Hera Lind Der Prinz aus dem Paradies

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Inhaltsangabe zu „Der Prinz aus dem Paradies“ von Hera Lind

Rosemarie lernt Kasun in Sri Lanka kennen. Er nimmt sie mit auf ein Vollmondfest am Meer mit weißen Elefanten, und schon bald ist es um sie geschehen. Zurück in Deutschland, bemüht sie sich um ein Visum für den 27-jährigen Singhalesen und übernimmt trotz begrenzter finanzieller Möglichkeiten eine Bürgschaft für ihn. Rosemarie ahnt noch nicht, dass Kasun sie bitter enttäuschen wird. Dass sie ihm verzeiht, grenzt an ein Wunder. Doch für eine Frau, die tief in die Herzen der Menschen sieht, ist es eine Selbstverständlichkeit. Eine wahre Geschichte, wie sie nur Hera Lind schreiben kann.

Ein dankbarer Rückblick auf eine einzigartige Liebe

— Gina1627

Liebe macht blind - Rosemarie ist die beste Beispiel dafür

— marpije

Große Gefühle, große Naivität...

— azmin2012

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  • Der Prinz der keiner war?

    Der Prinz aus dem Paradies

    Selina86

    10. January 2018 um 09:38

    Zum Inhalt:Rosemarie (Rose) bekommt eine Reise von Ihrem Sohn nach Sri Lanka geschenkt, dort verliebt sie sich in den deutlich jüngeren Kasun. Sie nimmt ihn mit nach Deutschland, heiratet ihn in Sri Lanka. Sie kommt für ihn und seine Familie auf, gemeinsam träumen sie von einer Zukunft. Doch bald kommen Streitereien und Missverständnisse auf. Und immer die Frage: “Hat er mich wegen des Geldes oder aus Liebe geheiratet?“.Zum Schreibstil:Das Buch liest sich flüssig, die Sprache ist einfach gehalten. Zu der fremden Kultur, kommen auch Dialekte aus Berlin oder auch Schwäbisch dazu. Diese Dialektdialoge ziehen sich unnötig in die Länge, ich empfang dies als sehr mühsam und nervig. Auf Hochdeutsch wäre es genauso glaubwürdig gewesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Rose erzählt, trotzdem kann man während des Lesens gut mit Kasun mitfühlen und mitdenken.Meine Meinung:Ich habe dieses Buch gekauft, da mich der Klapptext neugierig machte. Es hieß nach 6 Monaten verschwindet Kasun unter geheimnisvollen Umständen. Das ist so nicht richtig, weder nach 6 Monaten - noch verschwindet er. Kasun haut ab – das ist für mich schon ein Unterschied.Ich selber habe mich an/über Rose's Naivität nicht gestört, die Frau ist Anfang Fünfzig und hat ein Herz aus Gold. Sie ist geschieden, hat erwachsene Kinder und verliebte sich in einen jungen Schönling. Auch wird klar, dass sie diese Romanze nicht von Anfang an wollte (jedoch erhoffte), sie hat Kasun schon die Option – Freunde – gegeben.Habe mich dennoch während des Lesens geärgert, nicht über Rose, sondern über das Verhalten von Kasun. Gut – er lebt in einem armen Land und hofft auf eine bessere Zukunft, wie er sagte, haben die jungen Männer dort sonst nichts, außer ihrem äußeren. Dennoch hätten gewisse Aktionen nicht sein müssen. Bei der letzten Begegnung dachte ich noch das Kasun doch Herz hätte, musste dann beim Weiterlesen jedoch feststellen, dass er einfach nur angeben wollte was er alles hat und alles erreicht hat. Er bedankte sich dann in gewohnter Form.. naja.Mein Fazit:Dieses Buch hat mich schon zum Nachdenken gebracht. War es für beide eine Win-Win Situation? Kasun, der ein besseres Leben bekommen hat, als in Sri Lanka und Rose - die dafür Liebe und Leidenschaft bekam und spürte. Auch wenn diese Liebe sie einiges kostete und vielleicht nur vorgespielt war? Das muss jeder für sich entscheiden.

