Henry D. Rottler Wolfsgrau Nebelherz

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Inhaltsangabe zu „Wolfsgrau Nebelherz“ von Henry D. Rottler

Der alten Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim hat alle Hände voll zu tun, die Verteidigung zu organisieren und sich dabei nicht in den Netzen der Hofintrigen zu verfangen, als eine mysteriöse Mordreihe innerhalb der Festungsstadt seine blutige Spur zieht. Der Schatten eines uralten Kultes beginnt sich zu regen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehler und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebern muss.

ungewöhnliche Fantasy, mit kampferprobten Helden mit Ecken und Kanten

— katze267
katze267

spaßig-explosives aber kurzes lesevergnügen - bei gorgos feurigen eiern!

— Stonewall
Stonewall

Langatmig, dadurch langweilig - hält nicht das, was auf dem Klappentext versprochen wurde - schade. :(

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Krieg zwischen zwei Baronaten und der Leser weiß nicht warum. Aber am Ende stellt sich eins als böse heraus. Nicht leseneswert.

— Originaldibbler
Originaldibbler

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— esposa1969
esposa1969

Ein Autor, der definitiv Potential hat, obwohl mich dieses Buch nciht überzeugen konnte.

— Haveny
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    Wolfsgrau Nebelherz
    Dina86

    Dina86

    07. March 2016 um 10:12

    Inhalt: Der alten Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim hat alle Hände voll zu tun, die Verteidigung zu organisieren und sich dabei nicht in den Netzen der Hofintrigen zu verfangen, als eine mysteriöse Mordreihe innerhalb der Festungsstadt seine blutige Spur zieht. Der Schatten eines uralten Kultes beginnt sich zu regen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Cover und Idee: Das Cover hat mich von anfang an in den Bann gezogen. Es wirkt düster und edel zugleich. Das Weiß kommt sehr gut zur Geltung. Wenn man das Buch ind er Hand hält so fällt einem zu erst die Strucktur der Oberfläche auf.Sie fest sich sehr toll an und verbessert die Griffigkeit beim Lesen. Die Idee ist düster und hier und da kommt auch die ironische Sichtweise sehr gut Rüber. Es ist kein Friede, Freude Eierkuchenbuch und genua das macht es so interessant! Characktere: Es werden die unterschiedlichen Sichtweisen, der unterschiedlichsten haracktere geschildert. Von den Rabenklauen, bis hin zu Sapeuren, hat Jeder eine wichtige Rollte und es kommt sehr gut rüber wie die Characktere doch abhänig voneinander sind, vorallem in dem Kriegsverlauf. Von Strengen bis zu witzigen und liebenswürdigen Characktern ist alles dabei! Fazit: Ich bin mehr als begeistert von diesem Buch und fiebere schon sehnsüchtig der Fortsetzung entgegen, hoffe wir müssen nicht zu lange darauf warten.

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  • Leserunde zu "Wolfsgrau Nebelherz" von Henry D, Rottler

    Wolfsgrau Nebelherz
    HenryRottler

    HenryRottler

    Leserunde dritte Auflage von Wolfsgrau Nebelherz: Fantasy ohne Elfen, Orks und Zwerge. Nach der ersten Lesung erreichten mich eine ganze Reihe wirklich toller Anmerkungen und Hinweise zum Buch. All das fand Einzug in die dritte Auflage des Dark-Fantasy Romans „Wolfsgrau Nebelherz“! Zum Buch: Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fällt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss. Gegen eine Übermacht und mit dem intriganten  Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann „Brandywine“ Huskgrim jedenfalls keine allzu großen Illusionen über das ihm zugedachte Schicksal. Mit den selbstmörderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfürst Bratok samt seinen Steppensöldnern versucht dieser bunt zusammengewürfelte Haufen Außenseiter das Unmögliche und bietet selbst einem rachsüchtigen, alten Gott die Stirn. Ein rabenschwarzes Epos, welches das moralische Rüstzeug der Protagonisten auf den Kopf stellt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ohne Graustufen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehlern und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung  mitfiebert und hofft, dass sie auf den letzten Seiten noch die (moralische) Kurve kriegen. Leseprobe: http://www.wolfsgrau.de/wp-content/uploads/2014/07/leseprobe_1.034.pdf Gesucht werden 20  Wagemutige, denen je eine druckfrische Taschenbuchausgabe mit Autorenwidmung zugeschickt wird. Alles was Ihr tun müsst, ist bis zum 19.07.2014 einen kurzen Beitrag schreiben, warum Ihr gerne bei der Lesung dabei wärt. Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension auf LovelyBooks und Amazon erwünscht. Alternativ werden aber auch die Opferung eines kleinen Fingers/eines Nachbarn/eines Lieblingsbuches bei einem heidnischen Blutritual und/oder die Verpflichtung für einen zehnjährigen Feldzug gegen die purpurnen Kronlande wohlwollend akzeptiert (Nicht zutreffendes bitte streichen). Wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Selbstverständlich seid Ihr auch ohne Verlosungsabsichten herzlich eingeladen, mitzudiskutieren! 

