Henrik Siebold

 4,4 Sterne bei 292 Bewertungen
Autorenbild von Henrik Siebold (©D. Hoffmann)

Lebenslauf von Henrik Siebold

Heinrik Siebold ist das Pseudonym des deutschen Journalisten und Schriftstellers Daniel Bielenstein. Seinen Durchbruch schaffte er mit seiner Kriminalreihe, in deren Mittelpunkt der japanische Inspektor Kenjiro Takeda steht. 

Der Autor schreibt unter seinem eigenen Namen Romane und unter weiteren Pseudonymen Kinder- und Jugendbücher sowie Comicreihen.

Alle Bücher von Henrik Siebold

Neue Rezensionen zu Henrik Siebold

Cover des Buches Inspektor Takeda und die stille Schuld (ISBN: 9783746637181)DoraLupins avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und die stille Schuld" von Henrik Siebold

Der Tod unter Pflegebedürftigen geht um
DoraLupinvor 3 Monaten

Dies ist bereits der 5. Fall für Inspektor Takeda und sein Team. Ich kannte die Vorgänger-Bände nicht, aber da ich selbst im Gesundheitsbereich tätig bin, hat mich dieser spezielle Fall erst einmal ganz besonders interessiert! Ich kam sehr gut ins Buch rein, auch ohne Vorkenntnisse. Trotzdem macht dieser Teil Lust noch mehr von Takeda zu erfahren, soadass ich mir auch einmal die ersten Teile der Reihe ansehen werde!

In diesem Fall geht es um den Brand in einer Seniorenresidenz, bei dem auch Bewohner zu Tode kommen. Takeda und sein Team ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, stellen aber schnell Ungereimtheiten fest. Auch Heimleiterin und Angehörige verhalten sich seltsam. Dann findet das Ermittlerteam raus, dass im Heim Pflegeroboter erprobt werden. Kann diese künstliche Intelligenz töten? Oder benutzt diese nur eine mächtige Person um von sich abzulenken?

Dieser Krimi besticht durch ein sehr ungewöhnliches Thema, Pflegeroboter und KI bei pflegebedürftigen Menschen. Da ich selber aus dem pflegerischen Bereich komme, ging mir das Thema natürlich ganz besonders nahe, war aber auch sehr faszinierend zu lesen. Die Menschen werden immer älter, es gibt immer weniger Menschen die sich eine Arbeit im Bereich der Alten-und Krankenpflege vorstellen können. Wären diese Pflegeroboter die Lösung, oder beginnt mit ihnen ein Albtraum-diese Frage stellt sich dieses Buch!

Ich fande dieses Thema sehr besonders und faszinierend, natürlich hat mir das Buch aber ebenfalls gut gefallen aufgrund des spannenden, leicht zu lesenden Schreibstils und wegen des symphatischen Ermittlerteams! Alle Personen besitzen ihren eigenen Charkter, haben Fehler und Vorzüge. Das alles gibt ihnen eine gewisse Tiefe und macht dem Leser Lust auch die anderen Fälle mit ihnen gemeinsam zu lösen! Die Handlungen fand ich authentisch und nachvollziehbar geschrieben, ich konnte mich gut in die Protagonisten reinversetzen. 

Fazit: Ein sehr besonderer Kriminalfall mit viel KI-Fragen. Ich fand das Buch sehr interessant und spannend zu lesen, ein symphatisches Ermittlerteam rundet das ganze ab! Ich empfehle diesen Krimi gern weiter und halte nach weiteren Fällen von Inspektor Takeda Ausschau!

Kommentieren0
2
Teilen
Cover des Buches Inspektor Takeda und die Toten von Altona (ISBN: 9783746632131)Paperboats avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" von Henrik Siebold

Ein japanischer Ermittler im kühlen Hamburg - da treffen Welten aufeinander!
Paperboatvor 4 Monaten

Claudia Harms arbeitet in der Mordkomission Hamburgs und wird als einzige Frau vor allem von ihrem Vorgesetzten nicht ernst genommen. Der ist der Meinung, dass allein sie sich als Babysitter eignet, denn aus Japan soll über ein Austauschprogramm ein Kollege aus Tokyo ins Team kommen. Claudia bereitet sich gründlich auf die Ankunft von Kenjiro Takeda vor, macht sich aber keine Hoffnungen mit diesem auch wirkliche Fälle lösen zu dürfen. Daher landen die beiden in Altona, wo sie den Selbstmord eines Buchhändler-Ehepaars in deren Wohnung untersuchen wollen. Takedas Meinung nach kann es sich nicht um einen Suizid handeln. Claudia ist geneigt dem Urteil des Japaners zu glauben, und als der Gerichtsmediziner diese Einschätzung teilt, beginnt das Duo seine Ermittlungen, das sie in politische Kreise führt, in denen die Fronten noch geklärt werden müssen...