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  • Der Prinz aus dem Paradies

    Der Prinz aus dem Paradies

    Pixibuch

    07. January 2018 um 20:20

    Der Titel hört sich recht schwülstig an, aber nachdem es eine wahr Geschichte sein soll, habe ich das Buch gelesen und konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. An einem Wochenende hatte ich es durch. Und mir stellte sich immer wieder die Frage, wie kann eine erwachsene, mitten im Leben stehende Frau so unvernünftig sein oder stimmt das Sprichwort doch: Liebe macht blind. Rosemarie geht auf die 50 zu, ist geschieden, hat zwei erwachsene Kinder und eine Enkelin und führt eine Praxis als Therapeutin. Nebenbei kümmert sie sich noch um ihren 90jährigen Vater und um ihre behinderten Bruder. Als vorzeitiges Geburtstagsgeschenk bekommt sie von ihrem Sohn eine Reise nach Sri Lanka geschenkt. Aber die ersten Tage fühlt sie sich in dem fremden Land nicht wohl. Es ist schwülheiß, das Meer ist zu flach, der Strand ist steinig und das Hotelzimmer ist sehr karg. Doch dann sieht sie den jungen und wunderschönen Kellner Kasun und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Dann kommt der Abschied und Kasun bietet sie, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Als die behördlichen Hürden geschafft sind (sie muß ihn krankenversichern, sozial wie finanziell für ihn aufkommen, sonst bekommt er keinen Aufenthalt) schickt sie ihm Geld für ein Flugticket. Die erste Zeit ist traumhaft, Kasun liebt sie, trägt sie auf Händen, allerdings muß sie seine Familie auch finanziell unterstützen. Doch Rasun will immer mehr, den Führerschein, tolle teure Markenklamotten, eine Ausbildung zum Masseur machen. Und doch fliegt sie mit ihm nach Sri Lanka und heiratet ihn dort. Zurück in Deutschland ist ihr Konto grenzenlos überzogen, die Hochzeit, von ihr sebst bezahlt, war teuer. Rasun wird immer unverschämter, lügt und verschwindet dann. Doch Rosemarie verzeiht ihm alles. Sie geht bis an ihrem finanziellen Ruin. Wie wird das ganze enden? Finden sie wieder zueinander und geht jeder seine eigenen Wege? Ich will nicht spoilern. Jedenfalls ist das Buch auf alle Fälle lesenswert und es zeigt, wie weit einsame Frauen gehen, um sich einen wunderschönen, 20 Jahre jüngeren Lover zu halten. Meine Skepsis bezüglich dieses Buches war nach den ersten 50 Seiten total verflogen.

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  • abgebrochen, wegen nerviger Protagonistin

    Der Prinz aus dem Paradies

    Buchfeeling

    30. December 2017 um 17:03

    Die Story beginnt mit einer überdrehten, mächtig aufgeregten Rosemarie, die von ihrem Sohn überraschend nach Sri Lanka geschickt wird. Für sie ist der erste Schritt ins exotische Land allerdings eher ernüchternd. Es ist heiß und schwül, der Strand ist zu flach abfallend, um richtig schwimmen zu können und die Sonne verbrennt ihr schon am ersten Tag die Haut. (Natürlich denkt man mit 50 Jahren nicht daran, eine Sonnencreme einzupacken, wenn man in die indische Sonne fliegt, nö..)Ein Glück nur, dass sie ein deutsches Ehepaar kennengelernt hat, die sich ihrer annehmen. Als Rosemarie nach einer ungeplanten, abenteuerlichen Tour durch den Dschungel wieder ins Hotel zurück kommt, hat sich ihre Einstellung zum Land geändert. Sie möchte mehr sehen! Und so unternimmt sie Touren mit und ohne Reiseleitung und schaut auch hinter die Kulissen dieses armen Volkes.Der grösste Lichtblick im Hotel allerdings ist ein süsser, junger Angestellter, dessen Blick sie sich nicht entziehen kann. Und irgendwann, kurz vor Ende ihres Urlaubs, ist das Glück ihr Hold und sie lernt Kasun besser kennen… sein Zuhause, seine Familie, seine Träume. Und Rosemarie ist hin und her gerissen, als Kasun sie anfleht, sie nach Deutschland zu holen, damit er viel Geld für seine Famile verdienen kann!Es kommt, wie es kommen muss, sie holt Kasun nach Deutschland. Und dann nimmt das Unheil seinen Lauf.. denn Kasun benimmt sich wie ein kleines Kind, bettelt um Geschenke und versteht nicht, warum man auch mal sparen muß. Doch Rosemarie ist blind vor Liebe und lässt alles mit sich machen. Und als Kasuns Touristenvisum abläuft macht sie den Vorschlag, doch schnell zu heiraten, dann brächte ihr Liebster nicht mehr zurück! Als die Hochzeit dann in Sri Lanka stattfinden soll, laut Kasun, ist Rose zwar etwas verwirrt, sagt aber auch dazu JA. Und als Kasun sich in Sri Lanka als wahres Ekel erweist, ist jeder Gedanke von Rose immer noch, ach, ich liebe ihn ja und er wird schon zur Vernunft kommen…Und an dieser Stelle, genau der Hälfte des Buches, habe ich es abgebrochen. Ich habe mich so aufgeregt über diesen Idioten von Kasun und über so viel Unsicherheit und Selbstzweifel von Rosemarie, über dieses offensichtliche Verschließen der Augen und willentliche Ausschalten des Verstandes…sorry, aber da war nichts mehr witzig oder romantisch oder auch nur irgendwie glaubhaft… für MICH. (Auch wenn es sich um eine wahre Geschichte handelt.)Ich bin einfach zu selbstständig um dieser Geschichte auch nur noch eine Seite weiter folgen zu wollen.Ausserdem fand ich die Schreibweise nicht schön. Die Dialoge sind sehr „platt“, Rosemaries Gedanken sehr einfach gestrickt. Und so liest sich das Buch auch sehr anspruchslos und einfallslos.Ich habe wohl einfach etwas ganz anderes erwartet.Abbruch nach 50% des Buches.