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    • 159
  • Nebelherz

    Wolfsgrau Nebelherz
    abetterway

    abetterway

    25. December 2014 um 21:00

    Inhalt: "Der alten Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim hat alle Hände voll zu tun, die Verteidigung zu organisieren und sich dabei nicht in den Netzen der Hofintrigen zu verfangen, als eine mysteriöse Mordreihe innerhalb der Festungsstadt seine blutige Spur zieht. Der Schatten eines uralten Kultes beginnt sich zu regen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehler und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebern muss." Meinung: Das Cover schaut toll aus und ich habe mir von diesem Buch auch viel erwartet. Leider bin ich in die Geschichte nicht wirklich hineingekommen und war überfordert mit dem plötzlichen Einstieg. Die Charaktere waren mir ein wenig zu komplex, zuminderst am Anfang. Da wäre es schön gewesen wenn man etwas langsamer hingeführt worden wäre. Die Geschichte ist ansonsten sehr Lebhaft und Aktionreich. Vielleicht werden die oben genannten Punkte in die beiden anderen Teile der Triologie oder in einer neuen Auflage des 1.Bandes eingearbeitet. Das würde es anderen Lesern ein wenig leichter machen. Fazit: Leider bin ich schlecht in die Geschichte hineingekommen und konnte mich nicht zurechtfinden.

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  • Leserunde zu "Wolfsgrau Nebelherz" von Henry D, Rottler

    Wolfsgrau Nebelherz
    HenryRottler

    HenryRottler

    Leserunde Wolfsgrau Nebelherz: Fantasy ohne Elfen, Orks und Zwerge Diese Woche erscheint die Taschenbuch-Ausgabe des Dark-Fantasy Romans „Wolfsgrau Nebelherz“, der euch in eine alternative Welt der Renaissance entführt. Zum Buch: Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fällt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss. Gegen eine Übermacht und mit dem intriganten  Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann „Brandywine“ Huskgrim jedenfalls keine allzu großen Illusionen über das ihm zugedachte Schicksal. Mit den selbstmörderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfürst Bratok samt seinen Steppensöldnern versucht dieser bunt zusammengewürfelte Haufen Außenseiter das Unmögliche und bietet selbst einem rachsüchtigen, alten Gott die Stirn. Ein rabenschwarzes Epos, welches das moralische Rüstzeug der Protagonisten auf den Kopf stellt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ohne Graustufen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehlern und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung  mitfiebert und hofft, dass sie auf den letzten Seiten noch die (moralische) Kurve kriegen. Leseprobe: http://www.wolfsgrau.de/wp-content/uploads/2014/02/leseprobe_1.034.pdf Gesucht werden 5  Wagemutige, denen je eine druckfrische Taschenbuchausgabe mit Autorenwidmung zugeschickt wird. Alles was Ihr tun müsst, ist bis zum 05.03.2014 einen kurzen Beitrag schreiben, warum Ihr gerne bei der Lesung dabei wärt. Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension auf LovelyBooks und Amazon erwünscht. Alternativ werden aber auch die Opferung eines kleinen Fingers/eines Nachbarn/eines Lieblingsbuches bei einem heidnischen Blutritual und/oder die Verpflichtung für einen zehnjährigen Feldzug gegen die purpurnen Kronlande wohlwollend akzeptiert (Nicht zutreffendes bitte streichen). Wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Selbstverständlich seid Ihr auch ohne Verlosungsabsichten herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!  

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    • 141
  • Nebelherz

    Wolfsgrau Nebelherz
    abetterway

    abetterway

    01. December 2014 um 19:07

    Inhalt: "Der alten Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim hat alle Hände voll zu tun, die Verteidigung zu organisieren und sich dabei nicht in den Netzen der Hofintrigen zu verfangen, als eine mysteriöse Mordreihe innerhalb der Festungsstadt seine blutige Spur zieht. Der Schatten eines uralten Kultes beginnt sich zu regen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehler und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebern muss." Meinung: Das Cover schaut toll aus und wie ich finde passt es gut zu dem Buch. Der Schreibstil ist etwas holprig und der Inhalt sowie die sprachliche ausführung hat mich nicht ganz überzeugt. Die Charaktere sind gut aber leider auch nicht ganz überzeugend. Die Idee ist sicher gut dahinter, allerdings ist es nicht optimal (für mich) umgesetzt. Fazit: Ein Buch das zwar auf eine gewisse weise aud die Fortsetzung enugiereig macht, aber leider selbst mich nicht ganz überzeugt hat.

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  • Gelungenes Fantasybuch mit dynamischen Szenen