„Die Toten von Altona“ ist der Auftakt der Inspektor-Takeda-Reihe von Henrik Siebold aka.  Daniel Bielenstein, der den Großteil seiner Kindheit in Japan verbracht hat und daher mit der Kultur des Landes bestens vertraut ist, was man meinem Dafürhalten nach dem Buch auch anmerkt. Mit Kenjiro Takeda hat er Claudia Harms einen Kollegen zugeworfen, der eine interessante Person mit ungewöhnlichen Untersuchungs- und Befragungsmethoden ist. Claudia Harms selbst ist eine facettenreiche Protagonistin, durchaus stark, aber mit nachvollziehbaren Schwächen, die sie sehr menschlich machen.

Der Auftakt der Krimireihe hat Wendungen wie ein weglaufendes Kaninchen, springt mal in diese, mal in jene Richtung. Bis der Fall sich aufklärt, gibt es verschiedene Lösungsansätze, denen man als Leser*in versucht nachzufühlen, so dass das Ende mich auf jeden Fall überrascht hat.

Das erste Buch hat mir derart gut gefallen, dass ich weitere Bände bei mir bereits bereitstehen!

Kommentieren0
0
Teilen
Cover des Buches Inspektor Takeda und die stille Schuld (ISBN: 9783746637181)Jasikas avatar

Rezension zu "Inspektor Takeda und die stille Schuld" von Henrik Siebold

Spannender Fall und sympathisches Ermittlerteam!
Jasikavor 5 Monaten

Es ist bereits der 5. Band des Ermittlerteams Harms und Takeda. Es war mein erster Krimi des Autors, für mich steht fest, dass ich die anderen Bände auch noch lesen möchte.

Ken Takeda arbeitet eigentlich im Tokioter Polizeihauptquartier. Im Rahmen eines Austauschsprogramms ist er für insgesamt zwei Jahre an die Hamburger Polizei delegiert.

Hier arbeitet er mit Claudia Harms zusammen. Die beiden Ermittler sind sehr sympathisch, wenn auch völlig verschieden. Claudia Harms ist impulsiv und direkt, lässt sich nichts gefallen. Ken Takeda ist ruhig, besonnen, liebt Jazz-Musik. 

Oft kann er so die Wogen glätten, wenn Claudia etwas übers Ziel hinaus schießt ;-) So manches Mal werden auch kulturelle Unterschied zwischen Deutschland und Japan deutlich - was für mich den besonderen Reiz dieses Krimis ausmacht.

In ihrem neuen Fall haben die beiden es mit einem Brand in einer exklusiven Seniorenresidenz zu tun. Verdächtige scheint es einige zu geben. In der Residenz wird seit kurzem auch ein Pflegeroboter zu Testzwecken eingesetzt, was innerhalb der Belegschaft auf Kritik stößt. Der Roboter soll über lange Sicht Kosten einsparen. Das Pflegepersonal fühlt sich beobachtet, zeichnet der Roboter auch auf?

Ist das Motiv hier zu finden oder hat der Roboter mit seiner künstlichen Intelligenz etwas damit zu tun?

Der Fall ist spannend, auch private Verwicklungen kommen nicht zu kurz. Interessant ist weiterhin der Einblick in die Robotertechnik - wie weit darf der Einsatz gehen? Hierzu geht der Autor auch in seinem Nachwort ausführlich ein. Ich freue mich auf weitere Fälle!

Kommentieren0
6
Teilen

Gespräche aus der Community

Ein neuer, ungewöhnlicher Fall stellt Inspektor Takeda und seine Kollegin Claudia Harms vor große Herausforderungen. Nach mehreren Brandstiftungen in Hamburg gerät kein Mensch, sondern eine Maschine in den Fokus der Ermittlungen: der Pflegeroboter Lisa. Ganz nebenbei müssen die beiden Ermittler ihr Verhältnis zu einander klären ... ein neues, deutsch-japanisches Krimivergnügen!

