Henrik Siebold Inspektor Takeda und die Toten von Altona

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Inhaltsangabe zu „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“ von Henrik Siebold

Steckbrief Name: Kenjiro Takeda Beruf: Kommissar Hobbys: Saxophon spielen Besonders Interessen: amerikanischer Jazz Besondere Kennzeichen: schulterlanges Haar Von Tokio nach Hamburg Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf. Spannend und ungewöhnlich – ein Japaner und eine deutsche Ermittlerin

Genial-skurriles Ermittlerduo und viel Einblick in die japanische Kultur!

— Gwendolyn22

Toller Krimi über Überzeugungen, Enttäuschung, Eigenarten der Deutschen und der Hamburger im Speziellen und dem, was Menschen verbindet.

— soetom

Gelungener Serien-Auftakt!

— Janosch79

Ein tolles Debüt, eine spannende Handlung und der Auftakt zu einer neuen Reihe - Krimiherz, was willst du mehr?

— Bellis-Perennis

Ein nicht nur interkulturell spannender Krimanalroman.

— twentytwo

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • Ein japanischer Ermittler in Hamburg

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    PMelittaM

    08. September 2017 um 22:29

    Inspektor Takeda von der Tokioer Mordkommission nimmt an einem Austauschprogramm teil, landet bei der Mordkommission in Hamburg und wird Claudia Harms als Partner zugeteilt. Der erste Fall sieht ganz nach Selbstmord aus – oder etwa doch nicht?Ein Japaner in Hamburg, verschiedene Kulturen, verschiedene Arbeitsweisen, zwei sehr verschiedene Menschen, die nun miteinander auskommen müssen – das klingt interessant und das ist es auch. Der Autor hat selbst in Japan gelebt, kennt also Land und Leute und kann auch Vergleiche ziehen. Manchmal erscheint mir die Sichtweise auf Deutschland und die Deutschen etwas überspitzt, aber mir fehlt vielleicht auch teilweise der Blick von außen. Insgesamt hat mir gerade die Unterschiedlichkeit der Kulturen, vor allem aus den Blickwinkeln der beiden Partner, sehr gut gefallen.Auch Takeda gefällt mir sehr gut, er hat seine, nicht immer guten, Erfahrungen in Liebesbeziehungen gemacht, liebt Jazz, vor allem, wenn er ihn selbst auf seinem Saxophon spielen kann, und Whisky, trinkt manchmal etwas zu viel, hat Kampfsporterfahrung und kommt aus einer alteingesessenen japanischen Familie. Er ist sehr sympathisch und bemüht sich, seine Mitmenschen zu verstehen, was ihm oft intuitiv gelingt. Gut gefallen haben mir die Ausflüge in Takedas Vergangenheit.Probleme bereitet mir Claudia Harms, die mir alles andere als sympathisch ist, aus einer komplizierten Familie stammt und u. a. wohl auch deshalb kompliziert in Liebesdingen ist. Sie will immer perfekt sein, gelingt ihr das nicht, schiebt sie gerne die Schuld auf andere, wovor auch Takeda nicht gefeit ist. Am liebsten hat sie noch ihre Pflanzen, mit denen sie ihr Büro voll gestellt hat. Ihr Verhalten hat mich oft genervt.Der Fall ist im Grunde interessant und bietet auch die Möglichkeit mitzuraten, hat aber zwischendurch beträchtliche Längen, vor allem in der zweiten Hälfte des Romans. Leider kommt es wieder einmal dazu, dass Ermittler (dieses Mal sogar beide) in Gefahr geraten, wobei mir das in einem Fall absolut konstruiert erscheint, es sich im anderen Fall dagegen interessant und auch spannend entwickelt. Üblicherweise mag ich solche Szenen nicht, hier ist der zweite Fall eine Ausnahme.Die Auflösung ist nicht unlogisch und insgesamt okay.Mir hat der Roman recht gut gefallen, besonders der Titelheld und seine Anstrengungen, seinen Job auch in einem fremden Land erfolgreich zu absolvieren, und mit seinen Mitmenschen, deren Mentalität er erst noch in Gänze erfassen muss, klar zu kommen. Das ist auch das große Plus des Romans. Es gibt bereits einen weiteren Roman der Reihe, den ich direkt im Anschluss lesen werde, mal sehen, wie sich die Protagonisten entwickeln und welcher Fall dann ins Haus steht. Von mir gibt es 3,5 Sterne, die ich gerne aufrunde, wer außergewöhnliche Ermittler mag, bzw. Ermittler, die sich in außergewöhnlichen Situationen befinden, könnte hier gut unterhalten werden.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2381
  • Ein außergewöhnliches Ermittlerduo

