Henriette Hell Achtung ich komme!

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Inhaltsangabe zu „Achtung ich komme!“ von Henriette Hell

Henriette Hell liebt Sex und ist äußerst experimentierfreudig. Dass sie beim normalen Rein-Raus keinen Orgasmus bekommt, ist für sie kein Drama. Für ihre Sexualpartner aber offenbar schon ... Die sind gekränkt, wenn es nicht klappt, und machen Stress. Das ist Henriette irgendwann zu blöd.§§Sie räumt ihr Konto leer und begibt sich auf eine Reise rund um die Welt. Der Plan: In jedem Land mit einem Einheimischen schlafen, um herauszufinden: Kommt man in anderen Ländern entspannter? Und ist der Orgasmusstress am Ende ein rein deutsches Problem?

Ein lesenswertes Buch, nicht nur für Frauen! Dieses Buch fällt auf, unterhält und bietet das kleine Quäntchen Mehrwert.

— stadtschreiber
stadtschreiber

Witzig und kurzweilig. Habe das Buch an einem Tag weggelesen. Eine spannende Weltreise und dazu auch noch sehr informativ ;))

— LeilaLeseMaus
LeilaLeseMaus

Eine Weltreise der anderen Art

— Ginger1986
Ginger1986

sehr aufschlussreich und witzig

— Babe_9
Babe_9

Es ist durchaus ein interessantes Buch, aber irgendwie habe ich mir das anders vorgestellt. Ich fand es doch recht oberflächig.

— 22an08
22an08

Fantastisch, Lustig und einfach toll. Ich habe es super schnell durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen!!!!

— dooley
dooley

Schonungslos ehrlich, amüsant und dabei auch noch lehrreich - für mich ein echter Glücksgriff.

— Svenjas_BookChallenges
Svenjas_BookChallenges

Ein super geschriebenes, lustiges Buch :)

— Tine2502
Tine2502

Girl just wanna have fun!!! Charmante Weltreise durch fremde Betten! Lehrreich und lesenswert!

— Tinkers
Tinkers

Leider sehr oberflächlich und unreif!

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

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    Achtung ich komme!
    stadtschreiber

    stadtschreiber

    19. January 2017 um 13:22

    ... sind wir das nicht alle irgendwie? Doch die Autorin Henriette Hell sucht ganz konkret: In „Achtung, ich komme!“ begibt sie sich auf große Orgasmus-Weltreise. Auslöser dafür ist heimischer Sexfrust, der Henriette vor Fragen stellt: Ticken Männer in Indien anders? Ist deutscher Sex einfach öde? Und warum reagieren viele Männer gleich vorwurfsvoll, wenn die Frau mal nicht zum Höhepunkt kommt? Die 1985 geborene Journalistin aus Hamburg arbeitet unter anderem als Reporterin für GEO und SPIEGEL online und wurde bekannt durch ihr Blog HELLROT.Sex-Experimente rund um die Welt „Achtung, ich komme!“ ist eine Reportage rund um die weibliche Sexualität. Die experimentierfreudige Henriette macht sich auf die Suche nach einem unvergesslichen Orgasmus und probiert dabei einiges aus: Tantra-Praktiken in Indien, Sex mit einem Fremden in den Ruinen der Inkas, Sex mit einer Frau oder mehreren Partnern. Sie recherchiert und reist über Monate hinweg durch Indien, Afrika, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Peru, Amerika und durch Europas Metropolen – langweilig wird es ihr und dem Leser dabei jedenfalls nicht, eine verrückte Episode folgt der nächsten. 80 Orgasmen, wie es der Titel verspricht, erfährt Henriette dabei zwar nicht, allerdings entpuppt sich ihr Roadtrip auch so als turbulent genug… Sex sells Sex als Aufhänger und schon klingelt die Kasse – das gilt natürlich ebenso für „Achtung, ich komme!“. In schreiend rotem Einband und mit fettgedrucktem Titel giert das Buch nach lüsternen Lesern. Allerdings liest es sich auch als Reisereportage mit speziellem Fokus. Natürlich geht es hauptsächlich um Sex, aber eben ausschließlich um den weiblichen. Henriette erzählt kritisch vom Frauenbild in anderen Kulturen und philosophiert über Spiritualität, Erfüllung, Selbsterfahrung. Sie verknüpft informative Fakten mit eigenen Erfahrungen und Zitaten aus Popsongs – eine unterhaltsame Mischung. Mein Fazit Ein lesenswertes Buch, nicht nur für Frauen! Mit dem reißerischen Cover tut sich der Verlag allerdings keinen Gefallen. Während meiner Lektüre in der Straßenbahn sah ich mehrmals neugierige Blicke oder rollende Augen, abfällige Bemerkungen – das ganze Programm. Dabei steckt doch überraschend viel Niveau in der Klappenbroschur: Henriette Hell spricht offen über Tabus und Fragen wie: Ist es nur Sex, wenn der Mann kommt? Stimmt etwas mit der Frau nicht, wenn sie beim Liebesakt keinen Orgasmus erfährt? Offen und ehrlich geht sie unliebsamen Tatsachen auf den Grund und macht schüchternen Frauen mit ihrer Message Mut: Traut euch zu sagen, was ihr braucht! Und auch die Männer können hier noch Einiges lernen. Vielleicht trägt die plakative Aufmachung doch Früchte. Detaillierte Schilderungen erotischer Abenteuer bietet „Achtung, ich komme!“ zuhauf und erfüllt damit alle Erwartungen. Wen Understatement und eine kleine Prise Weisheit eher anmachen: Trotzdem zugreifen. Dieses Buch fällt auf, unterhält und bietet das kleine Quäntchen Mehrwert. Bestimmt. Vielen Dank für die Leseeindrücke an Sarah Teicher