    Wolfsgrau Nebelherz
    SLovesBooks

    SLovesBooks

    07. September 2014 um 23:06

    Beschreibung: Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fällt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss. Gegen eine Übermacht und mit dem intriganten Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann „Brandywine“ Huskgrim jedenfalls keine allzu großen Illusionen über das ihm zugedachte Schicksal. Mit den selbstmörderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfürst Bratok samt seinen Steppensöldnern versucht dieser bunt zusammengewürfelte Haufen Außenseiter das Unmögliche und bietet selbst einem rachsüchtigen, alten Gott die Stirn. Ein rabenschwarzes Epos, welches das moralische Rüstzeug der Protagonisten auf den Kopf stellt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ohne Graustufen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehlern und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebert und hofft, dass sie auf den letzten Seiten noch die (moralische) Kurve kriegen. Meine Meinung: Ein wirklich gelungenes Fantasybuch, mit guten dynamischen Szenen. Zunächst musste ich mich an die Namen gewöhnen, da diese schon außergewöhnlich sind und es mir auch am Anfang schwer viel die Figuren zu unterscheiden. Der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte das Gefühl direkt in der Handlung drin zu sein. Der Sprechstil gefällt mir auch. Besonders hilfreich finde ich, dass am Anhang des Kapitels immer der Name der Figur auftaucht, welche hier näher beleuchtet wird. Bei den Charakteren habe ich eine geteilte Meinung. Manche finde ich zwar sympathisch andere dagegen nicht, was zwar normal bei einem Roman ist, aber es hat sich die ganze Zeit über kein Lieblingscharakter herauskristallisiert, was doch äußerst untypisch für mein Lesen ist. Eigentlich habe ich immer einen Charakter, den ich unumstößlich gut finde, mit dem ich mich (bedingt) identifizieren kann und mit dem ich mitfiebere. Das finde ich in diesem Buch allerdings schon auf Grund der Personenvielzahl, die hier auch näher beleuchtet wird gar nicht schlimm, sondern zielführend. Das Personenregister hat mir gute Dienste geleistet. Auch beim Namen lernen beziehungsweise auseinanderhalten. Eigentlich ist während der gesamten Handlung immer eine gewisse Spannung vorhanden, welche aber zum Schluss nochmal eine enorme Steigerung erfährt. Die Handlung läuft viel schneller ab und es folgen sehr intensive Szenen. Die Kampfszenen haben mir sehr gut gefallen. Man konnte sich das ganze Geschehen wirklich gut vorstellen. Die Beschreibungen wirkten sehr realistisch. Die Sprache ist insgesamt sehr schön zu lesen und flüssig, der Autor hat sich dem Setting der Story auch sprachlich wirklich gut genährt, besonders die Lexik ist dementsprechend angepasst. Insgesamt gefällt mir dieses Buch wirklich gut und ich kann es Fantasyfans ans Herz legen. 

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  • Ungewöhnliche Fantasywelt mit Helden mit Ecken und Kanten

    Wolfsgrau Nebelherz
    katze267

    katze267

    02. September 2014 um 22:14

    Dieser etwas düstere Fantasyroman verzichtet auf die sonst üblichen Elfen, Zwerge, Orks, Zauberer und Fabelwesen, fasziniert aber durch seine ungewöhnlichen Heldenfiguren, die eben nicht die strahlenden mutigen Lichtfiguren, sondern Haudegen und Kämpfer(innen) mit Ecken und Kanten sind. Der kampferprobte Hauptmann Huskgrim hat die schwere Aufgabe, die tentakelartige Festung Grauweiler zu verteidgen,, unterstützt durch seineMänner, insbesondere den hünenhaften Goly und die Sprengfachleute, die sogenannten Sappeure mit ihrem Anführer Feuerbürste. Eher behindert wird er durch den ihm feindlich gesonnenen Waffenmeister Tolbrasa.Ausserdem ist da noch das mystriäüse lila Licht, dass Explosionen und Todesfälle verursacht. Unterstützung bekommt er durch die kämpferischen Ordensschwestern der Nebelschwingen unter ihrer hammerschwingenden Anfühererin Yve und dem Karawanenfürsten Bartok mit seinen Söldnern, deren Vorkämpfe zwischen und Weg nach Grauweiler etwas irritierend zwischen erstem und 5. Kapitel eingefügt werden, wobei der Zeitablauf erst am Schluss klar wird. Ein magisches Element ist dabei das erwähnte lila Licht, das der Majordomus, durch eine unsichtbare Stimme geleitet ,erzeugt , die ihn später auch zu dunkler Magie, nur durch Menschenopfer zu bewirken, zwingt. Das gesamte Epos ist etwas düster, es gibt viele Kämpfe und wenig heitere Momente, viele Tote und Verletzte, eher grausame alte Götter und eben de dunkle Magie. Beim Ende bleiben viele lose Enden übrig, die aber im zweiten Band aufgegriffen werden. Gefallen hat mir die bildhafte Sprache, die Idee der kämpferischen Ordensschwestern (endlich mal Frauen , die nicht schwach und hilflos sind) und eben die nicht so idealisierten Helden. Nicht so gut gefiel mir die etwas unklare Ursache der dauernden Kämpfe und halt die nicht abgeschlossene Handlung, auch war mir der Roman insgesamt zu kampflastig und düster, doch das ist natürlich Geschmackssache. Insgesamt ein ungewöhnlicher Fantasyroman,  mit einer ganz eigenen Heldenwelt.

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  • Fantasygenre vom Autor neu erfunden und vom Leser für sehr gut befunden! Das passt!

