Henrik Siebold

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Henrik SieboldInspektor Takeda und der leise Tod
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Inspektor Takeda und der leise Tod
Inspektor Takeda und der leise Tod
 (45)
Erschienen am 17.05.2017
Henrik SieboldInspektor Takeda und der lächelnde Mörder
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Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder
Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder
 (31)
Erschienen am 13.04.2018
Henrik SieboldInspektor Takeda und die Toten von Altona
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Inspektor Takeda und die Toten von Altona
Inspektor Takeda und die Toten von Altona
 (34)
Erschienen am 16.05.2016

Neue Rezensionen zu Henrik Siebold

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Sonnenschein12s avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" von Henrik Siebold

Japanische und deutsche Kultur treffen sich in Hamburg-Altona...
Sonnenschein12vor 23 Tagen

Ich bin bei Büchern, deren Handlung in Hamburg spielt oder bei Hamburger Autoren besonders kritisch – sorry, es ist aber einfach so...

Aber bei „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ stimmte die Chemie sofort. Schon allein die Idee fand ich interessant: ein Kommissar der Mordkommission Tokio, Kenjiro Takeda, wird für zwei Jahre bei der Hamburger Mordkommission hospitieren. Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms ist wirklich not amused und steht seiner Ankunft äußerst skeptisch gegenüber. Als sie hörte, dass ausgerechnet sie sich um den neuen Kollegen kümmern sollte „war ihr sofort klar gewesen, woher der Wind wehte. Sie war die einzige Frau in der Mordkommission und in den Augen der Kollegen damit die ideale Babysitterin für ihren japanischen Gast“ (S.11). Für die Vorbereitung hatte sie ein dreitägiges „Wie-ticken-Japaner-Seminar“ besuchen dürfen... Und nach Übertragung eines Falles an Ken und sie vermutet Claudia sofort eine reine Beschäftigungstherapie und dass sich das Buchhändlerehepaar selbst erschossen hat. Aber Ken sieht mysteriöse Umstände, stellt Fragen – und es ist tatsächlich Mord! Soviel zur Handlung...

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, bei vielen kleinen ironischen Anmerkungen zu beiden Kulturen musste ich schmunzeln (die deutschen kann ich nur bestätigen, deshalb gehe ich auch davon aus, dass auch die japanischen stimmen...). Der Spannungsbogen wird aufrechterhalten und zum Ende noch einmal erhöht.

Mir hat gut gefallen, dass die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt wird. Claudia und Ken schildern uns Lesern jeweils ihre Sicht der Dinge: so erfahren wir viel über die unterschiedlichen Kulturen, bekommen einen Einblick in die japanische Denkweise, stoßen auf Schwierigkeiten in der deutsch-japanischen Zusammenarbeit, erleben unterschiedliche Sichtweisen und nehmen an den unterschiedlichen Entspannungsmöglichkeiten teil. Und wie ganz nebenbei erfahren wir viel über Japan... Aber wir können uns auch lebhaft vorstellen, was in einem deutschen Stadtteil (hier: Altona) passieren kann, der gentrifiziert wird / werden soll und was dies bei seinen Bewohnern auslöst.

Ich war beeindruckt, wie viel der Autor Henrik Siebold über Japan wusste, im Klappentext hatte ich über den Autor nur erfahren, dass er „u.a. für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt“ hatte. Trotzdem war ich immer wieder erstaunt , welch ein großes Wissen er über die japanische Sprache und Mentalität zu vermitteln verstand. Erst im Nachwort bekam ich darauf eine Antwort: „Als ich im April 1969 zum ersten Mal nach Japan kam, hatte ich einen unschätzbaren Vorteil auf meiner Seite: ich konnte noch nicht sprechen. Ich war gerade einmal anderthalb Jahre alt.

Jung und offen und ungeschützt ohne Sprache, war ich eben auch nicht durch sie gefangen. Es war mir möglich, tief in jenes einzigartige, zarte, zugleich auch dichte und hermetische Geflecht einzutauchen, das die japanische Gesellschaft ausmacht. Japan wurde ein Teil von mir, und es begann eine lebenslange Begegnung mit jenem weiten, nahen Land, das so viele Menschen weltweit fasziniert. Zu recht.“ (S.411)  Ja, genau dieses habe ich als Leserin gespürt...

Wer einen wirklich sehr interessanten und spannenden Krimi (nicht blutrünstig, also auch durchaus für sensiblere Seelen geeignet!) lesen möchte, dem kann ich „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ wärmstens empfehlen – übrigens der 1. Teil einer Reihe, die ich sicherlich weiterhin verfolgen werde!



Kommentare: 3
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Rezension zu "Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder" von Henrik Siebold

Schöner Krimi
ElfriedeKohlhasevor 2 Monaten

Inspektor Takeda und seine Kollegin Claudia Harms stehen vor einem Rätsel  Ein junger Mann soll eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor den Zug gestoßen haben. Er leugnet die Tat. Wo er ist passieren schlimme Taten. Wer benutzt ihn, um seine eigene Taten zu verdecken. Ein sehr gut geschriebener Krimi, der eine tolle Urlaubslektüre war.

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SusanneSH68s avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder" von Henrik Siebold

Spannender Krimi mit einem besonderen Ermittlerteam
SusanneSH68vor 3 Monaten

Ein junger Mann hat vor den Augen seiner Klassenkameraden eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor einen Zug gestoßen. Er leugnet aber die Tat und plötzlich sind auch die Zeugen unsicher. Die Ermittler müssen den siebzehnjährigen Simon, der ganz in seiner Manga-Welt lebt, gehen lassen. Doch wo immer er auftaucht, passieren Todesfälle. Eine besondere Aufgabe für Inspektor Kenjiro Takeda und seine Kollegin Claudia Harms. Insbesondere auch, wo Simon der Sohn eines Hamburger Senators ist.

Ich mag dieses Ermittlerteam wahnsinnig gerne. Die Figur des Inspektor Takeda, eigentlich Kommissar bei der Mordkommission Tokio, gefällt mir richtig gut. Als Jazzliebhaber und Musiker verbringt er viele Abende in Hamburger Kneipen, hat aber auch eine faszinierende Auffassungsgabe. Dazu die Kommissar Harms, durch und durch Hamburgerin, eine spannende Mischung. Außerdem ist auch noch der Fall wieder sehr spannend und topaktuell, ein großartiger Krimi, sehr gut zu lesen und beste Unterhaltung.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
Autoren oder Titel-Cover
Mordfälle scheinbar ohne Motiv.

Eigentlich scheint der Fall klar. Ein junger Mann hat eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor einen Zug gestoßen. Er leugnet jedoch, und plötzlich sind die Zeugen unsicher. Inspektor Kenjiro Takeda und seine Kollegin Claudia Harms müssen den siebzehnjährigen Simon wieder gehen lassen. Doch wo immer er auftaucht, passieren weitere Todesfälle. Claudia ist verzweifelt, weil es niemals sichere Beweise gibt, doch Takeda, ganz intuitiver Ermittler, hat eine andere Vermutung. Jemand benutzt Simon, um seine eigenen Taten zu verdecken. 
Inspektor Takeda, begnadeter Saxophonist und Jazzliebhaber, muss an seine Grenzen gehen – und noch ein Stück darüber hinaus.

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633855.pdf

Über Henrik Siebold
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ und "Inspektor Takeda und der leise Tod". 

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aufbauverlags avatar
Der Tote aus der HafenCity

Kenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus. 

Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen Methoden

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