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  • spannende Weltreise

    Achtung ich komme!
    LeilaLeseMaus

    LeilaLeseMaus

    17. October 2016 um 23:49

    Witzig und kurzweilig. Habe das Buch an einem Tag weggelesen. Eine spannende Weltreise und dazu auch noch sehr informativ ;))

  • Ehrlicher Erfahrungsbericht

    Achtung ich komme!
    Ginger1986

    Ginger1986

    01. June 2016 um 12:06

    Henriette nimmt kein Blatt vor den Mund. Warum denn auch? Offenherzig wie sie ist schreibt sie ehrlich und direkt über ihre Meinung und ihre Erfahrungen zum Thema Sex rund um die Welt. Es liest sich sehr spannend und man glaubt ihr jedes Wort. Das Buch ist in viele kurze Kapitel unterteilt (für jedes Land eines). Dazu ist ihr Reisebericht mit zahlreichen Zitaten und Fakten zum Thema Orgasmus gespickt. Das Buch hat mir aufgrund der Ehrlichkeit und der interessanten Thematik sehr gefallen. Zu keiner Zeit wird es langweilig, da in jedem Land etwas Neues passiert und man einfach weiterlesen möchte. Auch wenn seit Shades of Grey und Charlotte Roche der Markt von Erotikromanen überschwemmt wird, ist dies nun ein ehrliches und persönliches Buch, was erzählt wie es der Autorin wirklich ergangen ist. Also keine Fantasie sondern pure Realität. Das macht für mich das Buch absolut authentisch und lesenwert. Das Thema Orgasmus in unserer heutigen Gesellschaft noch ein Tabu ? Nein absolut nicht. Fazit: Ein ehrlicher und authentischer Reisebericht der besonderen Art ;).

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  • The big O...

