Henry James Das Durchdrehen der Schraube

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Inhaltsangabe zu „Das Durchdrehen der Schraube“ von Henry James

100. Todestag von Henry James

Eindrucksvoll schildert Henry James in seiner berühmten Geistergeschichte das Grauen beim Einbrechen des Irrationalen in die scheinbar heile Welt. Einer der faszinierendsten Texte der Weltliteratur.

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  • Anspruchsvoller Grusel...

    Das Durchdrehen der Schraube

    Creed

    08. May 2017 um 05:52

    Diese berühmte Novelle von 1898 gilt gemeinhin als eines der meistinterpretiertesten Werke der Literaturgeschichte. Vordergründig als Geistererzählung angelegt, verbirgt sich dahinter (oder könnte sich verbergen) eine psychologische Studie aus der viktorianischen Ära, in der James hochkomplex eine Gouvernante von ihren unheimlichen Erlebnissen auf einem englischen Landsitz berichten läßt. Dabei ist diese Ich-Form so angelegt, dass dem Leser verschiedene Interpretationsmöglichkeiten bleiben, wobei Henry James bewußt auf einen erklärenden Schluß verzichtet hat. Gerade dadurch stellt sich beim Lesen erst diese spezielle unheimliche Atmosphäre ein, für die diese mehrfach verfilmte Novelle so berühmt geworden ist. Darüber hinaus ist das Buch natürlich wie bei Henry James üblich ein stilistisches Meisterwerk. Für unsere heutigen Lesegewohnheiten zwar durchaus gewöhnungsbedürftig, aber nach einigen Seiten hat man in die spezielle Sprache des 19. Jahrhunderts hineingefunden. James schreibt hochkomplexe Prosa, verwendet oft recht verschachtelte Sätze, verzichtet aber weitgehend auf die berüchtigten, anderthalb Seiten langen Bandwurmsätze eines Thomas Mann. Erfreulicherweise hat sich der Übersetzer (in meiner Ausgabe Karl Ludwig Nicol) in seinem Nachwort dazu bekannt, die Eindeutschung nicht dem heutigen Sprachempfinden anzupassen, sondern sich eher der poetischen Sprache des vorletzten Jahrhunderts anzunähern, was im Falle eines genialen Schriftstellers wie Henry James es war, eine höchst sinnvolle Entscheidung ist. Fazit: Lesenswert für Freunde anspruchsvoller klassischer Werke, für Verehrer schöner und hochwertiger Sprache und nicht zuletzt für Liebhaber atmosphärischer Schauergeschichten. Wer Blut und Eingeweide bevorzugt, sollte jedoch einen großen Bogen um dieses Werk machen. Wunderbar erzählt und vielfältig interpretierbar. Zurecht berühmt, Henry James war ein sprachliches und psychologisches Genie.

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  • Und die Schraube bohrt sich immer tiefer...

    Das Durchdrehen der Schraube

    Alienonaut

    15. August 2016 um 20:23

    "Die Drehung der Schraube" von Henry James gilt in der Literatur als Grusel- bzw. Horrorklassiker. Zugegeben, man muss den Maßstab an die damalige Zeit, in der das Buch geschrieben wurde, anpassen, denn Horror heutzutage liest sich anders, obschon die Novelle sich mit ihrer düsteren Atmosphäre und der ebenso tiefgründigen Handlung definitiv in diesem Genre behaupten kann. Der "Horror" entfaltet sich in diesem Roman nicht offensichtlich, vielmehr steigert sich die Spannung zunehmend (wie bei einer Schraube!) und fesselt den Leser von Seite zu Seite intensiver. Dabei beschreibt Henry James nicht platt eine Handlung, vielmehr gibt er seinen Figuren und dem Schauplatz die Möglichkeit, sich zu entfalten und erreicht den Leser auf der emotionalen Ebene, wo man sich während des Lesens gefesselt fühlt, zumal die offenen Fragen, die sich durch das Buch ziehen, erst gegen Ende vage beantwortet werden und Spielraum für die eigene Fantasie bzw. Interpretation bleibt.Sprachlich ist das Buch auf hohem Niveau, anfangs schwierig zu lesen. Der Sprachgebrauch (bei ursprünglichem Erscheinungsdatum der Novelle) scheint ebenso als Stilmittel, um den Leser intensiver in die Geschichte einzubeziehen gewählt worden zu sein. Wäre das Buch heutzutage mit aktuellem Sprachstandard geschrieben worden, wäre es wahrscheinlich eines von vielen, die über den mittleren Durchschnitt nicht herausreichen.Fazit: Kein einfach zu lesendes Buch, auch keine Lektüre, die zum einfachen Zeitvertreib dient. Legt man es gelesen aus der Hand, bleibt es noch lange im Kopf...

