Henriette Hell

 3,6 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Achtung, ich komme!, Erst kommen,dann gehen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Henriette Hell

Die 1985 geborene Henriette Hell arbeitet als Journalistin (u.a. Stern.de, Barbara, Grazia, Spiegel Online, Geo.de) in Hamburg. 2015 erschien ihr Bestseller „Achtung, ich komme! In 80 Orgasmen um die Welt“. Mit ihren Kolumnen „Was ich über Sex gelernt habe“ und „Hells Angel“ auf Stern.de sorgt sie wöchentlich für Aufsehen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Ihr könnt mich mal so nehmen, wie ich bin (ISBN: 9783833877186)

Ihr könnt mich mal so nehmen, wie ich bin

Erscheint am 03.08.2021 als Taschenbuch bei Gräfe und Unzer Autorenverlag ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Henriette Hell

Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN: 9783734103230)

Achtung, ich komme!

 (38)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Erst kommen,dann gehen (ISBN: 9783548376691)

Erst kommen,dann gehen

 (3)
Erschienen am 14.07.2017
Cover des Buches Ihr könnt mich mal so nehmen, wie ich bin (ISBN: 9783833877186)

Ihr könnt mich mal so nehmen, wie ich bin

 (0)
Erscheint am 03.08.2021
Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN: 9783954713653)

Achtung, ich komme!

 (1)
Erschienen am 16.03.2015

Neue Rezensionen zu Henriette Hell

Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN: 9783734103230)Satos avatar

Rezension zu "Achtung, ich komme!" von Henriette Hell

Achtung, ich komme!
Satovor 10 Monaten

Ich weiß nicht so recht, was ich von Henriette Hell's hochgelobten Erstlingswerk halten soll. Das liegt vielleicht daran, dass es in keine Schublade passt.

Ein erotischer Roman - ist es nicht, ja es gibt Sex und die Sache wird offen an- und besprochen jedoch ohne den Anspruch dem Leser heiße Träume zu bescheren.

Ein Reisebericht - ist es auch nicht, man bekommt zwar hier und da einen Insidertipp zu preiswerten Herbergen, angesagten Locations und hippen Ausflügen, aber das ist eher Beiwerk.

Ein Ratgeber - ne, nicht wirklich, die Art von Selbstfindung der Autorin ist sicher nicht für die breite Allgemeinheit empfehlenswert.

Ein Fachbuch - auch nicht, obwohl immer wieder Studien und Fachliteratur zum Thema zitiert wird.

Ein Fantasiebuch - die Ableitung des Titels von Jules Vernes berühmten Buch könnte diesen Schluss zulassen, ist aber auch falsch.

Nimmt man von all dem ein bisschen, schüttelt es gut durch und würzt es mit etwas beinahe schamlos offenen Sexgeflüster kommt der Sache näher. Ein "Reise- Sextagebuch" nennt die Autorin selbst ihre Geschichte, passt irgendwie.

Ich selbst fand es teilweise amüsant, oft interessant, andererseits aber auch gefährlich naiv und würde diese Art der Selbstfindung nur recht eingeschränkt zur Nachahmung empfehlen - denn wirklich schlimme Erfahrungen blieben Henriette ja zum Glück erspart und die dichterische Freiheit kann Realitätslücken ja auch gut mit ein wenig Wunschdenken füllen.

Ob die Normalofrauen der bereisten Länder Verständnis für diese Probleme und den Lösungsansatz aufbringen können ist sicher zweifelhaft - um so erfreulicher, das Henriette Hell an der ein oder anderen Stelle, dies auch anklingen lässt.

 Trotzdem ist es ein lesenswertes Buch das auch  zum Nachdenken anregt - von mir 3,5 Sterne.

Kommentare: 8
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Cover des Buches Achtung, ich komme! (ISBN: 9783734103230)Tigga22s avatar

Rezension zu "Achtung, ich komme!" von Henriette Hell

Nicht ganz 80 Orgasmen
Tigga22vor 2 Jahren

Ich fand dieses "Tagebuch" sehr interessant. Wenn sie es nicht wirklich erlebt hätte, hätte ich mich oft gefragt, wirklich jetzt? 
Auf Henriette bin ich das erste Mal durch RTL den Spiegel gestoßen. Da fand ich ihre Schilderung schon sehr ansprechend und interessant. Von daher hatte ich es mir dann gekauft und es nicht bereut. Wie viel wirklich wahr ist, keine Ahnung! Aber es klingt schon sehr nah an der Realität.

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Cover des Buches Erst kommen,dann gehen (ISBN: 9783548376691)Eva-Maria_Obermanns avatar

Rezension zu "Erst kommen,dann gehen" von Henriette Hell

Klischees und Stereotype
Eva-Maria_Obermannvor 3 Jahren

Selbstbewusstsein dem Körper und dem eigenen Sex gegenüber steht im Vordergrund. Dazu gehört vor allem Ehrlichkeit, mit sich selbst und der eigenen Situation. Selbstbefriedigung und Sex für eine Nacht, schnell ist klar, worum es geht: Lust in all ihren Ausprägungen. Persönlich war ich immer wieder leicht verwirrt, dass Seitenschüsse nicht nur gegen Eltern, sondern auch gegen Verheiratete / monogame Paare abgegeben werden.

Der Reihe nach: Mehr als einmal verweist das Buch auf Seitensprünge und Liebschaften, bzw. „Fickschaften“. Sie werden geradezu angepriesen, um die eigene Sexualität nicht hinter dem Alltag verkümmern zu lassen. Problematisch sehe ich dabei, dass immer wieder regelrechter Betrug proklamiert wird. Statt einem gesunden Weg in polyamoröse Beziehungen, kritisiert das Buch Monogamie als Blödsinn und spricht im gleichen Zug vom heimlichen Seitensprung.

Das ist mir definitiv zu platt und provoziert regelrecht „One Night Stands“ als gesunder Umgang. Dass auch Polyamorie Regeln kennt und nicht etwa wildes Rumpoppen mit jedem, der gerade willig ist, geht komplett unter. Dafür ist das Buch zu Ich-gerichtet. Ich stimme komplett zu, dass viele – gerade Frauen – auch in der Sexualität mehr an sich denken sollten und keinesfalls Praktiken oder sonst was dem Partner zu liebe „mitmachen“. Genauso falsch ist es aber wohl, nur noch die Erfüllung des eigenen Sexualtriebs im Sinn zu haben.

Den scheint es übrigens für Verheiratete / Paare mit Kindern nicht mehr zu geben. Da frage ich mich immer, wie die Kinder zustande gekommen sind. Dass Sexualität nicht nur für Alleinstehende oder frisch Verliebte wichtig ist, habe ich mir bisher wohl eingebildet. Für ein Buch, das den Untertitel Die Sexbibel fürs 21. Jahrhundert trägt, wird da ziemlich viel ausgeklammert und nicht etwa wirkliche Vielfalt und Offenheit gepredigt, sondern ein ganz bestimmtes, verkitschtes Bild des immer sexhungrigen Singles bzw. hinterrücks daueruntreuem Mitglied einer Zweierbeziehung.

So gut und treffend einige Kapitel sind, die mit alten Stereotypen und sexueller Unterdrückung aufräumen, so schade finde ich es, dass dabei neue Stereotype geschaffen werden und klare Ausgrenzungen entstehen. Der Versuch „jeder so, wie er will“, der mehr als einmal als Fazit herhalten muss, kommt da gewaltig ins Wanken. Noch dazu ist es wieder ein Buch, dass Polyamorie nicht wirklich fasst und da eher Klischees bedient. Ich hatte mir mehr erhofft.


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