Henriette Wich Ein Winter, 1000 Küsse

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Inhaltsangabe zu „Ein Winter, 1000 Küsse“ von Henriette Wich

Mit dem ersten Schnee liegt plötzlich auch die Liebe in der Luft - und sorgt für jede Menge Gefühlschaos überall: Auf der Party, auf der Marie ihren Traumprinz sucht, Olaf fremdknutscht und Fiona mit einer Lüge Leopold erobert. Bei den Proben fürs Schultheater, bei denen Giselle nur Augen für den Regisseur hat, Mattis und Stefanie trotz Trennung ein Paar spielen und Fiona Farbe bekennen muss. Auf dem Weihnachtsmarkt, wo Chrissie mit Erik einen Pakt schließt und Marie eine Überraschung erlebt. In der Schule, im Café, im Schwimmbad und und und ... Ein Roman, zwölf Perspektiven, acht Geschichten und ganz viel Liebe!

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  • Ein seichter Roman über Liebe und Freundschaft

    Ein Winter, 1000 Küsse

    Gwee

    28. August 2016 um 14:52

    Das Cover finde ich überhaupt nicht ansprechend. Darauf sind Memoriekarten abgebildet, auf deren Rückseite Schneebälle sind. Das ist an und für sich eine schöne Idee, da Memoriekarten immer Paare bilden und in diesem Buch geht es ja um ganz viel Liebe. Auch die wechselnde Titelschrift und die schön ausführliche Kurzbeschreibung sind toll. Auf der vorderen Aufklappseite steht eine kleine „Leseprobe“ und auf der hinteren sind Infos zur Autorin. Das ist alles okay und auch Schrift und Größe sind schön gewählt, aber richtig schlimm sind die Gesichter auf dem Cover. Erstens: Teilweise sehen die Leute einfach zu albern aus. Zweitens: Man kann nicht einmal jeden einem Charakter zuordnen. Außerdem sind auch nur 10 von den 16 Teenagern abgebildet. Ansonsten gefällt mir alles an dem Cover, aber die Gesichter schrecken ziemlich ab.Die Handlung war ganz schön und eigentlich doch spannend. Natürlich sollte man bei einem Jugendbuch, in dem eigentlich Alltagsgeschichten behandelt werden, keine zu hohen Erwartungen haben. So ein Buch habe ich seit Ewigkeiten – oder noch nie? – nicht mehr gelesen. Allerdings finde ich es wirklich gelungen. Verschiedene Charaktere werden zusammengebracht und dass durch erstens völlig verschiedene und zweitens teilweise total abstruse Dinge. Die Handlung ist auch nicht zu kompliziert oder so. Eine leichte Lektüre für zwischendurch, wenn man mal wieder in romantischer Stimmung ist. Die Perspektiven sind nicht nur aus Mädchensicht, sondern Wich schreibt auch aus Jungensicht, was sehr sympathisch ist – auch weil es für das Verständnis wichtig ist. Leider wird nicht aus jeder Perspektive geschrieben, wodurch vier Charaktere völlig untergehen, aber das ist nicht so schlimm. Wirklich viel Tiefe darf man nicht erwarten und manche Fragen bleiben offen stehen, aber das stört wirklich kaum(Zumindest ersteres, was die Fragen betrifft: Ich persönlich stelle mir oft sehr viele Fragen. Wer das nicht tut, hat hier also kein Problem). Ich fand das Ende trotzdem befriedigend.Die Charaktere sind nicht wirklich tief. Es wird bei vielen eher an der Oberfläche gekratzt und man erfährt kaum etwas über sie, besonders die Beweggründe für manche Dinge bleiben oft verborgen. Natürlich muss man sich selbst die Frage stellen, ob bei einem so schlichten Roman eine genauere Charakterausarbeitung überhaupt wichtig ist, aber mir hat es doch ziemlich gefehlt. Ich will nicht spoilern, deswegen werde ich auch kein Beispiel anbringen, aber es gibt genug, was einer Erklärung bedurft hätte und manchmal war es etwas erzwungen, was die Charaktere taten. Möglich, dass Frau Wich sich nicht so gut mit ihren Protagonisten auseinander gesetzt hat. Aber dafür, dass das Buch schon so dünn war, wären noch ein paar Erklärungen sicher nicht schlecht gewesen.Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig. Was mir direkt aufgefallen ist: Jeder Charakter wird anhand seines Haars beschrieben. Während Mattis im ersten Kapitel im Buch sitzt, erfährt man die Haarfarbe von fast jedem Charakter, der wichtig wird. Und der Rest folgt in anderen Kapiteln. Ich meine, ist ja alles schön und gut, aber etwas eintönig, oder nicht? Außerdem interessiert mich eigentlich nicht, ob Marie blondes oder braunes Haar hat. Ich habe bei den meisten ohnehin schon wieder die Haarfarbe vergessen. Nur bei Haarbeschreibungen, die auch etwas Sinnvolles an sich haben, weiß ich es noch annähernd genau. Ansonsten gibt es sehr viel mehr Beschreibungen als Dialoge, aber das hat mich nicht gestört. Es ist mir im Grunde während dem Lesen gar nicht aufgefallen. Vielleicht war ich ja so vertieft in die Beschreibungen, weil ich mehr Erklärungen wollte? Wer weiß. Flüssig ist Wichs Schreibstil auf jeden Fall und für jüngere Jugendliche ideal, aber wer einen anspruchsvollen Roman will, sollte hiervon die Finger lassen – auch vom Schreibstil her.Ich hatte kein allzu schlechtes Gefühl nach Beendigung des Buches. Ich hätte gerne mehr gelesen, aber ich war natürlich auch abgeschreckt. Die Handlung war aber so positiv, dass ich, sagen wir neutral, gegenüber diesem Buch stehe. Es veranschaulicht die Pubertät gut. Das muss man wirklich sagen. Ansonsten ist es aber eher ein Flop.Fazit:Teenager unter 15 Jahren und Romantiker werden an diesem Buch gefallen finden. Ansonsten würde dazu raten sich ein anderes Buch zu suchen, denn die Handlung ist nicht sehr anspruchsvoll, der Schreibstil auch nicht und die Charaktere sind nicht vertieft genug. Dafür werden das Thema Freundschaft und Liebe aber ganz groß geschrieben und schön verarbeitet.Gesamt: 2/5Handlung: 4/5Charaktere: 1/5Lesespaß: 3/5Gestaltung: 2/5Schreibstil: 2/5Preis/Leistung: 2/5