    Wolfsgrau Nebelherz
    Floh

    Floh

    Mit "Wolfsgrau - Nebelherz" präsentiert und Autor Henry D. Rottler seinen über Jahre gewachsenen und gereiften Fantasyroman, der als Auftakt einer komplexen und absolut durchdringenden Reihe aufwartet und mit Horrerelementen überrascht. "Wolfsgrau - Nebelherz" ist ein ganz besonderes Fantasyerlebniss des Autors Rottler, denn in seinem Werk erlebt man nicht nur düstere Fantasy sondern auch den blanken Horror. Ein Genremix der nachhallt! "Fingerspitzengefühl? Bei Gorgos feurigen Eiern, die meisten haben nicht einmal mehr Fingerspitzen..." Zum Inhalt: "Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fällt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss. Gegen eine Übermacht und mit dem intriganten Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann „Brandywine“ Huskgrim jedenfalls keine allzu großen Illusionen über das ihnen zugedachte Schicksal. Mit den selbstmörderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfürst Bratok samt seinen Steppensöldnern versucht dieser bunt zusammengewürfelte Haufen Außenseiter das Unmögliche und bietet selbst einem rachsüchtigen, alten Gott die Stirn. Ein rabenschwarzes Epos, welches das moralische Rüstzeug der Protagonisten auf den Kopf stellt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ohne Graustufen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehlern und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebert und hofft, dass sie auf den letzten Seiten noch die (moralische) Kurve kriegen." Schreibstil: Autor Henry D. Rottler beweist in seinem Fantasy-Horror-schwarz Humor-Erlebnis sein Können und schriftstellerisches Geschick. Gerade im Fantasy Genre ist es schwierig, die Geschmäcker der Leser zu treffen. Rottler beweist Mut und schafft in seinem Roman mal eine ganz neue Grundlage des Genre Fantasy und probiert sich und seine Charaktere schriftstellerisch aus. Allein durch die Wahl der Erzählperspktive aus Sicht der einzelnen Protagonisten und der Gedanken pepaart mit Skurrilität und Humor, überzeugt mich der Stil. Neu, anders, durchdacht, gut! Im Fantasy Genre kann es schnell zu unrealistischen Übertreibungen, zu viel Schlächtereien, Kämpfen und Todschlag kommen, Autor Rottler hat diese Gratwanderung toll gemeistert und seine Mischung fein abgestimmt. Sollte er den Hang zur Übertreibung haben, packt er einfach eine Briese Humor und Ironie dazu und alles ist wieder im Lot. Das fetzt...Er lässt durch seinen bildhaften Schreibstil Szenen und Schauplätze lebendig werden. Manchmal zum Leidwesen des gerade gefüllten Magens des Lesers....Er formt tolle Charaktere und sorgt schreiberisch für viel Spannung und Action. Ihm gelingt es, den Leser an die Seiten zu fesseln, dann lässt er sie aber gerne wieder viel zu schnell fallen und macht sich rar. Das Buch liest sich, trotz der Komplexität eines Fantasyromanes, leicht und flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nicht von schwerer Kost. Als Starthilfe gibt es ein hilfreiches Register im Buch! Cover: Das Motiv ist der absolute Hammer. Dieses Cover trifft voll und ganz meinen Geschmack. Es ist nicht nur einfach gewählt, es ist durchdacht und findet sich im Inhalt des Buches definitiv wieder. Ein blutiges Wappen...das Signal von Macht und Einfluss. Wie standhaft ist ist eine Armee mit seinem Wappen? Eine stimmige Ergänzung zum gesamten Buch. Es ist gut gewählt und griffig. Ein Eyecatcher ohnegleichen. Nicht das typische Fantasy, aber düster, derb und brutal... Charaktere: Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und überzeugt mit seinen sympathischen Charakteren, die einem schon zu Beginn der Geschichte nahe gebracht werden. Einige Protagonisten wird man jedoch bis zum großen Finale noch immer nicht mögen oder seinen Blickwinkel mehrmals verstellen müssen. Aber auch viele Nebencharaktere bilden eine zentrale Rolle im Buch. Man begleitet eine stimmige Auswahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten, jeder einzelne mit Herzblut erschaffen und scheinbar bis ins kleinste Detail durchdacht. Jeder Charakter besitzt so seine besonderen Eigenarten und Macken und wirken dadurch doch irgendwie real. Keine Elfen, Zwerge und Orks, dennoch geschmeidige, gnomige und üble Gestalten...Allen voran natürlich der Hauptprotagonist Husgrim, welcher durch seine menschlichen Züge, den Leser immer wieder verblüfft. Auch die weiblichen Wesen in Form der Ordensschwestern überzeugen durch einen bestimmten Charme und sagenhafter Stärke. Ivy und Rolin, die zu einer ganz besonderen Einheit gruppieren. Kosh, der voller Eifer und Tatendrang für mächtig Schwung sorgt...Besondere Gruppen, interessante Völker, fremde Welten, all dieses summiert dieses Buch zu einem Erlebnis. Autor: "Henry D. Rottler wurde 1981 in Berlin geboren, verbrachte zwei Jahre in einem Schwarzwälder Internat und blieb letztlich dem wilden Süden in Form seiner Wahlheimat Freiburg erhalten. Nach zehn Jahren in der Werbung und einem angefangenen aber nicht beendeten Studium der japanischen Kunstgeschichte gedachte er, mal etwas Seriöses zu probieren und schrieb einen Roman, der als Fantasy begann und, als die erste Reise endete, sich als blutiger Horrorschinken klassischen Zuschnitts entpuppte. http://www.wolfsgrau.de" Schauplätze: Der Autor Henry D. Rottler hat eine neue Welt erschaffen, die arg an einen Rollenspiel erinnert aber auch unheimlich viele realistische und sehr detaillierte und bildhafte Szenerien bietet. Er ruft beim Leser Bilder hervor und überzeugt durch viele Details. Seine Welt bringt er den Lesern schon sehr früh nah und lässt sie weiter wachsen. Dennoch bleiben die Schauplätze sehr begrenzt und der Leser muss sich nicht an allzu viele Orte gewöhnen. Man spürt die Dunkelheit, die Gefahr aber auch die Möglichkeiten des Kampfes. Eine gelungene Welt, in der man sich als Leser rasch zurecht finden kann. Besonders gefallen haben mir hier die Passagen im Turm. Ganz gezielt präsentiert der Autor hier seine horrorähnlichen Ideenergüsse. Meinung: "Wolfsgrau - Nebelherz" von Henry D. Rottler ist eine gelungene runde Fantasy Geschichte und hat mich fasziniert unterhalten und gewiss überzeugt. Der Autor unterhielt mich gekonnt mit einer Mischung aus Action, Spannung, Magie und Dramatik. Auch der Liebe durfte man fröhnen. Viele Hürden und Rätsel gab es zu überwinden und zu nehmen. Kämpfe wurden ausgetragen, es ging um Macht und Ehre, um Hoffnung und Leid und um Antworten auf viele Fragen. Dennoch hat mich das Buch ganz besonders zurückgelassen. Mit überschwenglicher Begeisterung und bitterer Enttäuschung! Ich vermisse sehr viel Tiefe in dem Buch. Der Autor wirkt stark gebremst. Man merkt den Ideenschwall, den Elan, die Eindrücke und Ereignisse, die er verwursten will, aber dennoch wird alles kurz und knapp abgehandelt. Für den ersten Band wären noch so viel mehr Seiten zu füllen gewesen. Das ist schade, denn ich als Leserin fühle mich am Ende vom Buch verlassen und allein (schnief*). Aber sei´s drum: Ein Showdown der mitreißt und zum zerberßten spannend ist, ein Ende des Buches, welches Futter für die Nachfolge bietet aber dennoch rund und abgeschlossen ist. Das Buch hat mich rundum gut unterhalten und der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Seine Idee hat er wirklich grandios umgesetzt, sodass dieses Buch einen Teil meiner Erwartungen erfüllt. Einzige Schwäche galt für mich, dass ich das Gefühl von manchen unausgereiften Passagen oder überstürtze Szenenwechsel und Kürzungen hatte. An einigen Stellen wäre mir mehr Tiefe und Hintergrund lieb gewesen. Aber dies tut dem Leseerlebnis keinen Abbruch, da der Plot ohnehin komplex und spannungsgeladen ist. Fazit: Von mir eine absolute Leseempfehlung mit 4 Sternen, für Leser, die gute Fantasyliteratur schätzen und lieben! Und sich gerne auch auf Fantsy fernab des Mainstream stürzen wollen um eine lohnende Story zu finden!

