Henrik Siebold Inspektor Takeda und der leise Tod

(32)

Lovelybooks Bewertung

  • 31 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 28 Rezensionen
(14)
(16)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Inspektor Takeda und der leise Tod“ von Henrik Siebold

Der Tote aus der HafenCity

Kenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus.

Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen Methoden

Ein Hamburg-Krimi mit Niveau

— Sigismund

Japanischer Ermittler in Hamburg

— Wuestentraum

Der zweite Band über ein ungewöhnliches deutsch-japanisches Ermittlerduo. Speziell und durchaus mehr als "nur" ein Krimi.

— Gwendolyn22

Takeda besticht durch asiatische Weisheit und Kampfkunst. Ein Krimi, der sich von anderen deutschen Krimis abhebt. Humorvoll und intelligent

— fredhel

Der durch ein polizeiliches Austauschprogramm nach Deutschland gekommene Japaner Takeda ermittelt auf seine weise in Hamburg

— isabellepf

Ein Japaner ermittelt in Hamburg. Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss.

— Baerbel82

Ein Japaner ermittelt in Hamburg

— dreamlady66

Ein wirklich gutes Buch mit einem interessanten Protagonisten - 2. Teil der Reihe, kann aber unabhängig gelesen werden

— Charlea

Das Buch bietet Spannung, sympathische Protagonisten und scharfe Blick auf unsere Geselschaft

— marpije

guter Blick über Kontinent übergreifende Zusammenarbeit

— MellieJo

Stöbern in Krimi & Thriller

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

Lovely_Lila

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Solider Krimi mit melancholischem Touch

eleisou

Origin

Schockierende Faszination, welche zum Nachdenken anregt

JenWi90

Cyrus Doyle und das letzte Vaterunser

Klassischer Kriminalfall vor malerischer Kulisse.

Doreen_Klaus

Die Attentäterin

Top! Wieder ein klasse Silva, sehr nah an der Ralität. Der Schreibstil faszinier, man kann das Buch nicht mehr weglegen

wildflower369

Der Todesmeister

Toller Debütthriller, der mit Spannung und einem guten Schreibstil aufwartet.

Thrillerlady

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Hamburg-Krimi mit Niveau

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    Sigismund

    28. October 2017 um 17:50

    Ein durchweg spannender, zugleich auch sehr amüsanter Hamburg-Krimi ist nach "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" jetzt auch der im Mai beim Aufbau-Taschenbuchverlag atb veröffentlichte Band 2 "Inspektor Takeda und der leise Tod" von Henrik Siebold. Darin geht es immer wieder um zwei unterschiedliche Welten - um einen Mord an einem Kind und an einem Erwachsenen, um das Leben in Armut und Reichtum, um das Denken von Tätern und Opfern, nicht zuletzt um deutsche und japanische Lebensart. Es geht um Kommissarin Claudia Harms, die ihr Büro mit Zimmerpflanzen in einen Dschungel verwandelt hat, und ihren japanischen und Saxophon spielenden Austausch-Inspektor Kenjiro Takeda. Beide haben in Hamburg den Mord an einem Kleinkind und an einem superreichen IT-Unternehmer aufzuklären. Mit im Spiel sind die Russenmafia und der Drogenhandel. "Inspektor Takeda...." ist ein wirklich guter Regionalkrimi mit Niveau, voller Spannung und Augenzwinkern. Amüsant wird es meistens dann, wenn die japanische Kultur und Lebensart auf die deutsche trifft, etwa wenn Harms und Takeda im Büro erst einmal ihre Teestunde zelebrieren, bevor sich beide bei ihrem Chef einen Rüffel abholen. Alles in allem ist "Takeda" ein spannender, sogar ein intelligenter und LESENSWERTER Krimi.