    Achtung ich komme!
    Kerstin2505

    Kerstin2505

    10. November 2015 um 11:47

    So, meine Lieben – heute geht’s mal ans Eingemachte: Let’s talk about Sex! Vor einigen Tagen hatte ich „Achtung, ich komme“ als Rezensionsexemplar im Briefkasten (vielen Dank an Blanvalet!) und habe mich auf der Bahnfahrt zur Arbeit auch direkt ans Werk gemacht. Und so viel kann ich direkt mal verraten: das Lesevergnügen war groß!  Worum geht’s? Henriette Hell liebt Sex und ist äußerst experimentierfreudig. Dass sie beim normalen Rein-Raus keinen Orgasmus bekommt, ist für sie kein Drama – für die Herren der Schöpfung aber offenbar schon ... Die sind gekränkt, wenn es nicht klappt, und machen Stress. Das ist Henriette irgendwann zu blöd. Sie räumt ihr Konto leer und begibt sich auf eine Reise rund um die Welt. Der Plan: In jedem der bereisten Länder mit einem Einheimischen schlafen, um herauszufinden: Kommt man in anderen Ländern entspannter? Und ist der Stress rund um „the big O“ am Ende ein rein deutsches Problem? Henriette macht sich also auf dem Weg von ihrem Hamburger Kiez in die große weite Welt: über Indien und Tibet Richtung Kairo und Tansania, ab nach New York, danach über Bangkok, Vietnam und die Türkei Richtung Frankreich, Peru und Italien. Im Fokus hat sie natürlich ihren Plan, in jedem Land Sex – möglichst mit einem Einheimischen – zu haben. Aber darüber hinaus lernt sie auch viel über sich selbst, über ihren Körper und über die Einstellung, die man in unterschiedlichen Ecken der Welt zu gewissen Dingen rund ums Lieben, Daten und Vögeln hat. Und genau das fand ich eigentlich viel spannender als die Frage, wo sich die vermeintlich besten Liebhaber tummeln und was genau diese so umwerfend macht.  Ich nenne mal zwei Beispiele: sicher ist den meisten bekannt, dass es in Indien in Sachen Dating und Liebe komplett anders abläuft als hierzulande. Man sucht sich seinen Partner nicht selbst aus, sondern wird von den Eltern verheiratet. Oft wissen Jungs und Mädchen schon im Kindesalter, wen sie später einmal heiraten werden – was nicht bedeutet, dass sie den künftigen Gatten bzw. die Ehefrau auch persönlich kennen. Darüber hinaus ist es Frauen verboten, einfach so einen Mann auf der Straße anzusprechen, es sei denn, er ist beispielsweise Straßenhändler und sie kaufen etwas von ihm. Völlig andere Rahmenbedingungen also, als wir sie aus Deutschland kennen, und plötzlich wird die Sorge um die Orgasmusfähigkeit zum absoluten Luxusproblem.    Auch was Henriette in Tansania erlebt, regt zum Nachdenken an. Sex-Tourismus kennt man ja meistens im Zusammenhang mit Männern: ab nach Thailand oder auf die Philippinen und dort eine möglichst hübsche Dame gekauft: für eine Nacht, für ein paar Tage – oder direkt für immer (oder zumindest, bis einer von beiden die Scheidung einreicht). In Afrika lernt Henriette den umgekehrten Fall kennen: deutsche Frauen, die den gängigen Schönheitsidealen hierzulande nicht entsprechen, werden dort vergöttert und haben abends beim Weggehen an jeder Hand drei potenzielle Verehrer. Und so mancher Dame ist dieses Gefühl des Begehrtwerdens ihren Jahresurlaub und einen großen Batzen Geld wert – und zwar über viele Jahre hinweg.  Es sind Betrachtungen wie diese, die mich das Buch förmlich aufsaugen ließen und die auch noch nach der Lektüre nachhallen und einen über gewisse Dinge nachdenken lassen.  Was die Autorin angeht… nun ja. Sie nimmt Drogen, von denen sie nicht weiß, was drin steckt (und die sie wiederum von Männern zugesteckt bekommt, die sie nicht kennt). Sie folgt Männern scheinbar völlig unbedarft und sorglos durch fremde Städte und Länder(auch mal mehreren auf einen Schlag)- in einem Moment sitzt sie noch gedankenverloren im Schlossgarten von Versailles, im nächsten kommt ein schöner Franzose des Weges und kurz darauf treiben sie es auch schon im nächstgelegenen Gebüsch. Ich will darüber nicht weiter urteilen, es ist ja quasi auch Prinzip des Buches und ihr Verhalten vielleicht Grundbedingung, damit ihr Vorhaben überhaupt erst gelingen kann… Unterm Strich möchte ich euch das Buch auf jeden Fall gerne weiterempfehlen!

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  • In 80 Orgasmen um die Welt - was für ein Spaß!