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    Gwendolyn22

    18. August 2017 um 20:28

    Die Krimis um Inspektor Ken Takeda und Claudia Harms habe ich bereits empfohlen bekommen, bis ich Band zwei in einer Buchverlosung gewann. Schwupps, legte ich mir auch noch Band 1 zu und las diesen zuerst. Schön ist es zu lesen, wie der japanische Inspektor in Hamburg ankommt und zunächst mit Sitten und Gebräuchen fremdelt – der Kontakt zu seiner Kollegin Harms ist genial und detailreich beschrieben. Zwischendurch gibt es Rückblicke und kleine Exkurse, die auch kulturelle Einblicke in das Leben in Japan geben. Leider wird durch diese häufig der Spannungsbogen unterbrochen, so dass es für mich gegen Ende tatsächlich eher zäh zu lesen war. Der Kriminalfall ist für mich nichts außergewöhnliches und nicht sehr spannend konstruiert, relativ vorhersehbar fiel dann auch die Lösung aus. Fast liest es sich manchmal wie ein Tatort-Drehbuch. Einzig und allein für Takeda und Harms lohnt sich aber die Lektüre, da die Charaktere beide vielschichtig und toll angelegt sind. Wenn sich hier nicht eine Liebesgeschichte entwickelt, fress ich einen Besen. ;-) Von mir 4 Sterne für eine coole, neue Krimiserie.

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  • Tolles Buch über Deutsche, Japaner und sehr menschliche Ermittler!

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    soetom

    10. August 2017 um 10:10

    Dieses Buch ist großartig! Dabei ist der Kriminalfall gar nicht das Besondere. Der ist solide erzählt und führt den Leser zielstrebig durch die Handlung. Aber außergewöhnlich ist das Drumherum. Zum einen ist es eine detaillierte Deutschland- und Hamburg-Studie. Der literarische Kniff, einen Ausländer seine Sicht auf „die Deutschen“ erzählen zu lassen, macht es möglich, Eigenarten ohne moralisch erhobenen Zeigefinger zu beschreiben. Das gelingt auch sprachlich ausgesprochen gut und lässt den Leser öfter über sich selber schmunzeln. So ist das Buch auch eine Liebeserklärung an Hamburg und die Hamburger. Traumschön die Szenen, in denen der japanische Kommissar nachts am Hafen Saxophon spielt… Andererseits ist die Geschichte auch eine Liebeserklärung eines Autors, der längere Zeit in Japan gelebt hat, an Japan. Denn die Eigenarten „des Japaners“ lassen sich natürlich im selben Zuge auch darstellen, wenn er sich mit seinem deutschen Gastland konfrontiert sieht. Dazu wird er in Rückblicken auf seine Biografie sehr plastisch charakterisiert, die zeitgleich auch viel über sein Heimatland erzählen. Überhaupt sind die beiden Ermittler – der Japaner und seine hamburgische Kollegin – mit wenigen Sätzen sehr nachvollziehbar charakterisiert. Ihnen werden die überzeichneten Charakterzüge anderer Ermittler erspart, ohne sie völlig ohne Macken zu lassen. Er leidet an seiner Scheidung nach einer Ehe, die er nur eingegangen war, weil seine Eltern von ihm erwartet hatten, zu heiraten. Sie leidet an der Erwartungshaltung ihres Vaters zu ihrer Berufswahl. Beides für den Leser nachvollziehbar und sehr menschlich. Und was ich sehr positiv fand: Die Kommissarin hat eine Sexualität. Und zwar ganz unaufgeregt, ohne mehr als ein paar Absätze dafür zu benötigen, ohne aufdringliche Details. Merkwürdigerweise haben die meisten Ermittler und besonders die Ermittlerinnen ja scheinbar keine Bedürfnisse. Oder wenn doch, vor allem um irgendwelche perönlichen Defizite zu beschreiben. Fast beiläufig wird noch ein unaufgeregter Exkurs über Neonazis, Linksextremismus und soziale Spaltung in Großstädten eingeflochten. Alles wird in schöner Sprache erzählt, die mich immer weiter von Seite zu Seite gezogen hat. Das Buch zu lesen war ein echtes Vergnügen!