    Mehr
  • Ein lesenswerter 2. Band

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    PMelittaM

    16. September 2017 um 17:19

    Ein totes Kleinkind, der Fall scheint klar; ein überfahrener reicher Internetunternehmer, eine Menge Motive und Verdächtige – Kenjiro Takeda, auf Grund eines Austauschprogramms bei der Mordkommission in Hamburg, und seine Kollegin Claudia Harms haben es mit zwei ganz unterschiedlichen Fällen zu tun. Den zweiten Roman der Reihe habe ich unmittelbar nach dem Vorgängerband gelesen und war angenehm überrascht, denn er präsentiert sich um einiges ausgereifter. Claudia Harms, die mir im ersten Roman sehr unangenehm auffiel, scheint erwachsener geworden, hier ist sie mir fast schon ein bisschen sympathisch. Der Umgang mit Takeda scheint ihr gut zu tun, ich hoffe aber trotzdem sehr, dass aus ihr und Takeda kein Liebespaar wird!. Auch die Fälle sind deutlich besser strukturiert als noch im ersten Band, und durch einige, zum Teil sehr überraschende, Wendungen auch recht spannend. In diesem Band gibt es zudem deutlich mehr explizite Ermittlungsarbeit, wodurch die Polizeiarbeit professioneller und effizienter wirkt.Takeda, der sich hier nicht immer schlau verhält, ist für mich weiterhin der Pluspunkt der Reihe. Man lernt ihn hier noch ein bisschen besser kennen, und mit ihm die japanische Mentalität und Kultur, und erfährt gleichzeitig mehr über die Unterschiede, aber auch Ähnlichkeiten zwischen Deutschen und Japanern bzw. Deutschland und Japan. Interessant finde ich die Ausflüge in die gemeinsame Geschichte, sowie die sozialkritischen Gedanken. Die weiteren Personen sind dem Autor gut gelungen, sie wirken glaubwürdig und lebendig, mir gefällt auch die große Breite an verschiedenen Charakteren. Da die Polizeiarbeit mehr Raum einnimmt, erfährt der Leser auch mehr über weitere Kollegen Takedas, das wird hoffentlich in weiteren Romanen noch ausgeweitet. Nicht immer ist der zweite Band der schlechteste einer Reihe, wie man hier sehen kann. Mir hat dieser Roman gut gefallen und Lust gemacht auf weitere Inspektor-Takeda-Fälle, ich hoffe sehr, dass noch einige folgen werden. Von mir gibt es gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Krimifans.

    Mehr
    • 3
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

    Mehr
    • 2570

    PMelittaM

    10. September 2017 um 08:04
  • Ein ungewöhnliches Ermittlerduo

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    SusanneSH68

    04. September 2017 um 20:10

    In Hamburg gibt es einen brutalen Todesfall, ein kleiner Junge wird vom Balkon geworfen. Während hier der Täter anscheinend schnell gefasst ist, haben die Ermittler bei einem zweiten Mordfall in der Stadt wesentlich mehr Ermittlungsarbeit zu leisten. Markus Sassnitz wird tot aufgefunden, ein Investor in der Internetszene. Schon bald stellt sich raus, dass der Mann nicht nur Freunde, sondern auch einige dunkle Seiten hatte. Viel Arbeit für die Ermittlerin Claudia Harms und ihren Kollegen Ken Takeda, der eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio ist. Mich hat dieses ungewöhnliche Ermittlerpaar begeistert. Eine starke Kommissarin zusammen mit einem Kollegen aus Tokio, der so ganz eigene Methoden hat, sich in die Ermittlung einzubringen und dabei auch noch ganz normale menschliche Schwächen zeigt. Dazu bekommt man auch eine Ahnung, wie deutsche Gewohnheiten auf ausländische Gäste wirken müssen. Außerdem noch eine überzeugende Geschichte als Krimi und alles zusammen ist ein großes Lesevergnügen.  

