Henry Roth

 4.1 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Nenn es Schlaf, Ein Amerikaner und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Henry Roth

Henry Roth wurde am 8. Februar 1906 in Galizien, Österreich-Ungarn geboren. Sein Debüt »Nenn es Schlaf« wurde 1934 veröffentlicht und beschreibt mit autobiographischen Zügen die Kindheit eines Sohnes jüdisch-galizischer Einwanderer in New York. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als Meisterwerk seiens Genres, sein Autor erhielt noch zu Lebzeiten zwei Ehrendoktorwürden. Dennoch bedarf es aufgrund einer Schreibblockade und der zunehmenden Frustration Roths weiterer 60 Jahre, ehe sein Zyklus »Die Gnade eines wilden Stroms« veröffentlicht wurde, kurz vor seinem Tod am 13. Oktober 1995. Den Großteil seines Lebens verbrachte er mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico, USA wo er auch verstarb.

Alle Bücher von Henry Roth

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Henry RothNenn es Schlaf
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Nenn es Schlaf
Nenn es Schlaf
 (9)
Erschienen am 14.03.2011
Henry RothEin Amerikaner
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Ein Amerikaner
Ein Amerikaner
 (5)
Erschienen am 12.05.2011
Henry RothDie Entfesselung
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Die Entfesselung
Die Entfesselung
 (4)
Erschienen am 01.09.2005
Henry RothDie Gnade eines wilden Stroms
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Die Gnade eines wilden Stroms
Die Gnade eines wilden Stroms
 (2)
Erschienen am 01.10.1998
Henry RothEin schwimmender Fels am Ufer des Hudson
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Ein schwimmender Fels am Ufer des Hudson
Ein schwimmender Fels am Ufer des Hudson
 (2)
Erschienen am 01.08.1997
Henry RothRequiem für Harlem
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Requiem für Harlem
Henry RothNenn es Schlaf: Roman
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Nenn es Schlaf: Roman
Nenn es Schlaf: Roman
 (0)
Erschienen am 24.06.2011
Henry RothMercy of a Rude Stream
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Mercy of a Rude Stream
Mercy of a Rude Stream
 (0)
Erschienen am 01.01.1995

Neue Rezensionen zu Henry Roth

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Rezension zu "Ein Amerikaner" von Henry Roth

Rezension zu "Ein Amerikaner" von Henry Roth
bücherelfevor 6 Jahren

Mit seinem Erstlingsroman „Nenn es Schlaf“ hatte Henry Roth im Jahr 1934 grossen Erfolg Er beschreibt die Kindheit von einem Sohn jüdisch-galizischer Immigranten der armen New Yorker East Side. Es soll unverkennbar autobiografische Züge tragen. Das Buch gehört heute zu den Klassikern der amerikanischen Literatur. Eine scheinbar echte Lücke in meiner bisherigen Lesekarriere. Sie wird auf jeden Fall noch geschlossen werden. Nach „Nenn es Schlaf“ folgten sage und schreibe sechzig Jahre Schreibblockade. Wohl der Alptraum aller Schriftsteller. Erst mit über achzig fliessen wieder Geschichten aus seiner Feder. „Ein Amerikaner“ stammt aus seinem Nachlass. Es wurde posthum von einem Redakteur des New Yorker bearbeitet und veröffentlicht.

Auch Roth‘s Alter Ego, der leidlich erfolgreiche Schriftsteller, Ira Stigman, leidet in „der Amerikaner“ unter einer Schreibblockade. Er lässt sich von seiner Freundin, Edith, selber eine Dichterin, aushalten. Er hofft, die richtige Umgebung könnte die Worte wieder fliessen lassen und begibt sich in die Künstlerkolonie „Yaddo“. Dort trifft er die Pianistin, „M“ hinter der sich wohl Muriel Parker, Roth‘s zweite Ehefrau verbirgt. Edith endgültig verlassen kann er nur mit einem heftigen Schnitt. Mit dem Ziel, Drehbuchschreiber zu werden, reist er nach New York. Ganz neue Seiten des Lebens lernt er kennen: Armut. Es sind die späten dreissiger Jahre. Im vorliegenden Buch geht es um eine ganz grosse Liebe einerseits und um Versagensängste andererseits.