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  • Berührendes Buch nach wahrer Geschichte

    Der Prinz aus dem Paradies

    Bibbey

    09. December 2017 um 08:40

    INHALTRosemarie ist gar nicht begeistert, als ihr Sohn ihr eine Reise nach Sri-Lanka schenkt. Sie wollte ins Warme, aber tut es nicht auch Griechenland oder Spanien? Muss es gleich so weit weg sein? Und auch als sie am Ferienort ankommt ist erst einmal nichts mit Idylle. Lauwarmes Poolwasser und keine Möglichkeit, ohne Schutz die Hotelanlage zu verlassen hört sich für Rosemarie nicht nach einem Traumurlaub an. Sie fragt sich, wie sie bloß die beiden Wochen aushalten soll – bis sie eines Tages merkt, dass der hübsche junge Kellner sie genauso verstohlen anzublicken scheint wie sie ihn. Getreu dem Gesetz „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, geht die seit Jahren geschiedene Rosemarie mit Hilfe ihrer Urlaubsbekanntschaft – einem Paar aus Deutschland – den ersten Schritt auf den einheimischen Mann zu und ahnt dabei nicht, wie sehr er ihre Welt auf den Kopf stellen wird.MEINUNGNachdem das letzte Hera Lind Buch mich über alle Maße begeistern konnte, war klar, dass auch dieses Buch, das wieder auf einer wahren Geschichte beruht, gelesen werden muss. Außerdem waren meine Eltern erst in diesem Jahr selbst in Sri Lanka und reden nach wie vor nur begeistert über das tolle Land und die unheimlich lieben Einheimischen.Schnell kam ich in die Geschichte hinein, ich finde schön, dass die Handlung mit Rosemaries Reise beginnt und damit der Flug ganz am Anfang steht. Ich glaube, wäre unsere Protagonistin selbst einmal neben mir im Flieger, ich würde mich blendend mit ihr verstehen, denn sie war ähnlich aufgeregt wie ich es bei Flügen bin. Auch sonst wurde Rosemarie mir schnell sympathisch, eben weil sie Dinge zu hinterfragen scheint, weil sie nicht zwangsläufig der Meinung ist, dass im Urlaub alles gefallen muss. Ich habe sie zu beginn als kritische Frau erlebt, das mochte ich sehr.In sehr vielen Rezensionen habe ich nun schon gelesen, dass viele Leser Rosemarie schnell als naive, dumme Frau darstellen. Und ja, natürlich habe ich genau das auch an einigen Stellen gedacht, aber man darf nicht vergessen, dass das nicht nur eine Geschichte ist. Das ist das Leben dieser Frau und ich kann nur mit Respekt von ihr reden, wenn ich ihre Geschichte gelesen habe. Allein der Schritt, zu sagen, dass das Erlebte in einem Buch verarbeitet werden darf, ist doch das Mutigste, was man machen kann. Und genau aus diesem Grund will ich nicht über die Protagonistin urteilen, denn sie ist keine Figur, sondern ein Mensch.Das Buch konnte mich sehr berühren. Allerdings komme ich nicht umhin, zu sagen, dass der Mittelteil sich an einigen Stellen etwas in die Länge gezogen hat. Ich fand, viele Gedanken haben sich mit der Zeit wiederholt, das wird denke ich auch der Grund sein, weshalb viele Leser Rosemarie schnell als sehr naiv wahrgenommen haben. Mir hingegen ist einfach nur aufgefallen, dass sich ihre Überlegungen oft doppeln.Vom Schreibstil war ich wieder überzeugt. Sehr flüssig und angenehm zum Lesen, das kann Hera Lind einfach. Und auch, wenn ich es bei einer wahren Geschichte immer schwer finde, über das Geschehene zu urteilen, mochte ich auch das Ende. Hier ist natürlich wieder nicht die Autorin diejenige, die man dafür loben muss, aber man kann sie dafür loben, dass sie einen guten, runden Bogen gespannt hat und man das Buch erfüllt zuklappt. Aber natürlich auch hier: Wäre Rosemaries Leben anders verlaufen, dann wäre es auch das Ende, also bin ich dafür, dass ihr euch einfach eine eigene Meinung bildet.FAZITEin schönes und ergreifendes Buch, dass aber einige Längen hatte, worin meine Kritik besteht. Für alle Sri-Lanka-Fans ein Muss, für alle Reise- und Kulturbegeisterten auch, denn neben einer Geschichte gibt es hier reichlich neues Wissen über die fremde Welt Sri Lankas.3 VON 5 BUCHHERZEN! ♥♥♥

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  • Liebe kennt keine Vernunft!

    Der Prinz aus dem Paradies

    Gina1627

    04. December 2017 um 18:54

    Nie im Leben hätte Rosemarie Sommer damit gerechnet, dasssie auf einer Reise nach Sri Lanka, die sie von ihrem Sohn geschenkt bekommen hat, ihre große Liebe Kasun kennenlernt. Schon an ihrem ersten Abend werden zaghafte Blicke ausgetauscht und eine  magische Anziehungskraft herrscht zwischen beiden. Als gestandene Frau in den Vierzigern verliebt sie sich Hals über Kopf in einen weitaus jüngeren Singhalesen, der ihr den Zauber seines Landes aber auch seine Schattenseiten vorführt. Rosemariewirft alle Bedenken über Bord, heiratet ihren Prinzen und nimmt ihn mit nach Deutschland, wo sie sich eine gemeinsame glückliche Zukunft aufbauen wollen. Aus Liebe und Verantwortung unterstützt sie sehr großherzig auch seine verarmte Familie in dem weit entfernten Land und ist verzweifelt, als Kasun urplötzlichwieder aus ihrem Leben verschwindet. Warum hat er ihr dies angetan? Sie setzt alle Hebel in Bewegung um die Gründe zu erfahren. Die Erlebnisse von Rosemarie Sommer beruhen auf einer wahrenGeschichte und werden von Hera Lind sehr feinfühlig und mit viel Herz in einem wirklich lesenswerten Buch erzählt. Schon alleine der Titel des Romans wurde sehr liebevoll  ausgewählt und passt perfekt zu all den Gefühlen, die der Leser zusammen mit Rosemarie in der, in der Ich-Form geschriebenen Erzählung, erlebt. Über Allem steht das Wunder der Liebe, die unvorhergesehen gekommen und einzigartig erfüllend  ist, aber sie auch in eine tiefe Verzweiflung  führt. Nicht immer kann man Rosemaries Entscheidungen nachvollziehen und als realistisch denkender Mensch schüttelt man manchmal den Kopf vor so viel Unvernunft und Naivität und hätte sie sehr gerne in einigen Situationen zurückgehalten. Doch wiederum ist man von ihrem großen Herzen, ihrem Glauben an das Gute im Menschen und ihrem  unerschütterlichem Vertrauen fasziniert. Für sie waren es die richtigen Entscheidungen in ihrem Leben, die sie nie wieder hergeben will. Es ist kein Buch, das Frauen ermahnen soll vorsichtig und überlegt zu sein, sondern ein dankbarer Rückblick von Rosemarie, diese einzigartige und ihr Leben verändernde Liebe erlebt zu haben.Mein Fazit: Hera Lind  und  Rosemarie Sommer haben mir sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt und mir einen nicht vermuteten Blickwinkel auf eine sehr interessante wahre Geschichte aufgezeigt. Dies wurde durch das Nachwort der Protagonistin und von Hera Lind noch unterstrichen.Verdient vergebe ich 4 Sterne.

