Henri Charrière

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Autor von Papillon, Papillon und weiteren Büchern.

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Papillon

Papillon

 (93)
Erschienen am 01.05.1987
Papillon

Papillon

 (15)
Erschienen am 01.08.1990
Papillon.

Papillon.

 (13)
Erschienen am 01.01.1970
Banco : die weiteren Abenteuer d. Papillon

Banco : die weiteren Abenteuer d. Papillon

 (2)
Erschienen am 01.01.1973
Banco: die weiteren Abenteuer des Papillon.

Banco: die weiteren Abenteuer des Papillon.

 (1)
Erschienen am 01.01.1973
Banco : d. weiteren Abenteuer d. Papillon.

Banco : d. weiteren Abenteuer d. Papillon.

 (0)
Erschienen am 01.01.1975
Papillon

Papillon

 (1)
Erschienen am 14.02.2011
Banco

Banco

 (11)
Erschienen am 01.01.1994

Neue Rezensionen zu Henri Charrière

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Rezension zu "Papillon" von Henri Charrière

Papijong d`Henri Charriere
Holdenvor einem Jahr

Vielleicht DAS Männerbuch: Papillon wird unschuldig eines Mordes bezichtigt und zur Höchststarfe verurteilt: lebenslange Zwangsarbeit im Strafgefangenenlager am Arsch der Welt, ausgestoßen von der Gesellschaft. Nur der Stöpsel in seinem Dickdarm macht ihm Hoffnung, polierter Stahl mit einer eisernen Finanzreserve. Schnell schließt er Freundschaft mit Leidengenossen, die auch nur an Flucht denken, während sich die Zahl der Gefangenen durch nächtliche Morde rapide reduziert. Nur warum blieb er nicht in dem Indianerdorf, in dem auf einer seiner Fluchten Unterschlupf fand, mir zwei willigen Naturmädchen? Man versteht es einfach nicht, ansonstend fesselnd von der ersten bis zu letzte Seite. Vor 25 Jahren schon mal gelesen, ausgeliehen beim Hausmeistersohn, und jetzt also nochmal, während eine Neuverfilmung mit Charlie Hunnam im Gespräch ist.

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Rezension zu "Papillon" von Henri Charrière

Käpt'n Blaubär auf Französisch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Die Lebensgeschichte des 1906 geborenen Henri Charriere, genannt Papillon, umfasst einen Zeitraum von mehr als 14 Jahren und ist dementsprechend sehr umfangreich. Aus einer retrospektiven Perspektive, mit einer stattlichen Distanz von dreißig Jahren, schildert Papillon autobiografisch seinen Weg aus dem Gerichtssaal als verurteilter Mörder hin zum Bagno in Französisch-Guayana. Es folgen mehrere, teils sehr abenteuerliche Fluchtversuche, die allesamt aber nicht den Frieden in das Leben der Hauptperson zurückbringen. Zweimal gelangt Charriere in Umstände, die für den einfachen Menschen paradiesische Züge besitzen würden; für ihn stellen sie aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu seiner Rache an seinen Richtern dar. Mehrmals gerät er erneut in Gefangenschaft; minutiös und sehr detailliert wird das Leben in verschiedenen Straflagern geschildert und zeigt dabei die Abscheulichkeit und Grausamkeit dieses Strafsystems auf. Letztlich findet Papillon seinen Frieden, jedoch anders, als von ihm selbst vorgesehen.
Die Erzählung ist in einer einfachen Sprache gehalten, dennoch bleibt sie anspruchsvoll, da die vielen Sprünge in den Zeitformen und der häufige Wechsel von Namen, Ortschaften und Geschehnissen viel Aufmerksamkeit vom Leser verlangt. Doch man will wissen, wie die Odysee dieses bemerkenswerten kleinen Mannes ausgeht; die Geschichte zieht bei der Lektüre unweigerlich in ihren Bann. Auch wenn eine gehörige Portion Seemannsgarn eingewoben scheint, bildet Papillon doch eine unterhaltsame Erzählung, die in jedem Fall lesenswert ist.

