Henrike Spohr Heilbronn 37°

(66)

Lovelybooks Bewertung

  • 49 Bibliotheken
  • 12 Follower
  • 2 Leser
  • 40 Rezensionen
(38)
(22)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Heilbronn 37°“ von Henrike Spohr

Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: »Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!« Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein . . .

Atmosphärisch dichte und gut durchdachte Story mit verblüffendem Ende. Lesenswert!

— Seehase1977
Seehase1977

Die Emotionen der Charaktere und die Spannung, die in der Luft lag, haben mich einfach nicht erreichen können. Schade!

— Janine2610
Janine2610

Sehr gut geschrieben. Fast etwas Schlitzohrig, aber gekonnt von der Autorin, die Überraschende Lösung so lange verborgen halten zu können.

— Walifa
Walifa

Ein gelungenes Debüt, das Lust auf mehr macht!

— Lesemaus_im_Schafspelz
Lesemaus_im_Schafspelz

Spannung pur mit einem Hauch von Mystery

— Alien78
Alien78

Ein Thriller der mich begeistern konnte und welcher lange in mir nachgeklungen hat. <3

— kleinemaus
kleinemaus

Spannende Geschichte, toller Schreibstil, interessante Protagonisten

— janaka
janaka

Sehr spannende Unterhaltung! Die Autorin versteht es, die Leserin mit in die Köpfe der Figuren zu nehmen.

— Doris_Koehler
Doris_Koehler

Genial.

— Gun
Gun

Leider nicht mein Genre, aber einwandfrei geschrieben. Für das Genre sicher empfehlenswert.

— moorlicht
moorlicht

Stöbern in Krimi & Thriller

Durst

Endlich wieder ein Hole, ich konnte ihn nicht zur Seite legen.

pandora84

Das Original

Typischer Grisham !!

Die-Rezensentin

Der Totensucher

Zitate:"In Ausnahmesituation können ganz friedliche und normale Menschen zu Monstern werden."

Selest

Die sieben Farben des Blutes

Ein spannender Thriller, der mit einem wahnsinnigen Mörder und interessanten Motiven glänzt. Zum Ende leider etwas lahm.

Svenjas_BookChallenges

Oxen. Das erste Opfer

Sehr spannend und aufregend; macht neugierig auf die folgenden zwei Bände

Leserin3

Kreuzschnitt

Bogart Bull ist ein Kommissar, den ich gerne weiter begleiten möchte und auf dessen nächstes Abenteuer irgendwo in Europa ich gespannt bin.

misery3103

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Heilbronn 37 Grad

    Heilbronn 37°
    Seehase1977

    Seehase1977

    01. March 2016 um 09:17

    Klappentext: Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: 'Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!' Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein. Zum Inhalt: Jahrhundertsommer in Heilbronn. Die Menschen stöhnen unter der Hitze und leiden unter den vielen Unwettern, die diese mit sich bringt. Tamara bekommt davon kaum etwas mit. Jeden Tag pendelt sie zwischen ihrer Wohnung und ihrem Atelier hin und her und arbeitet an der Fertigstellung ihrer Bilder. Denn Tamara hat es geschafft, schon bald findet ihre erste eigene Vernissage statt. Doch etwas trübt ihre Vorfreude und vor allem ihre Konzentration, denn Tamara hat mehr und mehr das Gefühl, beobachtet, ja sogar verfolgt zu werden. Ihre Unruhe und ihre Ängste übertragen sich auch auf ihre Ehe und sogar ihr Mann Paul hört Dinge in ihrer Wohnung die er sich nicht erklären kann. Auch er beginnt langsam verrückt zu werden. Sollen die beklemmenden und ängstlichen ja fast schon panikartigen Gefühle Tamaras wirklich Recht behalten und die Vergangenheit und die Gefahr, die von ihr ausgeht holen sie tatsächlich wieder ein? „Heilbronn 37 Grad“ von Henrike Spohr ist der Debütroman der Autorin. Und dieser ist ihr wirklich gut gelungen, auch wenn für mich eher als Psychothriller daher kommt und nicht wie auf dem Cover betitelt als Kriminalroman. Mir kam das gerade recht und ich habe das Buch an zwei Abenden durchgelesen. Spohr ist es von Anfang an gelungen eine dichte und düstere Atmosphäre zu schaffen, der Leser spürt förmlich die flirrende und geladene Luft, die nicht nur durch das hochsommerliche Wetter entsteht. Die Autorin erzählt mit flüssigem und spannend zu lesenden Schreibstil eine von Anfang bis zum Ende gut durchdachte Geschichte, setzt gekonnt falsche Fährten und überrascht den Leser mit einem verblüffenden und unvorhersehbaren Ende. Hier hätte ich mir aber dann doch ein bisschen mehr Aufklärung über das „Warum“ gewünscht, andererseits bleibt so natürlich auch genug Raum für eigene Interpretationen. Die Protagonisten, die recht überschaubar sind, was mir besonders gut gefallen hat, sind glaubhafte und individuelle Charaktere, die sich im Laufe des Buches auch weiterentwickeln und der Leser Stück für Stück ihrer jeweiligen Persönlichkeiten  kennenlernen darf.  Henrike Spohrs Debüt „Heilbronn 37 Grad“ ist ein atmosphärisch dichter, abwechslungsreicher und gut gelungener Thriller, der auch ohne Blutvergießen und Massenmorde eine spannende und bedrückende Stimmung vermittelt. Ich bin gespannt auf weitere Werke der Autorin und gebe hier gerne eine Leseempfehlung. 

    Mehr
  • Um ehrlich zu sein, ich bin ein wenig enttäuscht ...

    Heilbronn 37°
    Janine2610

    Janine2610

    15. September 2015 um 23:45

    Worum geht's? Tamara malt leidenschaftliche gerne - momentan bereitet sie ein Bild für eine Vernissage in ihrem Atelier vor. Das Malen hilft ihr sehr sich zu entspannen und auf andere Gedanken zu kommen. Trotzdem fühlt sie sich in letzter Zeit immer öfter unwohl, weil sie vermutet, beobachtet zu werden. - Aber warum? Und vor allem, von wem? - Ob dieses ungute Gefühl etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat, von der sie niemandem erzählen kann? Eigenartige Dinge geschehen, Tamara wird immer unruhiger, sie ahnt Böses ... Meine Meinung: Der Titel klingt originell, das Cover ist ein Hingucker und der Text auf der Buchrückseite macht auch recht neugierig. - Hatte ich dadurch vielleicht zu hohe Erwartungen? - Ich glaube schon. Einen kleinen Dämpfer habe ich schon mal erhalten, als ich gemerkt habe, dass die Malerei in dem Buch eine Rolle spielt. Für Kunst interessiere ich mich nämlich überhaupt nicht, das ist leider absolut nicht mein Thema, deswegen bin ich auch des Öfteren abgeschweift, wenn es ums Malen, Farben, Bilder und die Vernissage ging. Und das ist (für mich) blöderweise auch nicht unbedingt wenig thematisiert worden. Die Grundstimmung der Geschichte ist eher (be)drückend (wie das Wetter, das auch oft, gerne und ausführlich beschrieben wurde) und angespannt. Aber angespannt nicht im Sinne von nervenaufreibend oder spannend für den Leser, sondern eher angespannt im Sinne von psycho für die Protagonisten selbst. Ich würde das Buch auch niemals ins Krimigenre einordnen, eher in die Psycho(thriller)ecke. Trotzdem war die gesamte Geschichte für mich als Leserin irgendwie nicht spannungsgeladen genug. Ich habe gemerkt, dass sich die Autorin bei der Skizzierung ihrer Protagonisten wirklich versucht hat, Mühe zu geben, aber leider ist der Thrill, die Ängste, die Sorgen, die die Charaktere verspürt haben, nicht bei mir angekommen. Nichts dergleichen habe ich auch nur annähernd nachempfinden können, und das hat mich schon etwas enttäuscht. Möglicherweise lag es daran, dass die Informationen über die Vergangenheit der Charaktere, mit denen diese Ängste zu tun hatten, erst gegen Ende (und da auch nicht so richtig) enthüllt wurden und ich mich deswegen während dem Lesen also gar nicht in irgendjemanden hineinversetzen konnte. - Ich hoffe, dass ich das halbwegs verständlich erklären konnte, wie es mir beim Lesen der Geschichte ergangen ist. Ziemlich negativ ist in dem Buch auch das Allgemeinbild einer Katze weggekommen. Die Katze war hierin immer irgendwie negativ behaftet. Sei es, dass sie Unheil bringt, wenn man sie sieht/hört, oder dass sie einem den Atem nimmt, wenn sie sich auf die Brust legt, während man schläft, ... - Die negative Darstellung der Katze ist mir immer wieder gegen den Strich gegangen! Meinen Geschmack hat das Buch also leider nicht getroffen, was ich schade finde, da ich mich anfangs ja sehr darauf gefreut habe. Auch ein paar mehr Informationen am Schluss hätten es meines Erachtens ruhig sein können, da ich etwas unbefriedigt zurückgelassen wurde, weil ich keine vollständige Klarheit über alles hatte. Mir ist es sehr schwer gefallen, Sympathie für die Protagonisten aufzubringen und deren Gefühle nachzuvollziehen, weil ich eben gewisse Hintergrundinformationen vermisst habe. Nehme ich all meine Kritikpunkte zusammen, dann käme ich auf gefühlsmäßige 2,5 Sterne. Da ich aber normalerweis keine halben Sachen mache, runde ich auf 3 Sterne auf.

