Henry Marsh Um Leben und Tod

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Inhaltsangabe zu „Um Leben und Tod“ von Henry Marsh

Wie arbeitet ein Hirnchirurg? Wie fühlt es sich an, in das Organ zu schneiden, mit dem Menschen denken und träumen? Und wie geht man damit um, wenn das Leben eines Patienten von der eigenen Heilkunst abhängt? Operationen am Innersten des Menschen sind immer mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Henry Marsh, einer der besten Neurochirurgen Großbritanniens, erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen. Seine Geschichten handeln vom Heilen und Helfen, vom Hoffen und Scheitern, von fatalen Fehlern und von der Schwierigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen.

Der Spagat der "Götter in Weiß" zwischen Arroganz und Mensch-sein , gepaart mit schicksalshaften Konsequenzen, verständlich verpackt.

— AnnieLovesTheSky

Falls ich einmal in diese Situation kommen sollte, wünsche ich mir auf einen Arzt wie Dr.Marsh zu treffen!

— Sandra_Sandrella

Kurze und gute Einblicke in die Krankheitsbilder. In diesem Buch geht auch die Menschlichkeit zum Glück nicht verloren.

— Arabelle

Ein anderer Blick auf die Arbeit eines Neurochirurgen abseits McDreamy. Mt Infos zu Krankheitsbildern, patientennah, abschreckend.

— Sweet_Mouse

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  • Rezension zu "Um Leben und Tod"

    Um Leben und Tod

    Zsadista

    19. September 2017 um 14:17

    „Um Leben und Tod – Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Henry Marsh. Der Autor selbst ist Hirnchirurg und erzählt aus dem Leben seiner Arbeit. Das Buch war im Großen und Ganzen schon sehr interessant. Henry Marsh eröffnet dem Leser Einblicke in eine Welt, in die man so nicht hineinsehen kann. Ich fand die Arbeit so schon interessant geschildert und faszinierend. Auf der anderen Seite fand ich das Buch auch sehr befremdlich. Ich fand es manchmal nicht angebracht, wie der Autor seine Wort zu Blatt gebracht hat. So zum Beispiel direkt am Anfang auf Seite 14: „Oft ist es ohnehin besser, der Krankheit ihren natürlichen Lauf zu lassen und überhaupt nicht zu operieren.“ Da kann man sich fragen, ob der Herr denn auch den richtigen Beruf ergriffen hat oder ob es nur des Geldes wegen gewesen war. Oder was den Chirurgen bewegt, eine Krankheit einfach Krankheit sein zu lassen, obwohl man sie vielleicht operieren könnte. Vielleicht hätte da ein etwas präziseres Ausdrücken gut getan, denn dem Leser, der nicht selbst Hirnchirurg ist, könnte diese Aussage wirklich nicht angebracht erscheinen. Auch recht seltsam mutet der Rückblick in seine Vergangenheit. Die Erzählung, dass er in seiner Ausbildung darauf wartete und es auch genoss, wenn der Operateur mit Blutmassen zu kämpfen hatte. Da könnte ich mich wirklich glatt fragen, hätte der gute Herr nicht besser Metzger lernen sollen. Ich war mir auch nicht sehr klar darüber, ob das nun zur Aufheiterung des ansonsten schweren Stoffes dienen sollte oder ob dies ernst gemeinte Interessen des Autors waren. Auch wenn das Buch von anderen Lesern gerne hoch gelobt wird und es sich wohl auch um einen Spiegel Bestseller handelt, was auch nicht überrascht, ist der herausgebende Verlag doch auch der Spiegel Buchverlag, konnte mich das Werk nicht wirklich überzeugen. Mit viel gutem Willen vergebe ich hier noch 3 Sterne. Aber nur, weil ich den eigentlichen Inhalt in Sachen Hirnchirurgie sehr interessant gefunden habe. Man muss den Rest eben etwas ausblenden und nicht so genau hinterfragen oder darüber nachdenken. 

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  • Gott in Weiß oder Mensch? Warum nicht beides.