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    • 2
  • Düster und brutal - ein Roman, der dem Leser einiges abverlangt

    Wolfsgrau Nebelherz
    Feder_und_Pergament

    Feder_und_Pergament

    20. August 2014 um 12:59

    Der Kriegshaufen der Grünen Westprovinzen steht vor den Toren der Festung Grauweiler in den Ostlanden. Brandywine  Huskgrim, ein in Ungnade gefallener Veteran, hat alle Hände voll mit der Verteidigung der Festung zu tun. Unterstützt von tollkühnen Sappeuren, schlagkräftigen Ordensschwestern und dem Handelsfürsten Bratok mitsamt seinen Steppensöldnern, versucht Huskgrim das Schlachtenglück zu wenden. Doch er ahnt nicht, dass eine noch viel größere, noch finsterere Bedrohung in den Katakomben unter der Festung heranwächst... Unvermittelt wird der Leser ins Geschehen geworfen: Es herrscht Krieg. Grauweiler wird belagert. Der Feind steht kurz vor dem Durchbruch. Man spürt die Anspannung des bevorstehenden Kampfes. Wichtige Entscheidungen müssen getroffen werden, es gilt, rasch zu handeln. Doch wer kämpft gegen wen? Und warum überhaupt? Der Leser ist nicht weniger rat- und orientierungslos als die Figuren. Der Autor hält sich nicht lange mit Erklärungen auf. Das wieso, weshalb, warum ist erst mal egal. Dadurch gestaltet sich der Einstieg in den Roman schwierig - doch ist es zugleich auch reizvoll. Der Leser ist gezwungen, sich seine eigenen Gedanken zu machen, sich eine Meinung zu bilden. Henry D. Rottler zwingt dem Leser durch die Wahl der erzählerischen Mittel seine Perspektive auf, zwingt ihn, in den Belagerern die Bösen, in den Belagerten die Guten zu sehen. Doch in Wolfsgrau - Nebelherz ist gar nichts schwarz-weiß. Gekonnt spielt Rottler mit den Erwartungen seiner Leser, verlangt ihnen vieles ab - doch beweist grade auch in der Verknüpfung der einzelnen Szenen, dass er das Schriftsteller-Handwerk beherrscht. Die Handlung ist komplex und die einzelnen Kapitel aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt. Wenn in Wolfsgrau Heere aufeinandertreffen, dann ich das nichts für schwache Nerven: Blut spritzt, abgerissene Gliedmaßen fliegen durch die Luft, die Palette morbider Details und menschlicher Grausamkeit scheint unerschöpflich. Doch die Schlachten sind gut choreografiert und mitreißend. Der Autor beweist ein fundiertes Wissen auf dem Gebiet des Militärwesens, doch da bei weitem nicht jeder Leser etwas mit diesen Fachbegriffen anfangen kann, wäre ein Glossar hilfreich. Der Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Etwa ab der Hälft zieht das Tempo an bis die Handlung schließlich in einem fulminanten Finale mündet, das geschickt Dark Fantasy mit Horror und mythischen Elementen vermischt, allerdings auch mit einer verwirrenden Auflösung aufwartet. Es gibt zahlreiche Charaktere (und glücklicherweise ein Personenregister, das gute Dienste leistet). Die Figuren sind allesamt Antihelden, haben Ecke und Kanten, ihre Vorgeschichten bleiben größtenteils im Dunkeln. Anfangs ist es schwierig, mit ihnen warm zu werden, doch nach einer Weile gewinnt man sie doch lieb. Sie sind realistisch gezeichnet, echt, agieren gut miteinander und nehmen kein Blatt vor den Mund . Da sind Huskgrim und die andern Krieger in Grauweiler, die Sappeure, die Ordensschwestern, die nach Grauweiler ziehen, um die Garde in ihrem Kampf zu unterstützen. Doch auch der Majordomus Hohnfels, der in den staubigen Gängen seiner geliebten Bibliothekaris auf ein dunkles Geheimnis stößt, an das er besser nicht gerührt hätte. Die Sprache ist nicht weniger komplex als die Handlung. Die Sätze sind lang und verschachtelt, doch mir gefällt die Formulierweise des Autors sehr gut. Allerdings haben sich einig Rechtschreibfehler in den Text geschlichen, die angesichts der komplexen Satzstrukturen das Verständnis manchmal erschweren. Der Roman besticht durch makabren Humor, über den ich oft schmunzeln musste, doch dem Autor gelingt es, auch die leisen, nachdenklichen Töne zu treffen. Wenn die Figuren in inneren Monologen über das Leben und das Sterben, die Sinnhaftigkeit des Krieges nachdenken. An diesen Stellen gewinnt der Roman eine überraschende Tiefe und eine philosophisch-ethische Schwere, die ich bei Romanen dieses Genres selten erlebt habe. So spricht Rottler einige Wahrheiten an, die weit über den Roman hinaus Bedeutung haben. ( "Ich habe Menschen aus Fleisch und Blut anderen Menschen unaussprechliche Gräueltaten antun sehen. Die Welt ist schon lange aus den Fugen geraten." . 254/55) Wolfgsrau - Nebelherz ist ein gelungener Roman, ideen- und temporeich, doch mit einigen kleinen Schwächen, die auch daher rühren könne, dass Wolfsgrau ursprünglich als Kurzgeschichte konzipiert war. Ein gelungener Auftakt zur vielversprechenden Trilogie eines Autors, der sein Handwerk beherrscht. Hinweis: Dies Rezension bezieht sich auf die 3. Auflage des Romans.