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  • Große Gefühle und noch größere Naivität

    Der Prinz aus dem Paradies

    marpije

    03. December 2017 um 17:10

    Rosemarie ist fast fünfzig wenn sie nach Sri Lanka reist, dort die lebenserfahrene und bodenständige Frau trifft Kasun, einen Singhalesen, viel jünger als sie und mit ganz anderen Blick auf das Welt . Rosemarie verliebt sich in Kasun und ein Jahr später die beide heiraten....Eine Liebesgeschichte aus wahren Leben - tja ich bewundere die Frau, Rosemarie , dass sie so viel Mut hat die Geschichte uns zum erzählen, weil sie war sehr, sehr naiv und die Liebe hat sie blind gemacht. Wenn das geht nur um die Gefühle , kann ich das noch verstehen aber wenn im Spiel das Geld kommt - die Sache ist ernst.Rosemarie hat nur auf ihr Herz gehört , obwohl der Verstand hat ihr etwas anderes gesagt - die Liebe macht blind und das ist wahr, die Liebe kann verletzen und Rosemarie ist die beste Beispiel dafür. Hier deutlich die Liebe war nur einseitig, weil Kasuns Erklärung am Ende ist für mich nicht glaubhaft und macht aus ihm ein Schwindler.Der Schreibstil, wie immer bei Hera Lind ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, die Sprache ist einfach und trifft direkt ins Herz. Die Autorin verurteilt niemanden , sie zeigt nicht wer der größere Schuld hat, sie erzählt nur und lässt den Urteil der Leser , und eigentlich auf den ersten Blick sieht das so - Rosemarie war selber Schuld, aber auf den zweiten wir sehen eine frisch verliebte Frau welche hat auf die große Liebe gehofft und die alle Warnsignalen ausgeblendet, war sie tatsächlich Schuld ....?

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  • Wenn ein Traum zum Albtraum wird!

    Der Prinz aus dem Paradies

    zauberblume

    30. November 2017 um 18:28

    Ich habe mich riesig auf den neuen Roman "Der Prinz aus dem Paradies" aus der Feder der Bestsellerautorin Hera Lind gefreut. In ihrem Roman, der auf einer wahren Geschichte beruht, nimmt sie uns auf eine aufregende und spannende Reise mit. Wir erfahren viel über Fremde Länder und ihre Kulturen.Der Inhalt: Eigentlich wollte sich die 49jährige Therapeutin Rosemarie Sommer auf einer Mittelmeerinsel erholen. Doch ihr Sohn Marco, der in einem Reisebüro arbeitet, schenkt ihr eine Reise nach Sri Lanka. Und auf dieser Reise passiert etwas, das Rosemarie nie für möglich gehalten hätte: Sie lernt ihre große Liebe Kasun, einen Singhalesen, der sehr viel jünger ist als sie, kennen. Und Rosemarie lässt ihr Herz sprechen und Heirat ein Jahr später ihre große Liebe auf Sri Lanka. Die Ehe wird von buddhistischen Mönchen gesegnt. Sie nimmt ihren Ehemann mit nach Deutschland, unterstützt seine Familie auf Sri Lanka. Und plötzlich verschwindet Kasun. Rosemarie ist verzweifelt. Wird sie je die Gründe für sein Verschwinden erfahren?Ein großes Lob an die Autorin und die Protagonistin Rosemarie Sommer, die uns in aller Offenheit ihre Geschichte erzählt hat. Und ich bewundere Rosemarie, wie sie im Nachhinein mit der Geschichte umgeht. Die Geschichte ging mir beim Lesen unter die Haut. Denn so abwägig ist es doch gar nicht, auf sein Herz zu hören. Und wenn es um Liebe geht, gehört immer Vertrauen mit dazu. Ich bin sofort in Rosemarie Geschichte eingetaucht. Ich stelle sie mir sie als patente , lebenserfahrene Frau vor. Sie hat ihre Kinder allein großgezogen und diese Reise nach Sri Lanka ist für sie ein großes Abenteuer. Ich kann mir auch den smarten Kasun vorstellen. Und beim Lesen spüre ich förmlich den Funkenflug zwischen den beiden. Und in dem Moment spielt auch der Altersunterschied keine Rolle. Ich bewundere Rosemarie für ihren Mut, den jungen Prinzen mit nach Deutschland zu nehmen, denn es prallen ja doch verschiedene Welten und Kulturen aufeinander. Und irgendwie war es ja dann absehbar, dass nicht alles reibungslos von statten geht. Doch Rosemarie glaubt an ihre große Liebe und nimmt dafür einiges in Kauf. Und dass die Geschichte dann für sie einen verhängnisvollen Lauf nimmt, hat mich dann doch berührt. Bewunderswert ist für mich, wie Rosemarie dann ohne Kasun ihr Leben gemeistert hat. Allen Respekt. Ich weiß nicht, ob ich das geschafft hätte.Für mich ist dieses Buch wieder ein absolutes Lesehighlight. Ich habe traumhafte unterhaltsame und spannende Lesestunden mit der Lektüre verbracht. Gerne vergebe ich 5 Sterne und freue mich auf die nächste Geschichte der Autorin.

