Äpfel der Lust

von Henriette Jade 
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Äpfel der Lust
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (3):
E

Neuer Roman mit intellektuellen und sinnlichen Reizen. Ein Pageturner mit Anspruch!

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Es viel mir noch nie so schwer ein Buch zu lesen wie dieses hier. Der schreib styl ist zäh und einfach zu langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Äpfel der Lust"

Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will. Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle. Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B06X6HPCPB
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:192 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:14.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Emma-Peelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Neuer Roman mit intellektuellen und sinnlichen Reizen. Ein Pageturner mit Anspruch!
    Neuer Roman mit intellektuellen und sinnlichen Reizen

    Ich habe (die) „Äpfel der Lust“ gekauft und verschlungen. Denn dieser Roman (offenbar das Debüt der Autorin!) ist ein echter Pageturner. Zusammen mit der Heldin Jette erkundet die Leserin/der Leser nach und nach ein erotisches Erfahrungsfeld, in das sich die Protagonistin langsam und tastend hineinbewegt. Das emotionale Kostüm, das die Heldin ausmacht – eine feine Mischung aus Neugier, Zweifel, Scham, (Lebens-)Lust, Begehren – bewirkt, dass nahezu unmittelbar ein Kontakt zu dieser Figur entsteht. Gerade weil die Heldin keine ‚abgezockte’ Erotik-Queen ist, die bereits alles kennt, wird es möglich, eine Entwicklung der Heldin zu verfolgen, die auch den Leser dazu einlädt, über verschiedene Themen des erotischen Spiels zu reflektieren. Was zum Beispiel ist ‚Scham’? Welche Funktionen hat dieses Gefühl, wie wird es hergestellt und was bewirkt, dass sich Schamgrenzen verschieben?
    Jette ist von Beruf Kunsthistorikerin, die damit beauftragt ist, Restaurationsarbeiten in einer Kirche vorzunehmen, die zeitgleich in einen Sex-Club umgebaut wird. Dieses Setting bringt allein schon einen gewissen Reiz mit sich: Zum einen wird daran erinnert, wie häufig sakrale Kunstwerke körperlichen Genuss thematisieren. Zum anderen wird dadurch bereits auf ein anderes Thema – nämlich die Medialität von Sexualität – verwiesen. Dieses Thema zieht sich dann auch wie ein roter Faden durch den ganzen Roman. Schließlich gehört zu der Erkundung sexueller Praktiken, die Jette mit ihrer Internetbekanntschaft Henri lebt, auch, dass sie fortlaufend neue Erfahrungen des ‚Sich-Sehens’ macht. In dieser Ökonomie der Blicke wechseln dabei immer wieder die Standpunkte und Perspektiven, die Jette einnimmt und die ihren Erfahrungsraum sukzessive erweitern.
    Der Stil der Autorin ist sensibel und gerade dann besonders facettenreich, wenn es darum geht, eine ‚Sprache der Erotik’ auszuloten. Am Besten gefällt mir, dass „Äpfel der Lust“ ein kompromissloser Text ist, der nicht (wie z. B. Fifty Shades of Grey) ein sadomasochistisches Begehren nur vorführen darf, wenn es mit einer ‚backstory wound’ motiviert und an eine ‚Läuterung’ des Helden gebunden wird. Meines Erachtens besetzt dieser neue Roman eine ganz eigene Nische. Wer Literatur mit zugleich erotischem und intellektuellem Reiz mag, dem werden die „Äpfel der Lust“ zweifellos schmecken.

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    VanGoghvor 2 Jahren
    Bravo!

    Ich finde, dass es ein sehr lesenswertes Buch ist! Ich habe hier eine Geschichte gefunden, die sexy ist, erotisch und das mit meiner Leidenschaft, der Kunst, verbindet. Bravo! Nicht so platt wie viele andere Bücher im Erotik-Genre.

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    Bambeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Es viel mir noch nie so schwer ein Buch zu lesen wie dieses hier. Der schreib styl ist zäh und einfach zu langweilig.
    Ein Buch das mir viel Kraft gekostet hat um es durchzulesen

    Kurzbeschreibung

    Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will.
    Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle.

    Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht. 

    Meine Meinung

    Noch nie fiel es mir so schwer ein Buch durch zu lesen.
    Normaler weise verschlinge ich Erotik-Romane, doch dieses hier hatte mich leider nicht eine Seite zum weiter lesen ermutigt.


    Der schreib styl ist viel zu einfach gewählt worden. Zudem ist es zäh und war schwierig für mich es zu lesen. 
    Bei den Sex Szenen konnte ich nur den Kopfschütteln, mein erster Gedanke war :,, Was ein sehr billiger Abklatsch von Fifty Shades of Grey!'' Eigentlich kann man diese zwei Bücher eh nicht miteinander Vergleichen, denn das sind zwei verschiedene Welten.


    Die Protagonistin Jette ist 37 Jahre alt, Alleinerziehende Mutter von 2 Kindern und sexuell verklemmt.

    Als sie Henri trifft verschwindet nach und nach die Verklemmtheit.
    Und auch die Kinder werden irgendwie vergessen. 
    Da ich selber Mutter bin , konnte ich Jettes Handlungen nicht nachvollziehen ! 
    Sich in die Protagonistin hineinzuversetzen war für mich unmöglich.


    In den weiteren Kapiteln kommt des öfteren die Themen zu Kunst, Philosophie und Religion.Zu viele Informationen auf einmal und meiner Meinung nach nicht passend zum Buch. 



    Fazit:
    Das Buch kann ich leider nicht weiterempfehlen.
    Für mich war dieses leider kein Erotik-Roman und konnte mich somit nicht überzeigen.
    Schade eigentlich, da das Buchcover vielversprechend wirkte. 

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    Aretis avatar
    Aretivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Enttäuschend - Ich habe mir etwas Besseres erhofft
    Enttäuschend - Ich habe mir etwas Besseres erhofft

    Inhalt:
    Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will. Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle. Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht.

    Meine Meinung:
    Das Debüt "Äpfel der Lust" von Henriette Jade konnte mich leider nicht überzeugen.
    Das Cover und auch der Klappentext wirkten vielversprechend und reizvoll auf mich, sodass meine Neugierde geweckt wurde.
    Leider konnten meine Erwartungen gar nicht erfüllt werden; im Gegenteil - für mich grenzte es eher an eine Qual mich von Seite zu Seite zu hangeln.

    Der Schreibstil ist zäh und hindert den Lesefluss.
    Die Sprache ist zum Teil sehr derb und die Sexszenen konnten mich - bis auf zwei Ausnahmen - leider überhaupt nicht ansprechen. Teilweise wirkte es zu unterwürfig, teilweise zu abgehoben.
    Die Protagonistin Jette ist 37 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von 2 Kindern und zunächst sexuell sehr verklemmt.
    Ich konnte mit ihr leider gar nicht warm werden - weder am Anfang, noch im Verlauf der Geschichte, als sie Veränderungen durchlebte. Das machte es schwierig, mich in sie hineinzuversetzen und die Geschichte mitzuerleben.

    Des Weiteren ist die Geschichte überladen mit Informationen zu Kunst, Philosophie und Religion. An sich interessiert mich so etwas total, aber auch nur dann, wenn es angebracht ist und zur Geschichte passt. Hier war es zu viel des Guten und wurde zum Teil eingestreut, wo es völlig überflüssig war. Natürlich gehört so etwas auch dazu, wenn die Protagonistin eine Kunsthistorikerin ist; allerdings ist es anstrengend, wenn man teilweise seitenlang nur über Kunst liest und die Protagonistin ihrem Liebhaber oder ihrem Chef "Unterricht" in Kunstgeschichte gibt. Da hatte man das Gefühl, als würde die Autorin all ihr Wissen in eine Erotikgeschichte hineinzwängen wollen.