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  • Fantasy ohne Elfen, Orks, Zwerge und Helden

    Wolfsgrau Nebelherz
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    Dem vernarbten und in Ungnade gefallenen Veteranen Huskgrim fällt die Verteidigung des tentakelartigen Bollwerks Grauweiler unverhofft in den Schoss. Gegen eine Übermacht und mit dem intriganten Waffenmeyster Tolbrasa im Genick macht sich Hauptmann „Brandywine“ Huskgrim jedenfalls keine allzu großen Illusionen über das ihnen zugedachte Schicksal. Mit den selbstmörderischen Sappeuren, einer Handvoll gepanzerter Ordensschwestern und Handelsfürst Bratok samt seinen Steppensöldnern versucht dieser bunt zusammengewürfelte Haufen Außenseiter das Unmögliche und bietet selbst einem rachsüchtigen, alten Gott die Stirn. Leider kommt man ganz schlecht in die Geschichte rein. Quasi mitten ins Geschehen geworfen, ohne Einleitung, findet man sich wieder in einer Geschichte, die einen vollkommen verwirrt zurücklässt. Und diese Verwirrung zieht sich durch das ganze Buch. Es gibt komplizierte Charaktere, noch kompliziertere Handlungsstränge und komplexe Gedankengänge. Ich möchte dem Autor aber seinen im Grunde recht angenehm zu lesenden Schreibstil zugute halten, ebenso wie die Idee, eine Fantasywelt ohne Helden zu erschaffen. Außerdem gab es eine tolle Karte, ein Nachwort und eine supernette Widmung!

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    • 2
  • Viele gute Ideen, leider enttäuschend umgesetzt

    Wolfsgrau Nebelherz
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    14. August 2014 um 20:32

    Der Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim versucht mit seinen wenigen Soldaten, einigen Ordensschwestern und ein paar Söldnern die Verteidgung zu organisieren, als plötzlich 3 Explosionen die Stadt erschüttern. Nachdem sich der Staub gelegt hat, war das Osttor verschwunden und die Waffenkammer in Brand. Ob es ihnen dennoch gelingen kann sich aus dieser ausweglosen Situation zu befreien? Insgesamt war ich bei dem Buch sehr zwiegespalten. Das Cover war schön gestaltet und auch farblich sehr passend, allerdings macht es weder neugierig noch hat es viel mit der Geschichte zu tun. Die Protagonisten waren dann schon mein erstes Problem, denn es gab meiner Meinung nach viel zu viele für den Umfang des Buches. Durch die Fülle bedingt, waren sie meiner Meinung nach auch zu schlecht ausgearbeitet und man erfährt zu wenig über sie. Dadurch hat die Geschichte leider etwas wenig Tiefgang. Da es min. 8 verschiedene Personen gibt aus deren Sicht die Geschichte spielt, wäre mir ein Erzähler sehr recht gewesen, der durch diese Geschichte durchführt. Inhaltlich waren klasse Ideen da, allerdings war die Umsetzung leider eher enttäuschend. Es waren einfach zu viele Ideen auf zu wenig Seiten, wodurch alles sehr gehetzt war und auch an den Details und Hintergründen gespart wurde, die der Geschichte die nötige Tiefe verleihen. Außerdem gab es einige Zeitsprünge, welche leider nicht deutlich herausgearbeitet wurden und den Leser erheblich ins Stocken bringen, weil er nicht mitkommt. An dieser Stelle hätte ich mir auch deutlichere Übergänge gewünscht. Was ich allerdings super fand, war der rabenschwarze Humor. Da hat der Autor auf jeden Fall richtig in die Vollen gelangt. Insgesamt ergibt sich daraus für mich ein Gesamturteil von 3 von 5 Punkten.

