Man lernt sie kennen als sie 17, vielleicht 18 ist. Aus der Sicht von anderen. Man begleitet sie durch einen Teil ihres Lebens (25 Jahre) und die Sichtweise ändert sich im Laufe der Seiten auf ihre Eigene. Gut gemacht! Ihr groooßer Traum, als Auslandskorrespondentin in New York zu arbeiten begleitet sie von Anfang an. Um ihn dreht sich Ihr Leben. Um ihn zu erreichen arbeitet sie hart, ist ehrgeizig und alles andere ist absolut zweitrangig. Wie es so ist, kommt dann das Leben und zeigt einem nicht nur, dass es am längeren Hebel sitzt, sondern das man selber gar keinen Hebel in der Hand hat. Frei nach dem Motto: So'ne lange Nase - ätsch! Wie die meisten von uns, weiß ich ja auch aus eigener Erfahrung, das die Lebensplanung sich gerne mal eben in Luft auflöst. Von daher hab bin ich zwischendurch auch mal zum Schlosshund mutiert und hab ein bisserl geheult *hüstel*. Was aus Acedias Traum wird, will ich natürlich nicht verraten, aber mein Fazit ist: Gut das ich das Buch gelesen habe. Es hat mir sehr gut gefallen. Es ist zum Schmunzeln und zum Weinen. Es bestärkt mich. Natürlich darf man auch mal im Dunkeln sitzen und weinen, jammern, mit den Zähnen knirschen und heulen. (Versprochen: Das mach ich auch.) Aber dann sollte man die Kerze anzünden und sich am Licht erfreuen ! Ein schönes Buch, das sich lohnt gelesen zu werden!!! Viele Grüße von der Numinala

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  • Gern gelesen!

    Acedias Traum
    Elke_Schleich

    Elke_Schleich

    21. November 2013 um 11:44

    Je näher ich Acedia, die Heldin des Buchs, kennenlernte, desto mehr fesselte es mich. Anfangs stehe ich der jungen Studentin noch etwas skeptisch gegenüber, was vielleicht auch daran liegt, dass ich sie aus der Sicht verschiedener Personen wahrnehme. Doch im Verlauf der bewegenden Geschichte rücke ich dichter an sie heran, bis ich am Ende ganz „bei ihr“ bin. Acedia hat einen Lebenstraum. Über eine Zeitspanne von 25 Jahren, angefangen in den Achtzigern, erzählt der Autor, wie Acedia alles daran setzt, sich diesen Traum zu erfüllen – egal wie Familie und Freunde darüber denken, egal, ob sie in ihre Zukunftsplanung passen. Kann das gut gehen? Wird Acedia es schaffen und wenn ja, was bleibt auf der Strecke? Diese Fragen stellte ich mir etwa in der Mitte des 298 Seiten starken Buches. Und werde überrascht. Es ist eben nicht immer vorausplanbar, das Leben. Ich will nicht zu viel verraten, doch kann ich diesen Roman uneingeschränkt empfehlen. Ein Roman vom Träumen, von der Suche nach sich selbst, in einer schönen Sprache geschrieben - leicht und hintergründig zugleich.

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  • Acedias Traum

    Acedias Traum
    Wohlgemuth

    Wohlgemuth

    21. November 2013 um 11:07

    Acedias Traum Henning Schöttke Zuvor hatte ich den Roman in 16 Geschichten „Gulas Menü“ von dem Autor Henning Schöttke gelesen und wollte somit sofort auch sein 2. Werk lesen. Bei beiden Büchern fand ich interessant, dass ein großer Abschnitt eines Lebens, dass der Protagonistinnen, auf so wenigen Seiten an den Leser gebracht werden. Eine gelungene Umsetzung. Der Leser steigt in die Geschichte ein, als Acedia 17 Jahre alt ist. Acedia verfolgt einen Traum, sie möchte Auslandsjournalistin werden, richtet ihr Leben danach aus. Der Autor bringt wahre Begebenheiten, in Acedias Geschichte unter, z. B. die Ereignisse des 11. September, dem grausamen Ereignis in den USA. Unglaublich authentisch beschrieben! Wenn Sie bis dahin Acedias Geschichte noch nicht gefangen genommen hat, dann sicherlich, ab da gab es für mich kein Entrinnen mehr. Gespannt verfolgte ich Acedias weiteren Werdegang und stieß immer wieder auf Überraschungen. Wie schwer ist es, einen Traum im Leben zu verwirklichen? Setzt Acedia dafür alles aufs Spiel? Kann ein Schicksalsschlag einen Menschen verändern? Und funktioniert dies mit Leichtigkeit oder muss man dafür hart kämpfen? Ein Roman, der zum Nachdenken anregt und nicht so schnell in Vergessenheit gerät. Eindrucksvoll und spannend. Das Cover hat mich sofort angesprochen, das Layout ist eine Besonderheit. Die Unterteilung der einzelnen Kapitel ansprechend, sie fügen sich hervorragend in die Geschichte ein. Ich bin schon jetzt auf Henning Schöttkes 3. Werk bespannt.

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