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    Nazena

    21. November 2010 um 11:02

    Es ist Winter, der Advent rückt näher, es sind noch fünf Wochen bis Weihnachten. De Schüler einer Gesamtschule und eines Gymnasiums durchleben diese letzten Wochen gemeinsam : sie haben Liebeskummer, streiten sich mit ihren Freundinnen. Oder sind gerade frisch verliebt und überglücklich mit ihrem Schwarm zusammen oder schmachten ihn von ferne an. Sie gehen auf den Weihnachtsmarkt, zum Schwimmtraining oder in ein lauschiges Cafe. Immer wieder überschneiden sich die Wege der einzelnen Freundesgruppen. Und dann rückt da auch noch die Weihnachtstheateraufführung immer näher… Diese Roman erzählt die Geschichten von einem guten Dutzend jugendlichen Schülerinnen und Schülern. Die kurzen Einelkapitel sind immer wieder aus anderer Sicht geschrieben und beleuchten teilweise ganz eigene Aspekte, da jeder bestimmte Geschehnisse unterschiedlich wahrnimmt. Teilweise war der Roman recht klischeehaft: der Fußballspieler und das schüchterne Mädchen, das Traumpaar trennt sich, die unglückliche Liebe zum Lehrer. Alles in allem ließ er sich aber flott und flüssig lesen und war unterhaltsam, wenn auch nicht tiefgreifend.

