Hera Lind

 3.5 Sterne bei 1,049 Bewertungen
Autorin von Das Superweib, Der Mann, der wirklich liebte und weiteren Büchern.
Hera Lind

Lebenslauf von Hera Lind

Bestsellerautorin für wunderschöne Liebesromane: Die 1957 geborene Autorin heißt mit bürgerlichem Namen Herlind Wartenberg. Sie hat Evangelische Religionslehre und Germanistik, sowie Opern- und Konzertgesang in Köln studiert. Ihre erste Schwangerschaft 1988 zwang sie das Singen aufzugeben und so veröffentlichte sie stattdessen ihren Debütroman „Ein Mann für jede Tonart“. In den 90er Jahren hatte sie sich eine große Leserschaft erarbeitet und avancierte zur Bestsellerautorin. Viele ihrer Romane wurden auch verfilmt. Die Romane der Schriftstellerin sind geprägt von autobiographischen Erlebnissen und zählen vielleicht gerade deswegen zu einer besonderen Unterhaltung für viele weibliche Leser. Hera Lind lebt heute in Salzburg.

Neue Bücher

Die Frau, die frei sein wollte
Erscheint am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Diana.
Mein Mann, seine Frauen und ich
 (22)
Neu erschienen am 13.08.2018 als Taschenbuch bei Diana.

Alle Bücher von Hera Lind

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Hera LindDas Superweib
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Das Superweib
Das Superweib
 (138)
Erschienen am 01.10.2007
Hera LindDer Mann, der wirklich liebte
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Der Mann, der wirklich liebte
Der Mann, der wirklich liebte
 (71)
Erschienen am 01.03.2010
Hera LindDie Zauberfrau
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Die Zauberfrau
Die Zauberfrau
 (69)
Erschienen am 01.10.1999
Hera LindFrau zu sein bedarf es wenig
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Frau zu sein bedarf es wenig
Frau zu sein bedarf es wenig
 (61)
Erschienen am 01.11.2003
Hera LindEin Mann für jede Tonart
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Ein Mann für jede Tonart
Ein Mann für jede Tonart
 (59)
Erschienen am 01.04.2006
Hera LindHimmel und Hölle
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Himmel und Hölle
Himmel und Hölle
 (41)
Erschienen am 10.01.2011
Hera LindDas Weibernest
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Das Weibernest
Das Weibernest
 (41)
Erschienen am 01.01.2000
Hera LindDer gemietete Mann
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Der gemietete Mann
Der gemietete Mann
 (40)
Erschienen am 01.01.2000

Interview mit Hera Lind

Interview mit Hera Lind von LovelyBooks, Mai 2011

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Schon seit dreiundzwanzig Jahren, habe in meiner ersten Schwangerschaft damit "aus Langeweile" angefangen und fand dann auf Anhieb auf der Frankfurter Buchmesse einen Verlag. Glück gehabt!

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich lese alles Querbeet, was ich in die Finger kriege und was sich auf den Bestsellerlisten tummelt. Das nenne ich dann "Konkurrenzbeobachtung" :-)

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus dem prallen Leben! Als Mutter von vier halberwachsenen Kindern und als Frau die mitten im zeitweise chaotischen Leben steht, ist das nicht schwer! Außerdem gehe ich jeden Tag laufen, und da lasse ich die Gedanken kreisen.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich gehe sehr gern auf Lesereise, das macht mir großen Spaß, da erlebe ich meine Leserinnen hautnah. Ansonsten auch per Mail oder auf Facebook.

5) Wann und was liest Du selbst?

Siehe oben. Ich bekomme auch viele Lebensgeschichten zugeschickt. Was diese Menschen teilweise erlebt und durchgestanden haben, ist oft spannender als jeder Roman! Es kann sein, dass ich die Lebensgeschichten, die mich auch persönlich gar nicht mehr loslassen, in einen Tatsachenroman umarbeite. Das geschieht dann in enger Zusammenarbeit mit meinem Verlag und dem Menschen, um dessen Schicksal es geht.

6) Wie hat es sich angefühlt, als du dein erstes eigenes Buch in deinen Händen hieltest?

Das war mein Lesebuch im ersten Schuljahr: großartig, ich war so stolz!

7) Was war eines der überraschendsten Dinge die Du beim Schreiben gelernt hast?

Dass ich mich immer wieder aus jedem Stimmungs-Tief selbst herausziehen kann, und meine Leserinnen auch, wie sie mir oft begeistert schreiben!

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Hera Lind

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Mein Mann, seine Frauen und ich" von Hera Lind

Rezension zu "Mein Mann, seine Frauen und ich"
ElkeKvor 25 Tagen

Inhaltsangabe:

Fürth 1995: Nadia Schäfer steht in der Blüte ihres Lebens, hat gerade eine Scheidung hinter sich und die erwachsene Tochter studiert. Aus heiterem Himmel erhält sie einen Anruf von einem gewissen Karim, den sie noch nie zuvor gesehen hat.

Obwohl Karim sie völlig überrumpelt, verliebt sie sich sofort in ihn und seine braunen Augen. Sie hat keine Ahnung, was ihn als tiefgläubigen Moslem ausmacht und doch heiraten sie bereits beim zweiten Treffen in Amsterdam vor einem Imam.

Er hat schon eine Frau und drei Kinder, doch die Ehe besteht laut seiner Aussage nur noch auf dem Papier. Das frisch verliebte Paar schmiedet Pläne, in den Oman zu ziehen und sich dort ein neues Leben aufzubauen.

Nadia verliebt sich an Anhieb in das Land, das auf sie eine besondere Wirkung ausübt. Aber der konservative Islam verlangt einiges von ihr ab. Am meisten jedoch verlangt die Viel-Ehe alles ab, denn Karim lernt eine weitere Frau kennen, die er gedenkt zu ehelichen.

Mein Fazit:

Hera Lind kann wirklich wunderbare Geschichten schreiben. Locker und flüssig geht es schon gleich los mit der ersten Bekanntschaft zwischen Nadia und Karim.

Beim Lesen musste ich manchmal ungläubig den Kopf schütteln. Wie kann man als gestandene Frau so ein Wagnis eingehen? Wie kann man dazu verführt werden, seine eigene Identität und Kultur zu leugnen? Nadia selbst erfuhr in ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis ähnliche Reaktionen. Dennoch hielt sie an diesem Mann fest, der ihr trotz aller Unterschiede auch sehr viel Liebe und Geborgenheit gab. Auch wenn ich Nadias nahezu blinde Verliebtheit nicht nachvollziehen kann, so ist durchaus zu lesen, dass der Islam auch positive Aspekte hat, zumindest dann, wenn die Menschen sich daran halten.

Ich hätte es nicht ausgehalten, wenn ich ganz ehrlich bin. So ganz allein in einem fremden Land, fremde Kulturen, ja, man versteht die Sprache ja noch nicht einmal. Und dann muss Frau sich auch noch verhüllen und darf noch nicht mal allein das Haus verlassen, geschweige denn, mit fremden Männern reden. So eine Kultur ist für mich sehr schwierig zu verstehen. Akzeptieren? Nur in engen Grenzen. Da prallten tatsächlich zwei verschiedene Kulturen aufeinander und wie Nadia das gemeistert hat, ist schon sehr bewundernswert.

Ein Buch, das mich sehr bewegt hat, aber auch sehr nachdenklich stimmte. Ich bewerte es mit fünf Sternen und einer klaren Lese-Empfehlung.

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Nata1234s avatar

Rezension zu "Die Champagner-Diät" von Hera Lind

Phantasie und gute Laune
Nata1234vor einem Monat

Die Champagner Diät ist eine lustige Geschichte, die Freude macht.
Ein neues Leben zu starten, kann schwer sein.
Doch reden wir uns das manchmal vielleicht auch nur ein.

Kann es sein, dass eine Veränderung des Lebens leichter geht, als man denkt?

Hör doch mal ins dieses Hörbuch und finde selbst heraus,
wie leicht ein Neuanfang sein kann.

Lustig und toll gestaltet hilft dieses Hörbuch die eigene Abenteuerlust wieder zu erwecken.
Daumen hoch und Danke =D

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Caillean79s avatar

Rezension zu "Hinter den Türen" von Hera Lind

Eltern an ihren Grenzen
Caillean79vor 2 Monaten

Die Geschichte, die „Hinter den Türen“ erzählt, ist kaum zu glauben: ein engagiertes Elternpaar mit 2 Kindern nimmt 3 Pflegekinder auf – Geschwisterkinder mit ausländischen Wurzeln und angeblich „ganz normale Kinder“. Die Kinder entpuppen sich als schwerst traumatisiert und die Familie erfährt kaum irgendwo Unterstützung – insbesondere nicht bei den verantwortlichen Behörden. Schlimm, dass sowas kein komplett ausgedachter Roman ist, sondern eine Erzählung nach einer wahren Geschichte. Die ich interessant, bewegend, aufrüttelnd fand – aber die in der Umsetzung für mich doch ein paar Schwächen hatte.

Zunächst mal war da der Beginn des Buches. Die wunderbare, intakte Familie Bressin. Die Ich-Erzählerin wurde nicht müde zu betonen, was für einen Traummann sie geheiratet hatte (so ziemlich am Ende jedes der kurzen Kapitel) und welch gute Voraussetzung die Familie als Pflegeeltern hatten (beide studierte Sozialpädagogen). Ganz ehrlich – das war mir etwas viel der Selbstbeweihräucherung und hätte sicherlich auch behutsamer (und damit glaubwürdiger) rübergebracht werden können. Denn im Laufe des Buches wurde sehr authentisch geschildert, wie die beiden Super-Eltern an ihre Grenzen kommen – ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und habe mitgelitten. Das fand ich ehrlich und überzeugend, deshalb war ich gegen Ende von dem Buch auch wirklich angetan.

Leider gab es dann nochmal einen Dämpfer mit dem Nachwort. Plötzlich wurde da – recht kurz -  geschildert, dass die „wahre Geschichte“ an vielen Stellen doch sehr mit künstlerischer Freiheit ummantelt worden ist. Ich sehe ein, dass man einiges verfremden muss, um Identitäten zu schützen. Kein Ding. Aber dass dann die Dinge, die für mich auch einen Großteil der Geschichte ausgemacht haben, z. B. die schwere Krankheit der Stiftungsleiterin Frau Nölle oder die Ehekrise wegen der besten Freundin Anne, komplett ausgedacht waren (da Anne eine komplett erfundene Figur war), das hat mich nach dem Lesen des Nachworts doch ernüchtert. Auch der lapidare Satz (nach dem doch versöhnlichen Ende und der ständigen Versicherung der Pflegemutter an ihr schwierigstes Pflegekind, dass sie sie nie im Stich lassen würde) „In Wahrheit habe ich Malie nie wiedergesehen“ – ohne jegliche Erklärung für den Leser, der gerade über fast 400 Seiten mitgelitten hatte… da habe ich mich ein bisschen im Stich gelassen gefühlt.

Im Endeffekt schwanke ich deshalb zwischen 3 und 4 Sternen – aber da ich das Buch ab einem gewissen Punkt wirklich verschlungen habe, entscheide ich mich für 4.

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Gespräche aus der Community

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Audiobuch_Verlags avatar
Jetzt auch als Hörbuch: Hera Linds „Hinter den Türen“

Ein erschütterndes Familienschicksal

Hera Lind erzählt eine bewegende Geschichte mit wahrem Hintergrund

Die Bressins könnten glücklicher nicht sein. Sie lieben einander, haben zwei wunderbare Kinder und wohnen in einer ruhigen Reihenhaussiedlung. Eines Tages liest Juliane Bressin in der Zeitung von drei Kindern, die dringend eine Pflegefamilie suchen. Der Vater ist gestorben und die Mutter liegt ohne Bewusstsein im Krankenhaus.
Juliane und ihr Mann zögern nicht lange und bieten ihre Hilfe an. Doch statt der »ganz normalen Kinder« – so der Zeitungsartikel – erwartet sie eine böse Überraschung. Ihre neuen Pfleglinge wirken nicht nur verwahrlost. Bald erkennen die Bressins auch, dass sie tief traumatisiert sind. Juliane hegt einen schlimmen Verdacht.

Unglaublich, aber wahr. Das Leben schreibt oft die ergreifendsten Geschichten. Das trifft auf Hera Linds Tatsachenromane zu. Und dieser hier geht besonders ans Herz. Die Autorin hat das Hörbuch selbst gelesen und macht das wie schon beim Vorgänger »Mein Mann, seine Frauen und ich« sehr gut.

Für diese Hörrunde haben wir wieder 15 Hörbuchexemplare zu vergeben. Wie ihr euch bewerben könnt? Beantwortet uns doch einfach die folgende Frage:

Was gefällt euch besonders gut an Hera Linds Romanen?

Wir freuen uns auf viele Bewerbungen und eine spannende Hörrunde mit euch! Wir wünschen allen ganz viel Glück!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Hera Lind wurde am 02. November 1957 in Bielefeld (Deutschland) geboren.

Hera Lind im Netz:

Community-Statistik

in 960 Bibliotheken

auf 96 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

von 16 Lesern gefolgt

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