    Mehr
  • Ein gelungenes Debüt, das für mich eher Psychodrama als Krimi ist

    Heilbronn 37°
    Lesemaus_im_Schafspelz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    Als Tamara die Möglichkeit bekommt, eine eigene Vernissage zu veranstalten, geht ihr größter Wunsch in Erfüllung. Natürlich arbeitet sie wie besessen an neuen Werken, die der Ausstellung und damit der aufstrebenden Künstlerin zu großem Ruhm verhelfen sollen. Doch all der Stress scheint ihr zu Kopf zu steigen, denn sie fühlt sich verfolgt… Paul, der Mann an ihrer Seite, weiß von ihrer dramatischen Vergangenheit, die durch ein traumatisches Erlebnis geprägt wurde, und steht ihr zur Seite. Daneben gibt es Anna, Ehefrau des erfolgreichen Anwalts Andreas Ackermann, der es materiell an nichts mangelt: Nebst großem Haus kann sie sich im Swimmingpool die Zeit vertreiben – doch sie ist einsam. Doch was führt diese beiden Erzählstränge zusammen? Aber von vorne: Im Zuge des „Welttag des Buches 2015“ gehörte ich zu den glücklichen Gewinnerinnen, die den Erstling „Heilbronn 37°“ gewonnen haben – die Freude war groß! Wo ich doch eine ausgeprägte Vorliebe für Krimis habe, insbesondere für welche mit ausgeprägtem Lokalkolorit. Als mich das Buch erreicht hat, war die Freude umso größer, da Henrike Spohr, die junge Autorin, eine sehr süße Widmung hineingeschrieben hat – danke schön! Da liest sich ein Buch doch gleich noch lieber! :-) Unterteilt ist das Debüt in drei Teile: „schwarz“, „weiß“ und „rot“, die sich auf 254 Seiten erstrecken und in Kapitel von einer sehr angenehmen Länge eingebunden sind. Schon auf Anhieb wurde ich mit dem Schreibstil schnell vertraut und genoss ihn. Auch ging mir schnell sie Stimmung unter die Haut – man merkt, da stimmt etwas nicht, vermag es aber nicht sofort zu greifen. Die schwüle Luft und drückende Hitze des Sommers heben diese knisternde Spannung noch zusätzlich hervor! Durch die gekonnten Wechsel zwischen den Paaren – Tamara und Paul einerseits, Anna und Andreas andererseits – lernt der Leser alle Charaktere gut kennen, ohne sie „in und auswendig“ zu kennen. Schnell kommen erste Fragen auf: Wer hat Tamara in ihrer Jugend festgehalten? Warum schweigt sie bis heute über den Täter? Bedroht Jo sie wirklich oder sind es „nur“ flashbacks, die auf ihren Stress zurückzuführen sind? Und wer ist der Mann, der sie zu beobachten scheint? Da meint man, des Rätsels Lösung gefunden zu haben, schon muss man seine Meinung wieder revidieren und neu ansätzen… Henrike Spohr gelingt es, Spannung vom Anfang bis zum Schluss aufkommen zu lassen, ohne dass die storyline zu kontruiert wirkt. Auch das Cover ist einfach perfekt gewählt: das Gewitter wirkt schon bedrohlich genug, so dass noch vor dem Lesen in die Atmosphäre eintauchen kann. Dass am Ende der Lokalkolorit vergleichsweise wenig ausgeprägt ist, hat mich hierbei überhaupt nicht gestört. Mich konnte sie absolut fesseln und von ihren Qualitäten überzeugen, so dass ich mich schon jetzt auf das nächste Buch aus ihrer Hand freue wie ein kleines Kind auf Weihnachten! Herzlichen Dank für diese gelungenen Lesestunden! Eine Empfehlung gibt es für all diejenigen, die Spannung mögen, bei der es nicht unbedingt immer vor Blut triefen muss – das subtile hat hier eindeutig gesiegt!

    Mehr
    • 5
  • Heilbronn 37°

    Heilbronn 37°
    Annika_70

    Annika_70

    20. May 2015 um 19:29

    Als Debüt gut gelungener Roman.Ich fand ihn spannend und zwar bis zum Schluss und war etwas überrascht.Aber ein logisches Ende.Fazit: gut gemachter Debütroman und man kann bestimmt noch mehr in dieser Richtung von Henrike Spohr hören/lesen.Weiter so.

  • Leserunde zu "Heilbronn 37°" von Henrike Spohr

    Heilbronn 37°
    HenrikeSpohr

    HenrikeSpohr

    Ich lade Euch zu einer spannenden Leserunde meines Debüts „Heilbronn 37°“ (Psychothriller) ein. Was ist, wenn eine dunkle Hand aus der Vergangenheit nach dir greift? Was machst du, wenn du deinen schlimmsten Ängsten ins Gesicht schauen musst? Wenn du weißt, dass das Grauen auf dich lauert, bereit, zuzupacken? Und niemand glaubt dir? Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: »Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!« Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein . . . Eine Leseprobe gibt es hier: http://www.emons-verlag.de/programm/heilbronn-37 Wenn ich Euch neugierig gemacht habe, schickt mir Eure Bewerbung! Ich freue mich auf Euch, liebe Grüße, Henrike.