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  • Europa und Asien treffen sich

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    mistellor

    09. August 2017 um 01:21

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona ist ein spannender und sehr interessanter Kriminal von Henrik Siebold.Der Autor lässt einen japanischen Polizisten im Rahmen eines Austauschprogrammes in Hamburg mit einer deutschen Kollegin ermitteln.Zwei Dinge machen diesen Roman so lesenswert. Erstens prallen hier zwei sehr unterschiedliche Kulturen und Gesellschaften aufeinander. Der Leser erfährt viel über japanisches Leben, über japanische Hierarchien und festgelegte Sitten und Rituale, über Arbeitsbedingungen und Lebensbedingungen und über die Entwicklung eines Landes  eingezwängt zwischen alten Kulturbedingungen und einer modernen Wirtschaftswelt.Hochinteressant sind auch die gut recherchierten Informationen über die besondere Beziehung zwischen Japan und Deutschland, die schon in der Kaiserzeit mit Austauschprogrammen von Wissenschaftlern begonnen hatte. In diesem Roman erlebt der Leser Deutschland aus den Augen des japanischen Kommissars Takeda. Das führt zum Teil zu lustigen oder absurden Situationen. Ebenfalls sehr amüsant ist die Zusammenarbeit zwischen Takeda und seiner Kollegin Claudia xxxxx, eine beziehungsgestörte, emanzipierte, schnell aufbrausende, ehrliche Person, zudem  auch eine sehr erfolgreiche Polizistin.Wie Takeda versucht Claudia zu verstehen oder zu interpretieren ist einfach köstlich.Der zweite interessante  Punkt dieses Romanes ist der Fall selbst. Ein Teil deutscher Geschichte und die moderne deutsche Wirklichkeit und die daraus entstehenden Konsequenzen  sind Grundbestandteile dieses Falles. Er wird von den 2 Ermittlern nur mit Mühe gelöst.Der Schreibstil von Henrik Siebold ist modern, bildhaft und besonders erfrischend sind seine Dialoge.Seine beiden Hauptprotagonisten sind sehr, sehr interessant. Stereotype und Klischees sucht man vergebens. Die Persönlichkeitsmerkmale beider Personen entwickeln sich im Laufe des Romans glaubwürdig.Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich freue mich auf den zweiten Band.Dieses Buch erhält von mir 5 von 5 Punkten. 

