Henriette Hell

 3.6 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Achtung, ich komme!, Erst kommen,dann gehen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Henriette Hell

Die 1985 geborene Henriette Hell arbeitet als Journalistin (u.a. Stern.de, Barbara, Grazia, Spiegel Online, Geo.de) in Hamburg. 2015 erschien ihr Bestseller „Achtung, ich komme! In 80 Orgasmen um die Welt“. Mit ihren Kolumnen „Was ich über Sex gelernt habe“ und „Hells Angel“ auf Stern.de sorgt sie wöchentlich für Aufsehen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Henriette Hell

Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN:9783734103230)

Achtung, ich komme!

 (37)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Erst kommen,dann gehen (ISBN:9783548376691)

Erst kommen,dann gehen

 (3)
Erschienen am 14.07.2017
Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN:9783954713653)

Achtung, ich komme!

 (0)
Erschienen am 16.03.2015

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Rezension zu "Achtung, ich komme!" von Henriette Hell

Nicht ganz 80 Orgasmen
Tigga22vor 8 Monaten

Ich fand dieses "Tagebuch" sehr interessant. Wenn sie es nicht wirklich erlebt hätte, hätte ich mich oft gefragt, wirklich jetzt? 
Auf Henriette bin ich das erste Mal durch RTL den Spiegel gestoßen. Da fand ich ihre Schilderung schon sehr ansprechend und interessant. Von daher hatte ich es mir dann gekauft und es nicht bereut. Wie viel wirklich wahr ist, keine Ahnung! Aber es klingt schon sehr nah an der Realität.

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Rezension zu "Erst kommen,dann gehen" von Henriette Hell

Klischees und Stereotype
Eva-Maria_Obermannvor 2 Jahren

Selbstbewusstsein dem Körper und dem eigenen Sex gegenüber steht im Vordergrund. Dazu gehört vor allem Ehrlichkeit, mit sich selbst und der eigenen Situation. Selbstbefriedigung und Sex für eine Nacht, schnell ist klar, worum es geht: Lust in all ihren Ausprägungen. Persönlich war ich immer wieder leicht verwirrt, dass Seitenschüsse nicht nur gegen Eltern, sondern auch gegen Verheiratete / monogame Paare abgegeben werden.

Der Reihe nach: Mehr als einmal verweist das Buch auf Seitensprünge und Liebschaften, bzw. „Fickschaften“. Sie werden geradezu angepriesen, um die eigene Sexualität nicht hinter dem Alltag verkümmern zu lassen. Problematisch sehe ich dabei, dass immer wieder regelrechter Betrug proklamiert wird. Statt einem gesunden Weg in polyamoröse Beziehungen, kritisiert das Buch Monogamie als Blödsinn und spricht im gleichen Zug vom heimlichen Seitensprung.

Das ist mir definitiv zu platt und provoziert regelrecht „One Night Stands“ als gesunder Umgang. Dass auch Polyamorie Regeln kennt und nicht etwa wildes Rumpoppen mit jedem, der gerade willig ist, geht komplett unter. Dafür ist das Buch zu Ich-gerichtet. Ich stimme komplett zu, dass viele – gerade Frauen – auch in der Sexualität mehr an sich denken sollten und keinesfalls Praktiken oder sonst was dem Partner zu liebe „mitmachen“. Genauso falsch ist es aber wohl, nur noch die Erfüllung des eigenen Sexualtriebs im Sinn zu haben.

Den scheint es übrigens für Verheiratete / Paare mit Kindern nicht mehr zu geben. Da frage ich mich immer, wie die Kinder zustande gekommen sind. Dass Sexualität nicht nur für Alleinstehende oder frisch Verliebte wichtig ist, habe ich mir bisher wohl eingebildet. Für ein Buch, das den Untertitel Die Sexbibel fürs 21. Jahrhundert trägt, wird da ziemlich viel ausgeklammert und nicht etwa wirkliche Vielfalt und Offenheit gepredigt, sondern ein ganz bestimmtes, verkitschtes Bild des immer sexhungrigen Singles bzw. hinterrücks daueruntreuem Mitglied einer Zweierbeziehung.

So gut und treffend einige Kapitel sind, die mit alten Stereotypen und sexueller Unterdrückung aufräumen, so schade finde ich es, dass dabei neue Stereotype geschaffen werden und klare Ausgrenzungen entstehen. Der Versuch „jeder so, wie er will“, der mehr als einmal als Fazit herhalten muss, kommt da gewaltig ins Wanken. Noch dazu ist es wieder ein Buch, dass Polyamorie nicht wirklich fasst und da eher Klischees bedient. Ich hatte mir mehr erhofft.


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Rezension zu "Erst kommen,dann gehen" von Henriette Hell

Sehr lustige Geschichten, andere eher schwächer
marjana_vor 3 Jahren

Ich habe mich mal an etwas anderes heran getraut und insgesamt fand ich das Buch ganz unterhaltsam. Die Geschichte ließ sich sehr schnell und locker weg lesen, ich war  innerhalb zwei Stunden durch damit. Das Buch ist eingeteilt nach dem Alphabet, so beginnt es mit „A wie Abhängigkeit“ und endet mit „Z wie Zeitdruck“. Das hat mir einen guten Überblick verschafft und ich wusste somit immer wo ich gerade bin.

Nun zum Inhalt, die meisten Storys sind keine eigenen Erfahrungen von Henriette Hell, sondern Erlebnisse von Freunden oder Bekannten. Wenn Henriette Hell das alles selbst erlebt hätte, wäre das auch etwas zu viel des Guten. Mir haben ein paar der Geschichten und Erklärungen sehr gefallen und ich habe mich beim Lesen weggeschmissen vor Lachen. Andere waren schwächer und konnten mich nicht überzeugen. Insgesamt habe ich das Buch nicht als Ratgeber verstanden und die Tipps habe ich mit einem Augenzwinkern betrachtet.

Natürlich kann man auch etwas aus dem Buch mitnehmen, aber für mich war es größtenteils Unterhaltung. Sehr gut fand ich die Offenheit mit der Henriette Hell über das Thema Sex schreibt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich sicherlich nicht mit jedem darüber reden will.

Ich habe mir einige Meinungen zu diesem Buch durchgelesen und viele schreiben, dass das erste Buch von ihr besser war. Ich kann auf jeden Fall bestätigen, das bei diesem Buch noch Luft nach oben ist. Vielleicht werde ich, wenn ich irgendwann Lust dazu habe, in „Achtung, ich komme!“ hinein schauen.

Fazit:

Teilweise sehr lustige Geschichten dabei, jedoch auch nichtssagende Storys. Kann man gut zwischendurch lesen, man sollte die Tipps dennoch nicht zu ernst nehmen.

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