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Inspektor Takeda und der leise Tod" von Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    aufbauverlag

    Der Tote aus der HafenCityKenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus. Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen MethodenZur Leseprobe Über Henrik Siebold  Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen MethodenHenrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschien als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“  Jetzt bewerben! Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

    Mehr
    • 218
  • Inspektor Takeda und der leise Tod

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    Wuestentraum

    23. August 2017 um 15:37

    Inspektor Kenjiro Takeda, eigentlich von der Mordkommission aus Tokio, ermittelt aber im Zuge eines Austauschprogrammes in Hamburg. Er hat leider große Probleme mit dem Wetter in Hamburg sowie mit den deutschen Gepflogenheiten. Zum einen geht es um Kindestötung, ein Kleinkind wurde von den drogensüchtigen Eltern vom Balkon gestürzt. Und im zweiten Fall wird ein gefeierter Star der Internetszene, Markus Sassnitz, tot aufgefunden. Kenjiro geht mit seiner neuen Kollegin Claudia Harms auf Verbrecherjagd. Der Tote wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Sofort verdächtig: Seine Ehefrau. Allerdings übt diese eine besondere Faszination auf Kenjiro aus, er liebt amerikanischen Jazz und europäische Frauen und genau wie er selbst hat Frau Sassnitz eine Vorliebe für japanische Kunst. Neben Jazz und Teezeremonien übt auch Alkohol einen besonderen Reiz auf Kenjiro aus, so dass er oft zu spät bemerkt, dass er nicht allzu viel davon verträgt. Dies ist der zweite Band mit dem Ermittlerteam Kenjiro Takeda und Claudia Harms. Man muss nicht zwingend den ersten Band gelesen haben, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, klar und flüssig. Ich hätte mir zeitweise etwas mehr Spannung gewünscht. Interessant vor allem war das Kennenlernen der japanischen Kultur und das richtige Zubereiten von Tee. Auch die persönliche Sichtweise von Kenjiro auf die deutschen Gepflogenheiten und die Sprache fand ich sehr interessant. Die dazugehörige Portion Humor rundete alles gut ab, so dass dieser Krimi einen tollen Lesespaß bot.

    Mehr
  • Viel mehr als ein Krimi

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    Gwendolyn22

    20. August 2017 um 14:39

    Die Krimis um Inspektor Ken Takeda und Claudia Harms habe ich bereits empfohlen bekommen, bis ich diesen Band zwei in einer Buchverlosung gewann. Nachdem ich mir Band 1 zugelegt und gelesen hatte, habe ich das ungewöhnliche deutsch-japanische Ermittlerduo schon ins Herz geschlossen. Somit war auch diese Lektüre so, als würde man die beiden schon länger kennen – und dieses Gefühl ist für mich als Leser einfach schön. Die Beziehung zwischen Claudia und Takeda wird vertieft. Es ist fast schon eine Liebesgeschichte, die sich hier langsam anbahnt. Für mich war es faszinierend zu beobachten, wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Die Szenen mit den beiden sind skurril, witzig, manchmal muten sie etwas romantisch an. Als Hamburgbegeisterte sind die Anspielungen auf Orte und Viertel in Hamburg, zum Beispiel den Jazzclub (heißt in Wirklichkeit ähnlich wie der im Roman) oder die Strandperle am Elbstrand, Övelgönne uvm. toll, da man sich die Szenerie gut vorstellen kann. Zwischendurch gibt es Rückblicke und kleine Exkurse, die auch kulturelle Einblicke in das Leben in Japan geben. Immer wieder unterbrechen diese leider den Spannungsbogen im Buch. Zum Glück sind die langatmigen Passagen in Band 2 nicht so häufig wie noch im Vorgängerbuch. Für mein Empfinden ist der Kriminalfall im zweiten Band besser angelegt als der im ersten. Wobei er immer wieder auch in den Hintergrund rückt – je nachdem, was Claudia Harms und Kenjiro Takeda sonst noch beschäftigt. In einigen Passagen liest sich das Buch wieder wie ein Tatort-Drehbuch, etwas abgehackt und plötzlich fliegen dem Leser manchmal Informationen zu, die wie aus dem Nichts zu kommen scheinen. Nichtsdestotrotz gibt es auch – vor allem gegen Ende des Romans - einige wirklich spannende Wendungen und Passagen, die mir im ersten Band der Reihe gefehlt haben. Da verzeiht man auch die – wie im ersten Band schon auffälligen – Fehlermittlungen, durch die Claudia und Takeda immer wieder in die Irre geleitet werden. Ein bisschen Naivität brauchen die Charaktere hier wohl, damit der Kriminalfall nicht zu schnell aufgelöst wird und wir mehr Zeit mit Claudia und Ken verbringen dürfen. ;-) Das Buch lebt von den zwei vielschichtig angelegten Charakteren Takeda und Harms und daher lohnt sich die Lektüre schon. Ein liebenswertes, außergewöhnliches Ermittlerpaar, von dem ich gerne mehr lesen möchte. Von mir 4 Sterne für eine coole Krimiserie und herzlichen Dank an den Aufbau Verlag für das Buch.

