Henry James Washington Square

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Inhaltsangabe zu „Washington Square“ von Henry James

Der Roman spielt in New York, um 1850. Der angesehene New Yorker Arzt Austin Sloper, der trotz aller Berufserfahrung weder seinen Erstgeborenen noch seine schöne, intelligente Frau vor dem Tod retten konnte, sieht mit wachsender Enttäuschung seine Tocher Catherine zu einer jungen Dame von mittelmäßigem Aussehen und bescheidenen geistigen Fähigkeiten heranwachsen. Die temperamentvolle Catherine dagegen verehrt und liebt ihren Vater mit der ganzem Kraft ihres unbeholfenen Herzens. Eines Tages lernt sie den Lebemann Morris Townsend kennen und verliebt sich in ihn. Damit beschwört sie den erbitterten Widerstand des Familienoberhaupts herauf.

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    Washington Square
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    06. March 2016 um 18:08

    Die Gesellschaftsromane von James sind vielschichtig, klar und wunderbar formuliert. Ich lese sie immer wieder gerne und mag seine heute etwas antiquiert wirkenden, aber für die damalige Zeit durchaus modernen Ansichten. Seine leise Kritik an der Gesellschaft, die immer wieder mitschwingt und die vielen Dinge, die man zwischen den Zeilen seiner Romane erahnen kann, machen James Texte aus. Washington Square kannte ich tatsächlich noch nicht und habe mich gefreut, das Hörspiel zu hören. In vielen kleinen Szenen wird die Bearbeitung des MDR als Hörspiel schön in Szene gesetzt. Hochkarätige Sprecher, wie Ulrich Noethen und Meike Droste, verleihen dem Hörspiel Tiefe und eine besondere Stimmung. Speziell Katharina Pachetka, die ich als Sprecherin noch nicht kannte, hat mich hier sehr überzeugt. Trotz der massiven Kürzungen, bleibt der Stil von Henry James erhalten, der Zauber der Oberschicht am Washington Square wird vermittelt und die Schwierigkeiten einer jungen Frau ihren Platz im Leben und den Mann an ihrer Seite zu finden sind sehr unterhaltsam, aber auch nachdenklich stimmend in Szene gesetzt. Wenn man überlegt, wie kurz es doch her ist, dass wir Frauen noch nicht frei wählen konnten, wen wir heiraten und dass die Jahre, in denen wir uns auf das Wohlwollen unseres Vaters verlassen mussten, noch nicht so lange her sind, dann regt der Text, bzw. das Hörspiel durchaus zum Glücklichsein und Nachdenken an. Mir hat Washington Square sehr gut gefallen und ich würde mich freuen auch weitere Werke, wie zum Beispiel das von mir sehr geschätzte " Daisy Miller " auf diese Art vertont zu wissen.

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