Henrik Ibsen Hedda Gabler

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Inhaltsangabe zu „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen

Ibsens Schauspiel 'Hedda Gabler' (1890) ist ein Drama der Mentalitätsgeschichte des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Die zentralen Themen des Stückes – Heddas Langeweile und ihr Ästhetizismus sowie Tesmans historische Sammelleidenschaft – machen es gleichweise zu einer Anatomie des bürgerlichen Bewusstseins der Dekadenz-Epoche wie zu einer kritischen Replik auf den vorherrschenden Geist der zeitgenössischen Wissenschaft.

Bis zum Schluss bleibt es spannend, obschon sich die Schlinge des Todes langsam über das Drama legt...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Erstaunlich modernes Stück, das ich gerade in einer tollen Inszenierung an der Schaubühne in Berlin gesehen habe.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Der depressive Wahnsinn

    Hedda Gabler

    Mizuiro

    18. November 2016 um 20:58

    Eigentlich lese ich nicht gerne Theaterstücke... So etwas ist für die Bühne konzipiert und ich halte den Mangel an Fließtext nur schlecht aus. Bei Hedda Gabler hat mir das Lesen aber trotzdem Spaß gemacht! Es ist auch ein dünnes Büchlein, das sich nicht unterträglich in die Länge zieht, tatsächlich kommt die Handlung ziemlich schnell auf den Punkt. Von Anfang an ist die namensgebende Protagonistin nicht gerade eine Sympathieträgerin. Das wusste ich auch schon voher - bei Klassikern ist es ja oft so, dass man das eine oder andere schon weiß, bevor man das Buch wirklich gelesen hat. Trotzdem konnte ich stellenweise mit ihr mitfühlen und irgendwie fand ich ihren depressiven Wahnsinn auch sympathisch. Und genau das ist wohl auch Sinn der Sache, nehme ich an, immerhin haben wir es hier mit einem gesellschaftskritischen Werk über die Rolle des Individuums (sehr präsent: der Frau) im 19. Jahrhundert zu tun. Die Punkte, die mich angesprungen haben waren  zum Beispiel die Frage nach dem Sinn des Lebens, die Fähigkeit zur Empathie und Langeweile. Alles Dinge, die ganz unglaublich gut auch in die heutige Zeit passen, vielleicht hat mich das Buch deswegen so begeistert. Auch wenn es sich bei dem Stück um ein Drama handelt, plätschert der erste Akt noch locker dahin und ist stellenweise auch noch richtig komisch. Mit jedem weiteren Akt (insgesamt vier) spitzt sich die Lage aber zu, kurz vor dem Ende kann man schon erahnen, was passieren wird. Und weil es sich auch an dieser Stelle immer noch so locker liest (auch wenn der Inhalt eben nicht mehr so locker ist), ist das Ende auch bald da.. und es ist wunderschön. Zumindest würde Hedda das sagen, und ich muss ihr in dem Fall Recht geben. Also, meine Lieben. Vielleicht gibt es jemanden unter euch, der aus Gründen "irgendeinen" Klassiker oder "irgendeinen Klassiker der nordischen Literatur" lesen muss oder möchte. Ich lege euch Hedda Gabler (aber eigentlich Ibsen generell) hiermit ans Herzchen.

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  • Langeweile x Heirat - Liebe + Schicksal = Hedda Gabler

    Hedda Gabler

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. December 2013 um 21:04

    In Oslo liegt das Anwesen von Hedda und Jörgen Teßman, einem Doktor der Kulturgeschichte. Sie kommen frisch von ihrer Hochzeitsreise, dennoch scheint niemand recht zufrieden zu sein. Tante Julle fragt unentwegt nach zukünftigen Neffen, Teßman möchte zum Professor aufsteigen und Hedda langweilt sich in ihrem neuen Heim. Die Ehe ist für sie eine Sinnlosigkeit und sie unterstützt ihren Ehemann in keinerlei Hinsicht. Sie kommt ihm erst ein wenig näher, als Ejlert Lövborg in die Stadt kommt. Mit jenem hatte Hedda früher eine heftige Liebesbeziehung. Lövborg hat gerade ein Buch über Kulturgeschichte veröffentlich, wodurch er zum Konkurrenten von Teßman wird, denn beide beanspruchen die neue Professur für sich. Heddas Langeweile treibt sie dazu, dass es sie verlangt über Menschenschicksale zu bestimmen. Sie überredet Lövborg, mit ihrem Mann und dem Richter auf eine Feier zu gehen, nach welcher er das Manuskript verliert. Teßman findet jenes und überreicht es Hedda zur Aufbewahrung. Diese hat nun die Wahl – es verbrennen und ihrem Mann so einen Vorteil zu verschaffen, oder es behalten und auf andere Weise Schicksal spielen? Hedda Gabler ist ein gesellschaftskritisches Drama, welches vor allem die Ehe und die Langeweile Heddas fokussiert. Bis zum Schluss bleibt es spannend, obschon sich die Schlinge des Todes langsam über das Drama legt, während die Charaktere ihre Schicksale noch unschuldig miteinander verknüpfen. Ramona

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