    Mehr
  • Der leise Tod

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    JessicaLiest

    18. August 2017 um 21:37

    Klappentext:Kenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus.Meine Meinung zuCharaktere:Unser Inspektor Takeda ist einfach ein sympathischer und sehr unterhaltsamer Charakter. Europa und dessen Kulturen sind ihm noch etwas fremd, seine Ansichten bzw. seine Art und Weise haben mich wirklich sehr unterhalten. Er hat halt einfach seine eigene Art die ihn ausmacht.Claudia Harm ist eine grandiose Ermittlerin, jedoch konnte sie mich nicht ganz so überzeugen. Im Grunde hat sie es nicht immer einfach, mit ihrem Charakter bin ich einfach nichts ganz so warm geworden. Aber sie und Takeda waren ein gutes Team.Aber im Grunde fand ich alle Haupt- und Nebencharaktere genau richtig so wie sie waren. Jeder hat seine Ecken und Kanten, aber genau diese machen sie aus und zu etwas besonderem. Sie haben mir tolle Lesestunden bereitet und eine gute Unterhaltung geboten. Grundverschieden aber sehr unterhaltsam. Schreibstil:Bei dem Schreibstil hatte ich mich während dem Lesen richtig wohl gefühlt. Flüssig, ohne jegliches Stocken und einfach angenehm zu lesen war es. Die Handlung war sehr spannend zu lesen. Die Spannung war dabei konsequent gehalten sodass es zu keiner Sekunde langweilig oder langatmig wurde. Dabei kamen auch ein paar Kenntnisse von Japan nicht zu kurz. Der Autor weiß wie man einen Leser unterhält, das fand ich klasse.Leseempfehlung!

