Henry David Thoreau

 4,1 Sterne bei 254 Bewertungen
Autorenbild von Henry David Thoreau (© Archiv Diogenes Verlag)

Lebenslauf

Henry David Thoreau wurde 1817 in Concord, Massachusetts geboren. Er studierte am Harvard College und arbeitete einige Zeit als Privatsekretär Ralph Waldo Emersons. Er baute sich eine Blockhütte an einem Wald-See in welche es ihn 1845 für einige Jahre verschlug. Dort schrieb er sein Buch »Walden oder Leben in den Wäldern«. Nach zwei Jahren verließ er die Blockhütte und arbeite als Landvermesser und setzte sich sehr gegen die Sklaverei ein bis er 1862 an Tuberkulose starb.

Neue Bücher

Cover des Buches Tagebuch VI (ISBN: 9783957571755)

Tagebuch VI

Erscheint am 01.08.2024 als Gebundenes Buch bei Matthes & Seitz Berlin.

Alle Bücher von Henry David Thoreau

Cover des Buches Walden (ISBN: 9783752886306)

Walden

 (134)
Erschienen am 26.03.2019
Cover des Buches Walden (ISBN: 9783717525080)

Walden

 (11)
Erschienen am 13.04.2020
Cover des Buches Vom Spazieren (ISBN: 9783257609660)

Vom Spazieren

 (8)
Erschienen am 20.03.2019
Cover des Buches Walden (ISBN: 9783150206683)

Walden

 (4)
Erschienen am 13.05.2022
Cover des Buches Aus den Tagebüchern 1837-1861 (ISBN: 9783980225717)

Aus den Tagebüchern 1837-1861

 (3)
Erschienen am 01.09.1996
Cover des Buches Vom Glück, in der Natur zu sein (ISBN: 9783866478428)

Vom Glück, in der Natur zu sein

 (3)
Erschienen am 07.08.2012

Neue Rezensionen zu Henry David Thoreau

Cover des Buches Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat (ISBN: 9783257700510)
OMess83s avatar

Rezension zu "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" von Henry David Thoreau

Wenig verstanden...
OMess83vor 15 Tagen

Habe jetzt zwei Bücher von Thoreau gelesen. Kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum in gewissen Kreisen ein derartiger Hype um ihn herrscht. Ich habe wenig verstanden und einiges was ich kapiert habe, halte ich für völligen Unsinn. Natürlich gibt e auch auszugsweise gute Passagen oder Zitate, die einem auf der Zunge zergehen. Zum Beispiel folgendes: "Nie wird es einen wirklich freien und aufgeklärten Staat geben, solange sich der Staat nicht bequemt, das Individuum als größere und unabhängige Macht anzuerkennen, von welcher all seine Macht und Gewalt sich ableiten." Davon müsste sich die aktuelle Regierung in der BRD mal eine Scheibe von abschneiden... Nahezu lächerlich finde ich die Passage über seinen Gefängnisaufenthalt. Er war genau eine Nacht im Knast und tut so, als wäre er jahrelang eingesperrt gewesen. Sehr peinlich... Für mich wie gesagt bleibt Thoreau ein viel zu gehypter Autor, mit dem ich fast nichts anzufangen weiß...

Cover des Buches Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat (ISBN: 9783257200638)
Papiertiger17s avatar

Rezension zu "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" von Henry David Thoreau

erstaunlich aktuell
Papiertiger17vor 2 Jahren

Interessante Gedanken über den friedlichen Widerstand gegen Tyrannei und Unrecht, über die Kommerzialisierung der Gesellschaft, Ausbeutung der Arbeitnehmer und über Individualismus. Erstaunlich, dass das bereits vor 160 Jahren geschrieben wurde.

Cover des Buches Walden (ISBN: 9783717525080)
Julia79s avatar

Rezension zu "Walden" von Henry David Thoreau

Interessante Ansätze, soziopathischer Autor
Julia79vor 2 Jahren

Anlässlich Henry David Thoreaus 205. Geburtstages habe ich mir ein Stück Weltliteratur aus seiner Feder vorgenommen - Walden. 

Wie hättet ihr es ausgesprochen? Ganz ehrlich, ich dachte "Walden" sei ein deutsches Verb. Im Wald leben = Walden. Eine geniale Wortschöpfung! Es ist aber ein Ort an einem See und wird englisch ausgesprochen. Schade. 

Es ist wohl eins der einflussreichsten Werke der amerikanischen Literatur, auf das noch heute SchriftstellerInnen Bezug nehmen, daraus in ihren Texten zitieren oder deren Erzählungen davon beeinflusst werden. 

Die Geschichte ist autobiographisch und beschreibt 2 Jahre und 2 Monate (von 1845 - 1847), in denen Thoreau im Wald lebte, er war zu dieser Zeit 38 Jahre alt. Es sollte sein Versuch sein, einen alternativen Lebensstil zu erproben, bei dem er sich auf das Notwendige besinnt. Dieses Leben führte er keineswegs als Einsiedler, eher an der Grenze der Zivilisation. 

Es ist kein so richtig strukturierter Bericht, es ist teils Monolog, Gedanken schweifen lassen und philosophieren, entstanden aus den Tagebüchern des Autors. Er war ein Fortschrittskritiker, verteufelte moderne Architektur als unnötig prunkvoll, ebenso das Postwesen, er habe nie einen wichtigen Brief bekommen, moderne Fortbewegungsmittel? Unnötig. 

Er schließt nicht selten bei Kritik von sich auf andere. Dann wiederum spricht er von der Gattung Mensch, als würde er nicht dazu gehören, was einen arroganten und mitleidigen Ton an sich hat. 

Er sagt, er schreibe dieses Buch nicht aus Egozentrismus über sich, sondern weil so viele Fragen an ihn über seine Zeit im Wald gerichtet wurden. In meinen Augen beantwortet er keine einzige klar und deutlich, er spricht in Gleichnissen und Beispielen und kommt nicht recht auf den Punkt. 

In meinen Augen war der Autor nicht geringfügig soziopathisch veranlagt und das hat die Lektüre teils schwierig gestaltet, ich stimme ihm - mal abgesehen davon, dass er sich gerne auch mal selbst widerspricht - in Vielem nicht zu. 

"Etwas anderes als Nahrung und Obdach braucht kein Tier." (S. 21)

Doch, auch die Tiere, die er beobachtet, leben organisiert in Gruppen oder Paaren und auch er hat gelegentlich Besuch. 

Ich muss auch sagen, dass ich die Naturbeschreibungen sehr anstrengend fand, er dokumentiert nicht, er interpretiert in jedwedes Verhalten oder Geschehen etwas hinein, was ich absolut überzogen und teils übergriffig fand. ".. als würde.." - ".. wie wenn.." - ".. als wollte er.." - echt in jedem zweiten Satz, er dichtet Tieren, Pflanzen, sogar dem Wetter irgendwelche Absichten an. 

Diese Ausgabe nun wird am Ende durch ein tolles Nachwort von Susanne Ostwald (nichts darüber gefunden, wer das ist) ergänzt, das meine Kritikpunkte ebenfalls aufnimmt. Es gesteht mir zu, dass ich Teile des Buches schwierig fand und ist kein Loblied auf Walden, sondern eine reflektierte Auseinandersetzung. Das hat mir sehr gefallen, denn trotz dass ich froh bin, es nun für mich einordnen zu können, begeistern konnte mich Walden nicht, da mir der Schriftsteller und seine Sicht der Welt größtenteils fremd blieb. 

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Zusätzliche Informationen

Henry David Thoreau wurde am 11. Juli 1817 in Concord (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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