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  • Eine Geistergeschichte aus dem viktorianischen England

    Das Durchdrehen der Schraube

    _nifelheim

    Diese Geschichte spielt im viktorianischen England, was heißt, dass man auch einen Schreibstil, der damals üblich war zu erwarten hat. Es handelt sich hier um ein typisches Gothic-Novel Buch, also nicht mit falschen Erwartungen herangehen. Leser von Steven King uä werden sich mit diesem Buch sehr langweilen! Es ist daher sehr wichtig, dass man sich auf diesen Schreibstil einlässt! Alles fängt recht harmlos an, eine junge Haushälterin, deren Namen der Leser nicht erfährt, sucht eine Anstellung als Erzieherin. Eines Tages bekommt sie ein ungewöhnliches Jobangebot. Sie soll sich auf einem absgeschiedenen Landhof um die beiden Pflegekinder eines Londoner Lehnmanns kümmern. Recht unerfahren willigt sie sofort ein und stimmt auch seinen Bedingungen zu. Sie muss sich um alles alleine kümmern und auch die anfallenden Probleme zur Gänze selbst lösen.  Es stellt sich heraus, dass die beiden Kinder recht liebenswürdig und lernwillig sind, auch mit der Hauslehrerin versteht sich die junge Frau von Anfang an gut. Alles scheint unkompliziert zu sein, bis sie irgendwann die Gestalt eines Mannes auf einem der Türme entdeckt. Wenig später gesellt sich auch ein weiblicher Geist dazu. Die Geschichte lebt vor allem durch das, was nicht gesagt wird und bietet dem Leser viel Raum für eigene Fantasien und Interpretationen. Es ist wirklich sehr eigen geschrieben, aber genau dieser Schreibstil macht das Buch auch aus. Irgendwie weiß man nicht recht, ob diese Geistererscheinungen wirklich passieren oder nur in der Fantasie der Erzieherin stattfinden. Außerordentlich schön ist dabei die Stimmung, welche das Buch beim Leser erzeugt. Ich empfehle das Buch allen, die subtile Schauergeschichten mögen, atmosphärische Bücher lieben und gut damit leben können, dass viele Fragen unbeantwortet bleiben und ihrer eigenen Vorstellungskraft überlassen werden. Ich persönlich liebe dieses Buch und lese es immer wieder gerne. http://literaturaustausch.blogspot.co.at/

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    • 5
  • Raffinierter Horror - elegant inszeniert

    Das Durchdrehen der Schraube

    BrittaRoeder

    Von außen betrachtet passiert in dieser kleinen Novelle fast nichts. Eine junge Frau wird engagiert um als Gouvernante für zwei verwaiste Kinder zu sorgen. Ihr Arbeitgeber, der Onkel der Kinder, überlässt ihr völlig freie Hand und tritt nicht mehr in Erscheinung. Die Kinder sind in jeder Beziehung brav, der Landsitz für die aus einfachen Verhältnissen Stammende angenehm luxuriös, die Arbeit mehr als leicht. Unterstützung und Freundschaft findet die junge Frau in der älteren Haushälterin. Doch schon bald scheinen unter dieser idyllischen Oberfläche einige sehr mysteriöse Dinge zu passieren. Als die junge Frau Geister zu sehen beginnt, werden ihr einige rätselhafte Ereignisse offenbar, die sich vor ihrer Ankunft zugetragen haben. Und von da an beginnt sich die Spannungsschraube zu drehen - und dreht sich immer weiter - bis sie zu einem tragischen Finale. Henry James‘ Gruselnovelle kann als perfektes Lehrstück der Spannungsliteratur herhalten. Die Zutaten aus denen er seine Geschichte mixt sind absolut klassisch: das alte abgelegene Landhaus, die psychisch labile Ich-Erzählerin, zwei engelsgleiche Kinder, Geistererscheinungen und jede Menge dunkle Geheimnisse. Doch der wahre Grusel, den James erzeugt, steht nicht in Worten auf dem Papier, er lauert als psychologischer Trick zwischen den Zeilen. Mit geschickten Cliffhangern, pointiert platzierten Doppeldeutigkeiten und immer neue Fragen aufwerfenden Auslassungen stachelt er die Phantasie des Lesers an und macht ihn so im Laufe des Erzählens zu seinem Autoren-Komplizen. In dieser Erzählung fügt sich aus den vielen angesponnenen Fäden am Ende nichts zu einem sicheren Netz zusammen. Ganz bewusst hält James dadurch den Raum für jede Form von Spekulation offen und überlässt jedem Leser den größtmöglichen persönlichen Spielraum, um seinen individuellen Horror zu entfalten. (Man glaubt gerne, dass diese Novelle zu den meist- und unterschiedlichst interpretierten Stücken der englischsprachigen Literatur zählt.) Manche Leser mag diese erzählerische Offenheit unbefriedigend zurück lassen, andere werden James‘ meisterhafte Raffinesse mit Begeisterung goutieren, aber lesenswert ist dieses kleine Klassik- Juwel in jedem Fall.

