Henrik Siebold

 4,3 Sterne bei 422 Bewertungen
Autorenbild von Henrik Siebold (©D. Hoffmann)

Lebenslauf

Heinrik Siebold ist das Pseudonym des deutschen Journalisten und Schriftstellers Daniel Bielenstein. Seinen Durchbruch schaffte er mit seiner Kriminalreihe, in deren Mittelpunkt der japanische Inspektor Kenjiro Takeda steht. 

Der Autor schreibt unter seinem eigenen Namen Romane und unter weiteren Pseudonymen Kinder- und Jugendbücher sowie Comicreihen.

Alle Bücher von Henrik Siebold

Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)

Inspektor Takeda und die Toten von Altona

 (92)
Erschienen am 16.05.2016
Cover des Buches Inspektor Takeda und der leise Tod (ISBN: 9783746633008)

Inspektor Takeda und der leise Tod

 (76)
Erschienen am 17.05.2017
Cover des Buches Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder (ISBN: B07QD4WCNP)

Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

 (65)
Erschienen am 05.04.2019
Cover des Buches Inspektor Takeda und die stille Schuld (ISBN: 9783746637181)

Inspektor Takeda und die stille Schuld

 (51)
Erschienen am 15.02.2021
Cover des Buches Inspektor Takeda und das doppelte Spiel (ISBN: 9783746635149)

Inspektor Takeda und das doppelte Spiel

 (36)
Erschienen am 16.08.2019
Cover des Buches Schattenkrieger (ISBN: 9783746639505)

Schattenkrieger

 (20)
Erschienen am 06.12.2022
Cover des Buches Inspektor Takeda und das schleichende Gift (ISBN: 9783746638966)

Inspektor Takeda und das schleichende Gift

 (20)
Erschienen am 19.07.2022
Cover des Buches Inspektor Takeda und der schöne Schein (ISBN: 9783746640686)

Inspektor Takeda und der schöne Schein

 (7)
Erschienen am 08.12.2023

Neue Rezensionen zu Henrik Siebold

Cover des Buches Inspektor Takeda und der schöne Schein (ISBN: 9783746640686)
L

Rezension zu "Inspektor Takeda und der schöne Schein" von Henrik Siebold

Interessantes Thema, aber leider die Ausführung versiebt
Lene_Paulivor 2 Monaten

Was habe ich mich gefreut, als  endlich ein neuer Band mit dem Ermittlerduo aus Hamburg und Tokio herauskam.... und war eigentlich vom ersten Kapitel an enttäuscht. Es scheint, als ob Henrik Siebold nur eine Pflichtübung absolviert hat: Satzbau und Wortwahl stellenweise fast hölzern, die einzelnen Figuren wenig originell gezeichnet, teilweise  mit etlichen Versatzstücken aus den vorherigen Bänden. - was dort cool und gelassen rüberkam, wirkt nun fast altbacken.

Dabei greift Siebold das  aktuell heiß diskutierte Thema 'Kolonialgeschichte und die Schuld der Europäer/der Deutschen' durchaus geschickt auf und stellt die für mich richtigen Fragen. Auch die  Beschreibung der unterschiedlichen  sozialen Milieus  in der Hansestadt ist  treffend aber im Falle des Privatdetektivs leider eben nur unzureichend ausgebaut.  Dabei ist die Figur eigentlich ziemlich interessant und nicht so klischeehaft wie die Charaktere die sich auf dem Herrengut herumtreiben und in diesen seltsam bizarren Fall auf dem Gut verwickelt sind. 

 Weil keine Linie für mich gut ausgebaut ist, die Personen schon fast lustlos agieren, bin ich von diesem Band der Reihe ziemlich enttäuscht. Es scheint, nicht nur Claudia hätte eigentlich keinen Dienst gehabt, auch Takeda findet nicht so richtig seine Rolle, bzw. hadert damit, so wie mit seiner Beziehung zu Claudia.  Eigentlich ist das Birds ohne Publikum dann doch ein gelungenes Bild für eine gewisse Leere.

Der Cliffhanger zum Schluss hat mir dann den Rest gegeben und mich missmutig zurückgelassen.


Cover des Buches Inspektor Takeda und die stille Schuld (ISBN: 9783746637181)
julestodos avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und die stille Schuld" von Henrik Siebold

Japanisch/deutsche Zusammenarbeit----- perfekt!
julestodovor 3 Monaten

Ein komplizierter Fall für Ken und Claudia! Grausame Morde mit vielen Toten, alles hochbetagte Menschen, passieren in Hamburg und unsere beiden erfolgreichen Ermittler werden vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Gibt es Zusammenhänge? Wenn ja, wo sind diese zu finden?