    Um Leben und Tod

    AnnieLovesTheSky

    18. July 2017 um 21:23

    Der Neurochirurg Henry Marsh beschreibt Krankheitsfälle aus seinem Alltag und lässt den Ottonormalverbraucher ein wenig hinter die Kulissen eines Krankenhauses blicken. Der Leser wird zudem über Fälle, die ihn in seiner Laufbahn beeinflusst haben, ins Bild gesetzt und auch an medizinischen Erklärungen mangelt es nicht. Diese sind, meiner Meinung nach, manchmal zu detailliert, was aber meiner geringen Schmerzgrenze zu schulden ist.Da ich kein Fan von Krankenhausgeschichten bin, ging ich zwar interessiert, ob des Hintergrundes dieses Buches, dennoch auch skeptisch, wie langweilig es werden könnte, an die ganze Sache heran. Marsh hat mich erstaunlicherweise sofort in seinen Bann gezogen. Krankenhausärzte werden allgemeinhin als unnahbar angesehen, wirkliche "Götter in Weiß", deren Fähigkeiten oftmals über Leben und Tod entscheidet. Marsh schafft es anscheinend mühelos, seine Tätigkeit von verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und damit sowohl den Alltag aus der Sicht eines Arztes, eines Patienten und eines Menschen zu schildern.Ein wirklich außergewöhnliches Buch, das zeigt, dass Ärzte sich vielleicht eine gewisse Arroganz erlauben können, aber es niemals übertreiben dürfen, denn wir sind alle "nur" Menschen. Auch Ärzte sind von gesundheitlichen Rückschlägen nicht befreit.

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  • Interessant und bewegend..

    Um Leben und Tod

    fliegende_zeilen

    04. July 2017 um 11:17

    InhaltWas beinhaltet die Arbeit eines Hirnchirurgen? Wie geht man damit um wenn die eigenen Fähigkeiten über das Schicksal von Menschen entscheidet? Henry Marsh, Großbritanniens bester Neurochirurg erzählt über seinen Alltag und über Erfahrungen die er bereits sammeln durfte. BewertungIch danke dem Penguin Verlag und dem Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.Dieses Buch war überraschend bewegend und informativ zugleich. So ist jedes Kapitel einem anderen Krankheitsbild (das in Kurzform erklärt wird) zugeteilt, und geht mit passenden Fällen von Patienten einher. Trotzdem wird vor medizinischen Fachausdrücken und detailreichen OP-Vorgängen kein Halt gemacht. So kann man dieses Buch wohl keinem Hypochonder empfehlen, denn die würden ganz schön an ihre Grenzen kommen. Henry Marsh schenkt dem Leser in seinem Buch schöne und auch schreckliche Momente seines Arbeitsalltags. So erfährt man auch etwas über seinen Werdegang, und wie er schließlichz sein Herz an die Neurochirurgie verlor. Dieser Mensch operiert wirklich mit Leidenschaft. Genauso bemerkt man im Verlauf des Buches, dass Ärzte auch nur Menschen sind, und sich mit ähnlichen Ängsten wie denen der Patienten herumschlagen müssen.Über all dem liegt ein angebrachter Humor, der das Lesen auflockert. Interessant fand ich auch, dass es zur Covergestaltung eine eigene Anmerkung zum Ende des Buches gab. So erfährt man das diese Zeichnung (von Susan Aldworth) vor Ort am Royal London Hospital entstand, wärend einer zerebralen Angiografie eines Patienten, zum lokalisieren eines Aneurysmas.Fazit  Wer nach einem Sachbuch, dass sich wie ein Roman liest und autobiographisch angehaucht wurde, sucht, ist mit "Um Leben und Tod" sehr gut beraten.

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  • Interessantes, aufschlussreiches Thema mit Lerneffekt

    Um Leben und Tod

    Sandra_Sandrella

    11. March 2017 um 11:02

    Ein sehr interessantes Buch das hinter die Kulissen blicken lässt und das teilweise auch sehr amüsant geschrieben ist. Sehr menschlich aber auch ärztlich professionell. Das Buch war sehr aufschlussreich und ich habe einiges gelernt in Bezug auf Neurochirurgie. Dr.Marsh ist ein tolles Vorbild man kann nur hoffe auf so einen Arzt zu treffen wenn man vielleicht im Leben selber einmal betroffen ist!

