Henryk Sienkiewicz

 4.3 Sterne bei 129 Bewertungen
Autor von Quo vadis?, Die Kreuzritter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Henryk Sienkiewicz

Henryk Adam Aleksander Pius Sienkiewicz. Erhielt 1905 den Nobelpreis für Literatur. Er starb am 15.11.1916 in Vevey in der Schweiz

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Rezension zu "Quo vadis?" von Henryk Sienkiewicz

Once Upon a Time in Neros Rome ...
Tobias_Damaschkevor 25 Tagen

Heute mal hoffentlich wirklich eine kürzere Rezension, wenn auch zu einem echten Klassiker der Weltliteratur.

Quo Vadis spielt im 1. Jhd. nach Chr. zur Zeit des römischen Kaisers Nero und thematisiert die Christenverfolgung jener Zeit, hauptsächlich aus dem Blickwinkel des Liebespaares Marcus Vinicius (ein Patrizier) und Lygia (eine Christin) sowie dem Kanzler Petronius. Welche Konflikte in der Handlung auftreten könnten, sollte bereits erkenntlich sein :D

Dieser Roman entstand 1895 und ist damit ... sehr sehr alt. Das muss nichts schlechtes sein, man merkt es dem Buch stellenweise aber an. Viele Szenenbeschreibungen und Charakterinteraktionen sind ... zäh, manchmal etwas übertrieben dargestellt, auch wenn es mich persönlich nie wirklich genervt hat. Die Figuren an sich sind nicht besonders tiefgründig, erfüllen aber ihren Zweck. Zudem schreitet die Handlung in einem angenehmen Maß voran, wirklich langweilige Stellen gab es für mich nicht.

Der historische Kontext darf hier allerdings nicht übersehen werden, und das auf zwei Ebenen: Zum einen ist die Darstellung Roms und besonders Neros hier natürlich sehr 19.Jhd-lastig, also eine Zeit, in der die Geschichtswissenschaft in einem erheblichen Maße politisiert wurde. Daher ist die Handlung trotz realer Vorbilder definitv nicht als wirklichkeitsgetreue Abbildung von Neros Rom zu sehen, sondern eher als eine fiktive Geschichte innerhalb eines gut recherchierten geschichtlichen Kontextes und als solche funktioniert sie gut.

Zum anderen steht das Thema der Verfolgung und Unterdrückung im Fokus und diese Betonung hat (wahrscheinlich!) auch mit dem polnischen Autor zu tun, denn Polen gab es 1895 nicht. Es lassen sich sehr viele Parallelen von dem Roman zu den Bestrebungen der polnischen Unabhängigkeitsbewegungen ziehen. Dies sollte ebenso bedacht werden wie die prochristliche Ausrichtung des Buches, die besonders gegen Ende offensichtlich wird.

Wer diese politischen Elemente des Buchs ausklammern kann oder sie nicht für störend hält, der kann hier in eine spannende (teilweise grausame) Geschichte von Verfolgung und Liebe abtauchen. Der etwas angestaubte Stil und eben jene politischen Elemente kann manche vielleicht aber auch stören.
Versuchen sollte es meiner Meinung nach aber jeder Mal, denn einfach nur als ein spannendes Buch mit historischem Kontext hat es sehr gut für mich funktioniert.

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Rezension zu "Quo vadis? (Roman)" von Henryk Sienkiewicz

Domini, quo vadis?
MyriamErichvor 4 Jahren

Bei einem Besuch verliebt sich der junge Tribun Markus Vinicius in die scheue Lygia, die als Geisel in Rom lebt. Durch ihre "Gasteltern" wurde sie zu einer treuen Anhängerin des gerade erblühenden Christentums. Mithilfe seines einflussreichen Onkels Petronius, der in regem Kontakt mit dem damaligen Machthaber Kaiser Nero steht, ersucht er um Lygias Hand. Nero indes, droht in seiner Musik- und Kunstbesessenheit das junge Glück zu zerstören. Als Rom in Flammen steht und die Christen in Verdacht gezogen werden, geraten die beiden ins Spannungsfeld der Christenverfolgung.

Henryk Sienkiewiecz lässt in seinem Werk das alte Rom in seiner ganzen Pracht wieder auferstehen. Beschrieben wird das Leben und die Geschichten unterschiedlicher Charaktere, die jedoch eng miteinander verflochten sind. So werden die letzten Wochen Neros vor Beendung seiner Amtszeit, die Liebesgeschichte Markus´ und Lygias, das Leben Petronius sowie die Geschichte des aufkeimenden Christentums geschildert, um nur einige zu nennen.

Beachtlich ist detailreiche und genaue Portraitierung des Alltages und der Lebensweise der Menschen im alten Rom. Besonders interessant ist, dass sich der Autor auf Personen beruft, die es wirklich gegeben hat, wie zum Beispiel die Apostel Petrus und Paulus, sowie Kaiser Nero.

Zu Beginn des Werkes muss sich der Leser allerdings an die recht "biblische", wenn nicht sogar ein wenig altertümliche Sprache gewöhnen.

Der Fokus liegt während des gesamten Werkes auf dem neu entstandenem Glauben: dem Christentum. Was sich zu Beginn der Handlung als kleines wehrloses Grüppchen erscheint, entpuppt sich im Laufe der Handlung als strake Glaubensgemeinschaft. Doch während des Lesens beschleicht einen der leise Verdacht eines "Missionierungsversuchs" von Seiten des Autors. So werden die Christen als fromme, schicksalsergebene, treue, bescheidene, unschuldige Lämmer, die ihr Marter klaglos hinnehmen und bis zum Schluss an ihrem Glauben festhalten. In diesem Zusammenhang sollte man jedoch auf den historischen Kontext hinweisen, denn zu der Zeit as diese Werk entstand, waren die Menschen sehr religiös.

Die Handlung gestaltet sich als überwiegend spannend und interessant. Sie steigert sich von Beginn an bis zum bitteren Ende.

Fazit: Ein absolut empfehlenswerter Roman für alle, die gerne Klassiker lesen.

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Rezension zu "DURCH WÜSTE UND WILDNIS" von Henryk Sienkiewicz

Henryk Sienkiewicz
Yaalbovor 4 Jahren

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und fand das Buch wundervoll! 

Inhalt: Der fast vierzehn Jahre alte Stasch und die achtjährige Nell, beide Kinder von bedeutenden Männern in einem Unternehmen, wachsen zusammen in Port- Said in Ägypten auf. Als beide in die Wüste verschleppt werden, muss Stasch seinen Heldenmut beweisen, um Nell wieder wohlbehalten zu ihrem Vater bringen zu können.
Zusammen kämpfen sich die Kinder Kilometer um Kilometer der Rettung entgegen.

Fazit: Ein wunderbares Buch! Man kann sich in Stasch und Nell hineinversetzen und hofft mit ihnen  auf Rettung. Die Story ist genial und auch die Erzählweise ist einfach wunderbar! 

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Henryk Sienkiewicz wurde am 05. Mai 1846 in Wola Okrzejska (Polen) geboren.

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