    Mehr
  • Der Japanische Inspektor Takeda ermittelt in seinem zweiten Fall

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    isabellepf

    14. August 2017 um 21:00

    "Inspektor Takeda und der leise Tod", ist der zweite Band der Inspektor Takeda Krimireihe, in dem Claudia Harms, gemeinsam mit dem Japanischen Inspektor Takeda im Mordfall eines gefeierten Stars der Internetszene ermittelt, geschrieben von Henrik Siebold.Claudia Harms, ist die Leitende Kriminalhauptkommissarin des Hamburger Dezinats und Kollegin des Japanischen Kommissars Kenjiro Takeda. Dieser ist eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio und durch ein Austauschprogramm nach Hamburg stationiert worden. Gerade ist er noch dabei mit dem Hamburger Wetter und den deutschen Gepflogenheiten zurechtzukommen, schon steckt er mitten in einem Mordfall. Markus Sassnitz, ein Star der Internetszene ist Tod aufgefunden worden. Doch dieser wurde nicht nur überfahren und im Anschluss seiner Kleider entledigt, sondern auch noch mit diesen erstickt. Offenbar hatte der gefeierte Star der Internetszene neben seinen Fans, auch eine menge an Feinden. Dabei geraten sofort einige Verdächtige ins Visier des Ermittlerteams, unter anderem auch die Ehefrau Sassnitz. Genau wie Takeda hat sie eine Vorliebe für Japanische Kunst . Dabei übt die europäische Frau auf den japanischen Ermittler Takeda eine äusserst anziehende und besondere Faszination aus. Der vorherige Fall des vom Balkon geworfenen Pascals scheint viel zu schell vom Inspektorteam Harms und Takeda abgeschlossen worden zu sein. Plötzlich erinnert sich der Hauptverdächtige an ein wichtiges Detail, das den Fall Markus Sassnitz in ein neues Licht wirft und das Ermittlerteam an den Anfang ihren Ermittlungen wirft. Kennen gelernt habe ich den amerikanischen Jazz und Wiskyliebenden Takeda erst in seinem zweiten Fall, in dem er im Mordfall des Internetstars Markus Sassnitz ermittelt. Und doch habe ich gut in den Fall einsteigen können ohne aus dem vorherigen Fall etwas zu vermissen. Denn die jeweiligen Fälle der Krimireihe, in denen der japanische Inspektor Takeda ermittelt, können unabhängig voneinander gelesen werden und sind in sich geschlossen. Takeda der eine ganz eigene Methode entwickelt hat zu ermittelt, stösst bei seiner Kollegin Claudia Harms allerdings an ihre Grenzen. Neben Jazz und Teezeremonien, gibt sich der Inspektor auch einigen Alkoholexszessen hin, und doch ist er genau wie seine deutsche Kollegin Claudia Harms ein hervorragender Ermittler. Dabei erwartet den Leser neben dem richtigen Teekochen auch ein wenig japanische Kultur und Einblicke in das Japanische Eheleben des Inspektors. Nicht ganz so ausgiebig wird das Privatleben der deutschen Ermittlerin Claudia Harms beschrieben, das eher nur oberflächlich angekratzt wird. Der angenehme und flüssige Schreibstil des Autors und der Einsteig in den ersten Fall des Ermittlerteams hat mir gut gefallen. Doch so schnell wie sie den Fall gelöst haben, so rasch flacht auch die Spannung wieder ab, das ich etwas schade fand. Zwar kommt immer wieder eine mitreisende Spannung auf, doch zieht sich diese nicht konstant durch die Geschichte hindurch. Interessant waren jedoch die kulturellen Einblicke Japans die Takeda immer wieder durchblicken lies. Hat sich jedoch einmal eine Spannung aufgebaut, so konnte man regelrecht in den Fall eintauchen und sich von dem fliessendem Schreibstil treiben lassen, sodass die Seiten nur so verflogen sind. Erotische Liebschaften und eine angenehme Portion Humor runden den Kriminalroman ab. Der zweite Fall des japanischen Inspektors Takeda der neben seiner Leidenschaft für Whisky, amerikanischen Jazz und Teezeremonien auch im Ermitteln überzeugen konnte, hat mir bis auf die immer wieder abflachende Spannung gut gefallen. Bleibt nun zu Hoffen, das sich der Japaner schnell an den Wetterumschwung und die deutschen Umgangsformen gewöhnt, sodass er bald wieder in der Hamburger Szene ermittelt.