Ich habe dieses Buch wieder mit großem Vergnügen gelesen und freue mich auf weitere Fälle ....

Leseempfehlung für alle, die einen gut recherchierten Krimi lesen mögen!

Cover des Buches Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder (ISBN: B07QD4WCNP)
Calypso19s avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder" von Henrik Siebold

Von den dunklen Seiten der Mangas in die Untiefen des World Wide Web
Calypso19vor 5 Monaten

Auch in seinem dritten Kriminalroman, in dessen Mittelpunkt wieder der japanische Inspektor Kenjiro Takeda und seine Kollegin Claudia Harms von der Hamburger Mordkommission stehen, packt der Autor Henrik Siebold heiße Eisen an. Und weil er seine Handlung diesmal, im Gegensatz zu den beiden Vorgängerbänden, in denen er viel zu viele und daher unüberschaubare Handlungsstränge miteinander verwirrt hat, angenehm gestrafft hat und sich linear entwickeln lässt, ohne immer wieder auszuscheren, betrachte ich den vorliegenden Krimi als den bisher besten der Reihe, von der man hoffen darf, dass sie fortgesetzt wird. Nicht ins Unendliche, denn auch ungewöhnliche Ermittler, deren Persönlichkeitsstruktur nicht ganz leicht zu durchschauen ist, deren Handlungsweisen fremd anmuten, können sich abnutzen. Anklänge findet man bereits in diesem dritten Band, denn das, was sowohl den eleganten Japaner und passionierten Jazzmusiker mit der tiefgründigen Seele, verwurzelt in den uralten Traditionen seines Heimatlandes, auf die der Leser immer wieder einen faszinierenden Blick werfen darf, als auch seine kantige und allzu leicht aufbrausende Kollegin Claudia in den ersten beiden Krimis ausgemacht hat, unterliegt einem Prozess der Weichzeichnung. Takeda nimmt beinahe westliche Züge an, was nach vier Monaten Deutschland bei einem Mittvierziger eher unwahrscheinlich ist, während die spröde Hamburgerin in genau der gleichen Zeitspanne ihre Ruppigkeit fast ganz aufgegeben hat, wie übrigens auch ihre Gewohnheiten der häufigen und heftigen One-Night-Stands. Nun könnte man argumentieren, dass, wie ich bereits in meiner Besprechung zu Band Zwei der Reihe lobend angemerkt habe, der Autor seinen Protagonisten Raum zur Entwicklung gibt – doch kann dies zu einer Gratwanderung werden, denn logisch und glaubhaft nachvollziehbar sollten diese Entwicklungen schon sein! Weiter könnte man einwenden, dass der enge und von großer gegenseitiger Sympathie geprägte Kontakt der beiden Polizisten ihre jeweilige Entwicklung beeinflusst haben mag, was ich auch nicht ausschließen möchte, denn Claudia stellt zu ihrer eigenen, nicht geringen, Verblüffung fest, dass sie sich immer stärker zu ihrem höflichen japanischen Kollegen hingezogen fühlt, so dass sie erstmals daran denkt, ihrem Leben eine Richtung zu geben, anstatt ziellos durch selbiges zu trudeln. Und der immer noch von seinen Dämonen geplagte und gar oft zerrissene und selbstzweiflerische Japaner? So recht schlau wird man nicht, was sein Gefühlsleben anbelangt – also bleibt abzuwarten, was der Autor mit ihm und natürlich auch mit Claudia vorhat!

Doch nun möchte ich ein wenig näher auf die Kriminalhandlung des zu besprechenden Buches eingehen! Der Fall, mit dem das Ermittlerpaar betraut wird, ist zweifellos spannend und führt, wie bereits gewohnt, zunächst und eigentlich bis fast zum Schluss, von einer frustrierenden Sackgasse in die nächste. Und in die laufen sie aufgrund vorschneller Verdächtigungen ganz alleine. Zudem sind sich Ken Takeda und Claudia Harms ungewohnt uneinig, was die zentrale Figur des Falles betrifft, den siebzehnjährigen Einzelgänger Simon Kallweit, auf brutale Art und Weise von seinen Mitschülern gemobbt und ganz in der nicht weniger brutalen und unheimlich surrealistischen Welt der japanischen Mangas lebend.