  • Spannender Einblick in die Neurochirurgie

    Um Leben und Tod

    Daniliesing

    08. January 2016 um 19:08

    Auch wenn ich persönlich nie in einem medizinischen Beruf arbeiten könnte, finde ich solche Tätigkeiten und die Menschen, die diese ausüben, unglaublich faszinierend. Genau deshalb habe ich zum Buch „Um Leben und Tod“ gegriffen, das der Hinrchirurg Henry Marsh verfasst hat. Darin berichtet er aus seinem Berufsleben und über ein ganz besonderes Organ: das menschliche Gehirn! Von Beginn an wird die Faszination des Autors für seinen Beruf und das Gehirn deutlich. Dabei wählt er eine sehr geschickte Aufteilung für sein Buch und widmet jedes Kapitel einer anderen Erkrankung des Gehirns. Innerhalb des jeweiligen Kapitels erfährt man detaillierte, dabei aber keinesfalls langweilige Hintergründe der jeweiligen Krankheit sowie ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Henry Marsh gelingt es dabei, den Leser bei Laune zu halten, indem er medizinische Fakten mit wahren Fällen kombiniert und ihn so hautnah in seine Tätigkeiten einbezieht. Das ist in diesem Fall definitiv nichts für schwache Nerven. Wer sich mit konkreten OP-Beschreibungen schwer tut, für den dürfte dieses Buch also eher nichts sein. Wer aber neugierig ist und genaue Einblicke in die besonderen Fähigkeiten und Tätigkeiten eines Gehirnchirurgen von Marshs Klasse erhalten möchte, dem kann ich „Um Leben und Tod“ nur empfehlen. Neben den einzelnen Krankheiten, Fällen und OPs beschreibt Henry Marsh aber auch seinen persönlichen Werdegang hin zum Gehirnchirurgen. Dabei entdeckt er selbst seine Begeisterung für die Gehirnchirurgie und lässt den Leser an allen Entwicklungen seines beruflichen Lebens teilhaben. Das alles kombiniert er in seinem Buch gekonnt zu einem Gesamtwerk, das wirklich lesenswert ist und viel interessantes Wissen über unser wohl komplexestes Organ liefert. Zusätzlich liefert der Autor spannende Einblicke ins Gesundheitssystem, die nicht immer unbedingt positiv stimmen. Andererseits ist man oft erstaunt ob all der Möglichkeiten, die die moderne Medizin mittlerweile bietet und so nimmt das Buch auch immer wieder die Angst selbst vor schwereren Erkrankungen.

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  • ehrlich und offen

    Um Leben und Tod

    Bücherwurm

    21. August 2015 um 18:39

    "Das Leben eines Hirnchirurgen ist alles andere als langweilig und kann zutiefst bereichernd sein, doch es hat seinen Preis. Man macht zwangsläufig Fehler, und man muss lernen, mit den bisweilen entsetzlichen Konsequenzen zu leben. Man muss lernen, angesichts des Erlebten objektiv zu bleiben und sich nicht von seinen Gefühlen leiten zu lassen, ohne dabei jedoch seine Menschlichkeit zu verlieren." Henry Marsh ist ein bekannter und erfahrener Hirnchirurg in Großbritannien. Für mich mit diesem Titel tatsächlich der erste Kontakt, und ich war sehr überrascht: Henry Marsh ist weder abgestumpft, noch verbittert, nicht arrogant und überheblich, sondern hat sich einen sehr feinen Humor und ein immerzu bewegtes Herz bewahrt. Und das trotz der unzähligen Fehlschläge, der oft aussichtslosen und hilflosen Krankheitsbilder, die- ob man es glaubt oder nicht- ganz gewaltig am Ego und am Selbstbewusstsein eines Arztes zerren. Henry Marsh beweist einen reichen Erfahrungsschatz, erzählt anhand einzelner Fälle von Behandlungemöglichkeiten, Rückschlägen und menschlichem Versagen mit dramatischen Folgen und hat bewiesen, dass es möglich ist, vielleicht auch mit dem gewissen Quentchen Humor- nicht zu verzweifeln, sondern jederzeit den Patienten als Mensch zu erfassen. Leider wird in vielen Krankenhäusern ein Mensch nur noch als Nummer wahrgenommen, Empathie ist zur Unsitte geworden und man stellt sich niemals den Fehlern, sondern versteckt sich hinter einer Armee an hochdotierten Anwälten. Ich selbst habe vor zig Jahren lange Zeit in der Neurochirurgischen Abteilung gearbeitet und fühlte mich im "autobiographischen Roman" sehr wohl. Ich konnte mich als Ärztin wieder erkennen und fühlte mich verstanden, bzw. getröstet, warum Henry Marsh sich auch immer bei seinen Kollegen entschuldigt: Er hat allen Ärzten aus der Seele gesprochen und endlich offen und unverbittert die Zustände geschildert. Er macht uns klar, dass wir das Leben genießen sollten, wohl gewiss, dass es Menschen gibt, die unabhängig von Alter, Ausbildung und Herkunft nicht so viel Glück im Leben haben, oft unverschuldet schwer leiden und trotzdem Teil unserer Gesellschaft sind. Vielen Dank für diese Schilderung oft herzergreifender Schicksale, der ernüchternden Darstellung der Grenzen der Behandlungsmöglichkeiten, auch, weil Ärzte Menschen sind und bleiben. Ich habe herzlich gelacht, aber mindestens ebenso oft zum Taschentuch gegriffen, wunderbare Unterhaltung mit Lerneffekt und Aufklärung!