    Mehr
  • Ein Japaner in Deutschland

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    badwoman

    13. August 2017 um 20:02

    Claudia Harms ist Kriminalhauptkommissarin in Hamburg. Bei ihren Ermittlungen im Fall eines ermordeten Stars der Internetszene steht ihr Inspektor  Kenjiro Takeda von der Mordkommission in Tokio zur Seite.  Dieser ist noch dabei, sich in Deutschland einzuleben. Der Fall ist verzwickt, das Opfer Markus Sassnitz hatte viele Feinde und damit geraten auch einige Verdächtige ins Visier des Ermittlerteams, u. a. auch seine Ehefrau, die ein Faible für japanische Kunst hat, was wiederum Takeda gefällt. Harms und Takeda arbeiten sehr intensiv an diesem rätselhaften Fall. Der Krimi „Inspektor Takeda und der leise Tod“ vom Autoren Henrik Siebold ist der zweite Band der Reihe um den japanischen Inspektor. Den ersten Teil kenne ich leider nicht, ich hatte aber trotzdem keinerlei Verständnisschwierigkeiten. Dieser Krimi ist eher einer der leisen Sorte, er kommt ohne wilde Verfolgungsjagden und halsbrecherische Stunts aus. Takeda erscheint als höflicher Mensch, so wie man sich einen Japaner vorstellt. Doch er hat auch eine ganz andere Seite: den Whiskey trinkenden Jazzmusiker, der die Nächte in Clubs verbringt, vermutet man nicht hinter dem zurückhaltenden Polizisten. Die deutsche Kommissarin und ihr japanischer Kollege ergänzen sich recht gut in ihrer Arbeit, auch wenn mal die Fetzen fliegen. Der Mordfall mit den Ermittlungen in verschiedene Richtungen bringt die beiden an ihre Grenzen. Neben der Krimihandlung bringt uns der Autor ein wenig japanische Kultur in Form der Teezeremonie oder auch des japanischen Ehelebens näher. Man merkt, dass er eine enge Beziehung zu diesem Land hat. Das alles erzählt er dem Leser in einem angenehmen flüssigen Schreibstil, bei dem auch immer wieder eine gewisse Portion Humor durchblitzt. Der Titel dieses Buches mutet passend etwas fernöstlich an. Das Cover zeigt eine, wie ich denke, Brücke in Hamburg, der Kreis, in dem der Titel steht, erinnert aber an eine japanische Flagge. Dieser Kreis wiederholt sich bei jedem neuen Kapitel, deutet auf eine deutsch – japanische Zusammenarbeit hin.

    Mehr
  • Der weise Herr Takeda

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    fredhel

    12. August 2017 um 20:03

    Ich denke, der atb-Verlag hat mit Henrik Siebold eine "Takeda"-Krimiserie gestartet. Jedenfalls hoffe ich, dass nach dem gelungenen zweiten Band "Inspektor Takeda und der leise Tod" noch nicht Schluss ist, sondern noch weitere Morde von dem genialen Austauschpolizisten aus Tokio, Kenjiro Takeda, zusammen mit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms gelöst werden. Beide haben so ihre Beziehungsprobleme, und zwischen ihnen knistert es ebenfalls hin und wieder, ohne dass sie sich das ehrlich eingestehen mögen.  In dieser Folge wird ein erfolgreicher Hamburger Unternehmer, Markus Sassnitz, morgens nackt, tot, überfahren und erstickt in einer Strasse aufgefunden. Etwas viel für einen einzigen Tod. Und bald gibt es auch eine Vielzahl von Spuren. Sassnitz hatte nicht nur ein Händchen fürs Business, sondern schuf sich auch durch skrupelloses Handeln erbitterte Feinde. Auch unterschätze man nicht die enttäuschten Frauen. Davon gab es mehrere. Die beiden Ermittler kämpfen sich durch ein geballtes Gemenge von Sex, Drogen, Mafia und Eifersucht. Jeder auf seine unnachahmliche Weise. Ganz besonders Takeda besticht durch seinen asiatischen Gleichmut und seine ganz eigene Art, die Dinge zu betrachten. Seine Schlussfolgerungen und Dialoge sind für mich das Highlight  und geben diesem Krimi einen ganz besonderen Touch. Also wie oben schon gesagt: ich hoffe sehr auf weitere Takeda-Fälle!