    Achtung ich komme!
    Svenjas_BookChallenges

    Svenjas_BookChallenges

    20. July 2015 um 19:39

    Von dem Buch habe ich das erste Mal auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse gehört und es hat mich sofort interessiert. Und eines kann ich schon einmal vorweg nehmen: Es ist definitiv spannender und erregender als so mancher als SM-Literatur getarnter Schnulzenroman mit Romantisierungs-Overload. Henriette Hell reist also nicht in 80 Tagen, sondern in 80 Orgasmen um die Welt und das auf eine höchst amüsante Weise. Beim Lesen der ersten Seite dachte ich sofort: Die Frau spricht mir aus der Seele! Und so wird es wohl beinahe jeder Frau gehen, die die Nase in Achtung, ich komme! steckt. Henriette möchte einfach Erfahrungen in anderen Ländern sammeln und erklärt dabei, worauf es ihr beim Sex ankommt, was allerdings so gut wie kein deutscher Mann verstehen kann. Also nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und ist dabei furchtlos, tough, kühn und manchmal auch ein wenig naiv. Schonungslos und ehrlich erzählt sie von ihren Etappen und ihren Erfahrungen und das kann einen als Leser schon teilweise ziemlich erschrecken: Gruppensex mitten in einem Café in Indien? Spontan-Sex auf einem UNESCO-Weltkulturerbe? Oder in einer Höhle im Wald? Oder in einer Wellblechhütte? Henriette ist auf jeden Fall konsequent und nimmt im Dienste ihrer persönlichen Studien auch so manche Widrigkeiten in Kauf. Dabei erlebt sie Enttäuschungen, entlarvt das ein oder andere Klischee, macht großartige Erfahrungen und zieht beeindruckende Schlüsse. Sie webt Daten und Ergebnisse von Studien in den Text ein und so lernt man ganz nebenbei auch viel über seine eigene Sexualität.  Faszinierend ist auch die Weltreise an sich - eine Art "Eat Pray Love Selbstfindungstrip" auf Erwachsen. Ich habe Henriette beim Lesen ein ums andere Mal bewundert, dass sie sich ganz allein, furchtlos und mutig, auf den Weg nach Indien, Tansania, Kambodscha und andere Länder macht, in denen die Frau bekanntermaßen keinen besonders hohen Stellenwert hat. Es waren auch brenzlige Situationen dabei, in denen ich dachte: Ohje, das geht böse aus. Vor allem aber istAchtung, ich komme! urkomisch, denn es ist witzig geschrieben und erzählt auch von sexuellen Pannen, derer man sich aber keineswegs schämen muss. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich laut lolache, aber auch wie mir in den Sinn kam: DAS muss ich auch mal ausprobieren. Ich finde es einfach großartig, dass Henriette Hell auf eine so offene und selbstverständliche Art und Weise über ihr Sexleben und ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben spricht. Das war für mich wirklich erfrischend und unterhaltsam, enthält aber auch eine wichtige Botschaft: Selbst ist die Frau! Wenn man im Bett etwas Bestimmtes möchte, dann muss man offen darüber reden und den Liebhaber notfalls auch mal in die richtige Richtung schubbsen. Man sollte niemandem einen Orgasmus "schuldig" sein, sondern ihn genießen, wenn er kommt, ihn aber nicht vermissen, wenn er mal ausbleibt.  Ich habe die Lektüre wirklich genossen, denn Henriette Hells Schreibweise ist locker, modern und vertraulich, ohne dabei übertrieben hip oder lächerlich zu wirken. Gefallen haben mir auch die Listen, die sie nach dem Besuch eines Landes über das dortige Sexleben aufstellt. Sehenswürdigkeiten kann ja jeder beschreiben, aber DAS ist definitiv mal etwas anderes. Mich hat Henriette Hells Buch Achtung, ich komme! In 80 Orgasmen um die Weltwirklich begeistert, denn es ist nicht nur erfrischend anders, urkomisch, offen und ehrlich, sondern auch informativ und vor allem am Puls der Zeit. Beim Lesen war ich manchmal erheitert, manchmal erschrocken, manchmal peinlich berührt und ja...manchmal auch ein bisschen erregt. Man muss sich auf die Materie definitiv einlassen und offen für Neues sein - dann kann einen Achtung, ich komme!meisterhaft unterhalten und faszinieren. Daher möchte ich mich herzlich beim Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, es war wirklich ein ganz besonderes Vergnügen.

