Opus Pistorum

von Henry Miller 
3,4 Sterne bei58 Bewertungen
Opus Pistorum
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Positiv (28):
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Nichts für zarte Gemüter, für die anderen der absolute Geheimtipp!

Kritisch (9):
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Selten hat man so viele Bezeichnungen für intime Körperteile so langweilig aneinandergereiht. Pornografischer Schund, aber berühmt.

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Inhaltsangabe zu "Opus Pistorum"

"Henry, der Geld brauchte, schlug mir vor, er werde für mich verkäufliche Texte schreiben. Ich bot ihm ein Honorar von einem Dollar pro Seite, dafür erhielt ich alle Rechte ... Ich bezahlte immer bar, wie ausgemacht. Nach wenigen Monaten ergaben die angesammelten Seiten ein komplettes Buch, dem er den Titel OPUS PISTORUM gab" (Milton Luboviski, Buchhändler in Hollywood, 1983 in einer eidesstattlichen Erklärung). Diese spät entdeckten Erotica des großen Autors sind für Kenner - und nicht nur für diese - eine literarische Sensation.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9788472233416
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Spanish Pubs Llc
Erscheinungsdatum:01.06.2002

Rezensionen und Bewertungen

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    Power86s avatar
    Power86vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Nichts für zarte Gemüter, für die anderen der absolute Geheimtipp!
    Nichts für zarte Gemüter, für die anderen der absolute Geheimtipp!

    Ich habe tatsächlich Henry Miller´s "Opus Pistorum" innerhalb 2,5 Tage verschlungen.
    Der anfängliche Schock wegen der expliziten Darstellung, verflog doch recht schnell.
    Denn die Sprache ist zwar sehr vulgär aber wirklich genial. Es lässt sich wirklich verdammt gut lesen. Man konnte gar nicht aufhören, ich musste unbedingt wissen in welche obskure nächste sexuelle Situation der Protagonist kommt. Manche Stellen sind schockierend und abartig, andere wieder extrem komisch und auch andere erotisch. Es gibt zwar sehr viele grenz wertige Dinge, aber dafür passieren sie freiwillig. Am besten fande ich den sensationellen Humor und die meist total passenden Meinungen der Charaktere. Ich habe oft Tränen gelacht. Die Gefühle wechseln immer zwischen Schock, Humor und Erotik oder auch öfters alles gleichzeitig. Dazu kommt das Erstaunen, wie verdammt gut alles formuliert ist, jeder Satz ist perfekt ausgearbeitet.

    Um was geht es eigentlich?: Der Protagonist Alf lebt in den 20er Jahren in Paris und gerät von einer sexuellen Situation in die nächste. Es geht hier nur um das eine und das in allen Variationen.

    Das Ende war der Hammer, einfach zum Brüllen komisch. Ich sehe das Buch als eine Porno-Satire mit einer Menge Ironie.
    Im Epilog wird nochmal erklärt wie damals das Buch zustande kam.
    Denn Miller hatte zum Enstehungszeitpunkt kein Geld und schrieb für einen Buchhändler im Auftrag dieses Buch für 1 Dollar je Seite. Der Buchhändler verdiente nebenbei mit Erotika gutes Geld. Sie waren ihr Leben lang Freunde.

    Ich muss dem Buch tatsächlich die vollen 5 Sterne geben, denn es war mal was ganz anderes und hat mich aus meiner sonstigen Leseroutine raus gerissen und darüber hinaus auch sehr amüsiert.

    Bin extrem auf seine anderen Werke gespannt.

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    GothicQueens avatar
    GothicQueenvor 5 Jahren
    Opus Pistorum

    Dieses Buch ist echt gut geschrieben. Wer gerne erotische Literatur liest, sollte sofort Shades of Grey in die Ecke schmeißen und sich dieses Buch anschaffen. Wo in Shades of Grey nur angedeutet wird, wird hier ausgeschrieben... Kein Wunder, dass dieser Band in einer "Bild" Skandal-Edition herausgegeben wurde. Es sind mehrere Einzelgeschichten, aber die Charaktere bleiben gleich. Hin und wieder kommen neue Charaktere hinzu. Schade, dass der Autor inzwischen tot ist und keine weiteren Bücher schreiben kann. Ich hab das Buch nur durch Zufall gefunden, weil es wohl sehr unbekannt ist (war?). Also vielleicht ändert sich das ja noch. Für Henry Miller wäre es sicher ein Phänomen, wenn er wüsste, dass sein "verbotener" Roman (was ja eigentlich gar kein Roman werden sollte), jetzt einfach so in einer Buchhandlung zu bekommen ist... Wenn er wüsste... Dafür sind es eben auch andere Zeiten. Da muss man selbst wissen, was man lieber mag: Andere Zeiten, oder solche Bücher...!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Irgendwann war es mir zu langweilig.
    Neugier hat gesiegt

    Bei diesem Buch hat die Neugier wieder gesiegt. Die ersten 200 Seiten habe ich auch gelesen, nur irgendwann wurde es mir zu langweilig. (Immer nur das eine und das selbe). Den Schreibstil fand ich mal wieder sehr gut.

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    JimmySalarymanvor 7 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Lohnschreiber Miller braucht nach der Rückkehr aus Paris Kohle, und schreibt für Zeilengeld (übrigens mit Anais Nin zusammen) dieses Werk. Alles und jeder wird gevögelt, in allen erdenklichen Varianten, Kinder eingeschlossen, schwarze Messen kommen auch noch vor. Wer Millers sonstiges Opus kennt, wird sich wundern: Sprachlich war er da schon bedeutend besser drauf. Interessant: Alle reden von Skandalbuch, dabei wird es nirgendso so klar wie hier, im "Müllers Werk", wie der gute Henry wirklich tickte: Im Grunde war er nichts weiter als ein intellektuell verbrämter, dekadenter Spießbürger, der nicht aus seiner Haut konnte. Gehört zum Kanon, irgendwie.