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  • Buchverlosung zu "Inspektor Takeda und der leise Tod" von Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der leise Tod

    aufbauverlag

    Der Tote aus der HafenCityKenjiro Takeda, eigentlich Inspektor der Mordkommission in Tokio, fremdelt immer noch ein wenig – mit dem Wetter in Hamburg und den deutschen Umgangsformen. Seine Kollegin Claudia Harms teilt keineswegs seine Vorliebe für Jazz und Teezeremonien, aber beide sind hervorragende Ermittler. Als ein gefeierter Star der Internetszene tot aufgefunden wird, sind sie besonders gefordert: Markus Sassnitz wurde nicht nur überfahren, sondern auch noch erstickt. Er hatte offenbar viele Feinde, doch ein Person gerät sofort ins Visier der Fahndung: seine Ehefrau. Sie allerdings übt auf Takeda eine besondere Faszination aus. Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen MethodenZur Leseprobe Über Henrik Siebold  Ein japanischer Ermittler – er liebt amerikanischen Jazz, europäische Frauen und arbeitet mit ganz eigenen MethodenHenrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Bisher erschien als Aufbau Taschenbuch: „Inspektor Takeda und die Toten von Altona“  Jetzt bewerben! Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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    • 218
  • Japanisch-deutsche Zusammenarbeit

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    buecherwurm1310

    12. May 2017 um 17:09

    Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio, ist für eine Austauschprogramm in Hamburg. Kaum ist er angekommen, gibt es auch schon den ersten Fall. Die Eheleute Haubach wurden von ihrer Angestellten tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona aufgefunden. Auf den ersten Blick sieht es nach Selbstmord aus, aber Takeda ist skeptisch. Einiges deutet dann doch auf Mord hin und Takeda macht sich zusammen mit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms an die Ermittlungen. Das Buch liest sich sehr angenehm. Der Fall ist verzwickt und es gibt eine ganze Reihe Verdächtiger. Aber das Besondere an diesem Ermittlerteam ist es, dass die beiden so unterschiedliche Denkmuster haben. Sie wurden halt durch sehr verschiedene Kulturen geprägt. Bei der Hamburger Polizei hat man die Sache mit dem Austauschprogramm wohl nicht so ernst gesehen. Takeda sollte mehr oder weniger die Zeit absitzen und Claudia hatte Bedenken, dass dieser Inspektor aus Tokio sie bei ihren Ermittlungen behindert. Aber schon bei diesem Fall zeigt es sich, dass die beiden sehr gut harmonieren, auch wenn schon mal Fetzen fliegen. Claudia pflegt in Stresssituationen ihren Bürodschungel und Ken spielt Saxofon, um sich zu erden. Mir sind die beiden sehr sympathisch, obwohl sie auch ihre Ecken und Kanten haben. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut und individuell beschrieben, so dass ich schnell ein Bild von ihnen vor Augen hatte. Es gibt einige Probleme dort im Altonaer Kiez. Die Immobilienhaie wittern ihre Geschäfte und sind nicht gerade zimperlich. Die Alteingesessenen sind gegen die Zugewanderten. Die Rechten haben Probleme mit den Linken. Also Konfliktpotential ist reichlich vorhanden. Dadurch ist es für den Leser auch schwierig, den Täter auszumachen. So bleibt die Handlung bis zum Dramatischen Schluss überraschend und spannend. Ein komplexer und sehr spannender Krimi, der mich gut unterhalten hat.

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  • Wenn ein Japaner in Hamburg ermittelt....

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    Janosch79

    31. January 2017 um 12:44

    Einen gelungenen Krimi hat Henrik Siebold mit "Inspektor Takeda und die Toten von Altona" verfasst. Inhalt:  Als die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf.   Was macht diesen Krimi so besonders? Henrik Siebold schafft es, dem Leser einmalige Einblicke zu geben.  Zum einen auf Deutschland aus der Sicht eines Japaners.  Hier kann man noch einiges lernen, was die typischen deutschen Gepflogenheiten so angeht.  Zum anderen auf Japan. Der Autor scheint sich sehr mit Japan auseinandergesetzt zu haben und liefert detailreiche Erklärungen, die mehr als interessant sind. Den Spannungsbogen kann Henrik Siebold über das gesamte Buch hochhalten. Gleichzeitig streut er geschickt Wendungen, die das Rätsel um den Mörder bis zum Schluss im Dunkeln lassen. Abgerundet wird das Buch durch den Hamburger Lokalkolorit, der diesem Krimi noch die entscheidende Note gibt. Insgesamt ein spannender Auftakt um Inspektor Takeda, der nicht nur Hamburg-Begeisterte fesseln wird.  