    Fazit:
    Das Buch konnte mich leider gar nicht überzeugen und ich kann es nicht weiterempfehlen. (Es sei denn, jemand steht auf lange Diskurse über künstlerische Werke, Philosophie und Religion.)

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    melanie1984s avatar
    melanie1984vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein außergewöhnlicher Erotikroman, den ich gerne gelesen habe. Mystik, Kunst und Religion waren mir etwas zu weitschweifend.
    sexuelle Passion mit erfüllter Gottesnähe


    Die Kunsthistorikerin Jette restauriert in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Sexclubumzufunktionieren. Im Internet lernt Jette den Erotikfotografen Henri kennen, der sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, Dominanz und Hingabe konfrontiert. Bei ihren ausgefallenen Sexspielen fühlt sie die Verbindung zu Gott ganz deutlich und kann sich langsam richtig fallen lassen. Als sie mit Henri den Club besucht, erlebt sie ohnmachtsähnliche Rauschzustände und kommt mit sich und ihren Bedürfnissen ins Reine...


    Ich brauchte ein wenig, um Zugang zu den Protagonisten zu finden. Doch bald wurden mir Jette und Henri richtig sympathisch.
    Anfangs wirkte Jette, die von ihrem Mann betrogen wurde und seither alleinerziehende Mutter ist, eher schüchtern und keusch. Ihre Gläubigkeit erklärt, dass sie sich zuerst für ihre Lust und ihre Vorlieben schämt. Bald aber zeigt ihr Henri, welch sinnliche Frau in ihr steckt.
    Henri ist schon immer experimentierfreudig, was sein Sexleben betrifft. Im Laufe der Geschichte merkt man, dass er tiefere Gefühle für Jette empfindet. Doch sind die beiden wirklich für eine gemeinsame feste Beziehung geschaffen?

    Der Roman ist an die Mystik des Mittelalters angelehnt und stellt Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie her. Diese Passagen waren mir dann doch etwas zu ausführlich, ich ertappte mich hin und wieder beim Querlesen.
    Die erotischen Szenen hingegen waren wirklich ansprechend, intensiv und abwechslungsreich. Ich habe Jette gerne auf ihrer Lustreise begleitet.
    Der Schluss konnte mich vollends begeistern, nicht anders hätte ich mir den Ausgang gewünscht. Er könnte auch andeuten, dass die Geschichte autobiografische Züge beinhaltet. Das sind aber reine Spekulationen meinerseits.


    FAZIT:
    Ein wirklich außergewöhnlicher erotischer Roman, den ich gerne gelesen habe!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HenrietteJades avatar
    Einladung zur Leserunde von "Äpfel der Lust"  

    Sakrale Kunst in einem Sex-Club – wie passt das zusammen, fragt sich die Kunsthistorikerin Jette, die in der Marienkirche in Berlin-Kreuzberg mittelalterliche Kunstwerke aus Frauenklöstern restauriert. Ihr Auftraggeber Oliver plant die Kirche in einen Nachtclub umzufunktionieren, in dem er geheimnisvolle Maskenbälle veranstalten will.
    Als Jette bald in einer Online-Singlebörse den Erotik-Fotografen Henri kennenlernt, findet sie Zugang zu dieser völlig neuen Welt. Er konfrontiert sie mit dem Spiel von Lust und Schmerz, von Eingrenzung und Befreiung, von Dominanz und Hingabe, zeigt ihr ausgefallene Sexpraktiken. Für Jette entwickelt sich eine ungeahnte Dimension körperlicher Lust, bei der sie mit Gott in Verbindung zu stehen scheint. Als sie mit Henri den Sex-Club besucht, erfährt sie im Kirchenraum die göttliche Kraft wie einen automatischen Liebes-Flow. Hierbei spielt die Statue der Ekstase der heiligen Theresa von Avila eine ganz besondere Rolle.

    Der Roman, der an die Mystik des Mittelalters angelehnt ist und Bezüge zur modernen Kunst und Philosophie herstellt, betritt Neuland: Sexuelle Passion wird mit erfüllter Gottesnähe in Verbindung gebracht.

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