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    RoccosMom

    03. November 2010 um 11:24

    Liebeschaos und Schneeflocken Marie gibt an ihrem Geburtstag eine Bestellung ans Universum auf. Mit dem ersten Schnee wünscht sie sich ihren Traumprinzen her. Mit genau dieser Bestellung beginnt dann das Chaos. Ausgerechnet Ulli, der Clown aus dem Schulbus, will plötzlich Maries Herz erobern. Währenddessen muss Olaf seine Fremdknutscherei gestehen und Mattis kommt nicht über eine Trennung hinweg. Steffi hingegen ist nach der Trennung viel zu glücklich, Giselle kann nicht aufhören für den coolen Deutschlehrer zu schwärmen, Fiona merkt das sie anders ist und dann gibt es da noch Zwei, bei denen aus Freundschaft Liebe wird. Verwicklungen sind inklusive! Vorhang auf – für Liebeskatastrophen aller Art! Dies fiel mir als erstes ein, als ich das Buch zuklappte und die ganzen Geschehnisse noch einmal Revue passieren lassen habe. Man stelle sich einen Schulbus voller fünfzehnjähriger vor, die sich alle irgendwie kreuz und quer kennen. Man muss dann nur einmal den ganzen Bus durchschütteln und so wie die Jungs und Mädels dann sitzen ergeben sich neue Möglichkeiten und bilden sich Liebespaare (oder entzweien sich). Das es bei den vielen unterschiedlichen Voraussetzungen und Charakteren nur zu kleineren und größeren Katastrophen kommen kann, das ist dann so klar wie das Amen in de Kirche. „Ein Winter, 1000 Küsse“ ist auf jeden Fall ein typischer Mädchenroman. Bei der Beschreibungen des Alltags habe ich direkt Parallelen wieder erkannt und musste oft an meine eigene Schulzeit zurück denken. Die Alltäglichkeiten und Nöte der Jugendlichen sind so real dargestellt, das dieser Roman bestens für die Zielgruppe ab 12 Jahre geeignet ist. Kinder und Jugendliche können sich mit den Ereignissen und Charakteren sofort identifizieren und mitleiden bzw. mitlachen. Für jeden ist das passende Beziehungsdrama mit dabei: über gleichgeschlechtliche Liebe, die Liebe zu einem Lehrer, Trennung, das unglückliche verliebt sein, wie aus Freundschaft Liebe wird, Betrügen und Belügen ist hier alles vertreten. Dabei ist der Schreibstil sehr einfach und lässt sich prima lesen. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge. Perfekt also für einen kalten Winterabend. Das Cover dieser Klappenbroschur fand ich recht witzig. Es sieht aus wie ein Memory-Spiel, bei dem nur einige Karten schon umgedreht sind. Und auf diesen umgedrehten Karten sind lustige Schnappschüsse der Charaktere zu sehen. Die restlichen Karten sind hellblau mit weißen Punkten und erinnern an Schneeflocken. Mittig steht, in dunkelblauer Schrift, der Titel: „1 Winter 1000 Küsse“! Natürlich werden hier einige festgefahrene Vorstellungen bedient: Die Königscliquen der Schulen, ausartende Partys usw. Wer sich aber an den Schulen umschaut wird merken, dass dies nicht alles Klischees sind sondern das es durchaus so zugeht. Mit den ganzen Verwicklungen hat mir das Buch gut gefallen und ich werde wohl noch ein Exemplar für meine Zwölfjährige Schwester zu Weihnachten besorgen. Der Zeitraum November-Dezember, in dem der Roman spielt, passt einfach perfekt zur momentanen Jahreszeit und sorgt für kurzweilige Lesestunden. Liebe, Leid, Lust und Frust - die Autorin hat einfach alle Gefühlslagen abgedeckt. Und das mit der Bestellung beim Universum, ja, das werde ich auch einmal ausprobieren! Autoreninfo: Henriette Wich wurde 1970 in Landshut geboren und war schon als Kind eine Leseratte. Nach ihrem Studium der Germanistik und Philosophie in Regensburg arbeitete sie sechs Jahre als Lektorin in einem Kinderbuchverlag. Seit Sommer 2000 ist Henriette Wich freie Autorin für Kinder und Jugendliche. Sie lebt mit ihrer Familie in München.

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2010 um 21:36

    Weihnachten steht vor der Tür und Liebe liegt in der Luft, egal ob es die Liebe auf den ersten Blick oder auf den zehnten Blick ist oder Liebe die aus den Banden einer wunderbaren Freundschaft entsteht. Alles ist möglich!! Egal ob es Marie, Leopold, Fiona oder Chrissie sind, alle sind verliebt. Mal sehr glücklich, mal weniger glücklich und manchmal gibt es auch ein bischen Stress und Liebeskummer. Wir werden in die turbulenten, heiteren und manchmal auch traurigen Geschichten der Jugendlichen hineingezogen. Ganz egal ob auf dem Weihnachtsmarkt, in der Schule oder im Schwimmbad...überall herrscht Gefühlschaos. Das Buch ist modern geschrieben und lässt sich leicht lesen. Diese Geschichte ist meiner Meinung nach jür junge Mädchen geeignet. Die Geschichten in diesemBuch spiegeln so viele verschiedene Situationen wieder, dass sich wahrscheinlich jedes Mädchen in mindestens eine dieser Rollen hineinversetzen kann und denkt: Mensch, das ging mir ganz genauso! Diese Buch gibt einem Hoffnung auf ein Happy-End und man merkt, dass alles gut werden kann, egal wie verzwickt die Situation sein mag! Also Mädels: Kopf hoch und weitermachen! Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass man kleine und gängige Leitsätze aus diesem Buch herausziehen kann, z. B. "Ehrlich währt am längsten" und "Es ist normal verschieden zu sein". Das Cover des Buches ist in der Art eines Memorys gehalten. Die meisten Karten liegen noch verdeckt, aber einige bereits offen auf dem Tisch. Man fragt sich ob einige die Hauptfiguten aus dem Buch darstellen sollen. Fazit: Für junge Mädchen ein schönes Buch über die erste Liebe und tiefe Freundschaft! Unterhaltsam und kurzweilig!!!