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Beagles avatar

Rezension zu "Papillon" von Henri Charrière

Ein absolut lesenswerter, biographischer Abenteuerroman
Beaglevor 5 Jahren

Ein Meilenstein der Literatur, ein atemberaubendes Abenteuer, eine Odyssee, die einen Mann brechen kann – oder ihn für immer prägen wird. Henri Charriéres Erlebnisroman „Papillon“ ist eine spannende Geschichte, die einen so schnell nicht mehr loslässt, die man nicht leicht vergisst. In einem (seiner Meinung nach) unfairen Verfahren wird Henri, nach seiner Tattowierung auf der Brust von allen nur Papillon genannt, lebenslänglich nach Französisch Guayana in die dortige Strafkolonie verbannt. Ein Schlag, der ihn auf Rache sinnen lässt gegen diejenigen, die ihn dorthin brachten, allen voran den gerissenen Staatsanwalt. Doch schon auf dem Weg dorthin versucht man die Verurteilten zu brechen, sie durch körperliche und seelische Gewalt einzuschüchtern und ihnen den eigenen Willen zu rauben. Und nicht nur von den Aufsehern geht eine kontinuierliche Gefahr aus, auch vor den anderen Gefangenen haben sich Papillon und sein Freund Dega immer in Acht zu nehmen. Die Reise ist lange und beschwerlich, doch schließlich gelangen sie in das sogenannte Bagno, dem Gefangenenlager der französischen Republik. Schon vom ersten Augenblick an kann Papillon an nichts mehr anderes als an Flucht denken und so plant er schon bald, zusammen mit seinen neuen Freunden Maturette und Clousiot, eine atemberaubende Flucht. In einem kleinen Boot gelangen sie über die beiden Inseln Trinidad und Curacao bis nach Kolumbien, wo sie sofort wieder in Gefangenschaft geraten und zurück ins Lager gebracht werden sollen. Maturette und Clousiot werden inhaftiert, doch Papillon kann erneut zusammen mit einem kolumbianischen Schmuggler flüchten. Dieser Schmuggler bringt ihn bis an die Grenze zu Venezuela, von wo aus Papillon sich allein in das Gebiet begibt, welches von Kolumbien und Venezuela gleichermaßen anerkannt ist, das aber im Grunde noch immer in der Hand der Ureinwohner ist. Skeptisch und äußerst vorsichtig begibt er sich auf dieses Territorium, doch seine Füße sind von dem langen Marsch verwundet und er bricht zusammen. Es stellt sich heraus, dass die Indianer nicht nur friedliebend, sondern auch sehr gesellig sind. Zwar versteht Papillon deren Sprache nicht, aber er hat sich schon bald in die Gemeinschaft integriert und eine der jungen Indianerinnen wird zu seiner Frau. Die Idylle wäre zu schön, aber es zieht den entflohenen Häftling wieder zurück zu seinen Freunden. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass Charriére nicht alles Geschriebene selbst erlebt, sondern nur Erzählungen aufgeschrieben hat, ändert dies nichts an der Tatsache, dass er mit seinem Roman „Papillon“ einen der größten Abenteuerromane des 20. Jahrhunderts geschrieben hat. Er gewährt uns einen meisterhaften Blick in die Zustände der damaligen, französischen Strafgefangenenlager und wie hart das Leben dort war. Wer Geschichten dieser Art mag, muss das Buch unbedingt lesen!

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Gespräche aus der Community

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Anja_Hilschers avatar
Hallo, vor kurzem hab ich mir die Frage gestellt, ob es eigentlich überhaupt Bücher von ehemaligen Knackis über die "Subkultur" des Gefängnislebens in Deutschland gibt. So Wallraffmäßig, also Erfahrungsberichte. Danke - mfG Anja
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