Henno Martin , Henno Martin Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(5)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“ von Henno Martin

Im September 1935 kommen zwei junge Männer, frischgebackene Doktoren der Geologie, an der Küste Südwest-Afrikas an. Sie haben Nazideutschland verlassen, beginnen geologische Forschungen im Naukluftgebirge und erkunden Wassenvorkommen für die Farmer. Der Zweite Weltkrieg holt sie ein, aus Furcht vor der drohenden Internierung als 'feindliche Ausländer' fliehen Henno Martin und Hermann Korn in die Wüste, kämpfen dort mehr als zwei Jahre um das nackte physische Überleben. Hunger und Durst quälen sie, ihre wechselnden Unterkünfte, provisorisch, primitv, bilden den Ausgangspunkt für wechselndes Jagdglück auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Sie leben fast wie Menschen der Urzeit, bewundern die karge Schönheit der Wüste, deren extreme Spannung von Tod und Leben sie zu neuen Einsichten über das Werden und Vergehen von Natur und Menschheit führt.

Faszinierend.

— SiriB
SiriB
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" von Henno Martin

    Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste
    Asfaloth

    Asfaloth

    14. August 2010 um 10:33

    Während dem Zweiten Weltkrieg entschliessen sich in Namibia die zwei Geologen Henno Martin und Hermann Korn dafür, der Internierung zu entgehen, indem sie in die Wüste fliehen. Mit einem voll geladenen Auto fahren sie mit ihrem Hund Otto an einen abgelegenen Ort und verstecken sich in der Namib. Das Buch schildert detailreich den Überlebenskampf der beiden Männer. Klar, dass dabei die Nahrungs- und Wasserbeschaffung eine tragende Rolle spielen. Aber auch die Angst davor, dass man sie entdeckt, ist allgegenwärtig. Das Jagen von Wildtieren sowie die Zubereitung der Nahrung werden bis ins kleinste Detail geschildert. Die beiden Männer finden jedoch auch genügend Zeit für philosophische Betrachtungen, so zum Beispiel über die Frage des Entstehens von Leben und welche Faktoren zur optimalen Anpassung der Tiere dieser unwirtlichen Gegend geführt haben könnten. Diese Gedanken und Gespräche machen deshalb auch einen grossen Teil der Geschichte aus. Dieses Buch basiert auf Tatsachen und ist deshalb noch eindrücklicher. So bekommt man quasi aus erster Hand Schilderungen über das Leben in der Wüste. Allerdings sind die philosophischen Ausflüge teils etwas langatmig, für mich war aber auch dieser Aspekt interessant zu lesen.

    Mehr