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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  • Von Tokio nach Hamburg-Altona ...

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    Bellis-Perennis

    22. August 2016 um 16:29

    Inhalt:Kenjiro Takeda, Kriminalinspektor aus Tokio, kommt auf Grund eines internationalen Austauschprogramms nach Hamburg. Da der oberste Kripo-Chef von diesen aufgezwungenen Programmen genauso wenig hält wie von Frauen in der Mordkommission, werden Takeda und Kommissarin Claudia Harms zusammengespannt. Auch Claudia ist alles andere als begeistert, weiß sie ja um die Gepflogenheiten ihres Chefs. Ein mögliches Scheitern des Teams wäre nur Wasser auf seine Mühlen. So werden Ken und Claudia zum Suizid eines Ehepaares gerufen, der sich durch Kens Intuition doch als Mordfall herausstellt. Claudia ergreift die Chance, und die beiden geraten in einen komplexen Kriminalfall, bei dem nichts ist wie es scheint. Erzählstil/Spannung/Charaktere:Henrik Seibold hat selbst lange Jahre in Japan gelebt und kann hier seine Erfahrungen als „Langnase“ und Fremder in einem völlig anderen Kulturkreis einbringen. Elegant wird die japanische Lebensart in die Handlung eingeflochten. Der Leser bekommt die fremde Kultur spielerisch vermittelt. Sehr gut gelöst!Die Spannung ist recht hoch. Besonders als sich herausstellt, dass nicht nur Rechte sondern auch Linke in die Morde verstrickt sind. An die RAF-Terroristen denkt heutzutage kaum jemand mehr. Sehr gefinkelt eingefädelt!Ken und Claudia sind sich ebenbürtig. Beide mit Beziehungen gescheitert, Außenseiter im Hamburger „Stern“, wie das Polizeipräsidium in Altona genannt wird, und dennoch ergänzen sie sich wunderbar. Köstlich, wie Ken jedes Wort wiederholt um schneller sein Deutschkenntnisse zu verbessern.Nachdem Takedas Aufenthalt für zwei Jahre anberaumt ist, kann der erfahrene Leser eine Fortsetzung erwarten. Das ist gut so! Fazit:Ein vielschichtiger Krimi, der die nähere und weiter zurückliegende Vergangenheit anreißt, ohne die es vermutlich die derzeitigen Probleme in der Hafenstadt nicht so massiv gäbe.Ich hoffe, auf eine baldige Fortsetzung.

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  • Tod in Altona

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    twentytwo

    14. August 2016 um 20:18

    Inspektor Kenjiro Takeda, beruflich erfolgreicher als im Privatleben, ergreift die Chance im Rahmen eines Austauschprogramms die Schatten seiner Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen. Angetrieben von seinem Vater, verpflichtet er sich daher bei der Kripo Hamburg zu hospitieren. Seine Gefühle sind zweigeteilt. Einerseits freut er sich auf Deutschland, auf der anderen Seite empfindet er ein gewisses Unbehagen und zweifelt an seiner Entscheidung.Nur mit großem Widerwillen fügt sich die Kommissarin Claudia Harms der Anweisung ihres Chefs, mit Takeda während seiner Zeit in Hamburg als Team zusammenzuarbeiten. Schon bevor Takeda eingetroffen ist glaubt sie, dass sie ihr Chef sie damit endgültig abschießen möchte. Als den beiden, wider Erwarten der Fall eines mutmaßlichen Suizids übertragen wird, sieht sie sich in ihren Vermutungen bestätigt. Doch Takeda, der ohne Vorurteile an den Fall herangeht, ist der Meinung dass es sich auf alle Fälle um einen Mordfall handelt. Claudia läßt sich auf seine Theorie ein und so beginnt für die beiden ungleichen Kommissare eine ungewöhnliche Zusammenarbeit.FazitEin sehr vielschichtiger Kriminalroman, dem es gelingt einen Bogen zwischen zwei Kulturen zu spannen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Ein absoluter Lesetipp für alle, die mehr als eine spannende Story erwarten.

