Henryk M. Broder Hurra, wir kapitulieren!

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Inhaltsangabe zu „Hurra, wir kapitulieren!“ von Henryk M. Broder

Sind wir noch zu retten oder haben wir schon kapituliert? Henryk M. Broder, einer der unterhaltsamsten und scharfsinnigsten Köpfe in Deutschland, analysiert in seinem neuesten Essay die gegenwärtige Appeasement-Politik Europas gegenüber einem aggressiven Islamismus, der unsere zerbrechlichen Freiheiten gefährdet. Sein aufrüttelndes Buch ist erhellend, ironisch – und ein leidenschaftliches Plädoyer, unsere freien Gesellschaften unter allen Umständen zu verteidigen. In den Niederlanden wurde im Namen Allahs ein Filmregisseur ermordet, Muslime zündeten dänische Botschaften an, um gegen die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen zu »protestieren«. Die Schweizer Firma Nestlé schaltete daraufhin Anzeigen in arabischen Zeitungen, in denen sie versicherte, sie werde künftig keine Produkte aus Dänemark mehr verwenden. Europa sucht sein Heil im Appeasement, in der vorauseilenden Selbstaufgabe.Henryk M. Broder widmet sich in seiner neuen Streitschrift der europäischen Reaktion auf die Herausforderungen des Islamismus und gelangt dabei zu einer alarmierenden Einsicht: Wie die Erfüllungspolitik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Beschwichtigungshaltung heute Gefahr, die Transformation Europas in einen islamischen Kontinent zu beschleunigen.

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    Hurra, wir kapitulieren!
    R_Manthey

    R_Manthey

    28. June 2016 um 16:04

    Henryk M. Broder gehört zu den scharfsinnigsten Autoren in Deutschland. Mit einer einfachen Fragestellung oder einem simplen Vergleich, der genau den wunden Punkt trifft, entlarvt er mit einer schlafwandlerischen Sicherheit die vermeintlichen Lebenslügen des politischen Establishments und des Beifall klatschenden Fußvolkes. Seine ironischen Texte zu lesen, ist ein intellektueller Genuss. Dieses Buch wird nun bald zehn Jahre alt. In ihm beschreibt Broder die beginnende und immer mehr an Schwung gewinnende Islamisierung Deutschlands, die es selbst heute noch angeblich nicht gibt. Und er fragt sich, warum das politische Establishment von ganz oben bis in die Kreisliga immer mehr als fundamental geltende europäische Werte aufgibt und zurückweicht. Die hiesige Bevölkerung hätte sich den Neuankömmlingen eben anzupassen. Offen wird das nicht gesagt, dafür umso mehr im täglichen Leben eingefordert. Dass das nicht ohne Widerstand bleiben wird, dürfte jedem klar denkenden Menschen mit ein wenig Lebenserfahrung einleuchten. Warum, so fragt sich Broder, weichen die selbsternannten politischen Eliten immer nur feige zurück und geben die über viele Jahrhunderte bitter erkämpften europäischen Standards auf? Seine Antwort lautet: aus Angst. Aus Angst vor wegbrechenden Märkten, aus Angst vor aggressiven Reaktionen, aus Angst vor Terror oder aus Angst vor Unruhen im eigenen Land, etwa wie vor einigen Jahren in Frankreich. Ist das tatsächlich so? Vielleicht stimmt diese Antwort bei vielen dieser Leute tatsächlich. Aber es gibt auch eine andere Antwort, die ganz nebenbei ebenso erklärt, warum Europa plötzlich wieder in Ost und West gespalten ist und sich diese Spaltung auch in Deutschland politisch in Wahlergebnissen ausdrückt. Große Teile des politischen Establishments in Westeuropa teilen die Werte, die sie ständig vor sich hertragen in Wirklichkeit gar nicht. Sie können sie deshalb auch nicht aufgegeben oder verraten, weil sie sie nie wirklich als die ihren angesehen haben. Die politische Klasse in Osteuropa dagegen stammt zu großen Teilen aus einer Volksbewegung gegen die ehemaligen kommunistischen Partein. Die sozialistische Rhetorik vieler Westeuropäer kommt ihnen seltsam bekannt vor. Und sie wehren sich dagegen, ihre Freiheit, die sie gerade erkämpft haben, wieder zu verlieren. Westeuropäische Politiker dagegen stammen zu großen Teilen aus der kommunistisch unterwanderten 68er-Bewegung. Abgewandert in den bürgerlichen Wohlstand und die vom Steuerzahler abgesicherte Existenz haben sie dennoch die Grundzüge ihrer jugendlichen Ideologien niemals aufgegeben. Ihre demokratische Verwurzelung ist gering oder nicht vorhanden, was man deutlich in ihrer Verachtung gegenüber anderen Meinungen sieht. Wer das Bildungssystem der verblichenen DDR durchlaufen hat, weiß sicher noch, dass sich die DDR-Oberen sehr wohl auf die bürgerlichen Revolutionen in Deutschland und ihre Errungenschaften berufen und sich selbst gewissermaßen als den eigentlichen Kulminationspunkt oder das Endziel schlechthin dieser Entwicklung betrachtet haben, obwohl sie selbst ganz eindeutig totalitär dachten und handelten. Ähnliches passiert nun wieder. Große Teile der politische Klasse in Westeuropa und der Islam eint ein sicher verschiedener, aber im Wesen ähnlicher totalitärer Anspruch. Doch für beide Formen wird es keinen gemeinsamen Platz geben können. Das ist offensichtlich, wenn man in islamische Länder blickt. Zu vermuten oder zu hoffen, dass es doch gehen würde, ist die eigentliche große Lebenslüge des gegenwärtigen politischen Establishments. Überall in Deutschland werden Beauftragte für die Gleichstellung der Geschlechter installiert. Gleichzeitig aber kapituliert die gegenwärtige politische Elite kampflos vor der offensichtlichen sklavischen Unterdrückung der Frau in islamischen Gesellschaften, die sich nun in Deutschland bilden. Broder nennt so etwas Appeasement und Feigheit. Ist es das tatsächlich? Oder ist es nicht vielmehr die Offenbarung einer bodenlosen Heuchelei, die Ihresgleichen sucht, oder der Beweis, dass solche und ähnliche Forderungen der Linken und Grünen in allen Parteien eigentlich einen ganz anderen Zweck hatten und haben? Vielleicht war das 2006 weniger deutlich als jetzt. Deshalb erfüllt das Lesen dieses und anderer etwas älterer Bücher einen guten Zweck: Man sieht die Dinge aus dieser Perspektive nämlich viel deutlicher. Deshalb ist Broders Buch auch nach zehn Jahren noch ein sehr lesenswerter und aktueller Text. Am Ende nämlich bringt Broder die Sache auf den Punkt: “Dass ein überzeugter Sozialist mit dem Islam liebäugelt, ist nur auf den ersten Blick inkohärent. Denn es geht nicht um Inhalte – Sozialismus und Islam sind inkompatibel wie die freie Liebe und der Katholizismus – es geht um die Attitüde. Salonrevoluzzer, Weltveränderer und Utopisten waren immer für autoritäre und totalitäre Versuchungen anfällig.” Wie wahr.