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    gurke

    24. October 2010 um 22:26

    Es ist kalt, der erste Schnee fällt bald, es wird früher dunkel und Weihnachten steht vor der Tür. Es ist Zeit sich mit seinem Liebsten auf die gemütliche Couch zu kuscheln, gemeinsam Tee zu trinken, gemeinsam zu träumen… Wundervoll oder? Da gibt es nur ein klitzekleines Problem. Welcher Liebster und welche Liebste? Wenn Liebe doch nur so einfach wäre. Aber noch sind die Weihnachtsferien noch nicht da. Es ist noch Zeit mit seinem Schwarm zusammenzukommen, Konflikte zu lösen und den Mensch seiner Träume zu finden um den Winter mit 1000 Küssen zu zweit genießen zu können. Oder nicht? In diesem Buch geht es um das schönste Thema überhaupt: die Liebe. In acht Geschichten lernt man zwölf Personen kennen die sich alle nur nach einem sehnen – glückliches verliebtsein und welches Durcheinander auf der Suche nach Liebe entstehen kann. „Ein Winter, 1000 Küsse“ ist in mehrere verschiedene Geschichten aufgeteilt und diese werden aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Kurzgeschichten über Personen, die alle etwas miteinander zu tun haben. Außerdem drehen sich die Geschichten allgemein alle um das gleiche Thema. Diese Form ein Thema in einem Buch umzusetzen kannte ich noch nicht und ich bin positiv überrascht. Da das Auge gerne „mitisst“, muss hier auf jeden Fall das Cover positiv erwähnt werden! Man kann hier eine Art hellblaues Memoriespiel mit mehreren witzigen Fotos erkennen. Hat mich sofort angesprochen. Im allgemeinen fand ich den Mädchenroman etwas kurzweilig aber ganz toll und flüssig geschrieben. Man hatte als Leser ein deutliches Bild der Protagonisten und der Umgebung im Kopf. Positiv finde ich auch, dass man die Neuerscheinung von Henriette Wich sowohl in Häppchen – Geschichte für Geschichte – genießen kann, aber auch seinen Spaß haben hat, wenn man den Roman in einem Rutsch durchliest. Die Geschichten laden generell zum träumen bei einer Tasse Tee, ganz passend zur Jahreszeit, ein. Ein Buch, dass ich jedem Mädchen, jeder jungen Frau und jedem junggebliebenen Erwachsenen – so wie mich – empfehlen kann. Kritik? Die gibt es für mich nicht! Dieser Roman mit all seinen Geschichten mit den unterschiedlichsten Protagonisten ist einfach herzallerliebst!

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    MissAusten

    23. October 2010 um 03:39

    Der Roman "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich wird aus 12 Perspektiven erzählt. Der Winter beginnt, der erste Schneefall kündigt sich an und wo der Blick hinfällt entfacht die Flamme der Liebe. Maries Geburtstagsparty war ein voller erfolg auf der sie sich wünscht ihren Traumprinzen zum ersten Schneefall zu finden, Olaf eine andere küsst, Fiona eine Beziehung auf einer Lüge basierend beginnt, Mattis sich nicht eingestehen kann, dass er seine Ex Chrissie doch noch liebt und Erik und Marie sich noch wundern werden, was mit ihnen passieren wird... Es ist ein Roman der zu Beginn etwas verwirrend war, denn die Personenkonstellation ist nicht klar, da die Perspektive sich je Kapitel ändert. Aber mit jedem Kapitel beginnt sich das Bild zu fügen und es ist lustig zu lesen, was die anderen darüber Denken oder was sie gar nicht bemerken. Es zieht sich eine wunderbar warmherzige Atmosphäre durch das Buch, denn alle scheinen durch den ersten Schnee fröhlich. Wenn sich beispielsweise die Freundinnen Penelope und Alina im Café treffen und eine heiße Schokolade trinken, sich die halbe Klasse ihre Pause auf dem nahliegenden Weihnachtsmarkt die Zeit vertreibt oder Klatsch und Tratsch im Bus erzählt wird, fühle ich mich in die Mittelstufe zurück versetzt. Es kommt so rüber als wenn man sich unter das Volk tummelt und live dabei ist. Vor allem sind die angesprochenen Personen so unterschiedlicher Persönlichkeit, die versuchen ihre passende Memoriekarte zu finden, wie es das Cover zeigt. Insgesamt zeigt der Roman die Hoffnungen, Träume und Ängste der Personen und wie sich diese im Laufe der Handlung verändern. Der Jugendroman kann gut und gerne innerhalb weniger Stunden genossen werden!

