Henryk M. Broder Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch

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Inhaltsangabe zu „Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch“ von Henryk M. Broder

Henryk M. Broders politisches Tagebuch: "Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, heißt Vernunft!" Es ist zum Verrücktwerden! Je mehr Nachrichten über uns hereinbrechen, umso schwieriger wird es, sie zu verarbeiten. Zum Euro gibt es „keine Alternative“, die Waffenruhe in der Ukraine ist „brüchig“ und im Nahen Osten „droht“ ein Flächenbrand. Wir hören täglich solche Phrasen, ohne uns zu fragen: Steht die Geschichte still oder treten unsere Politiker auf der Stelle? Wissen sie es wirklich nicht besser oder führen sie uns absichtlich an der Nase herum? Henryk M. Broder führt sechs Monate lang ein politisches Tagebuch über all die großen und kleinen Bankrotterklärungen unserer Eliten, die, so Broder, auf einen bevorstehenden Konkurs unseres Gemeinwesens hinweisen.

Wenn es Broder nicht gäbe, man müsste ihn erfinden!

— Lucas2600
Lucas2600

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    Das ist ja irre! Mein deutsches Tagebuch
    Took

    Took

    09. November 2015 um 19:24

    Henryk M. Broder kommentiert in seinem Buch „Das ist ja irre“, das politische Geschehen von Januar bis Juni 2015, wie es in den Medien vermittelt wird. Dabei folgt er konsequent einigen Grundprämissen: Frank Walter Steinmeier ist ein unfähiger Politiker. , Martin Schulz ist ein unfähiger und regelmäßig seine Kompetenzen überschreitender Politiker. , Islam und Islamismus sind gleichzusetzen. , Die Politik des Staates Israel ist immer nachvollziehbar und gerechtfertigt. , Die Nachrichtensendungen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten sind die bessere „Aktuelle Kamera“, also Propagandaorgane des Staates. Er wirft Politikern eine beschränkte und selektive Sichtweise auf das Weltgeschehen vor, bezeichnet das regelmäßig als irre, versucht aber auf die gleiche Art und Weise seine Argumente zu gestalten. Wohlwollend gesprochen arbeitet er satirisch, indem er genauso beschränkte Öffentlichkeitsarbeit betreibt, wie seine Untersuchungsobjekte. Oder er ist einfach so beschränkt. Allerdings kann ich mich diesbezüglich auch irren, ich komme aus dem Rheinland. Kann man Herrn Broder bei einigen Meldungen, die er aufgreift bzgl. deren Qualität durchaus recht geben, bleibt doch die Frage, warum man solche Meldungen mit seinen Kommentaren auf gleichem Niveau auf 352 Seiten gesammelt lesen sollte. Fazit: Ist das Jahr herum, wird nach dem Buch kein Hahn mehr krähen. Vielleicht wird es in vielen Jahren in der Rückschau für Historiker interessant. Aber, ob das dem Autor recht sein wird ist zweifelhaft, denn Geschichtswissenschaft ist auch nichts, was er besonders schätzt. Im Endeffekt ist die Lektüre wenig unterhaltend und nicht erkenntniserweiternd.

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