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  • Hurra, wir kapitulieren!

    Hurra, wir kapitulieren!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. July 2013 um 15:15

    Von der Lust am Einknicken. Der Mann schreibt mir aus der Seele, hach, ich danke für dieses Buch. Alle versammelten Gutmenschen, mögen über mich herfallen, aber was Broder schreibt ist wahr! Er polemisiert, aber, er geht dahin, wo es wehtut. Mag die Mehrheit nicht. Leon de Winter schreibt: Henryk M. Broder ist einer der scharfsinnigsten Köpfe Deutschlands, ein höchst unterhaltsamer Autor, ein Journalist mit erstaunlichem Horizont - und der ultimative Albtraum für alle Verfechter der "political correctness"..... Dem ist von meiner Seite nichts weiter hinzuzufügen.  

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  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    FranzIska

    FranzIska

    22. July 2011 um 10:20

    Das Thema ist wichtig, die beschriebene Grundannahme nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar und sicher nicht im Sinne wissenschaftlich-politischer Analysen ist die extrem einseitige Darstellungsweise Broders.

  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    Grinseviech

    Grinseviech

    07. July 2011 um 11:21

    +1 Stern für die Themenwahl, denn vor lauter Political Correctness (oder Angst vor Vergeltung) ist Kritik am Kuschelkurs der Politik beim Thema Islam eher selten. +1 Stern für die weitgehend angenehme Schreibweise und eloquenten Ausdruck von Hr. Broder, man merkt schon dass er mit dem Schreiben seine Brötchen verdient. -1 Stern für die penetrant vorgetragenen "Israel ist gut, ihr versteht das alle nur nicht" Thesen, das hat mit dem eigentlichen Thema meiner Meinung nach weniger zu tun. Wenn ich ein Pro-Israel buch lesen will, ok - aber hier gehts um den Umgang mit islamischem Extremismus. - 1 Stern für Polemik und verbale Seitenhiebe gegen alle möglichen Leute. Broder halt - nicht meine Vorstellung von Stil. - 1 Stern für wirklich schlechte und ständig wiederholte Witze und Klischees, nach dem dritten Mal "Türken-Bashen" nervts. Fazit: Das Thema ist zu wichtig, um Stillschweigen zu bewahren, und besser ein Hr. Broder schreibt etwas als gar keiner. Fast Food Litaratur mit ein paar Häppchen Wahrheiten, umgeben von wortreicher Meinungsäuserung. Wrklich sachlich und fundiert ist anders, da kann ich nur auf Bassam Tibi verweisen "Europa ohne Identität" verweisen.