    Mehr
    • 966
  • Heilbronn 37°

    Heilbronn 37°
    Alchemilla

    Alchemilla

    19. May 2015 um 18:46

    === Die Einleitung:=== Ich entdecke gerne deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher. Dabei findet man manchmal fernab vom Mainstream richtige Schätze. Einer davon ist das Buch „Heilbronn 37°“ der Heilbronner Autorin Henrike Spohr, welches ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen habe. Sehr schön fand ich, dass ich mich mit der Autorin in ihrer Leserunde über „Heilbronn 37°“austauschen und ihr viele Fragen zum Buch stellen konnte. Bei dem Buch sprachen mich sowohl das auffällige Cover, als auch der spannende Klappentext sofort an. Und da Heilbronn ca. 83, 5 km, also etwa eine Autostunde von meiner Heimatstadt Pforzheim entfernt ist, musste ich das Buch einfach lesen. ===Die Autorin:=== Eines Abends wollte sich Henrike Spohr mit ihrem Mann einen gemütlichen Fernsehabend machen, aber wie so oft kam nichts Interessantes im Fernsehen. Also überlegten sie sich, während sie bei einem Glas Wein auf der Terrasse saßen, wie der Film sein müsste, den sie jetzt gerne anschauen würden. Und so nahm Abend für Abend eine Geschichte Gestalt an, bis ihr Mann den Vorschlag machte, sie solle ein Buch schreiben. Und so geschah es. Zum Glück, denn ihr Debütroman „Heilbronn 37°“ ist wirklich gelungen… Henrike Spohr lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Heilbronn, direkt am Waldrand. ===Fakten zum Buch:=== Das broschierte Taschenbuch erschien am 23. Juli 2014 beim Emons Verlag. Es umfasst 256 Seiten und ist für 9,90 Euro zu haben. Der Emons – Verlag ist Spezialist für Regionalkrimis und Regionalliteratur aus vielen verschiedenen Genres aus Deutschland, Italien, Schweiz, Österreich, Frankreich, Spanien und Luxemburg. ===Der Verlag über das Buch:=== „Die Zeit heilt keine Wunden. Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: „Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!“. Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein...“ „Eindringlich erzählt, fesselnde Charaktere und eine Geschichte, die Stück für Stück ihr düsteres Geheimnis preisgibt: ein Psychothriller mit Sogwirkung.“ „Sie würde ihre Welt rot malen, nur noch diese eine Farbe gelten lassen. Diese Farbe, neben der keine andere bestehen konnte. Rot wie Liebe, rot wie Feuer, rot wie Blut und Hass.“ ===Die Gestaltung des Buches:=== Das Cover des Buches hat einen hohen Wiedererkennungswert, da es ähnlich wie die anderen Regionalkrimis vom Emons-Verlag gestaltet wurde. Ihnen allen gemeinsam ist, dass im Hintergrund ein zum Thema oder zur Region passendes Bild zu sehen ist und davor auf einem weißen Rechteck der Name des Autors oder der Autorin und das Genre in schwarzen Buchstaben, sowie der Buchttitel in orangenen Buchstaben zu sehen ist. Bei „Heilbronn 37°“ steht dies in der oberen Hälfte des Covers. Im Hintergrund sieht man vor der Kulisse eines dunklen Nachthimmels den Kirchturm und einen Teil des Dachs der Heilbronner Kilianskirche, welche von einem Blitz erhellt wird. Ich empfinde die Gestaltung des Covers als sehr passend. Die Geschichte spielt in Heilbronn, mitten in einem besonders heißen Sommer, in welchem es auch zu Gewittern kommt. Außerdem erinnert sich die Protagonistin Tamara im Buch an ein Gewitter in ihrer Kindheit. ===Die Geschichte und meine Meinung dazu:=== Das Buch beginnt mit einem Prolog, durch den eine gefährliche, unheilvolle Stimmung aufkommt: Mitten in einer idyllischen Heilbronner Gegend, in welcher aus den gepflegten Vorgärten Kinderlachen dringt und einem der Geruch von frisch gemähtem Gras und Gegrilltem in die Nase steigt, lebt die 29- jährige Künstlerin Tamara zurückgezogen mit ihrem Mann Paul. Tamara träumt davon, von ihrer Kunst leben zu können. Die bevorstehende Vernissage, ihre erste Einzelausstellung könnte diesen Traum wahr werden lassen. Deshalb arbeitet Tamara von früh bis spät an ihren Bildern und bewegt sich zwischen der gemeinsamen Wohnung und ihrem Atelier im Süden der Stadt hin und her, während um sie herum der „Jahrhundertsommer“ Heilbronn in Atem hält. Im Verborgenen versteckt sich ein Beobachter, der in der idyllischen Gegend wie ein Fremdkörper wirkt. Er kennt Tamaras Tagesablauf besser als sie selbst und war mir zu Beginn äußerst unheimlich. Die Vorstellung, dass mich jemand ohne mein Wissen beobachten könnte, fand ich ziemlich beunruhigend. Der Beobachter möchte wissen, was Tamara so Besonders macht, dass man sie observieren muss und versucht sie aufzuscheuchen, aus ihrer Routine ausbrechen zu lassen. Was ist der Grund dafür, dass sie so zurückgezogen lebt und selten soziale Kontakte hat? Warum hat sie in letzter Zeit so viel abgenommen? Liegt es an dem Stress wegen der bevorstehenden Vernissage oder steckt mehr dahinter? Seit einem traumatischen Erlebnis vor 15 Jahren leidet Tamara an Schlafstörungen und Alpträumen. Eine kleine Unachtsamkeit bringt eine unheilvolle Lawine ins Rollen. Das Gefühl verfolgt und beobachtet zu werden und die vielen kleinen Details, die dafür zu sprechen scheinen, bringen sie schier um den Verstand. Hat es Jo, ihr Peiniger von damals erneut auf sie abgesehen? Schließlich sagte er damals „Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!“. Dies hat sich tief in Tamaras Gedächtnis gegraben und lässt sie nicht mehr los. Grauenvolle Flashbacks versetzen sie zurück in die Zeit mit Jo und hindern sie daran, ihren Alltag wie gewohnt weiterzuleben. Ihre Ängste versucht sie mit Routine und der Arbeit an einem letzten Bild zu bekämpfen. Dieses letzte Bild hilft ihr dabei, sich mit ihren schrecklichen Erlebnissen, die sie immer häufiger einholen auseinanderzusetzen. Genauso, wie ihr Bild sich zu einem beeindruckenden Werk mit einer unglaublich starken Außenwirkung verändert, verändert sich auch Tamara. Sie möchte nicht mehr Opfer sein und wehrlos im Verborgenen leben. Stattdessen sucht sie geradezu manisch nach ihrem Peiniger. Sie lauert dabei wie eine Katze, die auf Beutezug ist, um im richtigen Moment zuzuschlagen. Paul merkt, dass etwas unter der Oberfläche brodelt. Er macht sich große Sorgen um Tamara und fragt sich, was sie bedrückt. Schließlich lässt er sich nach und nach von ihren Ängsten anstecken. Seine Sorge ist richtig greifbar und er tut mir unendlich leid. Einst war Tamara ihm so nah, doch jetzt ist sie so fern wie noch nie. Ein