    Mehr
    • 2
  • Sex and Drugs - and Jazz

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    Baerbel82

    11. August 2017 um 14:36

    Inspektor Kenjiro Takeda, genannt Ken, kommt aus Tokio und hält sich im Rahmen eines Austauschprogramms in Hamburg auf. Er liebt Jazz und Teezeremonien. Zusammen mit seiner Kollegin Claudia Harms ermittelt er in seinem 2. Fall. Worum geht es? In einer Hochhaussiedlung wird der kleine Pascal tot aufgefunden. Der Lebensgefährte der Mutter gesteht, ihn vom Balkon geworfen zu haben. Beide sind Alkohol und Drogen abhängig. Der Fall scheint also gelöst. Kurz darauf werden Ken und Claudia zu einem weiteren Tatort gerufen: Markus Sassnitz wurde vor seinem Büro in der HafenCity überfahren und anschließend erstickt. Als Business Angel hatte er sich viele Feinde gemacht. Er lebte von seiner Frau getrennt und hatte eine Geliebte. Menschlich war er ein Ekelpaket, ein Kotzbrocken und Drogen nicht abgeneigt. Jede Menge Verdächtige. Liegt das Motiv im geschäftlichen oder eher im privaten Bereich? Die Russenmafia, Drogen, Sex, Mord und Erpressung, das sind die Zutaten für diesen ungewöhnlichen Hamburg-Krimi mit solider Ermittlertätigkeit, gutem Spannungsaufbau und viel Lokalkolorit. Die Geschichte lässt sich leicht und locker lesen und enthält auch eine gewisse Ironie. Neben dem Kriminalfall nimmt das Privatleben des Inspektors einen großen Raum ein. Obwohl Takeda-San immer noch an seiner japanischen Ex-Frau hängt und in Deutschland eine japanische Geliebte hat, lässt er sich mit einer Verdächtigen ein. Das finde ich unprofessionell. Ich mag Asien und den fernen Osten. Aber hier war mir das japanische Gedöns alles in allem doch etwas ‚too much‘. Außerdem hat mich gestört, dass in dem Roman so viel geraucht wird. Fazit: Ein Japaner ermittelt in Hamburg. Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss.

    Mehr
  • Ein Japaner ermittelt in Hamburg

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    cyrana

    10. August 2017 um 12:56

    Kenjiro Takeda, Ken, nimmt an einem Austauschprogramm teil. Er stammt aus Tokio, unterstützt nun aber - schon in seinem zweiten Fall - die Hamburger Mordkommission und ist der Kollege von Claudia Harms.Zu Beginn dieses Buches ermitteln die beiden in einem traurigen Fall von Kindsmord. Wenige Tage nach Auflösung des Falles werden die beiden wieder an einen Tatort mit einer schlimm zugerichteten Leiche gerufen. Markus Sassnitz wurde in der Hafencity vor seinem Büro brutal überfahren und noch gedemütigt. Wer ist der Täter? Welche Feinde hatte Markus? Bald stellt sich heraus, dass für die Tat so einige in Frage kommen, denn mit seiner rücksichtslosen Art hatte Sassnitz nicht gerade wenige Feinde.Ein spannender Krimi, doch nicht nur das. Besonders gut gefallen haben mir die Einblicke in die japanische Kultur und Denkweise und aus der Sicht von Takeda der Blick auf die Deutschen. Durch die wechselnde Perspektive (aus Sicht von Claudia Harms und der von Kenjiro Takeda) gelingt dies besonders gut. Zwischendurch gibt es immer wieder witzige Dialoge, wobei es vor allem um Sprache geht. Doch auch der Fall ist interessant und Hamburg ein spannender Schauplatz.Ich bin gespannt auf weitere Fälle dieses Duos.