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  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. May 2011 um 22:24

    Viele Informationen über die Weltpolitik, die man in den Nachrichten nicht unbedingt mitkriegt und wenn, dann schnell vergisst. Das war aber auch das einzig lohnenswerte an dem Buch. Mit seiner Grundthese der Kapitulation stimme ich überein, einzelne Positionen vertrete ich auch, seine Begründungen hingegen sind billig und die Witze einfach nur flach und unlustig. Einseitig geschrieben, was aber nicht schlimm ist, wer aber anders gegen die Appeasement-Politik, USA, Israel und was weiß ich noch was argumentiert, wird jedoch nicht so viel Spaß an dem Buch haben, da er Broder oft widersprechen müsste. Insgesamt schaden seine Kommentare dem Buch, weil die klare Linie der Fakten nicht mehr überschaubar bleibt, völlige Zeitverschwendung war das Lesen aber auch nicht. Empfehlen würde ich es nicht.

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  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M. Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    damentennis

    damentennis

    Bitte lesen Sie die Bücher von Broder, Matussek und Diekmann in kurzer Abfolge hintereinander und suchen sich dann ihren Lieblingsintellektuellen aus. Wenn Sie alle drei Bücher doof fanden, dann wählen sie einfach Roger Willemsen, das geht immer. Broder macht hier folgendes: Er widmet sich einem Thema, das gesellschaftlich mit dem Begriff "heikel" gelabelt ist, und benutzt Argumente, die auf der Straße liegen, um dann "mutig" etwas herauszustellen. Das ist natürlich nicht mutig, sondern nur zwangsläufig: wer argumentiert, kommt auch zu Ergebnissen. welche das sind, ist eben eine Frage der Argumentauswahl. Hier geht es nicht um die Verlotterung der Gesellschaft, die Umweltverschmutzung oder die Überinformiertheit, nein, Broder erfüllt die neue Pflicht aller "Promis", auch in Buchform auf sich aufmerksam zu machen, mit dem Thema Islam. Hoho, heikel heikel, mutig mutig und brandaktuell! Während z.B. Ex-Boxer grundehrliche Lebensberichte veröffentlichen, muss Broder als Journalist mindestens den Gestus der Wissenschaft gebrauchen, um seine eigene Meinung ans Volk zu bringen. Hier steht nicht "ich finde das doof", sondern "das ist doof, weil" - natürlich geht es hier nur um Broder und seine Weltsicht, das wird aber hinter dem Gestus der Wissenschaft versteckt. Das Buch soll auch niemanden belehren und auch keine Augen öffnen, das geht ja auch gar nicht mit diesen Argumenten, da man ja immer weiß, dass auch die Gegenmeinung argumentativ aufbereitet werden kann und als solche immer ebensoviel wert ist, aber immerhin hat Broder ein Buch geschrieben, das ihn jetzt als "kritischen Meinungsäußerer, der kein Blatt von den Mund nimmt" kennzeichnet.

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  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    seelord

    seelord

    06. October 2009 um 17:50

    Das "wir" im Buchtitel meint uns Europäer und die Kapitulation beschreibt das Bemühen der Gutmenschen unter den Politikern, auf islamistischen Terror mit Gesprächen auf Augenhöhe zu antworten und weiter das Funktionieren der Multi-Kulti-Gesellschaft zu behaupten. Broder versucht hier gar nicht erst, ein differenziertes Bild zu entwerfen, nein, er polemisiert und vertritt glasklar seine Meinung. Die kann man teilen oder auch nicht, aber wie er sie darstellt, ist einfach nur sehr unterhaltsam. Scharfzüngig, humorvoll, auf den Punkt gebracht und politisch sehr inkorrekt. Bei all dem Geschwafel, dass man sich von Seiten unsere Politiker tagtäglich anhören muss, tat es mehr als gut, mal solche Worte zu lesen. Eine Lösung hat Broder zwar auch nicht, aber wenigstens eine Meinung - und die vertritt er.

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  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M. Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    wirrkopf

    wirrkopf

    22. July 2008 um 10:44

    mutig

  • Rezension zu "Hurra, wir kapitulieren!" von Henryk M Broder

    Hurra, wir kapitulieren!
    LoK

    LoK

    19. November 2006 um 21:55

    Jeder sollte das Buch lesen. Es rückt die Verhältnisse wieder zu recht im Verhältnis der Europäer/Amerikaner zu den Muslimen.