Ja, es geht recht japanisch zu in der Geschichte – und erneut darf sich der auf den Inselstaat im Pazifik neugierige Leser über eine ganze Menge Informationen freuen, die neu und für die Bewohner westlicher Länder, sofern sie sich nicht selbst tief in den unüberschaubaren Welten der Animes und Mangas bewegen, sehr fremdartig sind. Nicht nur das, sie lösen Beklemmungen aus, die bis zu regelrechter Angst führen, zumal man den traumwandlerisch durch den Roman geisternden und zu seinem eigenen Unglück hochintelligenten  Simon vor Augen hat, der zombieartig seinen Vorbildern nacheifert. Doch wie weit geht die Identifikation mit den Figuren mit den großen Augen? Bis zum Mord? Und nicht nur eines Menschen sondern derer gar vier? War er es wirklich, der die zufällig an ihm vorbeilaufende Frau in der U-Bahn Station vor den Zug gestoßen hat? Erdrosselte er den Mann im Kino, Zufallsopfer wie die Mutter zweier Kinder, die zur falschen Zeit am falschen Ort war? Zündete er danach auch noch einen Obdachlosen an? Seine Aussagen sind widersprüchlich; obgleich er bei seiner Festnahme zugibt, der Täter zu sein, stellen Claudia und Takeda fest, dass die Überwachungsvideos seine vermeintliche Tat nicht nachweisen können, zumal der Junge sein Geständnis inzwischen widerrufen hat, nachdem ihm sein einflussreicher Vater, seines Zeichens Justizsenator der Hansestadt, einen wieder einmal besonders unsympathischen und mit allen trüben Wassern gewaschenen Anwalt zur Seite gestellt hat. Ja, die Anwälte kommen nicht gut weg bei Henrik Siebold, ebenso wenig wie die Politiker und die mächtigen Wirtschaftsbosse. Ein Spiegel der Zeit? Traurige Realität? Lässt man diesen Gedanken zu, könnte man durchaus verzweifeln....

Doch es kommt noch schlimmer! Das Szenarium, das sich der Autor ausgedacht hat für seinen dritten Inspektor Takeda-Krimi erschließt sich immer deutlicher, verdichtet sich und führt nicht nur in die virtuelle Welt des Internets, in dem scheinbar alles möglich ist, sondern auch in seine bodenlosen Tiefen, in die man nur mit Widerwillen schauen möchte. Dort nämlich liegt die Wurzel alles Bitterbösen, das uns hier dargeboten wird und das mit dem letzten Mord, dem an der jungen Rebecca Breuer, offenbar wird, die sich, und damit hatte sie ihr eigenes Todesurteil gefällt, in eben jene Tiefen begeben und sich zum Spielball gemacht hat für all die üblen Typen, die sich im Dark Net tummeln und buchstäblich vor nichts zurückschrecken, um sich all die Einsamen, die Unverstandenen, die Leichtgläubigen gefügig zu machen und danach auf eine Weise zu manipulieren, für die einem die Worte fehlen! Nur Fiktion? Wenn man die Geschichte liest und dabei Vergleiche zieht zu dem, was immer wieder in den Medien herumgeistert und vielleicht selbst ansatzweise schon beobachtet hat, ist nicht davon auszugehen!

Fazit: erneut ein spannender, ungewöhnlicher Krimi mit ebensolchen Hauptfiguren, über dessen kleinere Schönheitsfehler, wie gewisse unglaubwürdige Wendungen, die sich hier vor allem auf den unter Mordverdacht stehenden Simon und seine eigenartige Interaktion mit dem japanischen Ermittler beziehen, man aber insgesamt, des hervorragenden Plots wegen, hinwegsehen kann!

Gespräche aus der Community

Autoren oder Titel-Cover
Mordfälle scheinbar ohne Motiv.

Eigentlich scheint der Fall klar. Ein junger Mann hat eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor einen Zug gestoßen. Er leugnet jedoch, und plötzlich sind die Zeugen unsicher. Inspektor Kenjiro Takeda und seine Kollegin Claudia Harms müssen den siebzehnjährigen Simon wieder gehen lassen. Doch wo immer er auftaucht, passieren weitere Todesfälle. Claudia ist verzweifelt, weil es niemals sichere Beweise gibt, doch Takeda, ganz intuitiver Ermittler, hat eine andere Vermutung. Jemand benutzt Simon, um seine eigenen Taten zu verdecken. 
Inspektor Takeda, begnadeter Saxophonist und Jazzliebhaber, muss an seine Grenzen gehen – und noch ein Stück darüber hinaus.

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633855.pdf

Über Henrik Siebold
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ und "Inspektor Takeda und der leise Tod". 

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