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  • Rezension zu "Ein Winter, 1000 Küsse" von Henriette Wich

    Ein Winter, 1000 Küsse

    LenaBo

    21. October 2010 um 13:10

    'Ein Winter, 1000 Küsse' erzählt aus 12 verschiedenen Perspektiven acht unterschiedliche Geschichten über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Liebeskummer. Marie ist 15 Jahre alt, ist im Schwimmverein und sehnt sich schon lange nach einem festen Freund. Auf ihrer Geburtstagsparty schleicht sie sich in den Garten und bittet das Universum um Hilfe. Sie wünscht sich noch vor Weihnachten ihrem Traumtypen zu begegnen. Mattis und Stefanie haben sich vor einem Monat getrennt. Während Mattis vor Liebeskummer fast umgekommt und es beinahe nicht erträgt zusammen mit seiner Ex-Freundin in einem Raum zu sein, scheint Stefanie die Trennung überhaupt nicht nahezugehen. Giselle ist unsterblich verliebt. Im Unterricht gibt sie sich ihrem schönsten Tagtraum hin, in dem sie mit ihrem Wunschpartner einen wunderschönen Urlaub verbringt. Zu blöd ist allerdings, dass es sich bei ihrem Schwarm um ihren Lehrer handelt. Fiona möchte ihr altes, langweiliges Leben hinter sich lassen und nochmal völlig neu anfangen. Für ihren Neustart wünscht sie sich nichts mehr, als einen unglaublich tollen Jungen als festen Freund zu finden. Da kommt ihr die Idee, dass sie eine dramatische Geschichte erfindet, um den Jungen ihrer Wahl um den Finger zu wickeln. Alina und Penelope sind die allerbesten Freundinnen. Doch eines Tages gerät ihre innige Freundschaft ins Wanken; und das nur wegen eines dummen Missverständnisses. Olaf und Luzie haben vor kurzem ihr erstes Mal erlebt. Olaf ist völlig aus dem Häuschen, doch Luzie kann die Begeisterung ihres Freundes nicht teilen. Sie wird das Gefühl nicht los, dass ihre Entscheidung etwas übereilt war. Und dann wird ihre Beziehung auch noch auf eine harte Probe gestellt. Für Erik und Chrissie ist die Schule und vor allem das Fach Phsyik das Wichtigste auf der Welt. Da stört es sie wenig, dass alle Mitschüler sie aufziehen und verspotten, nur weil keiner der Beiden bisher auch nur ansatzweise die Aussicht auf eine Beziehung hatten. Henriette Wich schafft es gekonnt die verschiedensten Geschichten miteinander in Verbindung zu bringen, sodass trotz des steten Perspektivenwechsels und der völlig unterschiedlichen Erzählungen eine sehr emotionale und teilweise auch lustige Einheit entsteht. In 'Ein Winter, 1000 Küsse' werden eine Vielfalt von Gefühlen, Ängsten und Träumen angesprochen, die allesamt absolut authentisch sind, sodass der Leser sich prompt in seine eigene Jugendzeit zurückversetzt fühlt und sich das ein oder andere Mal denkt 'Hach, das kenne ich nur zu gut!'. Besonders gut zu diesem gefühlvollen Thema passt die weihnachtliche Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Henriette Wich beschreibt eine sehr zauberhafte, völlig schneebdeckte Welt, die aus einem Märchen stammen könnte. Allerdings handelt es sich hier um ein sehr modernes Märchen, denn die Autorin greift Probleme und Details aus der Welt von Jugendlichen auf, die absolut in die Welt des 21. Jahrhunderts passt. Die Jugendlichen in diesem Roman beschäftigen sich nicht nur mit der Liebe und den Kummer, der ab und an damit einhergeht, sondern auch mit sehr aktuellen Themen, wie Homosexualität, Zukunftsplänen oder das heutige Schulleben, was ab und an doch sehr anstrengend sein kann. Fazit: 'Ein Winter, 1000 Küsse' ist ein sehr gefühlvolles und nachdenkliches Buch, welches besonders für Mädchen im Teenageralter geeignet ist. Doch auch Erwachsene, die sich gern wieder an ihre eigene Jugendzeit erinnern wollen und ein kurzweiliges Lesevergnügen suchen, werden mit Henriette Wichs Roman schöne Unterhaltung finden.

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