Henriette Jade

 3.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autorin von Äpfel der Lust.
Henriette Jade

Lebenslauf von Henriette Jade

Henriette Jade (geb. 1978) in Köln. Lebt heute in Berlin. Ich liebe es, intensive Momente erotischer Geschichten zu schreiben und kombiniere sie mit historischen und kulturphilosophischen Sujets, so dass eine prickelnde und gleichzeitig tiefgründige Mischung entsteht.

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Henriette JadeÄpfel der Lust
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Äpfel der Lust
Äpfel der Lust
 (5)
Erschienen am 14.02.2017

Neue Rezensionen zu Henriette Jade

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Rezension zu "Äpfel der Lust" von Henriette Jade

Neuer Roman mit intellektuellen und sinnlichen Reizen
Emma-Peelvor 2 Jahren

Ich habe (die) „Äpfel der Lust“ gekauft und verschlungen. Denn dieser Roman (offenbar das Debüt der Autorin!) ist ein echter Pageturner. Zusammen mit der Heldin Jette erkundet die Leserin/der Leser nach und nach ein erotisches Erfahrungsfeld, in das sich die Protagonistin langsam und tastend hineinbewegt. Das emotionale Kostüm, das die Heldin ausmacht – eine feine Mischung aus Neugier, Zweifel, Scham, (Lebens-)Lust, Begehren – bewirkt, dass nahezu unmittelbar ein Kontakt zu dieser Figur entsteht. Gerade weil die Heldin keine ‚abgezockte’ Erotik-Queen ist, die bereits alles kennt, wird es möglich, eine Entwicklung der Heldin zu verfolgen, die auch den Leser dazu einlädt, über verschiedene Themen des erotischen Spiels zu reflektieren. Was zum Beispiel ist ‚Scham’? Welche Funktionen hat dieses Gefühl, wie wird es hergestellt und was bewirkt, dass sich Schamgrenzen verschieben?
Jette ist von Beruf Kunsthistorikerin, die damit beauftragt ist, Restaurationsarbeiten in einer Kirche vorzunehmen, die zeitgleich in einen Sex-Club umgebaut wird. Dieses Setting bringt allein schon einen gewissen Reiz mit sich: Zum einen wird daran erinnert, wie häufig sakrale Kunstwerke körperlichen Genuss thematisieren. Zum anderen wird dadurch bereits auf ein anderes Thema – nämlich die Medialität von Sexualität – verwiesen. Dieses Thema zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch den ganzen Roman. Schließlich gehört zu der Erkundung sexueller Praktiken, die Jette mit ihrer Internetbekanntschaft Henri lebt, auch, dass sie fortlaufend neue Erfahrungen des ‚Sich-Sehens’ macht. In dieser Ökonomie der Blicke wechseln dabei immer wieder die Standpunkte und Perspektiven, die Jette einnimmt und die ihren Erfahrungsraum sukzessive erweitern.
Der Stil der Autorin ist sensibel und gerade dann besonders facettenreich, wenn es darum geht, eine ‚Sprache der Erotik’ auszuloten. Am Besten gefällt mir, dass „Äpfel der Lust“ ein kompromissloser Text ist, der nicht (wie z. B. Fifty Shades of Grey) ein sadomasochistisches Begehren nur vorführen darf, wenn es mit einer ‚backstory wound’ motiviert und an eine ‚Läuterung’ des Helden gebunden wird. Meines Erachtens besetzt dieser neue Roman eine ganz eigene Nische. Wer Literatur mit zugleich erotischem und intellektuellem Reiz mag, dem werden die „Äpfel der Lust“ zweifellos schmecken.

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V

Rezension zu "Äpfel der Lust" von Henriette Jade

Bravo!
VanGoghvor 2 Jahren

Ich finde, dass es ein sehr lesenswertes Buch ist! Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die sexy ist, erotisch und das mit meiner Leidenschaft, der Kunst, verbindet. Bravo! Nicht so platt wie viele andere Bücher im Erotik-Genre.

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Rezension zu "Äpfel der Lust" von Henriette Jade

Ein Buch das mir viel Kraft gekostet hat um es durchzulesen
Bambeevor 2 Jahren

Kurzbeschreibung

Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will.
Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle.

Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht. 

Meine Meinung

Noch nie fiel es mir so schwer ein Buch durch zu lesen.
Normaler weise verschlinge ich Erotik-Romane, doch dieses hier hatte mich leider nicht eine Seite zum weiter lesen ermutigt.


Der schreib styl ist viel zu einfach gewählt worden. Zudem ist es zäh und war schwierig für mich es zu lesen. 
Bei den Sex Szenen konnte ich nur den Kopfschütteln, mein erster Gedanke war :,, Was ein sehr billiger Abklatsch von Fifty Shades of Grey!'' Eigentlich kann man diese zwei Bücher eh nicht miteinander Vergleichen, denn das sind zwei verschiedene Welten.


Die Protagonistin Jette ist 37 Jahre alt, Alleinerziehende Mutter von 2 Kindern und sexuell verklemmt.

Als sie Henri trifft verschwindet nach und nach die Verklemmtheit.
Und auch die Kinder werden irgendwie vergessen. 
Da ich selber Mutter bin , konnte ich Jettes Handlungen nicht nachvollziehen ! 
Sich in die Protagonistin hineinzuversetzen war für mich unmöglich.


In den weiteren Kapiteln kommt des öfteren die Themen zu Kunst, Philosophie und Religion.Zu viele Informationen auf einmal und meiner Meinung nach nicht passend zum Buch. 



Fazit:
Das Buch kann ich leider nicht weiterempfehlen.
Für mich war dieses leider kein Erotik-Roman und konnte mich somit nicht überzeigen.
Schade eigentlich, da das Buchcover vielversprechend wirkte. 

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Gespräche aus der Community

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Einladung zur Leserunde von "Äpfel der Lust"  

Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will.
Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle.

Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht.

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Frage zur Bewerbung: Was denkst Du über das Cover des Buches? 



Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Henriette Jade wurde am 29. Juli 1978 in Köln (Deutschland) geboren.

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in 7 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

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