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  • Sehr gutes Sachbuch

    Um Leben und Tod

    buchbaron69

    18. July 2015 um 16:38

    Klappentext Wie arbeitet ein Hirnchirurg? Wie fühlt es sich an, in das Organ zu schneiden, mit dem Menschen denken und träumen? Wie geht man damit um, wenn das Leben eines Patienten von der eigenen Heilkunst abhängt? Und wie, wenn man scheitert? Mehr noch als in anderen Bereichen der Medizin ist es in der Hirnchirurgie so gut wie unmöglich, nie einem Patienten zu schaden, denn Operationen am Innersten des Menschen sind immer mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Henry Marsh, einer der besten Neurochirurgen Großbritanniens, erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen. Seine Geschichten handeln vom Heilen und Helfen, vom Hoffen und Scheitern, von fatalen Fehlern und von der Schwierigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Über den Autor Henry Marsh ist einer der renommiertesten Hirnchirurgen Englands und arbeitet als Consultant Neurosurgeon am Atkinson Morley’s / St. George’s Hospital in London. Vor seinem Medizinstudium am Royal Free Hospital in London hat er Wirtschaft, Politik und Philosophie in Oxford studiert. Mit einer von ihm gegründeten Stiftung operiert Marsh häufig in der Ukraine, wo er sich Patienten widmet, die sonst ohne ärztliche Hilfe blieben. Über ihn und seine Arbeit sind zwei preisgekrönte TV-Dokumentationen gedreht worden. 2010 wurde ihm der britische Verdienstorden verliehen. Meine Meinung Die Story Das Buch erzählt aus dem Leben von Henry Marsh, einem der renommiertesten Hirnchirurgen Großbritanniens,der in einem Städtischen Krankenhaus Arbeitet. Marsh erzählt von seiner Ausbildung, von seinen Erfolgen und Misserfolgen und schildert offen die Situation, in der sich Ärzte befinden, die ihren Patienten mitteilen müssen, dass ihr Leben bald enden wird. Er erzählt wie Ärzte damit umgehen, wenn sie Fehler gemacht haben, mit denen ihre Patienten leben müssen. Seine ehrenamtliche Hilfe in der Ukraine, kommt genauso zur Sprache, wie vieles Privates aus seinem Leben. Und er klagt das Englische Sozialsystem an und wie die Patienten darunter leiden, was auch auf andere Länder zutrifft. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Natürlich kommen auch Fachbegriffe vor, aber Marsh versteht es diese mit wenigen Worten anschaulich zu erklären Charaktere Marsh schreibt aus seiner Sicht und man kann durchaus Gefühle für ihn entwickeln.. Mein Fazit Sachbücher sind vielfach informativ, aber selten spannend wie Romane, Marsh versteht es aber durchaus z.B die Operationen spannen zu erzählen, so das man Tatsächlich auch mitfiebert. Man lernt einen Arzt kennen der sich selber gar nicht so wichtig nimmt. Das Buch ist toll geschrieben, Informativ und spannend zugleich. Als Patient lernt man Ärzte von einer anderen Seite kennen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Bekenntnisse eines Hirnchirurgen