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    • 11
  • Geistergeschichte?!?

    Das Durchdrehen der Schraube

    disadeli

    Diesmal weiß ich gar nicht so recht, was ich schreiben soll und das mitnichten, weil mich das Buch sprachlos gemacht hätte. Vielmehr bleibt die Geschichte einfach nicht "haften". Mit keiner der Figuren konnte ich wirklich mitempfinden, war stets der distanzierte Beobachter / Leser. Gut geschrieben und spannend ist 'Die Drehung der Schraube', aber eben nicht mitreißend. Für mich kein besonderes Leseerlebnis, nicht schlecht, aber in meinen Augen auch nicht herausragend. Das Ende und das Format meiner manesse-Ausgabe gefallen mir daran am Besten.

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Drehung der Schraube" von Henry James

    Das Durchdrehen der Schraube

    NiWa

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.  Die Leserunde beginnt am 10.09.2015 Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen. !!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!! Für den September haben wir uns „Die Drehung der Schraube“ von Henry James vorgenommen. Klappentext: Nervenkitzel auf höchstem literarischem Niveau Mit 'The Turn of the Screw' gelang Henry James ein sprachliches wie kompositorisches Meisterwerk, ein Solitär des Thriller-Genres. Psychologisch brillant und von überragender erzählerischer Raffinesse, zieht es den Leser unaufhaltsam in seinen Bann. 'Eine absolut wunderbare, giftige kleine Horrorgeschichte.' Oscar Wilde Zwei engelsgleiche Zöglinge, ein märchenhaft schönes Landhaus – für eine junge Erzieherin scheint sich gleich die erste Anstellung als glückliche Wahl zu erweisen. Einzig ein Mann und eine Frau, die sich ihr mehrfach auf mysteriöse Weise zeigen, um kurz darauf wieder zu verschwinden, trüben die Unbeschwertheit und nähren ihre Zweifel: Warum wurde Miles – ein doch offenbar braver Junge – der Schule verwiesen? Weiß die kleine Flora mehr als sie zugibt? Sind Liebreiz und Unschuld der beiden Kinder nur Fassade? Und warum verweigert der Dienstherr, der charmante Onkel der Zöglinge, jede Hilfe? Dem Leser als staunendem Zeugen des Geschehens stellt sich schon bald eine ganz andere Frage: die nach der Verlässlichkeit der Erzieherin und Erzählerin der vorliegenden Geschichte. Henry James’ Novelle ist eines der rätselhaftesten Werke der Weltliteratur. Mit jeder neuen Wendung weckt es aufs Neue die Dämonen der Phantasie. 'Ein Buch, das mit der unerklärlichen Magie seiner Szenen den stillschweigenden Glauben an die Ordnung der Dinge zerstört', urteilt Paul Ingendaay in seinem Nachwort. Die Leserunde beginnt am 10. September und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns „Die Drehung der Schraube“ lesen will.:-) Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben gibt. Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung. Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen! • Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt. • Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen! Zur Einteilung der Leseabschnitte ------------------------------------------------ Meine Ausgabe ist in 24 Kapitel gegliedert und danach habe ich die Leserunde eingeteilt: 1. Leseabschnitt: Kapitel 1 - 5 2. Leseabschnitt: Kaptiel 6 - 11 3. Leseabschnitt: Kapitel 12 - 17 4. Leseabschnitt: Kapitel 18 - Ende