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  • Finger weg von diesem Buch!

    Wolfsgrau Nebelherz
    Halleck

    Halleck

    Jede Minute ist verschenkte Zeit und man erhält sie nie wieder. Und das wäre noch der angenehme Teil: Das ganze liest sich wie eine „Game-of-Thrones“-kopiert-aber-nicht-gekonnt Fanfiction eines minderbegabten „Autorens“. Wirklich, wie man nur ein derartig seichtes Buch mit derartig vielen Rechtschreibfehlern (durchschnittlich 120 pro Seite) auf den Markt werfen kann, bleibt wohl ein Rätsel. Die Figuren sind lachhaft klischeehaft konstruiert, die Story quasi nicht da, die Dialoge hölzerne Monologe auf dem Niveau einer Altenheimdiskussion zwischen zwei Alzheimer-Patienten, übergossen mit einer sinnlosen wie gewaltverherrlichenden Soße aus Detailbeschreibungen, die den Gesundheitszustand des „Autors“ in einem zweifelhaften Licht erscheinen lassen. Finger weg!

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    • 8
  • "Wer alles ist, kann nichts mehr werden"

    Wolfsgrau Nebelherz
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    Grauweiler steht kurz vor einer Belagerung und auch innerhalb der Festung läuft längst nicht alles, wie es laufen soll. Das Heer sammelt sich vor den Mauern, aber wie es scheint, liegt das eigentliche Problem anderswo. Unterhalb der Stadt sammelt sich das alte Böse, bereit, endlich wieder ans Licht zu treten. Ich fange ausnahmsweise mal mit dem Meckern an und schwenke danach erst auf's positive um. War innerhalb der Handlung chronologisch ähnlich. Anfangs war ich überfordert. Man wird als Leser in eine Handlung geworfen, die man nicht so recht versteht. Wenn man betrachtet, dass es sich hier um eine weitergeführte Kurzgeschichte handelt, nachvollziehbar. Aber dennoch schwierig. Zwei Heere bekriegen sich, Ordensschwestern greifen ein, da ist die Festung, dort der Feind - Halt, stopp, zuviel. Wer gegen wen und warum überhaupt? Das war ein bisschen wie bei einer Pausenhofschlägerei, die man aus der Ferne beobachtet. Ich musste die Feinde Grauweilers als meine Feinde akzeptieren, denn einen anderen Standpunkt kannte ich nicht. Aber will ich das überhaupt? Vielleicht hat das feindliche Heer ja einen guten Grund für den Aufmarsch? Geraubt Prinzessin, Königsmord - die Möglichkeiten sind unzählbar. Wenn man allerdings mal akzeptiert hat, dass es nun mal einfach ist, wie es ist - die mögen sich nicht, die Schlacht steht an, fertig - dann, ja dann wird es besser. Bereits im Klappentext wird darauf hingewiesen, dass wir hier keine klassischen Helden bekommen. Und er behält Recht. Unsere Helden trinken, sind verfressen, manchmal auch ein bisschen feige oder großspurig. Ich mag das. Besonders positiv überrascht hat mich aber, dass der Autor mich aus einer meiner wenigen Klischeeschubladen ziehen konnte. Was war ich überrascht, als da auf einmal von kriegerischen Ordensschwestern gesprochen wurde. In völliger Selbstverständlichkeit bin ich einfach mal von einem kirchlichen Orden ausgegangen. Wieder mal neu ins Gedächtnis gerufen : keine voreiligen Schlüsse ziehen. Außerdem finde ich als Frau es ja sowieso immer großartig, wenn mein Geschlecht in den fantastischen Epen nicht immer nur gerettet werden. Rottler zeigt : wir können auch ganz gut auf uns selbst aufpassen. Bei diesem Roman stand ich also völlig in der Mitte. Einerseits begeistert von Sprache (schlichtweg authentisch) und Figurengestaltung und andererseits einfach etwas überfordert mit der Geschichte. Die Tendenz geht aber letztendlich doch ins positive - denn es gibt ja noch Teil zwei. Und ich bin zuversichtlich, dass mein Grundproblem dann behoben sein sollte. "Perfektion ist der schlimmste Makel. Denn wer alles ist, kann nichts mehr werden."

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    • 3
  • Nicht lesenswert

    Wolfsgrau Nebelherz
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    Zwei Baronate befinden sich im Krieg und alles läuft auf einen Angriff auf die Festung Grauweiler hinaus. Dort organisiert ein alter Veteran die Verteidigung. Ihm zur Seite stehen vor Allem ein paar Sappeure und ein Trupp Ordenskriegerinnen. Können die Verteidiger den Krieg gewinnen? Und warum ist überhaupt Krieg? Und wer ist der Feind? Unvermittelt wird der Leser in den Kampf um die Festung hineingeworfen ohne eine Ahnung zu haben wer warum gegen wen kämpft. Dieses klärt sich nur alles nur ganz langsam. Ab der Mitte des Buches beginnt man eine Idee zu bekommen und erst gegen Ende des Buches wird es wirklich klar. Überhaupt liest sich das Buch als würde man den Mittelteil eines Romans lesen. Der größte Pluspunkt ist, dass die Protagonisten keine strahlenden Helden sondern realistische Menschen sind. Ihre Motivation bleibt trotzdem oft unklar. Vor Allem warum Ordenskrieger in einem Krieg zwischen zwei Baronaten kämpfen, bleibt unklar. Mich konnte das Buch überhaupt nicht überzeugen. Dass ein Fantasybuch mit 100 langweiligen Seiten beginnt ist ja gar nicht ungewöhnlich und wenn noch viele hundert Seiten folgen, kann man damit leben aber nicht wenn es etwa die Hälfte des Buches ist. Auch sprachlich finde ich das Buch nur teilweise gelungen. Der Schreibstil an sich ist nicht schlecht. Leider hat sich der Autor entschieden einige seltsame Begriffe zu verwenden, um das Fantasyflair zu fördern. So heißt Kaffee Coffein, Wein Weyn und aus dem Meister wird ein Meyster. Darüber hinaus ist leider auch die Darstellungsleistung schlecht. Es gibt reichlich Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Mit viel Wohlwollen könnte ich für dieses Debüt vielleicht noch 3 Sterne vergeben. Leider kommt aber noch ein völlig irreführender Klappentext dazu. Dieser verspricht Antihelden und große moralische Konflikte. Beides habe ich beim lesen schmerzlich vermisst. Von daher - leider - nur 2 Sterne.