    Um Leben und Tod

    leseratte69

    21. June 2015 um 14:52

    Gastrezension von Karl (meiner besseren Hälfte) Klappentext Wie arbeitet ein Hirnchirurg? Wie fühlt es sich an, in das Organ zu schneiden, mit dem Menschen denken und träumen? Wie geht man damit um, wenn das Leben eines Patienten von der eigenen Heilkunst abhängt? Und wie, wenn man scheitert? Mehr noch als in anderen Bereichen der Medizin ist es in der Hirnchirurgie so gut wie unmöglich, nie einem Patienten zu schaden, denn Operationen am Innersten des Menschen sind immer mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Henry Marsh, einer der besten Neurochirurgen Großbritanniens, erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen. Seine Geschichten handeln vom Heilen und Helfen, vom Hoffen und Scheitern, von fatalen Fehlern und von der Schwierigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Über den Autor Henry Marsh ist einer der renommiertesten Hirnchirurgen Englands und arbeitet als Consultant Neurosurgeon am Atkinson Morley’s / St. George’s Hospital in London. Vor seinem Medizinstudium am Royal Free Hospital in London hat er Wirtschaft, Politik und Philosophie in Oxford studiert. Mit einer von ihm gegründeten Stiftung operiert Marsh häufig in der Ukraine, wo er sich Patienten widmet, die sonst ohne ärztliche Hilfe blieben. Über ihn und seine Arbeit sind zwei preisgekrönte TV-Dokumentationen gedreht worden. 2010 wurde ihm der britische Verdienstorden verliehen. Meine Meinung Die Story Das Buch erzählt aus dem Leben von Henry Marsh, einem der renommiertesten Hirnchirurgen Großbritanniens,der in einem Städtischen Krankenhaus Arbeitet. Marsh erzählt von seiner Ausbildung, von seinen Erfolgen und Misserfolgen und schildert offen die Situation, in der sich Ärzte befinden, die ihren Patienten mitteilen müssen, dass ihr Leben bald enden wird. Er erzählt wie Ärzte damit umgehen, wenn sie Fehler gemacht haben, mit denen ihre Patienten leben müssen. Seine ehrenamtliche Hilfe in der Ukraine, kommt genauso zur Sprache, wie vieles Privates aus seinem Leben. Und er klagt das Englische Sozialsystem an und wie die Patienten darunter leiden, was auch auf andere Länder zutrifft. Schreibstil Das Buch ist einfach zu lesen. Natürlich kommen auch Fachbegriffe vor, aber Marsh versteht es diese mit wenigen Worten anschaulich zu erklären Charaktere Marsh schreibt aus seiner Sicht und man kann durchaus Gefühle für ihn entwickeln.. Mein Fazit Sachbücher sind vielfach informativ, aber selten spannend wie Romane, Marsh versteht es aber durchaus z.B die Operationen spannen zu erzählen, so das man Tatsächlich auch mitfiebert. Man lernt einen Arzt kennen der sich selber gar nicht so wichtig nimmt. Das Buch ist toll geschrieben, Informativ und spannend zugleich. Als Patient lernt man Ärzte von einer anderen Seite kennen. Ich vergebe fünf von fünf Sternen und eine Leseempfehlung.

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  • Um Leben und Tod: rezensiert von Götz Piesbergen

    Um Leben und Tod

    Splashbooks

    01. June 2015 um 08:49

    Für einen Arzt legen Leben und Tod manchmal nahe beieinander. Der kleinste Fehler kann manchmal ausreichen, um einen Menschen zu töten oder "nur" zu einem Krüppel werden zu lassen. Henry Marsh ist ein Gehirnchirurg. Und in seinem Buch "Um Leben und Tod: Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern" erzählt er über seine Arbeit! Er wurde 1950 geboren und gilt als einer der renommiertesten seines Fachs. Er studierte Wirtschaft, Politik und Philosophie in Oxford, ehe er schließlich Medizin am Royal Free Hospital in London studierte. Er gründete eine Stiftung, mit der häufig in der Ukraine unterwegs ist und dort Patienten operiert, die sonst keine ärztliche Hilfe kriegen. Ihm wurde 2010 der britische Verdienstorden verliehen. Was macht dieses Buch jetzt so besonders? Vielleicht ist es die offene und schonungslose Art und Weise, mit der er über sein Leben und seinen Beruf schreibt. Er verschweigt nämlich nichts und deckt seine persönlichen Schwächen auf. Dadurch entsteht der Eindruck eines geerdeten Arztes. Hier schreibt kein Halbgott in Weiß, hier schreibt eine reale Person, die viel im Leben erlebt hat. Und er gesteht freimütig zu, dass sein Job ihn auch seine erste Heirat gekostet hat. Solche Geständnisse sorgen dafür, dass man den Eindruck hat, dass der Autor geerdet hat. Was auch durch die vielen Fälle unterstrichen wird, über die er schreibt. Denn nicht immer schafft er es, einen Patienten zu heilen. Manchmal sorgt seine Arbeit auch dafür, dass ein Patient stirbt. Auch hier geht er schonungslos mit sich selber ins Gericht und beschreibt detailliert, was er falsch gemacht hat.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21900/um_leben_und_tod_ein_hirnchirurg_erzaehlt_vom_heilen_hoffen_und_scheitern

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