Henri Troyat

 3.6 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Zar Alexander II., La tete sur les epaules und weiteren Büchern.

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Henri TroyatPuschkin
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Puschkin
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 (1)
Erschienen am 01.01.1959
Henri TroyatGorki
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Gorki
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 (1)
Erschienen am 01.02.1990
Henri TroyatAliocha
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Aliocha
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Erschienen am 08.01.1992
Henri TroyatSo lebten die Russen zur Zeit des letzten Zaren
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So lebten die Russen zur Zeit des letzten Zaren
Henri TroyatDie große Katharina
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Die große Katharina
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Erschienen am 01.08.1990
Henri TroyatZar Alexander II.
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Zar Alexander II.
Zar Alexander II.
 (2)
Erschienen am 01.03.1999
Henri TroyatTolstoi
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Tolstoi
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 (1)
Erschienen am 01.11.1982
Henri TroyatDostojewsky
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Dostojewsky
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 (1)
Erschienen am 01.01.1964

Neue Rezensionen zu Henri Troyat

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Wedmas avatar

Rezension zu "Zar Alexander II.," von Henri Troyat

Enttäuschung auf ganzer Linie.
Wedmavor 4 Monaten

Auf die Biographie von Alexander II. habe ich mich gefreut und auf ein schönes Leseerlebnis gehofft, ähnlichem dem wie bei der Biographie von Nikolaus I. aus der Feder von W. Bruce Lincoln.

Leider entpuppte sich dieses Werk als genaues Gegenteil davon. Enttäuschung auf ganzer Linie.

Als erstes fiel auf: Zu voreingenommen, was Tür und Tor für Fehinterpretationen geboten und die historischen Persönlichkeiten und ihr Wirken oft in einem unmöglichen Licht dastehen ließ.

Das Ganze ist nicht nur lieblos dahingeschrieben. Bei mir entstand leider der Eindruck, dass der werte Autor persönlichen Groll auf diese Art zur Schau stellen wollte. Oft sind die Beschreibungen von Alexander II. und seiner Frau herablassend bis hämisch. Zitate der Höflinge, die in ihren Tagebüchern die Bemerkungen dieser Art festgehalten haben, konnten problemlos den Weg auf die Seiten dieses Pamphlets finden. Zwei solch giftsprühenden Bemerkungen pro Seite sind keine Seltenheit.

Zu oberflächlich und z.T. mit groben Sachfehlern wartet die Darstellung Troyats auch noch. Für den werten Autor stellt Zar Ivan IV., auch der Schreckliche genannt, einen Ahnen von Alexander II. dar, was natürlich Nonsens ist. Ivan entstammte einer ganz anderen Familie, nämlich der Rjurikiden, die mit den Romanows nichts zu tun hatten.

In anderen Biographien, z.B. der von Marija Fjodorovna, der hessischen Prinzessin, der Frau von Alexander II. oder auch der von Dagmar von Dänemark, seiner Schwägerin und der Frau von Alexanders Nachfolger Alexander III. stehen viele Dinge, die man auch hier liest, aber viel besser geschrieben: mit viel Liebe zu den Protagonisten, Sinn und Verstand, was hier vielerorts fehlt.

Oft legte Troyat steile Thesen hin und ich musste mich wundern: Woher hat er das bitte? Das blieb nicht nachvollziehbar, denn die Quellenangaben sind mau und absolut unzureichend: Paar Quellen nach jedem Kapitel, das war es. Kein Literaturverzeichnis, kein Bildnachweis. Der werte Autor hat keine Belege, wollte bloß nur provozieren, so mein Eindruck.

So einen Umgang mit den Lesern finde ich völlig inakzeptabel.

Fazit: Vergessen wir es. Nicht der Rede und der kostbaren Lesezeit wert. Es gibt deutlich bessere Biografien, die nicht nur bestens informieren, sondern auch prima unterhalten. Dieses Pamphlet gehört sicherlich nicht dazu.

 

Kommentare: 1
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Bine1970s avatar

Rezension zu "Henri Troyat: Zärtliche, wilde Elisabeth" von Henri Troyat

2.Chance.
Bine1970vor 4 Jahren

Nachdem ich das Buch letztes Jahr abgebrochen habe, erhielt es gestern von mir die 2.Chance und hat mich auf den letzten 250 Seiten doch noch überrascht. Es wurde interessant und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen bevor ich es nicht beendet habe.
Das hat mir mal wieder gezeigt, das es sich meistens lohnt es Buch zu beenden, auch wenn zwischendrin eine Durststrecke ist

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Bine1970s avatar

Rezension zu "Henri Troyat: Zärtliche, wilde Elisabeth" von Henri Troyat

Naiv und nervend
Bine1970vor 4 Jahren

Henri Troyat   -   Zärtlich wilde Elisabeth

Wer bei diesem Titel verwegen denkt, liegt vollkommen daneben.
Dies ist die Geschichte von  Elisabeth, einem jungen Fräulein, ich weiß dieser Begriff ist altbacken, aber das Buch ist ja auch schon alt  
Ein Wildfang und doch sehr angenehm. Schon von den ersten Seiten an, war mir Elisabeth ans Herz gewachsen, sie ist so herrlich unkompliziert. 
Ihre Mutter, welche sehr streng und herrisch ist, hat sich mit dem Hotel "Zwei Gemsen"einen Traum erfüllt
Elisabeth arbeitet im Hotel mit und ist beim Personal sehr beliebt, da ihr keine Arbeit zuviel ist und sie jedem zur Hand geht.
Elisabeth lernt einen Mann und somit die Liebe kennen.  Leider erwidert der Mann ihre Liebe nicht, sondern möchte sie nur körperlich besitzen.
Nach langem Hin und Her, und einer zu tiefst erschütternden Entdeckung, schafft es Elisabth sich von ihm zu lösen.
Sie nimmt den Heiratsantrag eines jungen Hotelgastes an, obwohl sie ihn nicht liebt. Doch im laufe der darauffolgenden Jahre, sieht sie in dieser Ehe die Erfüllung. 

Obwohl das Buch ganz nett geschrieben ist, geht mir diese ach so liebe Art von Elisabeth mächtig auf den Keks.
Seit Monaten hänge ich an diesem Buch, hinzu kommt eine massive Leseunlust, weshalb ich auch nun das Buch auf Seite 314 zu klappe und vielleicht irgendwann mal beenden werde

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Zusätzliche Informationen

Henri Troyat wurde am 01. November 1911 in Moskau (Russland) geboren.

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