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    • 15
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    08. August 2014 um 17:00
    Halleck schreibt Spiel jetzt bitte nicht den Pfiffigen. Bücher verbrennen sagt ja schon alles über Dein Gedankengut. Jetzt vergiss nur nicht noch den Arm stramm zu strecken! Außerdem ist es eine bodenlose ...

    Das geht jetzt wirklich ein bisschen weit. Man kann sicherlich einsichtiger und kritikfähiger sein, trotzdem hat er das nicht verdient.

  • Enttäuschend

    Wolfsgrau Nebelherz
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    07. August 2014 um 10:14

    Inhalt: Der alten Festungsstadt Grauweiler steht eine Belagerung bevor. Hauptmann Huskgrim hat alle Hände voll zu tun, die Verteidigung zu organisieren und sich dabei nicht in den Netzen der Hofintrigen zu verfangen, als eine mysteriöse Mordreihe innerhalb der Festungsstadt seine blutige Spur zieht. Der Schatten eines uralten Kultes beginnt sich zu regen und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Der Autor rechnet schonungslos mit klassischen Helden und butterweichen Rollenverteilungen ab und formt seine Protagonisten trotz oder gerade wegen ihrer zahllosen Fehler und Schwächen zu authentischen, raubeinigen Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebern muss Meine Meinung: Hm ... ich bin jetzt ehrlich gesagt ein wenig sprachlos und muss mir genau überlegen, wie ich das Ganze formuliere, denn 2 Sterne sind wahrlich nicht viel, das ist mir durchaus bewusst... Daher vorab das Positive: Das Buch ist nicht allzu dick und lässt sich ob des Schreibstils sehr gut lesen. Es kommen zwar einige Fachbegriffe vor, unter denen man sich aber leicht etwas vorstellen kann. Zur Not hilft Google. ;) Die Covergestaltung ist gelungen, das Buch hat eine super schöne Oberfläche, die sich toll anfühlt. Vorn gibt es eine Karte, hinten ein Personenverzeichnis (gerade dies musste ich leider regelmäßig nutzen - zumindest am Anfang). Jetzt muss ich natürlich auch meine Beweggründe für die doch recht maue Bewertung darlegen ... Ich habe mich als Leser nicht abgeholt gefühlt, nicht angezündet. Ich habe mich nach 100 langatmigen Seiten zum einen gefragt, was das alles für Charaktere sind, zum anderen, was eigentlich der Hintergrund des Ganzen ist ... und die schlimmste Frage die ich mir stellen musste war: "Was will der Autor mir damit sagen?". Muss ich mir diese Frage stellen, finde ich meist auch die restlichen Seiten über keinerlei Zugang zur Geschichte. So auch in diesem Fall und das war wirklich schade. Dazu kommen die vielen, vielen Schreibfehler, Druckfehler, fehlenden Leerzeichen oder Kommata etc. Das geht nicht! Das ist doch bereits die 3. Auflage des Buches. Hat mich enorm gestört. Offenbar häuft sich das, ich habe gerade erst ein anderes Buch aus dem gleichen Genre mit genauso vielen Fehlern gelesen. Finde ich als Leser abstoßend, wirklich. Dann der Klappentext - mir wurden "raubeinige Antihelden, mit denen man im Spannungsfeld zwischen offenkundiger Sympathie und hinterfragender Ablehnung mitfiebern muss" versprochen. Ja nur wo denn? Unter Antihelden stelle ich mir etwas anderes vor, ich habe da definitiv etwas außergewöhnlicheres erwartet und wurde enttäuscht. Der Spannungsbogen fehlt fast gänzlich, es passiert irgedwie immer das gleiche - eine einzige endlose Schlacht, die langatmig und langweilig ist. Ich hatte das Gefühl, ein Stück aus einem herausgerissenen Roman zu lesen, von dem mir die komplette Vorgeschichte fehlte. Einige Charaktere sind durchaus sympathisch, allerdings sind viele Hintergründe unklar. Warum handelt diese Person jetzt so und nicht anders? Ziemlich verwirrend teilweise. Ich muss leider abschließend sagen, dass mich dieses Buch weder unterhalten noch überzeugt hat. Das ist super schade, denn ich hatte mich wirklich darauf gefreut, eine außergewöhnliche Fantasy-Geschichte zu lesen. Daher kann ich es nicht weiterempfehlen und eben auch nur 2 Sterne. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es immer ein persönliches Empfinden ist, andere Leser sind begeistert.

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