Henry Miller Opus Pistorum

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Inhaltsangabe zu „Opus Pistorum“ von Henry Miller

"Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte. Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die angesammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab" (Milton Luboviski, Buchhändler in Hollywood, 1983 in einer eidesstattlichen Erklärung). Diese spät entdeckten Erotica des großen Autors sind für Kenner - und nicht nur für diese - eine literarische Sensation.

Selten hat man so viele Bezeichnungen für intime Körperteile so langweilig aneinandergereiht. Pornografischer Schund, aber berühmt.

— Beust
Beust

Nichts für zarte Gemüter, für die anderen der absolute Geheimtipp!

— Power86
Power86

Ein erotischer Klassiker fürwahr. in manchen Darstellungen allerdings ziemlich derbe und moralisch grenzwertig

— kfir
kfir

Nun ja. Ein Klassiker des Genres. Wer braucht noch Charles Bukowski, wenn man Henry Miller zur hand hat?

— Nanaja
Nanaja

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    Opus Pistorum
    Power86

    Power86

    19. April 2015 um 17:37

    Ich habe tatsächlich Henry Miller´s "Opus Pistorum" innerhalb 2,5 Tage verschlungen. Der anfängliche Schock wegen der expliziten Darstellung, verflog doch recht schnell. Denn die Sprache ist zwar sehr vulgär aber wirklich genial. Es lässt sich wirklich verdammt gut lesen. Man konnte gar nicht aufhören, ich musste unbedingt wissen in welche obskure nächste sexuelle Situation der Protagonist kommt. Manche Stellen sind schockierend und abartig, andere wieder extrem komisch und auch andere erotisch. Es gibt zwar sehr viele grenz wertige Dinge, aber dafür passieren sie freiwillig. Am besten fande ich den sensationellen Humor und die meist total passenden Meinungen der Charaktere. Ich habe oft Tränen gelacht. Die Gefühle wechseln immer zwischen Schock, Humor und Erotik oder auch öfters alles gleichzeitig. Dazu kommt das Erstaunen, wie verdammt gut alles formuliert ist, jeder Satz ist perfekt ausgearbeitet. Um was geht es eigentlich?: Der Protagonist Alf lebt in den 20er Jahren in Paris und gerät von einer sexuellen Situation in die nächste. Es geht hier nur um das eine und das in allen Variationen. Das Ende war der Hammer, einfach zum Brüllen komisch. Ich sehe das Buch als eine Porno-Satire mit einer Menge Ironie. Im Epilog wird nochmal erklärt wie damals das Buch zustande kam. Denn Miller hatte zum Enstehungszeitpunkt kein Geld und schrieb für einen Buchhändler im Auftrag dieses Buch für 1 Dollar je Seite. Der Buchhändler verdiente nebenbei mit Erotika gutes Geld. Sie waren ihr Leben lang Freunde. Ich muss dem Buch tatsächlich die vollen 5 Sterne geben, denn es war mal was ganz anderes und hat mich aus meiner sonstigen Leseroutine raus gerissen und darüber hinaus auch sehr amüsiert. Bin extrem auf seine anderen Werke gespannt.

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    02. January 2012 um 12:18

    Lohnschreiber Miller braucht nach der Rückkehr aus Paris Kohle, und schreibt für Zeilengeld (übrigens mit Anais Nin zusammen) dieses Werk. Alles und jeder wird gevögelt, in allen erdenklichen Varianten, Kinder eingeschlossen, schwarze Messen kommen auch noch vor. Wer Millers sonstiges Opus kennt, wird sich wundern: Sprachlich war er da schon bedeutend besser drauf. Interessant: Alle reden von Skandalbuch, dabei wird es nirgendso so klar wie hier, im "Müllers Werk", wie der gute Henry wirklich tickte: Im Grunde war er nichts weiter als ein intellektuell verbrämter, dekadenter Spießbürger, der nicht aus seiner Haut konnte. Gehört zum Kanon, irgendwie.

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    PrinzessinMurks

    PrinzessinMurks

    26. April 2011 um 21:23

    Was soll man von einer nachträglich zusammengefassten Schriftensammlung schon groß erwarten? Das Personal und die Zeitschiene bleiben naturgemäß angerissen, skizziert und dem Rest der Handlung geschuldet. Über Thema und Vorlieben möchte ich mir an dieser Stelle kein Urteil erlauben. Da gilt für mich: Jedem das Seine. Dass dieses Buch nicht für zarte Gemüter taugt, dürfte inzwischen im Allgemeinwissen angekommen sein. *** Sprachkompetenz und Textlkönnen ist nichts auszusetzen, man schlendert durch die Seiten, die Handlung fügt sich ineinander und wird nur ab und an von all zu großen Brüchen gebremst. Genug der Worte: Über diese und Millers Buch im Allgemeinen ist schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem.