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  • Fremde Länder haben auch tolle Betten

    Achtung ich komme!
    Tinkers

    Tinkers

    01. April 2015 um 17:38

    „Achtung, ich komme – In 80 Orgasmen um die Welt“, erschienen im März 2015 bei blanvalet ist das Debüt von Henriette Hell. Von deutschen Männern und deren Erwartungen an das weibliche Sexualverhalten begibt sich Henriette auf eine Weltreise um die Männer aus anderen Ländern zu erforschen und ihre eigene Fähigkeit zum Orgasmus zu erlernen. In Indien, Afrika, USA, Vietnam, Türkei, Frankreich, Peru, Thailand und Italien begegnet sie nicht nur multikulturellen Männern, sondern setzt sich auch mit den jeweiligen Frauenbildern und Sexualpraktiken auseinander.  Sicherlich hat nicht jede Frau einen derart offenen Geist, die nötige Neugier, soviel Mut und gleichzeitig Wahnsinn, um in den diversen  Betten, Hütten und an den Stränden ihren Lusthorizont zu erweitern. Aber wer wie Henriette in der Nähe des Hamburger Kiezes aufgewachsen ist, der gibt sich nicht so schnell zufrieden mit Tristesse.  Der Leser lernt viel über die Ansichtsweisen, die überall auf der Welt so unterschiedlich sind. In einigen Ländern ist den Männern völlig egal, was Frauen beim Sex fühlen, in anderen Ländern dienen Frauen ausschließlich als Lustobjekte und dann gibt es doch auch die Männer, die ihre Aufmerksamkeit vorrangig auf das Wohlergehen der Frauen lenken. Ich war erschrocken, welche Erfahrungen Henriette in Indien machen musste. Einerseits das Land des Kamasutra und Bollywood, andererseits sind dort Massenvergewaltigungen an der Tagesordnung. Aber andererseits fand ich es sehr lehrreich, was in den verschiedenen Ländern als anziehend gilt.  Natürlich sollte man nicht alle Kerle über einen Kamm scheren, sicherlich gibt es in jedem Land den ein oder anderen tollen Liebhaber und garantiert auch in jedem Land den langweiligen Trottel. Was man allerdings aus dem Buch lernen kann ist, dass selbstbewusstes Experimentieren viel Freude macht und man sich nicht mit dem zufrieden geben muss, was man vorgesetzt bekommt. Das Cover ist super! Es sticht hervor und macht ganz klar deutlich, was sich im Inneren verbirgt. Der Titel wirkt zwar auf den ersten Blick etwas anrüchig, aber der Inhalt des Buches ist so offen und direkt, dabei charmant und ehrlich, dass es keinen noch so kleinen Grund gibt sich für dieses Buch zu schämen. Ich hab‘s ruck zuck gelesen und mich dabei absolut wohl gefühlt, weil ich an einigen Stellen sehr schmunzeln musste, an anderen mein Weltbild um einiges erweitern konnte und am Ende vom Buch rundum begeistert bin.  Der Clou an der ganzen Geschichte ist, dass Henriette nach ihrem großen Trip die Liebe und das Glück ausgerechnet vor der Haustür in Hamburg traf!  Ich vergebe für das Buch die volle Punktzahl, denn ich habe mich damit rundum wohl gefühlt und einiges gelernt!    Wie ich im persönlichen Gespräch mit der Autorin auf der LBM 2015 erfahren durfte, arbeitet sie an einem nächsten Buchprojekt. Man darf also sehr gespannt sein, was (oder wer) als nächstes KOMMT! ;)

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  • Ein Roadtrip der besonderen Art