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    • 224
  • Das Durchdrehen der Schraube

    Das Durchdrehen der Schraube

    Helene2014

    Das Durchdrehen der Schraube von Henry James gehört wohl zu den großen Werken der Literatur. Ich muss allerdings sagen, dass ich mich mit dem Lesen des Buches doch sehr schwergetan habe. Es wurde vor über 100 Jahren geschrieben und natürlich ist die Sprache der damaligen Zeit angemessen, was ich auch garnicht anders erwartet hatte. Henry James hat sprachlich und inhaltlich auf jeden Fall ein Meisterwerk erschaffen, aber genau da lag auch mein Problem. Die Sätze waren so ellenlang und verschachtelt, dass ich am Ende eines Satzes schon nicht mehr den Anfang wusste. Dadurch wurde bei mir nicht nur der Lesefluss gehemmt, sondern ich verlor die Geschichte irgendwie aus den Augen. Und ein schauriges und gruseliges Gefühl wollte sich bei mir auch nicht wirklich einstellen. Die Geschichte an sich ist sehr interessant und man könnte lange darüber nachdenken und diskutieren, was James dem Leser sagen wollte.  Fazit: Bestimmt ein Meisterwerk der Literatur, hat mich aber leider nicht so ganz überzeugen können. Für die an sich interessante Geschichte vergebe ich 3 Sterne. 

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    • 4
  • Hochgeschraubte Gruselspannung

    Das Durchdrehen der Schraube

    NiWa

    Eine junge und naive Erzieherin nimmt eine Anstellung in einem märchenhaften Landhaus an. Die pflegeleichten Kinder gleichen Engeln, ihre Aufgaben lassen sich gut bewältigen und Unterstützung wird ihr von der Haushälterin Mr. Grose zugesagt. Wenn diese Stelle nur nicht zum Fürchten wäre! Denn plötzlich sieht sich die Gouvernante mit gespenstischen Erscheinungen konfrontiert, die sie vor Angst in den Wahnsinn treiben. Und was haben die Kinder damit zutun? Diese Novelle ist von Beginn an ein wahrer Gruselklassiker! Zuerst befindet man sich als Leser in feiner Gesellschaft, die sich abends gegenseitig schaurige Geschichten erzählt. Da lässt es sich ein Herr nicht nehmen, von zwei engelsgleichen Kindern und ihrer Gouvernante zu berichten. Die Gouvernante ist äußerst unerfahren und nimmt glückselig die Stelle in dem Landhaus an. Ihr Herr möchte mit Belangen um die Kinder nicht behelligt werden und so stellt sie sich zaghaft und trotzdem überwältigt der verantwortungsvollen Position. Trotz der vorzüglichen Manieren der Kinder und dem harmonischen Ablauf der einzelnen Tage, bekommt es die Erzieherin mit der Angst zutun, als der ihr anvertraute Junge Miles einen Schulverweis bekommt und sie sich fragt, woran die letzte Gouvernante eigentlich gestorben ist. Und obwohl eigentlich kaum etwas geschieht, dreht Henry James die Spannungschraube bis zum Bersten an. Von Beginn an war ich von der gruseligen Atmosphäre gefangen, seitenweise hielt ich den Atem an und habe mich nicht nur gegruselt sondern gefürchtet, weil teilweise die Fantasie mit mir durchgegangen ist. Denn hier komme ich zum Kern dieser Erzählung. Der Autor überlässt den Leser seiner eigenen Vorstellungskraft und erschafft damit Nervenkitzel, der einen beim kleinsten Laut vor Schreck zusammenzucken lässt. Als natürliche Folge lässt die Handlung sehr viel Interpretationsspielraum, der im Nachhinein noch für interessante Diskussionen sorgt und die Geschichte aus mehreren Perspektiven betrachten lässt. Zwar war ich vom Ende leider etwas enttäuscht, allerdings kann ich diese nervenaufreibende Schauerlektüre auf Klassikerniveau uneingeschränkt jeden empfehlen, der einmal hochgeschraubte Gruselspannung am eigenen Leib erfahren will.