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  • Rezension: Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    anna_book_banana

    20. July 2016 um 00:07

    Zum Inhalt:Name: Kenjiro TakedaBeruf: KommissarHobbys: Saxophon spielenBesonders Interessen: amerikanischer JazzBesondere Kennzeichen: schulterlanges HaarVon Tokio nach HamburgAls die Eheleute Haubach tot in ihrer Wohnung in Hamburg-Altona gefunden werden, scheint der Fall auf den ersten Blick klar: Selbstmord. Deshalb hat man auch Inspektor Kenjiro Takeda, Mitarbeiter der Mordkommission Tokio und zurzeit als Hospitant in Deutschland tätig, zum Tatort geschickt. Doch Takeda ist skeptisch. Zu recht, wie sich bald herausstellt, denn es finden sich Spuren, die auf Mord hindeuten, und Verdächtige gibt es auch genug. Gemeinsam mit seiner deutschen Partnerin, Hauptkommissarin Claudia Harms, nimmt Takeda – auf seine Weise – die Ermittlungen auf. Aufmachung des Buches:Ich fand das Cover des Buches sehr ansprechend, was auch relativ ausschlaggebend dafür war, dass ich es gekauft habe. Da ich in Hamburg lebe, spprcht es einen an, wenn das Buch auch ein Bild aus Hamburg auf dem Cover hat. Allerdings hat das Bild der Speicherstadt überhaupt nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun. Der Hamburger Hafen ist zwar Teil der Geschichte, aber ein ganz anderer Teil des Hafens wird charakterisiert. Die Größe des Taschenbuches war perfekt und kompakt für die Handtasche. Es ist klein gedruckt und die Kapitel folgen unmittelbar hintereinander ohne große Trennschritte. Dadurch möchte man eigentlich auch immer weiterlesen.Zur Geschichte und zum Schreibstil:Der Schreibstil war an sich recht einfach zu lesen. Es tauchen viele japanische Wörter auf, die einen im Lesfluss etwas aufhalten, da man ja gar nicht weiß, wie diese ausgesprochen werden. Inspektor Takeda kommt für ein Austauschprojekt aus Japan zur Hamburger Polizei und wird, zusammen mit seiner deutschen Kollegin Claudia Harms beauftragt, einen Fall in Altona zu lösen. Der Fall scheint klar, denn es sieht in der Wohnung eines Buchhändlerpärchens aus, wie ein Selbstmordszenario. Doch Ken Takeda glaubt nicht daran, dass es sich um einen Selbstmord handelt. Takeda und Harms nehmen die Ermitlungn auf und begegnen vielen Charakteren, die ein Motiv hätten, das Ehepaar umgebracht zuhaben. Wer der Täter ist, möchte ich euch natürlich nicht vorher verraten.Fazit:Ich habe dem Buch 3 Sterne gegeben. Was wirklich gut war, ist, dass es in Hamburg spielt und man viele Orte als Hamburger kennt und sich hineinversetzen kann. Die Charaktere waren auch ganz gut ausgetüftelt. Der Schreibstil war, bis auf die japanischen Worte, auch echt gut und flüssig zu lesen. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist das politische Thema. Ehrenmord und Nazismus kommen im Buch vor und sind nicht so ganz mein Thema. Alles in allem, fand ich das Buch okay und bin froh es gelesen zu haben.

