Henry Slesar Mein Vater der Kater

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Inhaltsangabe zu „Mein Vater der Kater“ von Henry Slesar

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  • Rezension zu "Mein Vater der Kater" von Henry Slesar

    Mein Vater der Kater
    Jari

    Jari

    18. April 2011 um 14:23

    Inhalt: Ob Söhne aristokratischer Kater, halbverhungerte Strassenjungen oder wahnsinnige Ehemänner: Henry Slesar hat sie alle. Man lernt die reiche Ehefrau kennen, die es als Beleidigung auffasst, nicht ausgeraubt zu werden, nimmt an der Sitzung teil, auf deren Tagesplan die Ermordung eines unliebsamen Kollegen steht oder spricht mit Kakerlaken aus dem All. Bei Slesar treffen wir auf den Alltag in seiner kuriosesten und manchmal auch abtrünnigsten Version. Meine Meinung: "Mein Vater der Kater" von Henry Slesar versammelt auf nur 180 Seiten 14 Geschichten. Slesar entführt den Leser in unseren Alltag, er schaut hinter die Kulissen angeberischer Häuser und hinter die Fassade lächelnder Gesichter. Manche Geschichten sind lustig, manche traurig und oftmals erschütternd. Oftmals bleiben wir in der Gegenwart, in mancher seiner Kurzgeschichten schafft es der Autor jedoch, ernüchternde Zukunftsvisionen zu erzeugen. So zum Beispiel in "Die Entführung". Doch nur weil wir eine Reise in den Alltag machen, heisst das nicht, dass die phantastischen Elemente zu kurz kommen. So treffen wir in "Ohne Titel" auf einen Alien, der einer Kakerlake zum Verwechseln ähnlich sieht oder lernen den Titelgebenden Kater kennen, der einen menschlichen Erben hat. Auch der Tod und die dunkle Seiten der Menschen wird dargestellt, z.B. bei "Outsourcing". Slesar gibt jeder Geschichte ihren eigenen Blickwinkel, er erschafft Ich-Erzähler, schlüpft in Männer- und Frauenrollen und schafft es, jeder Geschichte ihre eigene Stimmung zu verpassen, ohne seinen einfachen Schreibstil zu verlassen. Oftmals schafft der Autor es, uns zu verwirren. Manchmal stellt er uns kleine Fallen, an anderen Orten ist das Ende bereits von Anfang an ersichtlich. Aber meistens war ich leicht schockiert, ab den Abgründen, die sich in diesen kurzen Geschichten auftaten. Hier lernt man tatsächlich, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint und zu was verzweifelte Menschen in der Lage sind. Fazit: Die Kurzgeschichtensammlung "Mein Vater der Kater" von Henry Slesar hat mich in ihrer Vielfalt fasziniert. Jedoch ist sie vor allem etwas für jene Leser, die es makaber mögen. In vielen der Geschichten tun sich unerwartete Abgründe auf. Für all jene, die sich gerne in die Psyche der Menschen hinablassen, sind Slesars Geschichten zu empfehlen. Jedoch sollte man dafür zwischen den Zeilen lesen können. Mich haben die Geschichten durchgehend gepackt und das Büchlein eignete sich perfekt als Gute-Nacht-Lektüre, da die längsten Geschichten nicht länger als zwanzig Seiten sind.

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