Henning Venske Satire ist nur ein Affe im Hirn

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Inhaltsangabe zu „Satire ist nur ein Affe im Hirn“ von Henning Venske

Die Satire entwickelte sich und existiert, um das Bestehende zu zersetzen. Mit Satire bekämpften sich von Anfang an Glaubenssysteme, Weltanschauungen und soziale Klassen. Satire ist Opposition, Satire ist Notwehr, Satire ist eine Waffe. Satire widersetzt sich jedem Zwang, jeder Machtausübung, den Hierarchen und vor allem der Dummheit. Was darf Satire? Alles, was sie kann. Was kann Satire? Alles, was sie will. Was will Satire? Alles, was sie muss. Was muss Satire? Nichts. Doch schlechte Satire gibt es nicht: schlechte Satire ist keine. Henning Venske hat sich seinen Ruf als meistgefeuerter Satiriker der Republik seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts mit viel Einsatz erworben. Er weiß, wovon er schreibt.

Anspruchsvoll und manchmal etwas böse. Mein Tipp für alle, die wissen, dass "Heute-Show" u.ä. Sendungen mit Satire nichts zu tun haben

— JuergenEdelmayer
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    Satire ist nur ein Affe im Hirn
    JuergenEdelmayer

    JuergenEdelmayer

    10. December 2016 um 17:59

    Henning Venskes Buch: „Satire ist nur ein Affe im Hirn“ gehört zu den Werken, denen ich viele Leser wünsche. In den darin enthaltenen Texten zeigt der Autor auf, was Satire eigentlich ist und auch (oder gerade) in der heutigen Zeit leisten müsste. Venske präsentiert den Leser*innen dieses Buch nicht nur einen geschichtlichen Abriss über Ursprung und Entwicklung der Satire, sondern erinnert auch an Vertreter dieses Genres, die es wert sind, dass man ihrer gedenkt.   Henning Venske, Jahrgang 1939, war unter anderem Mitglied der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, die über viele Jahre eine Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen war. Aber mitunter eckte er mit seinem Verständnis von Satire an, was ihm als Moderator in den 1970er Jahren Sendeverbote einbrachte. Obwohl inzwischen viel Zeit ins Land gegangen ist, bleibt Venskes Groll darüber spürbar.   Wer ein derart tiefes Verständnis von Satire hat, muss über den Zustand, in dem sich diese Kunstform gegenwärtig präsentiert traurig oder zornig sein. Auf Henning Venske scheint vor allem Letzteres zuzutreffen. Das ist absolut nachvollziehbar, denn was dem Publikum heutzutage als Satire verkauft und zugemutet wird, ist größtenteils eher Comedy, deren Humor billige Klischees bedient und lediglich unterhält anstatt Sachverhalte zu beleuchten und kritisch zu hinterfragen.   „Satire ist nur ein Affe im Hirn“ ist keine leicht zugängliche Kost. Manche Kapitel sind sehr anspruchsvoll und manchmal hatte ich den Eindruck, dass dem Autor daran gelegen ist, seine Leser*innen intellektuell zu fordern. Gerade das macht dieses Buch so besonders und gibt Anlass, es sich mehr als einmal zu Gemüte zu führen.   Das Buch empfehle ich allen, die noch wissen oder wissen möchten, was Satire wirklich ist und erkannt haben, dass die unter diesem Begriff präsentierten Klamauksendungen damit nichts zu tun haben. Diese Rezension gibt es auch auf meinem Blog:http://autoreninfo.over-blog.de/

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