falsches Wort und schon schließt sie ihn komplett aus. Sie verändert sich innerlich wie äußerlich und Paul erkennt sie nicht wieder. Die Entfremdung zwischen Paul und Tamara tut mir total Leid. Sie waren so ein tolles Paar und nun kennen sie einander nicht mehr. Tamara wird immer abweisender und steigert sich schließlich ins Rücksichtlose und Selbstzerstörerische. Ist sie verrückt und paranoid geworden? Merkwürdige Vorkommnisse häufen sich und Paul weiß selbst nicht mehr, was er noch glauben soll. Einen starken Kontrast zu Tamara und Paul bilden das Ehepaar Anna und Andreas. Während der Anwalt Andreas ehrgeizig an seiner Karriere arbeitet, sitzt Anna alleine zu Hause in der großen Jugendstilvilla. Sie fühlt sich von Andreas vernachlässigt und leidet zunehmend unter seinem Verhalten. Von Ängsten und Selbstzweifeln zerfressen zweifelt sie an Andreas Aufrichtigkeit und beginnt, ihm hinterher zu spionieren. Dabei bemerkt sie nicht, was sich direkt vor ihren Augen abspielt… Warum ist Andreas ständig nervös und was hat es mit dem geheimnisvollen Eintrag „A“ in seinem Kalender auf sich? Wer ist der geheimnisvolle Beobachter und wer sein Auftraggeber? Und wer ist eigentlich Jo? ===Mein Fazit:=== Mit ihrem Debütroman hat Frau Spohr mich in vielerlei Hinsicht positiv überrascht. Hinter ihrem Buch verbirgt sich nicht wie auf dem Cover angegeben ein Krimi, sondern ein Psychothriller mit paranormalen Elementen, bei dem man zwei Mal hinschauen muss, was mir persönlich sehr gut gefällt. Wer paranormale Elemente nicht so mag, sollte das Buch ruhig trotzdem lesen, denn diese entdeckt nur der Leser, der sich ein wenig damit beschäftigt hat und genau liest. Die Autorin hat mich mit ihrem flüssigen, atmosphärisch dichten Schreibstil in ihren Bann gezogen. Durch den aufwühlenden Prolog war ich schnell mittendrin im Geschehen und verfolgte voller Spannung, was mit Tamara und um sie herum geschah. Es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen und als ich es zu Ende gelesen hatte, musste ich es unbedingt erneut lesen, um alle offenen Fragen zu klären und an manchen Stellen genauer hinzuschauen. Tatenlos musste ich mitverfolgen, wie Tamara sich immer mehr in dunklen Erinnerungen an die damalige Zeit verlor. Ihre Flashbacks waren so gut geschrieben, dass ich sie vor meinem geistigen Auge sehen konnte und an manchen Stellen ziemlich mitgenommen war. Mit Tamara ist Henrike Spohr eine sehr gute Protagonistin gelungen. Durch Tamaras Erinnerungen an ihre Kindheit und Einblicke in ihren Alltag nimmt ihr Charakter Gestalt an. Hier wird richtig spürbar, was für eine Tragweite eine einzige falsche Handlung für ein ganzes Menschenleben haben kann. Ihr Charakter macht im Laufe des Buches einen starken Wandel durch und verändert sich spürbar. Dabei geht die Autorin richtig in die Tiefe und scheut keine Extreme. Aus der ängstlichen, kreativen Tamara, die ein großes Bedürfnis nach Sicherheit und Routine hat, wird eine aggressive, impulsive, unbeherrschte Tamara, welche mir stellenweise fast schon etwas unheimlich war. Paul, der anfangs so etwas wie Tamaras Rettungsanker war, geriet ziemlich ins Wanken und bereitete mir große Sorgen. Würde er sich zu sehr von Tamaras Ängsten beeinflussen lassen? Beim Lesen des Buches wurde mir mal wieder deutlich, wie wichtig eine gute Kommunikation in einer Beziehung ist. Sowohl bei Andreas und Anna, als auch bei Tamara und Paul hätte vieles anders verlaufen können, wenn sie mehr und anders miteinander geredet hätten. Die Autorin nahm mich mit auf eine Reise in die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Immer wieder lenkte sie den Fokus von der Protagonistin Tamara hin zu den anderen Charakteren wie Tamaras Ehemann Paul, zum Ehepaar Anna und Andreas, und zu dem geheimnisvollen Beobachter. Jeder einzelne Charakter war gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt. Sie alle bestechen dadurch, dass sie tief in ihr Innerstes blicken lassen und Einblicke in ihre Sicht auf die Vergangenheit und Gegenwart geben. Einige von ihnen taumeln am Rande des Abgrunds und sind auf eine faszinierende Art und Weise miteinander verbunden. In dem Buch kreuzen sich die Wege der Protagonisten immer wieder, ohne dass sie jeweils davon wissen. Das gefällt mir. Frau Spohr ließ mich hinter die Fassade der Charaktere blicken und lenkte meine Sympathien und Antipathien für sie geschickt aus dem Hintergrund, ohne dass ich mir dessen bewusst war. Die häufigen Perspektivwechsel machten die Geschichte umso spannender und ließ mich meine Theorien immer wieder verwerfen. Die Autorin täuschte mich geschickt und lockte mich immer wieder auf eine falsche Fährte, sodass ich am Ende fassungslos alle losen Fäden zu einem Ganzen verknüpfte und nicht glauben konnte, wie blind ich gewesen war. Einzig der Epilog kam mir ein bisschen zu schnell, aber das tut der Geschichte meiner Meinung keinen Abbruch. Henrike Spohr hat ein gutes Händchen dafür, die Atmosphäre, wenn ein Gewitter oder ein Sturm nahen zu beschreiben. Sie hat viele kleine Details in die Geschichte eingeflochten, bei denen die schwüle Hitze beim Lesen fast schon greifbar wird. Die Autorin spielt mit den Ängsten des Lesers, indem sie dunkle Keller zu gefährlichen Orten werden lässt. Und auch sonst kommt ein gewisser Grusel nicht zu kurz: Ein Gewitter untermalt die Geschichte an der passenden Stelle, ein Sturm kommt auf und bringt Chaos und Zerstörung in die Idylle. Paul wird von seltsamen nächtlichen Geräuschen um den Schlaf gebracht und immer wieder tauchen geheimnisvolle Katzen auf und verschwinden wieder… In ihrem Buch lässt die Autorin mich an einer ganzen Bandbreite von Emotionen teilhaben und konfrontiert mich mit Themen wie Tod und Verlust, Zerstörung, Veränderung und Wandlung. Schön finde ich, dass der Roman in Heilbronn spielt und viel Lokalkolorit im Buch vorkommt. An einer Stelle des Buches trinken Tamara und Paul zum Beispiel den Wein „Lemberger“, dessen Rebsorte in Baden-Württemberg angebaut wird. Für Leser, die schon einmal in Heilbronn waren oder dort oder in der Nähe wohnen, hat das Buch sicher einen großen Wiedererkennungswert. Ich selbst war nur einmal dort, als wir mit unseren zwei Kita-Teams die "Experimenta" besucht haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin schon sehr gespannt auf die nächsten Werke der Autorin! Viel Spaß beim Lesen wünscht Alchemilla