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  • Zwei neue, sympathische Ermittler

    Inspektor Takeda und die Toten von Altona

    Ilary

    27. May 2016 um 14:15

    Hauptpersonen in dieser neuen Krimireihe sind zum einen – wie der Titel schon sagt - Inspektor Kenjiro Takeda, der im Rahmen eines Austauschprogramms zur Hamburger Kriminalpolizei kommt, und die Kriminalhauptkommissarin Claudia Harms. Eine kurze Beschreibung von Ken, wie Claudia ihn nennen darf, damit man als Leser ein Bild vor Augen hat. Er hat eine sehr gepflegte Erscheinung, ist geschieden, neugierig, Raucher, seine langen Haare flicht er meist zum Zopf, verfügt über sehr gute Deutschkenntnisse und zum Stressabbau spielt er Saxophon. Andererseits sieht er Deutschland von außen und hat dadurch diverse Vorurteile und auch Erwartungen. Um sich auf den neuen Kollegen vorzubereiten, hat Claudia ein Seminar zum Thema So-ticken-die-Japaner besucht und fühlt sich gut vorbereitet. Sie hat im Büro einen wahren Dschungel und gartelt, wenn ihr der Streß zu groß wird. Allerdings hat sie die Befürchtung, daß sie von ihrem Chef zwar Ken an die Seite gestellt bekommt, aber dadurch arbeitstechnisch ins Abseits geraten könnte. Claudia und Ken werden in ihrem ersten Fall zu dem Suizid des Ehepaars Haubach nach Altona geschickt. Auf den ersten Blick scheint alles klar zu sein, der Ehemann Manfred hat zuerst Hella erschossen und dann sich selbst. Doch Ken kommen beim genaueren Betrachten des Eintrittskanals Zweifel, ob es sich tatsächlich um einen Selbstmord handelt. Claudia lässt sich von seiner Theorie anstecken und sie ermitteln. Sehr gekonnt beschreibt der Autor die Gedankengänge der beiden und ihr Vorgehen. Ken besticht für mich vor allem durch seine Schlagabtausche, die er sich mit diversen Leuten liefert, seine Wortspielereien, sowie seine Fähigkeit zur Deeskalation und auch, wenn es die Situation erfordert, durch Strenge in seinem Auftreten. Zu viel über den Inhalt möchte ich nicht verraten, nur soviel, man glaubt ungefähr bei der Hälfte des Krimis, es ist alles klar und der Fall ist gelöst, aber nun schlägt der Autor ein paar Haken und es geht in eine andere Richtung. Es endet damit, daß die beiden unabhängig voneinander in Lebensgefahr geraten. Der Autor streift außer politischen Themen, Immigration, Liebe, Rache, Eifersucht auch das Vorgehen von Immoblienhaien in Sanierungsgebieten. Dieser erste Band war solide Krimikost. Er liest sich flüssig, unterhaltsam und spannend. Besonders gut gefallen hat mir, wie sie sich Ken und Claudia vorsichtig einander nähern, die Eigenarten des jeweils anderen respektieren, voneinander lernen und die Stärken und Schwächen akzeptieren. So schreibt Ken in sein Notizbuch gerne ausgesprochen lange deutsche Wörter, um sie nicht zu vergessen. Claudia hingegen lernt von ihm einige schwierige japanische Sätze und Gesten der Teezeremonie. Zwei Kulturen treffen hier aufeinander und ergänzen sich. Man merkt hier eindeutig, daß der Autor Japan liebt, er sehr viel Erfahrung mit dem Land, seinen Menschen und der Kultur hat. Er lässt viele Informationen en passant einfließen ohne oberlehrerhaft zu sein und als Leser konnte ich mir des Öfteren das Schmunzeln nicht verkneifen. Der Plot war sehr gut ausgearbeitet und die verschiedenen losen Fäden wurden am Ende schlüssig verbunden und der Fall gelöst. Alle agierenden Figuren wurden sehr lebendig und authentisch beschrieben, so daß ich ein klares Bild vor Augen hatte. Da Ken zwei Jahre in Deutschland bleiben wird, hoffe ich auf weitere Fälle dieses sympathischen Ermittler-Duos. Von mir eindeutig eine Leseempfehlung!

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