Liebe LeserInnen,

in diesen Tagen erscheint der fünfte Band der Inspektor-Takeda-Reihe: Inspektor Takeda und die stille Schuld.

Als es im Jahr 2016 mit Inspektor Takeda losging, kam mir die Idee, einen japanischen Polizisten in Deutschland ermitteln zu lassen, sehr gewagt vor. 

Inzwischen durfte ich erleben, dass KenjiroTakeda und seine deutsche Kollegin Claudia Harms viele Fans gewonnen haben. Die Mischung aus spannenden Kriminalfällen, dazu viel deutsch-japanischem Austausch und auch die sehr besondere Beziehung zwischen Ken und Claudia ist noch lange nicht zuende erzählt. 

Und hierum geht es: 

Es kriselt zwischen Claudia Harms und Ken Takeda. Ihre Liebesaffäre scheint kurz und bereits wieder zu Ende zu sein. Am liebsten würden sie für eine gewisse Zeit nicht mehr zusammenarbeiten, doch dann bricht ein verheerendes Feuer in einer Seniorenresidenz in Hamburg aus. Acht Bewohner kommen ums Leben, und Claudia und Ken müssen ermitteln. Offensichtlich handelt es sich um Brandstiftung. Wenig später sterben erneut zwei alte Menschen in ihrem Haus durch einen Brand. In beiden Fällen gibt es eine Gemeinsamkeit. Lisa, ein japanischer Pflegeroboter, der sich in Hamburg in der Erprobungsphase befindet, ist vor Ort. Kann der Roboter mit den Bränden zu tun haben? Ken Takeda und Claudia Harms stehen vor einem Rätsel. 

Zur Leserunde:

Ich freue mich darauf, mit Ihnen /mit euch gemeinsam den neuen Fall von Inspektor Takeda zu lesen. Ich bin auf zahlreiche Leseeindrücke gespannt. 

Außerdem möchte ich gerne erfahren, welche Erwartungen Sie/Ihr an einen gelungenen Kriminalroman habt. Und genauso bin ich gespannt zu hören, was ihr mit Japan verbindet, welche Erfahrungen Ihr bereits mit dem Land und seiner Kultur gemacht habt, ob Ihr bereits einmal dort wart oder plant, dorthin zu fahren.

Am Ende der Leserunde bitte ich darum, dass Sie/Ihr eine Rezension schreibt und diese hier auf LB und an möglichst vielen anderen Orten teilt!

Ich freue mich auf einen kreativen Austausch!

Herzlichst, Henrik Siebold. 

 

 

 

548 BeiträgeVerlosung beendet
Autoren oder Titel-Cover
Mordfälle scheinbar ohne Motiv.

Eigentlich scheint der Fall klar. Ein junger Mann hat eine Frau auf einem Hamburger S-Bahnhof vor einen Zug gestoßen. Er leugnet jedoch, und plötzlich sind die Zeugen unsicher. Inspektor Kenjiro Takeda und seine Kollegin Claudia Harms müssen den siebzehnjährigen Simon wieder gehen lassen. Doch wo immer er auftaucht, passieren weitere Todesfälle. Claudia ist verzweifelt, weil es niemals sichere Beweise gibt, doch Takeda, ganz intuitiver Ermittler, hat eine andere Vermutung. Jemand benutzt Simon, um seine eigenen Taten zu verdecken. 
Inspektor Takeda, begnadeter Saxophonist und Jazzliebhaber, muss an seine Grenzen gehen – und noch ein Stück darüber hinaus.

Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633855.pdf

Über Henrik Siebold
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschienen als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ und "Inspektor Takeda und der leise Tod". 

Jetzt bewerben!
Um eines der 25 Freiexemplare zu ergattern, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!

Euer Team vom Aufbau Verlag

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben
197 BeiträgeVerlosung beendet
Der Tote aus der HafenCity

Kenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus. 

Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen Methoden

Zur Leseprobe

Über Henrik Siebold 

Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen Methoden

Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschien als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ 

Jetzt bewerben!

Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?

Viele Grüße
euer Team vom Aufbau Verlag

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben
217 BeiträgeVerlosung beendet
PMelittaMs avatar
Letzter Beitrag von  PMelittaMvor 4 Jahren

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 204 Bibliotheken

von 169 Lesern aktuell gelesen

von 5 Lesern gefolgt

Reihen des Autors

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks