Hera Lind

 3.5 Sterne bei 1.145 Bewertungen
Autorin von Das Superweib, Der Mann, der wirklich liebte und weiteren Büchern.
Hera Lind

Lebenslauf von Hera Lind

Bestsellerautorin für wunderschöne Liebesromane: Die 1957 geborene Autorin heißt mit bürgerlichem Namen Herlind Wartenberg. Sie hat Evangelische Religionslehre und Germanistik, sowie Opern- und Konzertgesang in Köln studiert. Ihre erste Schwangerschaft 1988 zwang sie das Singen aufzugeben und so veröffentlichte sie stattdessen ihren Debütroman „Ein Mann für jede Tonart“. In den 90er Jahren hatte sie sich eine große Leserschaft erarbeitet und avancierte zur Bestsellerautorin. Viele ihrer Romane wurden auch verfilmt. Die Romane der Schriftstellerin sind geprägt von autobiographischen Erlebnissen und zählen vielleicht gerade deswegen zu einer besonderen Unterhaltung für viele weibliche Leser. Hera Lind lebt heute in Salzburg.

Neue Bücher

Hinter den Türen

 (1)
Erscheint am 12.08.2019 als Taschenbuch bei Diana.

Über alle Grenzen

 (16)
Neu erschienen am 22.04.2019 als Hardcover bei Diana.

Über alle Grenzen

 (12)
Neu erschienen am 15.05.2019 als Hörbuch bei Audiobuch.

Alle Bücher von Hera Lind

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Das Superweib

Das Superweib

 (140)
Erschienen am 01.10.2007
Der Mann, der wirklich liebte

Der Mann, der wirklich liebte

 (72)
Erschienen am 01.03.2010
Die Zauberfrau

Die Zauberfrau

 (70)
Erschienen am 01.10.1999
Ein Mann für jede Tonart

Ein Mann für jede Tonart

 (63)
Erschienen am 01.04.2006
Frau zu sein bedarf es wenig

Frau zu sein bedarf es wenig

 (64)
Erschienen am 01.11.2003
Himmel und Hölle

Himmel und Hölle

 (43)
Erschienen am 10.01.2011
Das Weibernest

Das Weibernest

 (44)
Erschienen am 01.01.2000
Der gemietete Mann

Der gemietete Mann

 (44)
Erschienen am 01.01.2000

Interview mit Hera Lind

Interview mit Hera Lind von LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Schon seit dreiundzwanzig Jahren, habe in meiner ersten Schwangerschaft damit "aus Langeweile" angefangen und fand dann auf Anhieb auf der Frankfurter Buchmesse einen Verlag. Glück gehabt!

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich lese alles Querbeet, was ich in die Finger kriege und was sich auf den Bestsellerlisten tummelt. Das nenne ich dann "Konkurrenzbeobachtung" :-)

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem prallen Leben! Als Mutter von vier halberwachsenen Kindern und als Frau die mitten im zeitweise chaotischen Leben steht, ist das nicht schwer! Außerdem gehe ich jeden Tag laufen, und da lasse ich die Gedanken kreisen.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich gehe sehr gern auf Lesereise, das macht mir großen Spaß, da erlebe ich meine Leserinnen hautnah. Ansonsten auch per Mail oder auf Facebook.

5) Wann und was liest Du selbst?

Siehe oben. Ich bekomme auch viele Lebensgeschichten zugeschickt. Was diese Menschen teilweise erlebt und durchgestanden haben, ist oft spannender als jeder Roman! Es kann sein, dass ich die Lebensgeschichten, die mich auch persönlich gar nicht mehr loslassen, in einen Tatsachenroman umarbeite. Das geschieht dann in enger Zusammenarbeit mit meinem Verlag und dem Menschen, um dessen Schicksal es geht.

6) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Das war mein Lesebuch im ersten Schuljahr: großartig, ich war so stolz!

7) Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass ich mich immer wieder aus jedem Stimmungs-Tief selbst herausziehen kann, und meine Leserinnen auch, wie sie mir oft begeistert schreiben!

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Neue Rezensionen zu Hera Lind

Neu

Rezension zu "Über alle Grenzen" von Hera Lind

Von den Konsequenzen zu glauben zwischen beiden deutschen Staaten wandeln zu können...
Suszivor 20 Stunden

Ich lese/höre sehr gern Bücher, welche die deutsch-deutsche Vergangenheit thematisieren. Wahrscheinlich finde ich es auch deshalb so interessant, da ich einen Teil dieser Geschichte selbst erlebt habe und mich bzw. Episoden in vielen Schilderungen erkenne.

Im Großen und Ganzen ist es mit „Über alle Grenzen“ gelungen, ein Bild über einen fluchtwilligen DDR-Bürger mit allen Konsequenzen zu zeichnen. Leider finde ich jedoch aus eigener Erfahrung einige Beschreibungen unstimmig/unrealistisch bzw. DDR-bezogene Angaben falsch. Oft sind es Kleinigkeiten, jedoch fallen sie durch eigene Kenntnisse dann besonders auf.

Auf zwei Zeitebenen werden zum Einem die bitteren Konsequenzen, die die (unüberlegte?) Flucht des Sohnes, Bruders und Ehemanns Bruno Alexander (genannt Burschi) für die in der DDR verbliebenen Familienangehörigen bedeutet, geschildert. Zum anderen hat Lotti ihren Bruder Bruno nach Jahren als gebrochenen, pflegebedürftigen Mann wiedergefunden, holt ihn (das enge Geschwisterband wird sehr deutlich) zu sich, um ihn zu pflegen und ihm einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen, aber wohl auch etwas mit der Hoffnung durch ihn Lücken in der Familiengeschichte schließen zu können.

Es ist sehr tragisch, aber auch vorhersehbar, was die Familie Alexander durch Bruno‘s Flucht erleiden muss.

Es kann keiner behaupten, das er nicht wusste, was Republikflucht für Folgen nach sich zieht. Bruno ist in meinen Augen sehr verantwortungslos - vergisst offensichtlich, dass er Frau und Kind hat, denkt nur an sich und blendet völlig aus, was mit seiner eigenen als auch der Herkunftsfamilie passieren wird. Nachdem sein Vater ihm dann bei der Flucht seiner Ehefrau und des Sohnes geholfen hat und infolge dessen inhaftiert wird, kehrt Bruno, nachdem er von dem bevorstehenden Tod seiner Mutter erfahren hat, jedoch wieder in die DDR zurück und wird dabei (natürlich) verhaftet. Eigentlich ein löblicher Zug, um seine sterbende Mutter (und sie ihn) ein letztes Mal zu sehen, aber auch hier hat er nicht zu Ende gedacht, ist er sich der Konsequenzen für seine Familie offensichtlich nicht bewusst oder will sie nicht wahrhaben. Was tut er nur Frau und Kind zum zweiten Mal an! Und dem Vater erst! Ich kann nicht verstehen, wie man zu der damaligen Zeit glauben konnte, einfach so zwischen den zwei deutschen Staaten hin und her wandeln zu können!

Somit kann ich die ablehnende Haltung der verbliebenen Alexander-Schwestern sehr gut nachvollziehen. Durch den egoistischen Alleingang Brunos mussten nicht nur der Vater und die Mutter leiden, sondern auch die Schwestern. Es mag sein, dass Lotti eine ganz besondere innige Bindung zu Bruno hat, allerdings ist ihre Sichtweise dadurch sehr eingeengt. Ihr gelingt es nicht sich auch nur ansatzweise in das Schicksal ihrer Schwestern einzufühlen.

Die Darstellung Lottis mit ihrem Engagement um Bruno wirkt leider überspitzt und ebenfalls unrealistisch. Ich hatte fast den Eindruck, als sei sie froh endlich eine (erfüllende) Aufgabe zu haben.

Was mich wiederum nicht gestört hat, sind die vielen vorgetragenen Protokolle der Verhöre von Lotti und Paul. Hier spürt man sehr deutlich, die Überzeugung beider von ihrer Meinung (trotz aller Repressalien) nicht abzurücken und vor allen sich nicht in Widersprüchen zu verstricken. Lotti’s Vorgesetzter hat dies in einem Protokoll sehr treffend zum Ausdruck gebracht: „dem vorangegangenen Protokoll ist nichts hinzuzufügen“.

Alles in allem eine lesenswerte Geschichte, wenn man von den überladenen Lotti/Burschi-Szenen in der Gegenwart absieht. Jedoch hat mich das Buch letztendlich leider nicht gänzlich überzeugt (was wohl auch einige andere Rezensenten ähnlich empfunden haben).

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Rezension zu "Über alle Grenzen" von Hera Lind

Interessant und mitfühlend
-BuchLiebe-vor 2 Tagen

Es ist eine sehr berührende Geschichte die den Hörer mitnimmt auf alle Gefühlsebenen. Man hofft, leidet und freut sich mit den Figuren. Man schüttelt den Kopf und ist fassungslos.


Die zwei Erzählstränge in Gegenwart und Vergangenheit sind sehr gut auseinander zu halten. Als Hörer verliert man nicht die Orientierung.

Die Geschichte in der Vergangenheit ist super interessant. Zu erfahren wie die Bürger behandelt wurden, wie der Alltag ausgesehen hat und welchen Schikanen man ausgesetzt war, macht mich teilweise sprachlos. Wenn man es selbst nicht erlebt hat ist manches schier nicht zu fassen. Es macht einen traurig und betroffen. Umso mehr fiebert man mit der Familie mit, dass alles gut ausgeht.

Der Erzählstrang in der Gegenwart hat mir leider nicht so viel gegeben. Die Hauptfigur opfert sich für den Bruder auf. Sie scheint kein eigenes Leben zu haben, alles fokussiert sich nur auf den Bruder und alles andere muss hinten anstehen. Für mich irgendwie zu viel "Gutmensch". Auf der anderen Seite erfährt man aber nur sehr sehr wenig über den Bruder und dessen weiterer Lebensverlauf. Das ist sehr schade, denn wenn es in der Gegenwart nur um den Bruder geht, dann hätte ich da auch gerne mehr erfahren. So plätschert es eher vor sich hin.

Fazit: Eine sehr interessante Geschichte die einen mitfühlen lässt. Hat aber einige Längen.


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Rezension zu "Über alle Grenzen" von Hera Lind

Über alle Grenzen
Nik75vor 3 Tagen

In dem neuen Roman von Hera Lind geht es um die Familie Alexander aus Bayern, die Ende der 50er Jahre nach Erfurt zieht. Am Anfang gefällt es Lotte und ihrer Familie in Erfurt. Aber dann wird die DDR gebildet und die Familie kommt nicht mehr zurück nach Bayern. Besonders Bruno der Sohn der Familie ist gar nicht glücklich, denn er ist ein begnadeter Musiker und glaubt, dass seine Karriere in der DDR nicht so erfolgreich sein wird, wie in der BRD. Also flieht er aus der DDR und bringt so seine ganze Familie in Gefahr. Denn jetzt sind sie auf der Liste derer, die in der DDR bespitzelt werden, wie es damals an der Tagesordnung war. Sie dürfen keine Pakete mehr aus Westdeutschland empfangen und haben andere Nachteile. Der Vater verliert seine Arbeit und irgendwie geht alles schief.

Hera Lind erzählt in diesem Roman die Geschichte aus der Sicht von Lotte und wie sie die Zeit in der DDR erlebt hat.
Mich hat der Roman von Anfang an gefesselt. Allerdings war ich geschockt von den Machenschaften in der DDR. Ich komme ja aus Österreich und da hat man das alles nur aus der Ferne mitbekommen, was in der DDR so passiert ist. Aber wenn man das Buch liest, sieht man erst wie hart die Zeit hinter der Mauer für sehr viele deutsche Bürger war.
Bruno ist im Roman ja an seiner Flucht und den Konsequenzen zerbrochen und wird zum Alkoholiker. Lotte gibt ihren Bruder aber nicht auf und als sie ihn nach jahrelanger Suche wiederfindet holt sie Bruno nach Bayern und schenkt ihm noch ein schönes Jahr bis zu seinem Tod.
Es ist ein sehr berührender Roman und ich fand die Ereignisse in der DDR unglaublich. Der Roman war fesselnd und spannend zu lesen und hat mich wirklich nachdenklich gemacht.
Ich fand die Geschichte von Lotte und ihrer Familie faszinierend und bin froh sie gelesen zu haben.

Von mir gibt es für diesen berührenden Roman 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Neu
Liebe Lovelybooks-Community,

wir haben einen neuen, spannenden Tatsachenroman von der Bestseller-Autorin Hera Lind als Hörbuch für euch! In ihrem neuen Roman „Über alle Grenzen“ (nach einer wahren Geschichte) wird über das Leben einer bayrischen Familie in der DDR erzählt. Als der Sohn eines Tages spontan in den Westen flüchtet, gerät das Leben der Familie aus den Fugen…
Wir möchten euch herzlich in unsere aufregende Hörrunde einladen und vergeben hierfür 20 Hörbücher (2 MP3-CDs).

Wir freuen uns auf diese Hörrunde mit euch und sind schon gespannt auf eure Rezensionen.

*Im Falle eines Gewinnes seid ihr dazu verpflichtet, an allen Abschnitten der Hörrunde aktiv teilzunehmen und am Ende eine Rezension zu schreiben.

Viel Spaß wünscht euch das Team vom AUDIOBUCH Verlag!
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Jetzt als Hörbuch: Hera Linds „Über alle Grenzen“

Eine ergreifende deutsche Familiengeschichte


Lotte ist neun, als ihre Familie 1960 von Bayern nach Thüringen zieht. Ihr Vater hat in Erfurt eine Stelle als Zoo-Direktor angenommen und niemand ahnt, dass sich wenige Jahre später die Grenze schließen wird. Als das geschieht, sucht Lottes Bruder den Weg zurück in die Freiheit. Die Flucht gelingt ihm, doch die Folgen für seine Familie sind schlimm. Als vermeintlicher Mitwisser wird der Vater verhaftet, verhört und verurteilt. Die Mutter zerbricht daran, und auch Lotte bekommt die Macht des Staates zu spüren. Erst vierzig Jahre später kehrt der verlorene Bruder unter tragischen Umständen in ihr Leben zurück ...

AUTORIN
Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie »Die Frau, die zu sehr liebte«, »Hinter den Türen« und »Die Frau, die frei sein wollte« eroberte sie erneut die SPIEGEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg.

SPRECHERIN
Beate Rysopp besitzt die Gabe, emotional berührende Stoffe mit großer Intensität umzusetzen. Für ihre Interpretation von Ulrike Schweikerts „Die Charité“ wurde sie hochgelobt.
Zur Leserunde
Jetzt auch als Hörbuch: Hera Linds „Hinter den Türen“

Ein erschütterndes Familienschicksal

Hera Lind erzählt eine bewegende Geschichte mit wahrem Hintergrund

Die Bressins könnten glücklicher nicht sein. Sie lieben einander, haben zwei wunderbare Kinder und wohnen in einer ruhigen Reihenhaussiedlung. Eines Tages liest Juliane Bressin in der Zeitung von drei Kindern, die dringend eine Pflegefamilie suchen. Der Vater ist gestorben und die Mutter liegt ohne Bewusstsein im Krankenhaus.
Juliane und ihr Mann zögern nicht lange und bieten ihre Hilfe an. Doch statt der »ganz normalen Kinder« – so der Zeitungsartikel – erwartet sie eine böse Überraschung. Ihre neuen Pfleglinge wirken nicht nur verwahrlost. Bald erkennen die Bressins auch, dass sie tief traumatisiert sind. Juliane hegt einen schlimmen Verdacht.

Unglaublich, aber wahr. Das Leben schreibt oft die ergreifendsten Geschichten. Das trifft auf Hera Linds Tatsachenromane zu. Und dieser hier geht besonders ans Herz. Die Autorin hat das Hörbuch selbst gelesen und macht das wie schon beim Vorgänger »Mein Mann, seine Frauen und ich« sehr gut.

Für diese Hörrunde haben wir wieder 15 Hörbuchexemplare zu vergeben. Wie ihr euch bewerben könnt? Beantwortet uns doch einfach die folgende Frage:

Was gefällt euch besonders gut an Hera Linds Romanen?

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und eine spannende Hörrunde mit euch! Wir wünschen allen ganz viel Glück!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Hera Lind wurde am 02. November 1957 in Bielefeld (Deutschland) geboren.

Hera Lind im Netz:

Community-Statistik

in 1.032 Bibliotheken

auf 105 Wunschlisten

von 17 Lesern aktuell gelesen

von 19 Lesern gefolgt

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