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    Danny

    Danny

    27. March 2010 um 16:47

    Henry Millers "Opus Pistorum" mag man einfach, oder eben nicht. Das Buch erzählt vom Leben der 20er Jahre in Paris, wobei der Protagonist eindeutig das Zentrum des Romans bildet. Sinn und Zweck ist die Wiedergabe der erotisch-pornografischen Erfahrungen, die dem Protagonisten wiederfahren. Die Begeisterung für ausschweifenden, hemmungslosen und tabulosen Sex ist dabei das Wichtigste. 1988 wurde das Buch in Deutschland aufgrund seiner schonungslosen sexuellen Darstellungen indiziert, was 1991 jedoch wieder aufgehoben wurde...ein Glück. Ich fand das Buch interessant, fantastisch geschrieben, so dass selbst die perversesten Darstellungen nicht abstoßend wirkten und ist mit Sicherheit ein hocherotischer Genuss.

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    Mephisto

    Mephisto

    05. January 2009 um 14:06

    Kein meisterhaftes Werk, sehr dünner Plot, hier geht`s einzig und allein um Sex in allen Variationen und Varianten. Sicher gibt das Anlass zur Kritik und sie ist auch gerechtfertigt, sieht man allerdings den Hintergrund, warum Henry Miller so etwas geschrieben hat, nämlich aus Geldmangel, dann sollte man eher den Verlag rüffeln, der diese Erzählungen zu einem Roman zusammengefasst hat und damit den Grundstein für ein Öffentlichkeitsverbot legte. Der Index ist mittlerweile aufgehoben, die künstlerische Freiheit hat gesiegt und in Anbetracht der heute überladenen Sexindustrie, ist das einst skandalöse Buch seiner eigentlichen Wirkung beraubt worden und nur noch eins von vielen auf diesem Gebiet.

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    04. September 2008 um 16:02

    Henry Millers "Opus Pistorum" und die Schwarzwälder Kirschtorte... Es ist schon immer wieder interessant zu sehen (und lesen), wie Bücher mit explizit sexuellem Inhalt die Leser sofort in zwei fast antipodische Gruppen spalten. Henry Millers "Opus Pistorum" hat eine Vorgeschichte, die nicht unwichtig für das Verständnis der eher zerrissenen Form ist. Henry Miller hat, um Überleben zu können, erotische Geschichten für den Verleger Milton Luboviski geschrieben (Honorar war 1 USD p/Seite). Das Buch wurde erst nach Henry Millers Tod veröffentlicht und war von 1988 bis 1993 in Deutschland aufgrund der expliziten sexuellen Darstellungen indiziert. Da diese Geschichten nie als "Roman" gedacht waren und erst nachträglich zu einem Buch zusammengeführt wurden, sollte der "aufgeschlossene Leser" die fehlende Stringenz, bzw. eine fehlende nachvollziehbare Handlung entschuldigen. "Opus Pistorum" spielt im Paris der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, was viele "schräge" Momente erklärt. Ja, es ist zum Großteil frivol (ob es auch erotisch ist? Sicherlich, da Erotik für Jederfrau/Jedermann etwas anderes ist), ja, vieles ist verwerflich und abstoßend (oder ethisch nicht korrekt), "Opus Pistorum" ist aber sicherlich ein literarisches Zeitzeugnis und ein guter und leichter Einstieg in das Schaffen von Henry Miller. "Opus Pistorum" ist ein Buch, das man nicht in einem Rutsch lesen muss, ich habe es von Zeit zu Zeit "häppchenweise" als Zwischenlektüre "benutzt", eine ganze Schwarzwälder-Kirschtorte ist auch nur dann ein Genuss, wenn man nicht in einem Rutsch die ganze Torte isst, denke ich...

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  • Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Opus Pistorum
    Chris711

    Chris711

    25. June 2008 um 12:57

    Dieses Buch ist nichts für Zartgemüter. Es war nicht ungerechtfertigt mal indiziert. Hier wird über Sex an allen erdenkbaren arten von Mensch in allen erdenklichen Variationen berichtet. Schwarze Messen, Minderjährige, Vergewaltigung. Ich war oft schockiert und musste das Buch mehrmals pausieren. Es war dennoch interessant und einzigartig.