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Heilbronn 37°" von Henrike Spohr

    Heilbronn 37°
    HenrikeSpohr

    HenrikeSpohr

    Zum Welttag des Buches verlose ich fünf mal mein Debüt "Heilbronn 37°".

    Sagt einfach, warum ihr es gerne gewinnen möchtet und ihr landet sofort im Lostopf!

    Liebe Grüße, Henrike.

    • 124
    clary999

    clary999

    17. May 2015 um 20:46
  • Heilbronn 37°

    Heilbronn 37°
    clary999

    clary999

    „Eine Flut von Bildern riss sie fort. Dunkelheit. Eine Chipstüte, grellorange. Ein Gesicht. Nackte Wände. Eine getigerte Katze. Eine Axt.“ Zitat aus dem Buch, Seite 101 zum Inhalt: Heilbronn, Hochsommer, Hitze, bedrückende Schwüle, Gewitter…Die Malerin Tamara Deile wurde als 14-Jährige zwei Wochen in einem dunklen Keller eingesperrt. Sie hat damals niemanden erzählt, wer sie entführt hat. „…Aber dann hatte Jo ihnen alles genommen, was vorher schön gewesen war. Als sie nach 2 Wochen zurückgekommen war, konnte sie nicht mehr malen…“ Zitat aus dem Buch, Seite 20 Mittlerweile sind 15 Jahre vergangen und seit sechs Jahren lebt sie mit ihrem Mann Paul zusammen. Er gibt Tamara Halt und Vertrauen. Die Erinnerungen an das furchtbare Erlebnis sind immer noch da, aber sie hat diese Ängste einigermaßen in Griff. Ihre erste Vernissage steht kurz bevor, der Wunsch von der Kunst zu leben, könnte in Erfüllung gehen. Plötzlich fühlt sie sich beobachtet, die Angst und die Panik treten wieder in den Vordergrund. Albträume und Flashbacks werden häufiger… Aber dann geht die Verzweiflung in Wut und Hass über. Sie will kämpfen. Ihr Verhalten verändert sich. Mal ist sie übertrieben euphorisch, dann ist sie nervös und verliert schnell die Beherrschung. Dieser Wechsel der Gefühle befremdet Paul, aber trotzdem liebt er sie und möchte ihr helfen. Von wem wird Tamara beobachtet? Wer ist Jo? Wo ist Jo? Eine Katastrophe scheint unvermeidbar… Meine Meinung: Die Autorin hat mich mit ihrem fließenden ausdrucksstarken Schreibstil in den Bann gezogen. Die Atmosphäre ist düster und beklemmend. Die Geschichte wird aus drei Ebenen erzählt. Tamara und Paul. Anna und Andreas. Ein Privatdetektiv. Paul war mir sofort sympathisch. Er bleibt an Tamaras Seite, sogar als sie sich so stark verändert und ihn von sich stößt. Bei Tamara war es für mich schwieriger. Am Anfang ist sie eher ruhig und zurückhaltend. Aber später beschäftigt sie sich nur noch mit sich selbst, so dass sie nicht bemerkt, wie Paul leidet. Dieser Stimmungswandel ist nachvollziehbar, dennoch sehr erschütternd. Anna, eine einsame und eifersüchtige Frau, die ihrem gefühlskalten Mann Andreas Ackermann hinterher spioniert, weil sie eine heimliche Affäre vermutet… Der Privatdetektiv… Die Emotionen und das Verhalten der Hauptpersonen wird tiefgreifend und überzeugend erzählt. Ein paar kleine unbedeutende Unstimmigkeiten, die aber nicht den dramatischen Lesefluss beeinträchtigt haben. Eine Katze!? … Lasst euch überraschen! Ein Psychothriller, der es in sich hat! Nervenaufreibende Spannung, beklemmende Ungewissheit, Angst und Panik, Wut und Hass… „Sie würde die Welt rot malen, nur noch diese eine Farbe gelten lassen. Diese Farbe, neben der keine andere bestehen konnte. Rot wie Liebe, rot wie Feuer, rot wie Blut und wie Hass.“ Zitat aus dem Buch, Seite 132 Leseempfehlung! 4,5 Sterne

    Mehr
    • 2
    HenrikeSpohr

    HenrikeSpohr

    17. May 2015 um 20:07
    clary999 schreibt Ein Psychothriller, der es in sich hat! Nervenaufreibende Spannung, beklemmende Ungewissheit, Angst und Panik, Wut und Hass…

    WoW! Danke für deine Rezi und ich freue mich sehr, dass dir das Buch gefallen hat! Aber am allermeisten über den oben zitierten Satz! Der ist einfach ... hach ... toll!

  • Aufgeladene Hochsommerspannung

    Heilbronn 37°
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    19. February 2015 um 11:52

    Heilbronn im Hochsommer: die Stadt stöhnt unter der Hitzewelle bei Temperaturen weit über 30°, ein heftiges Sommergewitter jagt das nächste. In dieser aufgeladenen Atmosphäre fühlt sich die Malerin Tamara seit einiger Zeit beobachtet; sie ist auch davon überzeugt, daß in ihr Atelier eingebrochen wurde, auch wenn nichts entwendet wurde. Tamara hat Angst! Und diese Angst ist nicht unberechtigt, denn in ihrer Vergangenheit lauert ein finsterer Feind. Da ich nur 50 Kilometer von Heilbronn entfernt wohne, war das Buch natürlich Pflichtlektüre für mich, zumal es spannende Lesestunden versprochen hat. Dieses Versprechen konnte das Buch auch voll und ganz erfüllen. Ich würde das Buch allerdings eher dem Genre Psychodrama/-thriller zuordnen und nicht als Kriminalroman bezeichnen. Die Autorin schafft es exzellent, die drückende und schwüle Sommerstimmung mit der immer düsterer werdenden Stimmungslage der Protagonisten zu verbinden. Die Situation heizt sich immer weiter auf, nicht nur das Wetter bezogen. Die Seiten flogen beim Lesen nur so dahin. Die Anzahl der Figuren ist sehr übersichtlich und es wird bald ersichtlich, daß sie alle in irgendeiner Verbindung zueinander stehen. Dabei legt Henrike Spohr geschickt falsche Spuren aus, so daß ich sehr lange in die falsche Richtung gedacht hatte – und die richtigen Fährten dabei übersehen habe. Tamara steht kurz vor ihrer ersten Vernissage und verbringt daher viel Zeit in ihrem Atelier, um ihre Bilder für die Ausstellung zu vollenden. Sie hatte als Jugendliche ein schlimmes traumatisches Erlebnis, von dem sie sich bis heute nicht erholt hat. Außer ihrem Mann Paul weiß niemand von diesem Erlebnis und ihr Schweigen setzt eine Kette von tragischen Zufällen in Gang. Es wäre nötig, daß sie psychologische Hilfe in Anspruch nehmen würde, aber sie hat die Therapie schon vor Jahren abgebrochen. Das Ende war mir im ersten Moment beinahe zu glatt und hat mich etwas unbefriedigt zurückgelassen, was zur Folge hat, daß ich nochmal intensiv darüber nachgedacht habe. Und dabei kamen noch einige Dinge zum Vorschein, die das Ende doch nicht mehr ganz so glatt erscheinen lassen. Die wichtigsten Fragen wurde geklärt, aber es bleibt dennoch genügend Raum für weitere Überlegungen. Aus psychologischer Sicht gibt es noch ein paar Punkte, die mich interessiert hätten, die aber den Rahmen dieses Buches gesprengt hätten, weil das eine längere Reise in die Vergangenheit gewesen wäre. Die Autorin hat anklingen lassen, daß sie darüber nachdenkt, ein Prequel über diese Vergangenheit zu verfassen – ich würde mich freuen, wenn das klappen würde. Sehr gut hat mir gefallen, wie sich bestimmte Details wie eine roter Faden durch das Buch ziehen und immer mehr Symbolwirkung erhalten haben. Eines davon sind die Träume, die ähnlich bei mehreren Protagonisten auftauchen: man kann darüber diskutieren, ob sie nötig sind oder nicht, aber in jedem Fall unterstreichen sie die unheimliche Stimmung des Buches. Mir hat das Erstlingswerk der sympathischen Autorin sehr gut gefallen und ich freue mich auf ihre zukünftigen Bücher.

    Mehr
  • Spannendes Debüt

    Heilbronn 37°
    lesebiene27

    lesebiene27

    12. February 2015 um 13:07

    In Heilbronn, Süddeutschland, ist Tamara dabei Bilder für ihre erste Ausstellung zu malen und steht unter Stress. Dabei tauchen immer wieder Bilder aus ihrer Vergangenheit auf, die sie versucht zu unterdrücken, was ihr jedoch nicht gelingt. Immer wieder muss sie daran denken, wie sie als Kind zwei Wochen lang in einem Keller gefangen gehalten wurde. Als sie dann auch noch das Gefühl bekommt, beobachtet zu werden, bekommt sie es mit der Angst zu tun und gerät in Panik. Doch bildet sie sich das alles nur ein, oder lauert ihre Vergangenheit wirklich darauf, sie einzuholen? Das Debüt ist der Autorin mit diesem Buch gelungen. Der Schreibstil ist zwar zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber angenehm leicht, sodass man beim Lesen auch schnell vorankommt. Gut gefallen hat mir, dass durch Sequenzen aus ihrer Vergangenheit man als Leser immer mehr über Tamara und die Gefangenschaft in ihrer Kindheit erfährt. Spannend fand ich es auch, dass innerhalb der Geschichte verschiedene Perspektiven gezeigt wurden. So wurden in erster Linie die Entwicklungen aus der Sicht von Tamara, ihres Mannes, von Anna und der des Privatdetektives gezeigt. Dies hat die Entwicklung der Geschichte eine angenehme Dynamik gegeben. Was mich irritiert hat, war die schwache Psyche aller relevanten Beteiligten in dem Buch. Grade zum Schluss schien jede Figur irre zu sein, was dem Buch zwar mehr Dramatik verliehen hat, aber meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Es hat allerdings auch irgendwie in die Geschichte rein gepasst, dass die Menschen um die psychisch Labilen herum sich von der Panik haben anstecken lassen, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass dies weniger ausgeschmückt worden wäre, da die Geschichte so zu konstruiert wirkte. Ein bisschen merkwürdig fand ich die Träume von Tamaras Freundin und ihrem Mann. An dieser Stelle hätte ich mir eine Auflösung gewünscht. Ebenso für die Geräusche, die sowohl Anna als auch Paul nachts gehört haben. Die Charaktere in dem Buch wurden liebevoll ausgestaltet und waren authentisch, auch wenn an mancher Stelle weniger mehr gewesen wäre, wie bereits oben erläutert. Dennoch war das Buch durchaus spannend geschrieben und es hat mich bis zum Schluss gefesselt. Dadurch bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Spannendes Debüt

