Henry James Die Europäer

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Inhaltsangabe zu „Die Europäer“ von Henry James

Was unterscheidet Europäer von Amerikanern? In seiner leichtfüßigen Komödie bringt Henry James Frauen und Männer von beiden Seiten des Atlantiks erst miteinander ins Gespräch und dann unter die Haube. Einhundert Jahre nach James’ Tod erscheint dieses Frühwerk des geschätzten Autors nun in neuer Übersetzung. Ohne Geld, aber im Vertrauen auf eine gute Partie reisen Baronin Eugenia Münster und ihr Bruder Felix Young nach Neuengland. Mit Adelstitel und Charme umgarnen die beiden rasch ihre Verwandtschaft, den Onkel samt seinen drei erwachsenen Kindern. In wechselnden Paarungen konkurrieren Temperamente und Vorstellungen der Alten Welt mit Werten und Moral der Neuen. Wer sich am Ende an wen bindet, entscheidet sich nach einem quirligen Reigen transatlantischer Beziehungen, der einen neuen Blick auf beide Kontinente und nicht zuletzt auf den großen Autor selbst ermöglicht. Für seine eleganten, doch oft irritierend komplexen Romane berühmt, zeigt er sich in diesem Fundstück als lustvoller Matchmaker mit Tiefgang.

Arkadien vs. Bohéme: Ironisch, pointiert, tiefgründig, leicht-sinnig, wunderbare Dialoge. Ein Genuss!

— alasca
alasca

Der Roman von Henry James behandelt den Sympathie-Wechsel von vier Frauen und vier Männern im heiratsfähigen und heiratswilligen Alter.

— 8ung
8ung

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    Die Europäer
    BettinaR87

    BettinaR87

    Das Buch ist ein Klassiker einer der ganz großen Autoren und wurde jetzt für Manesse neu übersetzt. Wer regelmäßig mitliest, kennt meine Faszination für Manesse: Kein schlappriges Taschenbuch, sondern richtig gebunden und das auch noch mit Stoff und schön gestaltetem Schutzumschlag. Bevor ich zum Inhalt, oder vielmehr seiner Beurteilung, komme, will ich nur anmerken, dass ich keine Ahnung habe, was echte Literaturwissenschaftler zu diesem Buch schon herausgefunden haben ^^ Am Ende steht fest, dass die schillernste Figur leer ausgeht (kein ernsthafter Spoiler), woraus sich schon mal folgendes schließen lässt: Nicht alles was schimmert, ist auch Gold. Ist das eine typische europäische Eigenschaft im Vergleich zu Amerikanern? Hm, heutzutage lässt sich das vermutlich stark diskutieren - Globalisierung sei Dank. Halb erinnert es an ein Brontè-Buch, nur dass die gesprochenen WOrte so schwülstig sind und nicht die Beschreibungen außerhalb der direkten Rede. Nur einmal werden die Sätze simpel und gerade: In der ersten und einzigen ehrlichen Unterhaltung zwischen Felix und seiner Schwester, der "Baronin". Letztere lebt so dermaßen in ihrer eigenen Welt, dass sie nicht mal selbst mehr daraus ausbrechen kann. Ist das, wie Henry James die "alte europäische Welt" gesehen hat? Wenn ja würde man sich wünschen, er würde die Welt in ihrer heutigen Fassung sehen. Wahrscheinlich ginge es dann weniger um die USA und Europa als vielleicht Russland und 'Asien' (bemerkt die '') oder Israel und Palästina. Und so ganz am Ende? Ist der Kern ein herzlich banaler: Es ist eine Liebesgeschichte zwischen beiden Welten.

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  • Die Europäer – wie die Amerikaner sie sehen

    Die Europäer
    8ung

    8ung

    08. October 2015 um 19:18

    Felix und seine Schwester Eugenia besuchen ihre Verwandtschaft in Amerika. Der Halbbruder ihrer verstorbenen Mutter lebt mit seinen drei erwachsenen Kindern nahe Boston auf dem Lande. Ihre Mutter brannte mit einem Mann nach Europa durch, was ja um 1850 wohl etwas besonderes war. Seitdem wurde in der Familie nicht mehr von ihr gesprochen. Deren Kinder, Eugenia und Felix, kommen nach 30 Jahren erstmals zu Besuch, weil sie sich Unterstützung in jeder Hinsicht erwarten, besonders in finanzieller. Weiterlesen im Kulturmagazin 8ung.info - ✍ Buchtipp: Die Europäer – wie die Amerikaner sie sehen

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