_„Ira meinte, über ein gewisses Prisma zu verfügen, das einfarbiges Licht in ein betörendes Spektrum brechen konnte."-

Die Geschichte liest sich nicht flüssig und ich bin etwas unschlüssig, ob sie mir als ganzes gefällt. Fakt ist, dass einzelne Kapitel begeistern. So zum Beispiel die Begegnung mit „M“ und die Trennung von Edith.

_„Hast du überhaupt nur die allerkleinste Ahnung davon, was für einen grauenvollen Fehler du machst?“_

*Fazit: Etwas unschlüssig schwanke ich zwischen Begeisterung und Verwirrung. Wie dem auch sei,, "Nenn es Schlaf" steht jetzt weit oben auf meiner Wunschliste.*

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Lukson8489s avatar

Rezension zu "Nenn es Schlaf" von Henry Roth

Rezension zu "Nenn es Schlaf" von Henry Roth
Lukson8489vor 7 Jahren

Kurz gesagt, total langweilig. Habe das Buch nach 100 Seiten weggelegt!

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W

Rezension zu "Ein Amerikaner" von Henry Roth

Rezension zu "Ein Amerikaner" von Henry Roth
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Er wird mit Saul Bellow, John Updike und Philip Roth schon lange von der Literaturkritik in eine Reihe gestellt, obwohl er längst nicht so bekannt geworden ist: der 1995 verstorbene amerikanisch-jüdische Schriftsteller Henry Roth. Schon 1934 war er als junger Mann mit einem Schlag mit seinem ersten Roman „Nenn es Schlaf“ bekannt geworden. Doch dann hörte man nie wieder etwas von ihm.

Nach vielen Jahrzehnten war seine Schreibblockade auf einmal vorbei und Henry Roth schrieb wie im Rausch Tausende von Manuskriptseiten, aus denen dann von seinen Nachlaßverwaltern nach seinem Tod 1995 ein insgesamt vierbändiger Romanzyklus mit dem Titel „Mercy of a Rude Stream“ veröffentlicht wurde.

Der hier vorliegende Roman „Ein Amerikaner“ ist das letzte Werk aus Henry Roths Nachlass, wie alle seine anderen Romane auch ist das Buch autobiographisch geprägt. Sein Romanheld und Alter Ego Ira Stigman, wie Roth selbst jüdischer Schriftsteller, verliebt sich während eines Besuchs einer Künstlerkolonie in die Pianistin M. und verlässt seine langjährige Geliebte und Mentorin Edith.

Immer wieder versucht er, seine Kreativität wieder zu finden:
„Phasen des Flehens wechselten mit Phasen der Verbitterung, gefolgt von liebevoller Besorgnis und Einsicht. Was würde aus seinem Schreiben werden? Ob ihm klar sei, dass die Art Beziehung, die er so töricht war einzugehen, das Ende seiner Kunst bedeute?“

Immer wieder drehen sich die Gedanken Ira Stigmans um seine Identität, er ist voller Zweifel. Doch Henry Roth kreist mit seinem Alter Ego nicht nur um sich selbst, sondern, ähnlich wie auch in seinen anderen Romanen, fängt er mit seinen Geschichten wesentliche Stücke und Abschnitte amerikanischer Zeitgeschichte ein. Ein Grund, warum man ihn sicher noch lange zu den großen Autoren der USA zählen wird, dessen Bücher sicher auch bei uns eine Renaissance erfahren werden.

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Henry Roth wurde am 08. Februar 1906 in Galizien (Österreich) geboren.

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