    Achtung ich komme!
    goflo07

    goflo07

    31. March 2015 um 09:40

    Zum Inhalt Henriette ist gefrustet vom Orgasmus Stress. Das sie beim normalen Sex nicht kommen kann, ist für sie kein Problem, aber für ihre Sexualpartner und das nervt sie gewaltig. Also räumt Henriette ihr Konto leer und begibt sich auf Weltreise. Ziel dieser Reise: Sex mit einem Einheimischen in jedem Land. Sie möchte herausfinden, ob der Sex in anderen Ländern entspannter ist. Meine Meinung Die Rezension zu diesem Buch fällt mir sehr schwer, da ich total zwiegespalten bin. Zum einem liest sich das Buch sehr flüssig. Henriette Hell hat eine lockere und lustige Art zu schreiben, so dass ich an einigen Stellen wirklich schmunzeln musste. Aber dann benutzt sie immer wieder das “böse ” F…Wort. Das hat mich manchmal extrem gestört, da ich der Meinung bin auch wenn man über so ein Thema schreibt, kann man eine ästhetische Sprache verwenden. Vielleicht ist Ihre Ausdrucksweise aber einfach nur ihrem Alter geschuldet. Wiederum gut gefallen haben mir Henriettes Reiseberichte. Sie ist ja nicht nur auf der Suche nach Sex, sondern vermittelt dem Leser auch hier und da einige Information zum jeweiligen Land. Zum Inhalt an sich, muss sich jeder Leser eine eigene Meinung bilden. Ich zum Beispiel kann ihr Problem nicht nachvollziehen und auch nicht, warum es Henriettes komplettes Leben zu bestimmen scheint. Aber ich denke sie hat eine Lanze gebrochen, für viele Frauen denen es ähnlich geht. Wie viel in diesem Buch wahr ist und wie viel der Fantasie der Autorin geschuldet ist, sei dahin gestellt. Das Buch hat mich trotz der sprachlichen Defizite und des teilweise haarsträubenden Inhalts gut unterhalten, daher gebe ich: ♥ ♥ ♥ ♥

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  • Inhaltliche und charakterliche Unreife!

    Achtung ich komme!
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    26. March 2015 um 11:24

    Zum Inhalt: Henriette hat ein Problem: Sie liebt Sex und probiert auch gerne mal etwas ungewöhnliches aus. Wenn mit einem Partner schläft und dabei keinen Orgasmus bekommt, ist das für Sie nicht so schlimm. Für ihre Partner aber meistens schon. Sie haben dann das Gefühl versagt zu haben, indem sie Henriette nicht zum Orgasmus gebracht haben. Irgendwann hat sie keinen Bock mehr darauf. Sie beschließt herauszufinden, ob dies ein Problem deutscher Männer ist oder ob dies auch in anderen Ländern bei den Männern so ist - und so begibt sie sich auf MO (Mission Orgasmus) durch die verschiedenen Länder der Welt. Meinung: Die Geschichte hörte sich anfangs recht interessant an. Herauszufinden, wie andere Männer beim Sex reagieren wenn sie erfahren, dass Henriette nicht gekommen ist. Sehr schnell wurde mir beim Lesen des Buches aber bewusst, dass es hier keineswegs um die Männer des Buches geht und darum, welche Gedanken sie dabei haben, wenn sie die Frau nicht zum Orgasmus bringen. Vielmehr geht es um Henriette, die durch die Betten der Welt hopst, um sich in möglichst viele unterschiedliche Sexsituationen wieder zu finden. Ihr Ansatz, so scheint es, ist es aber nicht, einen Einheimischen attraktiven Mann zu finden und sich zu verlieben, sondern lediglich das Erlebnis Sex mit einem Mann in einem fremden Land zu genießen. Im Anschluss wird diese Erfahrung dann pauschalisiert und auf alle Männer in diesem Land ausgeweitet ("was ich über den Sex in Afrika gelernt habe"). In dem Buch finden sich auch zahlreiche Lehren wieder, wie Tantrismus oder Yoga. Dabei geht es darum, dass nur derjenige zu sich selbst finden kann und sich ganz auf neue Erfahrungen einlassen kann, wer der eins mit sich selbst ist. Dies ist nichts neues, jedoch scheint Henriette diese Lehren bei Ihrer Ankunft in nächsten Land schon wieder vergessen zu haben. Henriette hat zwar am Ende gelernt, dass es nicht auf das Land oder die Leute ankommt, sondern dass sich die beiden Partner mit gegenseitigem Respekt behandeln sollten. Auch dies ist nichts Neues und ist meiner Meinung nach Grundvoraussetzung für ein faires und harmonisches Miteinander. Fazit: Henriette Hell beschreibt in dem Buch ihre eigenen Erfahrungen, die sie gemacht hat, während sie auf der Suche nach einer schnellen Nummer im Bett war. Die wirkliche Gedankenwelt der Männer zu verstehen, wenn sie nicht kommt, was aus Ihrer Sicht ja der Hauptantritt für das Buch war, ist aus meiner Sicht deutlich zu kurz gekommen. Ich hatte vielmehr den Eindruck dass es ihr nur darum ging, mit möglichst vielen Männern aus möglichst vielen Kulturen ein Sexerlebnis zu haben. Unterhaltsam geschrieben, jedoch weist das Buch für mich inhaltliche und charakterliche Unreife auf.