    Heilbronn 37°
    janaka

    janaka

    Endlich bekommt Tamara Deile die Chance, ihre Bilder in einer Galerie auszustellen. Nun arbeitet sie mit Hochdruck an der Fertigstellung der letzten Bilder. Durch diesen Stress tauchen immer wieder Bilder aus ihrer Vergangenheit auf, ein schreckliches Erlebnis mit 14 Jahren hat sie jahrelang verdrängt. Mit 15 Jahren wurde sie zwei Wochen in einem Keller gefangen gehalten. Auch wenn sie den Entführer kannte, hat sie ihn nie verraten. "Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!" ist die Warnung des Entführers, der immer noch in ihrem Hinterkopf ist, auch mir läuft es eiskalt den Rücken runter. Was auch noch zur weiteren Unruhe beiträgt, ist Tamaras Gefühl beobachtet und verfolgt zu werden. Doch dann geschieht das Unfassbare, endlich ändert Tamara ihr Verhalten, sie will kein Opfer mehr sein. Leidtragend ist aber ihr Freund Paul, denn er kommt nicht mehr an seine Freundin ran. Sie verschließt sich immer mehr. In einem zweiten Erzählstrang lernen wir den Anwalt Andreas Ackermann und seine Frau Anna kennen. Materiell hat Anna keine Sorgen, sie lebt in einem großen Haus mit einem Swimmingpool und könnte ihr Leben genießen, aber sie ist sehr einsam. Ihr Mann ist ein erfolgreicher Anwalt, der sehr viel arbeitet und oft spät nach hause kommt. Verschiedene Begebenheiten machen Anna misstrauisch. Was verheimlicht er ihr? Hat er eine Affäre? Sie fängt an, ihm nach zu spionieren. Und dann ist da noch der schmuddelige Detektiv, er beobachtet und verfolgt Tamara. Wer ist sein Auftraggeber? Kann ein Krimi ohne Leiche und Blutvergießen spannend sein? Oh ja, er kann… Mit ihrem Debüt-Krimi "Heilbronn 37°" hat die Autorin Henrike Spohr mir richtig spannende Lesestunden bereitet. Ihr Schreibstil ist flüssig und fesselnd, gleich zu Beginn baut sie eine gute Spannung auf, die sie auch die ganze Zeit über hält. Zum Ende wird diese nochmals gesteigert und der Krimi endet in einem überraschenden Finale. Die bedrückende und geheimnisvolle Atmosphäre und die enorm große Hitze dieses Sommers beschreibt die Autorin eindrucksvoll und sehr bildhaft, man kann es förmlich spüren. Die Protagonisten sind authentisch und mit viel Liebe ausgearbeitet worden. Die Ängste der beiden Frauen konnte ich richtig nachvollziehen und habe mit beiden gelitten. Bei Tamara habe ich die Alpträume und die Flashbacks miterlebt. Die Veränderung, die sie im Laufe des Buches vollzogen hat, ist so realistisch und lebendig beschrieben worden, dass ich beim Lesen ihre Wut, ihren Hass und diese rote Farbe des Bildes direkt vor mir sah. Anna ist trotz Luxusleben eine einsame und unsichere Frau, sie ist total auf Andraes fixiert und hat anscheinend keine eigenen Freunde. Ihre Unsicherheit und ihre Einsamkeit werden mit einfühlsamen Worten beschrieben und irgendwie hat es mich traurig gemacht. Langsam und Stück für Stück setzt die Autorin die einzelnen Handlungsstränge wieder zusammen, ohne zu viel von der Lösung zu verraten. Fazit: Ein gelungenes Debüt, das spannend und fesselnd ist. Jeder Krimi-Fan muss es einfach lesen und es bekommt 5* von mir.

    Mehr
    • 2
    clary999

    clary999

    19. January 2015 um 18:00
  • Atmosphärischer Thriller

    Heilbronn 37°
    kleinemaus

    kleinemaus

    09. January 2015 um 11:01

    Ich bin auf dieses Buch durch mehrere Rezensionen aufmerksam geworden und war von der Thematik des Thrillers sehr angetan - Stalking bzw. das Gefühl gestalkt zu werden ist eines der schlimmsten Sachen und kann einen Menschen zugrunde richten ... und ein gutes Thema für einen Thriller sein.  Netterweise habe ich den Roman von der Autorin zur Verfügung gestellt bekommen und möchte dafür nochmal ein dickes "DANKE!" dafür aussprechen!! Doch um was geht es? Tamara ist Künstlerin, mittendrin in einer Arbeit für ihre eigene Ausstellung und hat immer mehr das Gefühl beobachtet zu werden; ihre Vergangenheit holt sie anscheinend immer weiter ein und nach und nach wird diese Bedrohung stetig realer, greifbarer ... Aber Tamara will dieses Mal nicht das Opfer sein und wehrt sich.  Nebenbei bekommt man die Geschichte von Anna erzählt, der Ehefrau einesBürgermeisterkandidaten. Sie fühlt sich oft einsam in der riesigen Villa, Andreas ihr Mann ist mit der Kandidatur ziemlich beschäftigt und doch keimt in ihr langsam der Verdacht auf, dass irgendetwas nicht stimmt mit ihm. Er kommt oft abgehetzt nach Hause, scheint was vor ihr zu verbergen - nur was?  Was mir an dem Thriller wahnsinnig gut gefallen hat? Da war zuerst der flüssige Schreibstil welcher es mir sehr leicht gemacht hat, in den Roman einzusteigen und in einem guten Tempo durchlesen zu können. Die ganze Handlung spielt während einem Jahrhundertsommer, während dem Lesen konnte ich förmlich das heiße Pflaster unter meinen Füßen spüren und die laue Luft einatmen - genau das möchte ich erleben wenn ich ein Buch lese!  Auch Liebhaber von kurzen Kapiteln kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Jeder Kapitelabschnitt beinhaltet eine andere Erzählweise von den verschiedenen Charakteren; auf der einen Seite Tamaras Blickwinkel, auf der anderen Seite Annas Sicht der Dinge, dann wären da noch der mysteriöse Stalker und ab und zu Pauls oder Andreas Blickwinkel.  Diese Art hat es mir leicht gemacht schnell zwischen den einzelnen Handlungen hin und her zu springen, brachte Abwechslung in die Geschichte und ein gewisses Tempo. ABER der größte Pluspunkt vonHeilbronn 37 war die Dichte der ganzen Handlung; man meinte alles zu wissen und auch herausgefunden zu haben wer denn jetzt hinter der ganzen Sache steckt und wird zum Ende hin eines besseren belehrt.Das macht einen guten Thriller meiner Meinung nach auf jeden Fall aus und hat mir somit am meisten Spaß gemacht dadurch. Die Auflösung, die Zusammenführung der einzelnen Stränge war gut überdacht und ausgeführt - Danke Henrike Spohr für diesen spannenden Thriller! Mein Fazit: Lest es jetzt im Winter und ihr bekommt eine Prise Hochsommer und eine stetig wachsende Gänsehaut verpasst, gewürzt mit einem Spritzer Spannung und rätselt mit was es mit der ganzen Sache auf sich hat. Eine klare Thriller-Empfehlung für zwischendurch von mir