    Mehr
  • Inspektor Takeda und der leise Tod

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    mistellor

    09. August 2017 um 02:28

    "Inspektor Takeda und der leise Tod" von Henrik Siebold ist der zweite Band der Inspektor Takeda Reihe aus dem  Aufbau Verlag.Auch der Band 2 ist sehr spannend und interessant. Wieder arbeiten Kenjiro Takeda und Claudia Harms zusammen, sind mittlerweile ein eingeschworenes und anerkanntes Team . Ihr erster Fall ist allerdings sehr traurig und fordert viel von ihnen. Ein Kleinkind wurde von einem Balkon eines Hochhauses geschmissen. Die Eltern sind Chrystal Meth abhängig. Damit müssen die beiden Ermittler im Drogenmilieu ermitteln.Auch ihr zweiter Fall verlangt viel von ihnen. Dieser spielt in der modernen Computer- und Internetwelt. Sie geraten in wirtschaftliche Verflechtungen mit baltischen Ländern, Mord, Erpressungen und andere kriminelle Aktivitäten begleiten die ganzen Ermittlungen.Auch in diesem Band geraten japanische und deutsche Ermittlungsmethoden in Konflikt, auch beide Persönlichkeiten geraten aneinander, Claudia und Ken erleben eine emotionale Achterbahn.Das ist etwas, was mir an den Büchern von Henrik Siebold so gefällt. Seine Protagonisten entwickeln sich immer weiter, überprüfen ihre persönlichen Defizite und wachsen aneinander.Auch der Fall ist wieder hintergründig und sehr spannend.Wieder lernt auch der Leser dazu, etwas, was ich persönlich sehr schätze.Schön, dass Band 2 auch das Niveau von Band 1 halten konnte.Auch dieser Band erhält von mir 5 von 5 Sterne. 

    Mehr
  • Es war spannend, fesselnd und erzeugt Gänsehautfeeling beim Lesen

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    Buchraettin

    08. August 2017 um 11:24

    Eine Großstadt. Ein Inspektor aus Japan, der nun in einem Austauschprogramm in einer deutschen Großstadt ermittelt. Hamburg. Eine Kommissarin, die mit ihm zusammenarbeitet. Es geht um Kindestötung und Mord. Es sind Fälle, bei denen auch dem Leser der Atem stockt und einem die Gänsehaut den Nacken hinauf kriecht.Ich mag den Stil. Dieser japanische Kommissar, der nun in Deutschland ermittelt, genauer gesagt in Hamburg und der hier dem deutschen Leser ein wenig zeigt, wie es ihm als Japaner in Deutschland ergeht. Ich mochte seine Rückblenden, als er sich an die Arbeit in Japan erinnert und diese ein wenig mit seiner Tätigkeit in Deutschland vergleicht. Das hier ist der zweite Band um Inspektor Takeda. Ich kann auch den ersten Band sehr empfehlen, da dort auch beschrieben wird, wie er in Hamburg ankommt und in seinem ersten Fall ermittelt. Gut gefallen hat mir auch die Kombination mit der weiblichen Kommissarin Claudia, mit der er ein Team bildet.Natürlich wird auch Hamburg als Stadt ein wenig Thema im Buch, das gefiel mir auch sehr gut. Aber auch die Tiefe der Figuren, dass sie auch ein Privatleben, eine persönliche Vergangenheit haben, wird thematisiert und ich mag diese Art der Erzählung, weil die Figuren dadurch natürlich sehr lebendig wirken. Auch die Beschreibungen im Buch gefallen mir. Es wird detailliert die Umgebung beschrieben, so dass ich als Leser ein gutes Bild für ein funktionierendes Kopf Kino erhalte und das Gefühl erhalte hautnah bei den Ermittlungen dabei zu sein. Manchmal wird finde ich, viel Wert auf die Beschreibung auch von kleinen Dinge gelegt, aber das macht ein wenig den Reiz des Buches aus. Aber auch die inneren Beweggründe, was die Figuren spüren, fühlen, Gedanken, die um die Arbeit und auch die Verbrechen kreisen und Emotionen bei ihnen auslösen, werden angesprochen.Ich fand einige Szenen in dem Buch, die waren sehr intensiv beschrieben, da bekommt man als Leser wirklich Gänsehaut. Was mich ein klein wenig störte sind die Aussprachen, mit dem Akzent wie er deutsch spricht, das hätte für mich weg gelassen werden können, das sind aber wenige Stellen in der Geschichte. Insgesamt zieht das Buch einen Leser in seinen Bann. Es sind tolle, lebendige Figuren. Es war spannend, fesselnd und erzeugt Gänsehautfeeling beim Lesen. Ich würde gern weitere Krimis aus Hamburg mit den beiden Ermittlern lesen.4,5 Sterne

    Mehr
    • 2
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks