Henrik Ibsen Nora oder Ein Puppenhaus / Hedda Gabler / Baumeister Solness / John Gabriel Borkman

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Inhaltsangabe zu „Nora oder Ein Puppenhaus / Hedda Gabler / Baumeister Solness / John Gabriel Borkman“ von Henrik Ibsen

"Ich glaube, dass ich zuallererst ein Mensch bin, ich genauso wie du - oder dass ich jedenfalls versuchen möchte, einer zu werden … Ich gebe mich nicht mehr damit zufrieden, was die Leute sagen und was in den Büchern steht. Ich muss selber über die Dinge nachdenken und mir meine eigene Klarheit verschaffen." (Nora oder Ein Puppenhaus)

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  • Rezension zu "Nora oder Ein Puppenhaus. Hedda Gabler. Baumeister Solness. John Gabriel Borkman" von Henrik Ibsen

    Nora oder Ein Puppenhaus / Hedda Gabler / Baumeister Solness / John Gabriel Borkman
    vicky1010

    vicky1010

    11. January 2009 um 10:01

    „Nora“ oder „Ein Puppenheim“ Inhaltsangabe Helmer ist seit acht Jahren mit Nora verheiratet, sie haben gemeinsam drei Kinder. Die Geschichte spielt in der Weihnachtszeit. Als Helmer zum Bankdirektor befördert wird, freut sich Nora sehr, denn von nun an, so meint sie, müsse sie endlich nicht mehr sparen. Helmer behandelt Nora wie ein „Püppchen“, mit dem er spielen kann, er nimmt sie jedoch keinesfalls ernst. Im Laufe der Weihnachtstage kommt eine alte Freundin von Nora zu Besuch, ihr Name ist Christine Linde. Nora und ihre Bekannte haben sich seit zehn Jahren nicht mehr gesehen, daher erzählen sie sich zuerst einmal, was sie in dieser Zeit so erlebten. Der Mann von Frau Linde starb einige Jahre zuvor und hinterließ ihr kein Geld, sodass sie seither für sich und ihre Familie hart arbeiten muss. Sie klagt darüber, dass sie niemanden mehr hätte, um den sie sich kümmern müsse, da ihre Brüder erwachsen sind. Frau Linde ist nun auf der Suche nach Arbeit und fragt Nora, ob sie nicht bei Helmer ein gutes Wort für sie einlegen könnte, denn Helmer wäre in der Lage ihr eine anspruchsvolle Arbeit zu verschaffen. Auch Nora erzählt von ihrer Vergangenheit. Sie sagt, Helmer hatte große gesundheitliche Probleme und musste daher ans Meer reisen. Helmer glaubt bis heute, dass Noras Vater diese Reise finanzierte. Dem war nicht so, Nora nahm bei einem Herrn namens Krogstad ein Darlehen auf. Den Schuldschein sollte ihr Vater als Bürge unterschreiben. Dieser jedoch lag im Sterben und Nora wollte nicht, dass er sich um die Gesundheit von Helmer sorgen musste. Aus diesem Grund fälschte sie die Unterschrift des Vaters. Tatsächlich bemerkt Krogstad genau in diesen Weihnachtstagen die Wahrheit. Nora hat die gefälschte Unterschrift datiert, jedoch ist der Vater drei Tage zuvor verstorben. Nora ist sich keiner Schuld bewusst und argumentiert ihre Tat damit, dass sie nur das Beste für Helmer und ihren Vater wollte. Nun will Krogstad die uneinsichtige Frau erpressen. Er will, dass Nora bei ihrem Mann, der Krogstads Vorgesetzter ist, ein gutes Wort einlegt, da er befürchtet entlassen zu werden. Nora versucht ihrem Mann gut zuzureden, dieser jedoch blockt ihre Versuche ab, denn auch Krogstad soll einmal eine Unterschrift gefälscht haben. Außerdem hat er Frau Linde für den Posten eingestellt. Krogstad schreibt einen Brief an Helmer, in dem er die Sachlage schildert. Es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis Helmer diesen Brief in Händen hält. Vor Jahren war Krogstad in Frau Linde verliebt, diese aber wies ihn ab, denn er konnte ihre Familie nicht ernähren, da sein Verdienst nicht ausreichte. Um ihrer Freundin Nora zu helfen gesteht sie Krogstad ihre Liebe. Krogstad ist so glücklich, dass er den Brief ungeöffnet zurückhaben möchte. Frau Linde hält ihn davon ab, denn sie ist der Meinung, dass diese Lügengeschichte endlich ein Ende finden muss. Helmer liest den Brief und beschimpft seine Frau aufs Übelste, es kommt sogar dazu, dass er sie schlägt. Er sieht seine Pläne in Gefahr und das alles nur wegen so einem Weib. Er erhält einen weiteren Brief von Krogstad und den Schuldschein. Helmer verzeiht seiner Frau und meint, damit wäre alles wieder beim Alten. Nora ist von der egoistischen Haltung ihres Mannes enttäuscht und merkt, dass es Helmer immer nur um seinen Beruf und seine Ehre ging. Er liebte sie gar nicht. Nora verlässt das Haus und will herausfinden wer Recht hatte – die Gesellschaft oder sie. Theaterkritik Da ich vor dem Theaterbesuch das Buch dazu gelesen habe, konnte ich mir mein eigenes Bild von der Umgebung und den Personen machen. Ich war schon etwas enttäuscht, als ich das sehr modern gestaltete Bühnenbild sah. Auch die Schauspielerin, welche Nora verkörperte, gefiel mir nicht besonders gut. Mich irritierte ihr Sprachfehler, wobei ich nicht genau weiß, ob dieser Sprachfehler gespielt war oder nicht. Die Stimme dieser Schauspielerin war sehr grell und wurde mir mit der Zeit zu viel. Die anderen Schauspieler passten gut zu ihren Rollen. Was das Stück an sich betrifft, bin ich der Meinung, dass es auf jeden Fall zeitgemäß ist. Ich denke auch heute noch gibt es viele Ehen, in denen die Frau eine untergeordnete Rolle spielen muss, denn der Mann bringt das Geld nach Hause und solle deshalb auch das Sagen haben. Es wäre nicht nötig gewesen, das Bühnenbild der heutigen Zeit anzupassen, denn die Thematik selbst ist zeitgemäß genug.

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