Für immer und ledig

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Inhaltsangabe zu „Für immer und ledig“ von Henrike Heiland

Drei sind einer zu viel im siebten Himmel! Korrepetitorin Tilly erwischt ihren Freund mit der Bratsche im Orchestergraben. Nun spielt sie wieder solo. Ist es da nicht ein Wink des Schicksals, als sexy Marc auftaucht? Er ist der neue Traummann, zunächst für eine Nacht. Jäh wird die Verliebte aus dem siebten Himmel geworfen: Marc ist der Mann, den ihre Besserwisser-Schwester Fina heiraten wird. Und Tilly soll die Brautjungfer sein! Aber wer sagt, dass Schwestern ein Herz und eine Seele sein müssen? Das waren sie nie, und sind es erst recht nicht, wenn die Hochzeitsglocken läuten. Fragt sich nur, für wen.

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  • Rezension zu "Für immer und ledig" von Henrike Heiland

    Für immer und ledig
    Sariechen

    Sariechen

    20. March 2011 um 00:56

    Meiner Meinung nach ein ganz wunderbares Buch - ich hab es fast an einem Tag verschlungen Gute, gar nicht seichte Unterhaltung! Zum Inhalt mag ich gar nicht so viel schreiben wie meine Vorgängerin ;-) Es geht turbulent zur Sache und wird nie langweilig. Am Anfang war ich skeptisch, denn es dreht sich viel um klassische Musik, Kunst und Oper. Später fand ichs dagegen sehr abwechslungsreich und auch wenn ich selbst eher unmusikalisch bin, kam sehr viel Gefühl und Begeisterung dafür rüber. Der Humor, die Dialoge und die Personen waren toll - ganz besonders natürlich Tilly und ihre Entwicklung. Und solche Freunde mit denen man wirklich durch dick und dünn gehen kann, wünscht sich wohl jeder. Tja, die Familie ist so ein Fall für sich. Waren die Eltern zu Beginn noch amüsant und die Schwester wurde arrogant dargestellt, so ändert sich das später um 180°. Ich bin gespannt auf mehr von Henrike Heiland, denn nach dem eher durchschnittlichen "Vonwegen Traummann" war das hier ein echter Volltreffer Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? So ein richtiges Happy End war es eher nicht, da wäre noch Luft nach oben, aber so mag ich es.

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  • Rezension zu "Für immer und ledig" von Henrike Heiland

    Für immer und ledig
    buffy9004

    buffy9004

    06. February 2011 um 17:15

    Ottilie, Tilly genannt, ist nicht nur eine talentierte Klavierspielerin, nein, auch eine Träumerin. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als zu heiraten. Das Kleid hat sie schon - jedenfalls ein Buch voller Kleidervorschläge... Das diese Modelle von hochgradigen Designer stammen, stört sie nicht - hat sie doch ihren besten Freund Tim, der für die Köstume in der Staatsoper zuständig ist. Einziges Problem: mit dem Mann will es noch nicht so ganz klappen. Als sie den derzeitigen Bräutigam-Anwärter Jörg, einen Sänger, mit der zweiten Geige im Orchestergraben erwischt, ist für's Erste nicht nur der Traum einer Märchenhochzeit geplatzt. Tilly fragt sich, was der ausschlaggebende Grund für ihren Männerverschleiß ist bzw. warum die Männer sie immer betrügen. Darauf bekommt sie immer und immer wieder die gleiche Antwort: Die Hochzeit ist nach wenigen Tagen Beziehung geplant, der Bräutigam austauschbar. Das will sie nicht auf sich sitzen lassen. Da kommt ihr Marc sehr recht - ehemaliger Studienkollege und alte Flamme - ist nicht vielleicht sogar er DER Richtige? Verliebt bis über beide Ohren lässt sich Tilly auf etwas ein, was für sie die Zukunft bedeutet - und für ihn lediglich einen Ausrutscher. Denn Marc ist verlobt und wird in wenigen Wochen heiraten. Aber nicht irgendeine Frau - nein - Tilly's ältere (und ach so tolle) Schwester Fina. Zur Information: Tilly und ihre Schwester sehen sich sehr gerne - am liebsten von hinten. Und dann soll die Klavierspielerin mit Lampenfieber auch noch die Hochzeit ihrer Schwester planen - während sie mit deren Verlobten schläft und alles versucht, um selbst die Braut zu werden. Dazu gibt es noch ein weiteres Problem: Das Übungshaus für Künstler in dem Tilly unterrichtet, soll abgerissen werden - dem muss Einhalt geboten werden! Da das alles nicht gut gehen kann, ist Chaos vorprogrammiert... Henrike Heiland schreibt in einem lockeren, umgangssprachlichen Stil und "Für immer und ledig" lässt sich gut zwischendurch lesen. Da ich immer wieder auf der Suche nach seichter Lektüre (oder auch Chick-Lits) bin, war ich auf dieses Werk gespannt - und wurde enttäuscht. Tilly ist für mich eine versessene, verträumte und vor allem nervende Frau mit einem gewissen Hang zu Realitätsverlusten. Ich frage mich, wie eine Frau, die als so gefühlsbetont beschrieben wird, die Hochzeit ihrer Schwester organisieren und dabei mit dem Bräutigam schlafen kann?! Wenn ich ehrlich bin, hat mich nicht nur ihr Verhalten, auch das Marc's schockiert. Denn wenn er Tilly mag, aber Fina liebt (er will sie ja auch heiraten!) - warum verhällt er sich dann so? Nervtötend wurden auch die Charaktere der Eltern dargestellt. Diese haben nur ein Gesprächsthema: Fina und deren Erfolg. Nun...fehlt da nicht etwas? Ja, genau! Die zweite Tochter. Diese wird bei Gesprächen gerne mal vergessen. Dies finde ich sehr unfreundlich und vor allem lieblos - jedoch muss ich der Autorin in dieser Hinsicht zustimmen, dass es ganz sicher solche Exemplare von Eltern gibt. Einziger Lichtblick war Tim, Tilly's bester Freund und Ex-Freund. Er galt für mich als "normalster" Protagonist und vor allem rational! Alles in allem war "Für immer und ledig" ein Versuch - und ich bin gescheitert.

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