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    • 13
  • Schaurig-schön oder schön schaurig?

    Das Durchdrehen der Schraube

    kingofmusic

    Was macht ein gutes, sehr gutes oder überragendes Buch aus? 1.    Es erzeugt Spannung und Gänsehaut von der ersten bis zur letzten Seite. 2.    Es weckt am Ende jedes Kapitels die Neugier beim Leser, wie es weiter geht, so dass man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. 3.    Es besticht durch sprachliche Eleganz und Tiefe. 4.    Es öffnet durch bildhaft verwendete Sprache die Tür der Phantasie des Lesers. Es gibt bestimmt noch mehr Punkte, die ich jetzt ansprechen könnte, aber jeder weitere würde diesem Werk wohl nicht (mehr) gerecht werden. Denn eigentlich drücken diese vier Punkte schon genau das aus, was ich beim Lesen von „Das Durchdrehen der Schraube“ von Henry James empfunden und „empfangen“ habe. Henry James macht es dem Leser (oder um einmal politisch korrekt zu sein: auch der Leserin *g*) nicht gerade einfach: es wird vieles angedeutet, aber nicht aufgelöst, er hat mit der naiven und jungen Gouvernante eine Figur geschaffen, die am Ende durch ihren blinden Egoismus (oder ist es einfach eine Über-Liebe zu ihren Schützlingen?) mehr kaputt macht, als die (offensichtlich vorhandenen?) Probleme wirklich zu lösen und so letztendlich ein Opfer ihrer Selbst wird und damit ebenso zwei Unschuldsengel von Kindern (Achtung: Ironie!!!) in die alles vernichtende Katastrophe treibt. In der vorliegenden und auch in anderen Ausgaben dieses Meisterwerks der britischen Literatur (das wohl auch lange als schwierig zu übersetzen galt) gibt es noch ein sehr interessantes Nachwort, in dem viel von dem, was Henry James bei dem Leser bewirken wollte, näher unter die Lupe genommen wird und welches einen unweigerlich dazu führt, über das gelesene noch einmal näher nachzudenken und immer wieder mit neuen Denkansätzen von vorne lesen zu lassen. Ein weiteres Lesehighlight im Jahr 2015!!!

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    • 9
  • Auf den zweiten Blick genial

    Das Durchdrehen der Schraube

    blauerklaus

    Die Eindrücke, die dieses Buch hinterlässt, brauchen etwas Zeit um verarbeitet zu werden. Daher jetzt nach einigen Tagen meine Rezension zu diesem Klassiker. Diese 1898 erstmals erschiene „Geistergeschichte“ beginnt wie viele klassische Gruselgeschichten in einem englischen Landhaus, in der ein nicht näher genannter Erzähler einer versammelten Gesellschaft die eigentliche Geschichte vorliest. Es handelt sich hierbei um die Aufzeichnungen  einer Gouvernante, die mit der Betreuung von zwei elternlosen Kindern, Miles und Flora, auf einem Landsitz namens Bly beauftragt wird. Die beiden Kinder erscheinen sehr liebenswürdig und intelligent, einzig ein nicht näher erläuterter Schulverweis von Miles gibt erste Rätsel auf. Nach einiger Zeit beobachtet die Erzieherin Geistererscheinungen auf dem Grundstück des Landsitzes. In den Gestalten glaubt sie ihre Vorgängerin und einen früheren Diener des Haushaltes zu erkennen, die beide unter nicht näher geklärten Umständen ums Leben kamen.  Sie erfährt, dass die Kinder und die beiden Angestellten sich wohl sehr nahe standen.     In der Überzeugung, dass auch die Kinder, die Geister sehen und in dem Wunsch die Kinder vor diesen zu schützen tut sie fortan alles um die Kinder keinen Moment aus den Augen zu lassen. Viel mehr darf man zu der Handlung hier nicht erzählen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten.  Der Leser wird jedoch im Unklaren gelassen, ob die Erscheinungen real sind oder was die genauen Gründe hierfür sind. Wie wir auch in unserer Leserunde gemerkt haben, führt dies dazu, dass der Leser das beschriebene ständig versucht unter neuen Blickwinkeln zu „analysieren“ um hinter die Wahrheit zu kommen. Auch wenn das Ende nicht alle Leser zufriedenstellen dürfte, so hat es mir dennoch sehr gut gefallen, denn wie James hier mit den Gedanken und Erwartungen der Leser spielt ist schon genial gemacht. In dem Nachwort der Manesse-Ausgabe kann man auch lesen, dass dies auch genauso von ihm gedacht war.  Gerade durch das Weglassen bestimmter Teile der Erzählung formen sich bei jedem Leser eigene Gedanken zur Handlung und Interpretationsmöglichkeiten. Man kann das Buch also durchaus auf zwei  Ebenen lesen: Als klassische Gruselgeschichte, die ungeheuer spannend ist und als literarisches Experiment in dem der Leser zum Mitgestalter der Geschichte wird. Ich empfehle hier (allerdings erst nach Lektüre) den sehr gut gemachten wikipedia-Artikel über das Buch, dem  man auch entnehmen kann, dass dieses „als einer der am stärksten rezipierten Bücher von Henry James gilt. Literaturwissenschaftler praktisch aller Schulen haben sich mit diesem Werk beschäftigt.“ In einem anderen Artikel habe ich gelesen, dass es mittlerweile über hundert verschiedene Interpretationen der Geschichte gibt. Für mich eine große Leseempfehlung und  klare 5 Sterne für dieses Buch.   