    Mehr
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) Buchhandlung_am_Schaefersee (36/30) Buchrättin (31 / 30)  Buecherschmaus (0/40) Buecherwurm1973 (16/40) Cadiya (20/20) Caillean79 (30 / 30) Calypso49 (17/20) Caroas (16/30) Ceciliasophie (7/20) Chiara-Suki (7/20) ChrischiD (29 / 20) Coconelle (6/20) Code-between-lines (36/30) creativeartless (11/20) crimarestri (3/20) Cuchilla_Pitimini  Cuileuni (1/20) CupcakeCat (18/30) Curin (4/30) czytelniczka73 (34 / 30) daneegold (27/40) DaniB83 (14/40) Daniliesing (21/40) Danni89 (24/20) danzlmoidl (2/20) darigla (5/20) DarkChocolateCookie (12/20) Darkshine (3/20) DaschaKakascha  Deengla (25/40) Deli (21/40) dieFlo (4/40) digra (30 / 30) disadeli (20 / 20) divergent (36 / 30)  Donata (24/20) Donauland (5/20) DonnaVivi (23 / 20) Dorina0409 (12/20) Dreamworx (40 / 40) Dunkelblau (15/40) eifels  eldora151 (10/40) Elektronikerin (14/20) Elke (21/20) el_lorene (32/40) EmilyThorne (0/40) EmmaBlake (4/30) Eternity (30/30) Evan (20 / 20) fairybooks (20/20) Finesty22 (4/20) Fornika (40/30) Fraenzi (0/20) franzzi (21/20) fredhel (33 / 30) FritzTheCat (1/20) Gela_HK (1/30) Ginevra (40 / 40) glanzente (34 / 30) Glanzleistung (31 / 30) Gloeckchen_15 (29/20) gra (10/20) GrOtEsQuE (31/30) Gruenente (31 / 30) gst (40 / 40) Gulan (23/30) gusaca (30 / 30) Gwendolina (34/40) hannelore259 (25/40) hexe2408 (20/20) hexepanki (30 / 30) Hikari (27/40) histeriker (24 / 20) Honeygirl96 (0/20) Icelegs (40 / 40) Igela (32/30) Igelmanu66 (39/40) ImYours (15/20) Insider2199 (32 / 30) IraWira (31 / 30) jacky2801 (5/20) Jadra (20 / 20) jala68 (20 / 20) Jamii (7/40) janaka (31 / 30) Jarima (34 / 30) jasbr (40 / 40) Jeami (15/20) Jecke (39/20) joel1 (0/20) JulesWhethether (9/20) JuliB (40 / 40) Kaiaiai (7/20) Karin_Kehrer (27 / 20) katha_strophe (38 / 30) kathiduck (20/30) kattii (34/40) Kerstin-Scheuer  Ketty (20 / 20) Kidakatash (21/30) Kiki2707 (6/20) kingofmusic (20 / 20) KirschLilli (5/20) KitKat88 (5/40) Kiwi_93 (10/20) Kleine1984 (31/30) kleinechaotin (3/40) Klene123 (36/40) Knorke (21/20) Koromie (0/20) Krinkelkroken (23/20) krissiii (0/20) Kuhni77 (24 / 20) Kurousagi (6/20) kvel (3/30) LaDragonia (2/20) LadySamira091062 (33/20) LaLeLu26 (1/20) Lara9 (0/40) Laralarry (20 / 20) laraundluca (24/20)  LaTraviata (30/30) Lena205 (38/40) LenaausDD (33/30) Leni02 (3/30) LeonoraVonToffiefee (39/40) lesebiene27 (35/40) LeseJette (16/40) Lese-Krissi (20 / 20) LeseMaus (3/20) Leseratz_8 (20/20) Lesewutz (14/20) Lesezirkel (20 / 20) leucoryx (30 / 30) LibriHolly (21/40) Lienne (6/30) lilaRose1309 (18/30) Lilawandel (30 / 30) Lilith79 (12/20) lille12 (1/40) Lilli33  (38/30) LillianMcCarthy (37/40) LimitLess (30 / 30) Lisbeth0412 (15/40) Lissy (40 / 40) Literatur (18/30) Littlebitcrazy (40 / 40) Loony_Lovegood (21/40) Looony (6/20) Los_Angeles (0/20) love_reading (10/20) LubaBo (22/20) Lucretia (17/30) lunaclamor (4/30) mabuerele (34/30) Maggi90 (3/20) MaggieGreene (18/20) maggiterrine (30 / 30) Maikime (8/20) mareike91 (30 / 30) martina400 (30 / 30) -Marley- (4/20) M-ary (15/20) MeinhildS  MelE (38/30) merlin78 (2/20) Mexistes (0/40) mieken (23/30) Mika2003 (2/20) Milena94 (4/20) MiniBonsai (0/30) minori (7/20) MissErfolg (15/20) miss_mesmerized (38/40) MissTalchen (34/30) mistellor (30 / 30) Mizuiro (18/30) mona0386 (0/20) mona_lisas_laecheln (30/30) Mondregenbogen (0/20) Mone80 (13/40) monerl (0/30) MrsFoxx (4/20) Mrs_Nanny_Ogg (40 / 40) N9erz (30/30) Naala (0/40) naddelpup (0/20) naninka (34/30) Narr (20/40) nemo91 (20 / 20) Nessi984 (0/20) Niob (28/30) Nisnis (35/20) nonamed_girl (20 / 20) Nuddl (7/30) Oncato (6/20) paevalill (16/20) pamN (1/20) Pelippa (21/20) Phini  (20/20) PMelittaM (33/30) PollyMaundrell (26/30) Pony3 (1/30) Queenelyza (40 / 40) Queen_of_darkness (0/40) QueenSize (5/20) rainbowly (29/20) readandmore (0/20) Ritja (30 / 30) Rockyrockt (2/30) rumble-bee (22/40) SagMal (2/20) SarahRomy (6/40) Salzstaengel (0/40) samea (24/20) sarlan (15/20) Saskia512 (0/30) scarlett59 (13/20) schabe (0/20) schafswolke (40 / 40) Schlehenfee (40 / 40) Schnien87 (27/20) Schnuffelchen (0/20) Schnutsche (28 / 20) SchwarzeRose (7/40) Seelensplitter (37 / 30) Sick (39/30) Sikal (40 / 40) Si-Ne (37/20) Smberge (7/30) Snordbruch (20/20) solveig (40 / 40) Somaya (28/30) SomeBody (8/30)  sommerlese (40 / 40) Sommerleser (35/20) Sophiiie (40 / 40) spandaukarin (0/20) spozal89 (31/30) Starlet (4/40) stebec (40/40) stefanie_sky (40 / 40) steffi290 (23/30) SteffiR30 (11/20) Steffis-Buecherkiste (2/20) SteffiWausL (40/40) sternblut (11/30) sternchennagel (40 / 40) Stjama (12/20) stoffelchen (7/20) Sulevia (21 / 20) sunlight (30 / 30) sursulapitschi (39/30) Suse*MUC (2/20) SweetCandy (4/20) sweetcupcake14 (7/20) sweetyente (3/20) Synapse11 (8/20) Taku (0/20) Talathiel (32/30) Talie (20 / 20) Taluzi (37/20) Tatsu (40 / 40) Thaliomee (20 / 20) TheBookWorm (20/20) The iron butterfly (31 / 30) Tiana_Loreen (24/20) tigger (0/20) Tinkers (6/20) Traeumeline (4/20) uli123 (30 / 30) unfabulous (40 / 40) vb90 (8/30) Verena-Julia (9/30) vielleser18 (30/40) VroniMars (33 / 30) WarmwasserSophie (2/20) Watseka (26/40) weinlachgummi (33/40) Weltverbesserer (16/20) werderaner (3/20) widder1987 (10/20) Willia (20 / 20) Winterzauber (35/30) Wolfhound (14/30) Wolly (38 / 30) Wortwelten (0/30) xbutterblume (15/20) Xirxe (32/40) xxYoloSwagMoneyxx (11/20) YasminBuecherwurm (1/30) Yrttitee (1/20) YvesShakur (2/20) YvetteH (40 / 40) Yvonnes-Lesewelt (22/30) zazzles (40 / 40) Zwerghuhn (26/30)