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    PrinzessinMurksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Was soll man von einer nachträglich zusammengefassten Schriftensammlung schon groß erwarten? Das Personal und die Zeitschiene bleiben naturgemäß angerissen, skizziert und dem Rest der Handlung geschuldet. Über Thema und Vorlieben möchte ich mir an dieser Stelle kein Urteil erlauben. Da gilt für mich: Jedem das Seine. Dass dieses Buch nicht für zarte Gemüter taugt, dürfte inzwischen im Allgemeinwissen angekommen sein.
    ***
    Sprachkompetenz und Textlkönnen ist nichts auszusetzen, man schlendert durch die Seiten, die Handlung fügt sich ineinander und wird nur ab und an von all zu großen Brüchen gebremst.
    Genug der Worte: Über diese und Millers Buch im Allgemeinen ist schon alles gesagt - nur noch nicht von jedem.

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    Dannyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Henry Millers "Opus Pistorum" mag man einfach, oder eben nicht.
    Das Buch erzählt vom Leben der 20er Jahre in Paris, wobei der Protagonist eindeutig das Zentrum des Romans bildet. Sinn und Zweck ist die Wiedergabe der erotisch-pornografischen Erfahrungen, die dem Protagonisten wiederfahren. Die Begeisterung für ausschweifenden, hemmungslosen und tabulosen Sex ist dabei das Wichtigste.
    1988 wurde das Buch in Deutschland aufgrund seiner schonungslosen sexuellen Darstellungen indiziert, was 1991 jedoch wieder aufgehoben wurde...ein Glück. Ich fand das Buch interessant, fantastisch geschrieben, so dass selbst die perversesten Darstellungen nicht abstoßend wirkten und ist mit Sicherheit ein hocherotischer Genuss.

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    Mephistovor 10 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Kein meisterhaftes Werk, sehr dünner Plot, hier geht`s einzig und allein um Sex in allen Variationen und Varianten. Sicher gibt das Anlass zur Kritik und sie ist auch gerechtfertigt, sieht man allerdings den Hintergrund, warum Henry Miller so etwas geschrieben hat, nämlich aus Geldmangel, dann sollte man eher den Verlag rüffeln, der diese Erzählungen zu einem Roman zusammengefasst hat und damit den Grundstein für ein Öffentlichkeitsverbot legte. Der Index ist mittlerweile aufgehoben, die künstlerische Freiheit hat gesiegt und in Anbetracht der heute überladenen Sexindustrie, ist das einst skandalöse Buch seiner eigentlichen Wirkung beraubt worden und nur noch eins von vielen auf diesem Gebiet.

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    Wolkenatlasvor 10 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Henry Millers "Opus Pistorum" und die Schwarzwälder Kirschtorte...

    Es ist schon immer wieder interessant zu sehen (und lesen), wie Bücher mit explizit sexuellem Inhalt die Leser sofort in zwei fast antipodische Gruppen spalten. Henry Millers "Opus Pistorum" hat eine Vorgeschichte, die nicht unwichtig für das Verständnis der eher zerrissenen Form ist. Henry Miller hat, um Überleben zu können, erotische Geschichten für den Verleger Milton Luboviski geschrieben (Honorar war 1 USD p/Seite). Das Buch wurde erst nach Henry Millers Tod veröffentlicht und war von 1988 bis 1993 in Deutschland aufgrund der expliziten sexuellen Darstellungen indiziert. Da diese Geschichten nie als "Roman" gedacht waren und erst nachträglich zu einem Buch zusammengeführt wurden, sollte der "aufgeschlossene Leser" die fehlende Stringenz, bzw. eine fehlende nachvollziehbare Handlung entschuldigen. "Opus Pistorum" spielt im Paris der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, was viele "schräge" Momente erklärt. Ja, es ist zum Großteil frivol (ob es auch erotisch ist? Sicherlich, da Erotik für Jederfrau/Jedermann etwas anderes ist), ja, vieles ist verwerflich und abstoßend (oder ethisch nicht korrekt), "Opus Pistorum" ist aber sicherlich ein literarisches Zeitzeugnis und ein guter und leichter Einstieg in das Schaffen von Henry Miller. "Opus Pistorum" ist ein Buch, das man nicht in einem Rutsch lesen muss, ich habe es von Zeit zu Zeit "häppchenweise" als Zwischenlektüre "benutzt", eine ganze Schwarzwälder-Kirschtorte ist auch nur dann ein Genuss, wenn man nicht in einem Rutsch die ganze Torte isst, denke ich...

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    Chris711s avatar
    Chris711vor 10 Jahren
    Rezension zu "Opus Pistorum" von Henry Miller

    Dieses Buch ist nichts für Zartgemüter. Es war nicht ungerechtfertigt mal indiziert. Hier wird über Sex an allen erdenkbaren arten von Mensch in allen erdenklichen Variationen berichtet. Schwarze Messen, Minderjährige, Vergewaltigung. Ich war oft schockiert und musste das Buch mehrmals pausieren. Es war dennoch interessant und einzigartig.

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    Beusts avatar
    Beustvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Selten hat man so viele Bezeichnungen für intime Körperteile so langweilig aneinandergereiht. Pornografischer Schund, aber berühmt.
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