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    • 6

    Helene2014

    06. October 2015 um 19:36
  • Kann man lesen - muss man aber nicht

    Das Durchdrehen der Schraube

    Ambermoon

    Autor: Henry James (* 15. April 1843 in New York; † 28. Februar 1916 in Chelsea, Großbritannien) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er war der jüngere Bruder des Philosophen William James. In James’ vielschichtigem Werk spielt der Antagonismus zwischen der „Alten Welt“ Europa mit seiner langen kulturellen Tradition und der Naivität der „Neuen Welt“ Amerika eine wichtige, vielleicht sogar die zentrale Rolle. Ein weiteres Charakteristikum seines Schaffens sind die psychologisch vielschichtigen und sorgfältig gezeichneten Frauenfiguren. Die äußerst detailreiche Schilderung des Innenlebens seiner Figuren lässt James als modernen Schriftsteller erscheinen. Er gilt als Meister der indirekten Charakterisierung und wurde unter anderem ein Vorbild für den Bewusstseinsstrom-Stil. (Wikipedia) Zwei engelsgleiche Zöglinge, ein märchenhaft schönes Landhaus – für eine junge Erzieherin scheint sich gleich die erste Anstellung als glückliche Wahl zu erweisen. Einzig ein Mann und eine Frau, die sich ihr mehrfach auf mysteriöse Weise zeigen, um kurz darauf wieder zu verschwinden, trüben die Unbeschwertheit und nähren ihre Zweifel: Warum wurde Miles – ein doch offenbar braver Junge – der Schule verwiesen? Weiß die kleine Flora mehr als sie zugibt? Sind Liebreiz und Unschuld der beiden Kinder nur Fassade? Und warum verweigert der Dienstherr, der charmante Onkel der Zöglinge, jede Hilfe? Dem Leser als staunendem Zeugen des Geschehens stellt sich schon bald eine ganz andere Frage: die nach der Verlässlichkeit der Erzieherin und Erzählerin der vorliegenden Geschichte. ------------------------------------------------- Typisch für eine Gothic Novelle beginnt "Die Drehung der Schraube" damit, dass die Geschichte von jemandem erzählt wird, der diese von der betroffenen Person selbst erzählt bekommen hat. Dies soll den Effekt haben die Geschichte, aufgrund der Authentizität, gruseliger erscheinen zu lassen. Nachdem man sich an diese elendig langen und verschachtelten Sätze erstmal gewöhnt hat, eröffnet sich einem eine Geschichte die ohne Blut und Gewalt auskommt. Sie lebt von der düsteren Atmosphäre und der Spannung mit subtilen Gruselmomenten. Das war es aber leider auch schon mit den positiven Aspekten, denn im Grunde kommt dabei so gar nichts raus. Keine, absolut keine der vielen Fragen wird beantwortet und das Ende ist so abrupt und lässt den Leser ratlos, unbefriedigt und mit noch mehr Fragezeichen zurück. Die Protagonistin konnte mich auch nicht von sich überzeugen. Die ständige Lobhudelei an sich selber nervt, ihre Vermutungen, die sie als Tatsachen verpackt und auch noch irgendwelche Dinge hinzudichtet, um gegenüber der Haushälterin glaubwürdig zu erscheinen und diese somit gleichzeitig manipuliert, machen sie für mich unglaubwürdig und zu einem hysterischen Trutscherl, welches anscheinend dem Wahnsinn verfallen ist. Fazit: Kann man lesen - muss man aber nicht. Weshalb dieses Werk so hochgelobt wird, erschließt sich mir nicht, denn da gibt es einige Gothic Novels, die um Längen besser sind.

