Henry Porter Brandenburg

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Inhaltsangabe zu „Brandenburg“ von Henry Porter

November 1989. The fall of the Berlin Wall. One man is caught between East and West... (Quelle:'Flexibler Einband/16.09.2010')

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  • Rezension zu "Brandenburg" von Henry Porter

    Brandenburg
    Karr

    Karr

    02. October 2011 um 15:31

    Eine spannende und solide Spionagegeschichte aus der Zeit, als der Kalte Krieg zu Ende ging. Wo sind eigentlich die Spionage-Geschichten geblieben, die uns durch die lange Zeit des Kalten Krieges begleitet haben. Die Altmeister wie John Le Carre oder Len Deighton haben sich aktuelleren Themen zugewandt, nachdem der Eiserne Vorhang gefallen ist und in Moskau eher die Oligarchen und nicht mehr der KGB die Strippen zieht. Beim Fall des Eisernen Vorhanges - genau an diesem Punkt setzt BRANDENBURG von Henry Porter an, ein Spionageroman von - man ist geneigt - gutem altem Schrot und Korn: Schauplatz Triest - Rudi Rosenharte - für diesen Figurennamen sollte man dem Autor die Ohren langziehen - aus Leipzig ist unterwegs, weil er eine Verabredung, einen Treff hat. Rosenharte ist nicht der harmlose, unpolitische Kunstdozent, sondern ein Spion, ein Stasi-Spion, um es genau zu sagen, einer der "Kundschafter des Friedens" aus der Hauptabteilung XX des Markus Wolf. Bevor er seine Tarnung als Kunstdozent angetreten hat, war er in Brüssel eingesetzt, als Kontakt für eine Top-Quelle aus dem NATO-Hauptquartier - eine Verwaltungsangestellten mit Namen Analisa. Jetzt, Jahre später, in Triest soll er sich wieder mit Analisa treffen. Aber nur Rosenharte weißt, dass das nicht sein kann. Denn nur er weiß, dass Analisa tot ist - er war seinerzeit in Brüssel selbst Zeuge ihres Selbstmordes und er hat ihre Leiche verschwinden lassen. Wer ist also die Frau, die ihm jetzt beim Treff in Triest plötzlich gegenübersitzt - sie sieht aus wie Analisa, sie bewegt sich, spricht wie sie - aber es ist nicht Analisa, Rosenhartes ehemalige Geliebte. Als die Fremde sich zu erkennen gibt, weiß Rosenharte, dass er in ein Spiel geraten ist, aus dem er nicht mehr aussteigen kann: Die fremde Analisa ist eine britische Agentin, Teil einer ganzen Operation der Briten und der Amerikaner, angesetzt auf Rosenharte, der als Doppelagent für den Westen die Kontakte der Stasi zu islamischen und arabischen Terroristen in der DDR ausspähen soll... Eine spannende und solide Spionagegeschichte aus der Zeit, als der Kalte Krieg zu Ende ging.

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  • Rezension zu "Brandenburg" von Henry Porter

    Brandenburg
    Jens65

    Jens65

    28. June 2008 um 22:39

    Die Geschichte, die sich Henry Porter im Umfeld der Freiheitsbewegungen kurz vor dem Mauerfall 1989 ausgedacht hat, ist äußerst komplex, sehr gut recherchiert und sehr, sehr spannend. Geschickt hat er mit schöner Regelmäßigkeit falsche Spuren gelegt und daraus folgende Wendungen hervor gerufen, die die Geschichte nie langweilig werden lassen. Die historischen Geschehnisse sind so gut eingearbeitet, daß man, wenn man nicht tief im Thema drin steckt, Realität und Fiktion nicht auseinander halten kann. Warum das Buch "Brandenburg" heißt, weiß nur der Autor. Vermutlich hat er in seinem fernen Arbeitszimmer mal auf eine Deutschlandkarte geschaut und verblüfft festgestellt, dass Berlin inmitten Brandenburgs liegt ...

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