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  • Auf der Suche nach gutem Sex

    Achtung ich komme!
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    16. March 2015 um 13:12

    Henriette kommt nicht. Beim Sex. Das macht ihr nichts aus, denn Sex ist mehr, als nur der Orgasmus. Ihrem Freund allerdings ist das fehlende „Oh“ Beweis seiner Unzulänglichkeit. Völliger Blödsinn findet Henriette und ist genervt. Weil kein Mann sie versteht und Sex nur noch aus Druck besteht. Sie packt ihre Koffer und reist um die Welt, nach Indien, Frankreich, Amerika und Afrika und will in der Mission Orgasmus herausfinden, ob nicht auch ohne Orgasmus beide befriedigt werden können. Die Idee fand ich sehr spannend. Sex mal völlig ehrlich und unkompliziert. Keine langen Erotikpassagen, sondern klare Verhältnisse. Wie leicht der Männliche Stolz dabei angeknackst ist, was ihn und sie nur noch mehr unter Druck setzt, und wie lange es manchmal dauert, sich aufeinander einzustellen – das ist ein Lied von dem viele eine Strophe mitsingen können. Dabei schockiert das Buch schon mal. Wenn Henriette beispielsweise mit Wildfremden im Bett landet, ja mit mehreren, beobachtet wird oder Herzen bricht. Dabei ist der Weg zum gelassenen Sex auch ein Weg zu sich selbst. Allerlei Lehren sind es, die im Buch aufgeschnappt werden. Yoga, Tantrismus, Spiritualität. Nur, wer zu sich selbst findet, kann sich scheinbar auch verlieren und völlig aufgeben. Klingt logisch, getreu dem Motto: Nur wer sich selbst liebt, kann auch geliebt werden. Das Begehren nicht immer Liebe ist und Sex schon gar nicht, wird ziemlich deutlich. Und verliert sich doch wieder, wenn Henriette in Afrika ihrem streng gläubigem Chef an die Wäsche will. Andere Länder, andere Sitten. Und dass wir Deutschen am Ende gar nicht so prüde sind, wie wir immer tun, ist doch ganz angenehm. Auch Henriette kommt schließlich wieder zurück. Um einen Rucksack voller Erlebnisse weiter, in ihrer Arbeit als Journalistin bereichert, und mit dem Wissen, dass es in vielen Ländern schlechten Sex gibt, aber es am Ende nie auf das Land ankommt, sondern immer auf den Menschen, mit dem sie das Bett teil. Und dabei geht es nicht um Liebe. Sondern um gegenseitigen Respekt und die gemeinsame (!) Leidenschaft. Immer wieder reicht die Autorin in ihren Berichten Wissenswertes bei. Zahlen und Fakten, eigene Erkenntnisse, Resümees. Der Stil ist dabei immer leicht investigativ, eine Spur journalistisch eben mit einer Hauch Tagebuch. Nicht immer stimmt der Länderwechsel zwischen den Kapiteln. Und doch war ich mit Interesse dabei, konnte Schmunzeln, Nicken, den Kopf schütteln, Neues lernen und Altes Verstehen. Immerhin schreibt die Journalistin Henriette Hell hier aus dem eigenen Erfahrungsschatz. Nüchtern und doch auf der träumerischen Suche nach dem “perfekten” Sex. Und ihre Aussage ich klar und verständlich, nicht nur für Frauen, sondern für alle, die Sex lieben: Liebt euch selbst, genießt Sex und denkt nicht immer an die Frage, ob.

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