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    • 2
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Kurze Geschichte ohne Gruselfaktor

    Das Durchdrehen der Schraube

    Kittie

    Ich habe mich hier vom Untertitel “Eine Geistergeschichte” verleiten lassen, denn ich hatte mal wieder Lust auf eine schöne, gute und alte Geister-Gruselgeschichte und es schien mir, als würde DAS DURCHDREHEN DER SCHRAUBE diese Kritieren erfüllen. Leider war dem dann nicht ganz so, denn die Geschichte schaffte es nicht mich zu begeistern. Dabei hörte es sich so gut an, dass eine junge Frau auf einen Landsitz geschickt wird, welcher zwei Kindern als Wohnsitz dient, die ihre Eltern verloren haben und es dort dann zu merkwürdigen Erscheinungen kommt, wo eine davon das vorherige Kindermädchen ist. Das konnte mich nicht überzeugen oder irgendeine Art von Grusel herbeiführen, denn die erste Hälfte der Geschichte dümpelt mehr so vor sich hin. Da kommt nichts in Fahrt, denn das geht erst in der zweiten Hälfte los, aber dort war ich schon mehr von der Geschichte gelangweilt, sodass ich es nur noch hinter mir bringen wollte und hier diese Review schreiben kann. Und auch die Geister sind so ein Knackpunkt – die sind einfach nur da und glotzen die junge Frau blöde an. Das kann heute keinen mehr hinter dem Ofen vorlocken. Als Film mit schauriger Musik würde das vielleicht noch eher funktionieren, aber in Buchform … meins ist es nicht. Damals 1898 mag das die Menschen noch gegruselt haben, aber heute wirkt es wohl nicht mehr so. Somit hake ich dann dieses Thema ab. Zum Glück hat es nur wenige Seiten und ließ sich schnell lesen. Ich kann nun aber auch nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch sei. Meinen Nerv hat es nur nicht getroffen und Anderen mag da einer drauf abgehen. Mein Nerv wurde halt nur nicht getroffen.

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  • Rezension zu "Die Drehung der Schraube" von Henry James

    Das Durchdrehen der Schraube

    Gospelsinger

    28. December 2010 um 16:33

    Dieses Buch ist gruselig. Aber warum eigentlich? Eigentlich passiert gar nichts, oder? Es gibt Andeutungen, Vermutungen, Ahnungen. Aber nichts Konkretes. Es ist keine Gespenstergeschichte, keine Horrorgeschichte. Aber irgendwie wird die Ordnung der Dinge gestört. Die Handlung ist einerseits ganz klar und einfach, andererseits aber auch verschleiert. Eine Erzieherin tritt ihre erste Stelle an. Die beiden Kinder kommen ihr wie Engel vor. Aber warum wurde der Junge der Schule verwiesen? Ist das kleine Mädchen wirklich so lieb und unschuldig? Der Erzieherin erscheinen die Geister einer Frau und eines Mannes. Wollen sie den Kindern schaden? Warum will der Onkel der verwaisten Kinder, der sie aufgenommen hat, nichts von ihnen hören? Auch das Ende lässt viele Fragen offen. Wie verlässlich ist eigentlich die Erzählung der Erzieherin? Henry James hat eine äußerst raffinierte Geschichte geschrieben, die einen ganz besonderen Sog entwickelt und lange nachwirkt. Ich konnte sie jedenfalls nicht aus der Hand legen. „Die Drehung der Schraube“ ist eine ganz besondere Geschichte, die man immer wieder lesen kann.

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