    Mehr
    • 8480
  • Ein wunderbarer Kriminalroman/Psychothriller

    Heilbronn 37°
    Nady

    Nady

    29. December 2014 um 18:36

    Klappentext: Die Zeit heilt keine Wunden. Drückende Hitze liegt über Süddeutschland. Tamara arbeitet wie eine Besessene an den Bildern für ihre erste Ausstellung. Doch mit jedem Tag wird das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden, stärker, denn in ihrer Vergangenheit lauert eine dunkle Bedrohung: „Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!“ Doch dieses Mal will Tamara kein wehrloses Opfer sein… Rezension: Tamara erhofft sich durch eine Ausstellung ihrer Bilder endlich den großen Durchbruch. Wie eine Besessene arbeitet sie in der Hitze des Sommers, um noch die letzten Bilder zu beenden. Doch dann hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden und ihre Vergangenheit scheint sie wieder einzuholen. Ihre Ängste, die sie seit Jahren unterdrückt hatte, scheinen zurückzukehren. Sie zieht sich von allem zurück und selbst ihr Lebensgefährte Paul kommt nicht mehr an sie ran und macht sich Sorgen um sie. Meine Meinung: Es handelt sich hierbei um den Debütroman von Henrike Spohr und ich finde, dass er ihr gut gelungen ist. Allerdings hatte ich etwas mehr Spannung erhofft und kann nicht verstehen, dass auf dem Cover „Kriminalroman“ steht. Meines Erachtens handelt es sich hier um einen Psychothriller mit mystischen Einlagen. Tamara wird von ihrem Erlebnis als Jugendliche wieder eingeholt und versucht, dieses Mal nicht das unschuldige Opfer zu sein. Sie vertraut sich aber auch niemanden an und lässt ihren Freund Paul völlig im Dunklen stehen. Er scheint Tamara zu verlieren und weiß nicht warum. Während dem lesen dachte ich die ganze Zeit, dass doch klar ist, wer es auf Tamara abgesehen hat. Aber Henrike Spohr hat es geschafft mich am Ende des Buches eines besseren zu belehren. Es ist nicht immer alles so, wie es erscheint. Besonders die kleinen mystischen Einlagen haben mir sehr gut gefallen. Für mich ist es ein gelungener Debütroman, dessen Ende mich wirklich überrascht hat. Sterne: 4 von 5

    Mehr
  • Wenn die Seele malt. ... Schwarz - Weiß - Rot.

    Heilbronn 37°
    LimaKatze

    LimaKatze

    Zum Inhalt: Ein schwüler Sommer in Heilbronn, Gewitter liegen über der Stadt. Und mittendrin zwei Paare, die im Mittelpunkt dieses mitreißenden Thrillers stehen. Zum einen die Künstlerin Tamara und der Lehrer Paul, und auf der anderen Seite Anna und der erfolgreiche Anwalt Andreas. Auf den ersten Blick scheint es keine Verbindung zwischen den beiden unterschiedlichen Paaren zu geben. Doch der Schein trügt. Tamara steht kurz vor ihrer ersten eigenen Ausstellung und arbeitet fieberhaft an den Bildern für diese Präsentation. Doch die junge Frau ist abgelenkt, denn immer wieder quälen sie Erinnerungen aus der Vergangenheit. Ein Erlebnis, als sie vierzehn Jahre alt war. Die Lage spitzt sich zu, als sie das Gefühl hat, dass sie beobachtet wird. Ist es ihr Peiniger von damals? Denn eine Drohung aus dieser Zeit blieb all die Jahre wie ein Schatten an Tamara haften: „Irgendwann, wenn du nicht daran denkst, werde ich zu dir kommen!“ Die Ängste drohen fast endgültig von der Künstlerin Besitz zu ergreifen. Doch dann eröffnet sich für Tamara, während der Arbeit an ihrem letzten Gemälde für die Vernissage, ein Ventil für ihr inneres Leid und das Blatt wendet sich. In Tamara geht eine Veränderung vor und sie scheint eine völlig Fremde zu werden. Für die junge Frau gibt es fortan nur noch ein Ziel: Sie will nicht mehr das Opfer sein und sich wehren! Dieses Ziel verlangt von Tamara alle Kraft und Energie, die sie aufbringen kann, und lässt keinen Raum mehr für anderes. Sie zieht sich immer mehr in sich zurück, lässt niemanden an sich heran, isoliert sich letztendlich beinahe komplett von ihrem Umfeld. Wird Tamara ihr Ziel erreichen? Und wenn ja, zu welchem Preis? *** Mein Fazit: Vorn auf dem Cover wird das Buch als Kriminalroman angekündigt, doch die im Klappentext angeführte Bezeichnung Psychothriller trifft den Inhalt wesentlich besser. Es dauerte ein wenig, bis ich in der Geschichte drin war. Doch dann nahm mich die Stimmung im Buch absolut gefangen. Eine unglaublich dichte Atmosphäre, die beim Lesen durch die bildhaft geschilderten Szenerien entsteht. Hier wurde meisterhaft Kopfkino geschaffen. Die Protagonisten im Buch wurden erstklassig herausgearbeitet und jeder Einzelne für sich sehr interessant angelegt. Nicht immer unbedingt sympathisch, aber glaubhaft in die Tiefe gehend. Eine gute Prise Gruseleffekt und Mystik gibt dem Roman noch zusätzliche Würze. Obendrein bringen kurz gehaltene Kapitel, ein packender Schreibstil, sowie gut gewählte Szenenwechsel ebenfalls Dynamik in die Handlung hinein. Somit konnte die Spannung insgesamt gehalten werden bis hin zum überraschenden Schluss. Einmal in der Geschichte drin, mochte ich die Lektüre gar nicht mehr unterbrechen. Der Autorin Henrike Spohr ist mit ihrem Debüt ein hervorragender Thriller gelungen, der ganz ohne Blutvergießen auskommt, der den Leser vor allem durch seine Dramatik und die Atmosphäre gekonnt an den Inhalt fesselt. Nicht alle Fragen, die sich aus der Handlung ergeben, werden am Ende geklärt. Auf der anderen Seite lässt dies Raum für eigene Spekulationen und Interpretationen, und regt außerdem die Fantasie an. Mir persönlich hat das sehr viel Spass gemacht. Letztendlich blieb nur ein kleiner, nicht relevanter Punkt übrig, der für meinen Geschmack nicht ganz stimmig war. Allerdings ist das jetzt wirklich klagen auf hohem Niveau. Eigentlich lese ich eher selten einen Thriller, doch dieser Roman konnte mich überzeugen und begeistern. Spannende Unterhaltung zum Mitfiebern und Miträtseln. Das Covermotiv spiegelt perfekt die Stimmung im Buch wider und rundet den Gesamteindruck ab. Sehr gerne vergebe ich für dieses aufregende und abwechslungsreiche Leseerlebnis fünf Sterne!

    Mehr
    • 3
    Arun

    Arun

    22. November 2014 um 17:52
  • weitere