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  • so wenig Paradies wie Prinz

    Der Prinz aus dem Paradies

    Antek

    22. November 2017 um 14:27

    Rosemaries Sohn Mario arbeitet in einem Reisebüro und als sie ihm entnervt sagt, dass sie dringend eine Auszeit, möglichst weit weg von hier, braucht, macht er kurzen Prozess und bucht für sie als Geburtstagsgeschenk eine Sri Lanka Reise. Sie ist wenig erfreut, so weit weg wollte sie ja gar nicht, mal abgesehen davon wo ist das denn überhaupt? Reichlich schlecht gelaunt und voller Zweifel macht sie sich trotzdem auf. Wie befürchtet findet sie auch zuerst wenig Gefallen an der tollen Insel, erst als den scheuen Kellner entdeckt, mit ihm sehsüchtige Blicke austauscht und sich schließlich sogar mit ihm treffen kann, scheint sich der Urlaub doch noch als ein glücklicher Wink des Schicksals zu entpuppen. Ohne jeglichen sexuellen Kontakt, bittet Kansun sie am letzten Abend um Hilfe. Er möchte in Deutschland arbeiten, um seine Familie finanziell unterstützen zu können. Schmetterlinge im Bauch, die Hoffnung auf mehr oder doch nur gute Absichten, einem armen Singalesen ein besseres Leben ermöglichen zu können? Ich vermag es nicht zu beurteilen, vielleicht von allem ein bisschen, auf jeden Fall verspricht sie ihm, ihn nach Deutschland zu holen. Ein Jahr und viele Behördengänge später sowie um einige tausend Mark leichter kann sie ihn endlich in München am Flughafen abholen. Kansun umgarnt sie sofort und um Rosemarie ist es geschehen. Es scheint geradezu so zu sein, als hätte ihr irgendjemand einen Schalter im Gehirn umgelegt, der sie nicht mehr denken lässt. Nach gut vier Wochen der Hochzeitsantrag, schließlich ist das Visum befristet. Kansun anfangs liebevoll und fürsorglich wird immer anspruchsvoller, eine Winterjacke für 586 Mark, weitere 500 Mark für Geschenke für seine Nichten und Neffen in Sri Lanka und so weiter. Es gelingt ihm immer besser seinen Willen durchzusetzen, indem er ihr Schuldgefühle einredet. Die geplante Hochzeit in Deutschland klappt nicht, weil angelblich Papiere fehlen, Abmachungen zur Heirat in Sri Lanka werden nicht eingehalten und Rosemarie wacht und wacht nicht auf, nicht einmal als sie einen Anruf von einer anderen Urlauberin bekommt, der Kansun wohl auch die Ehe versprochen hat. Selbst dann überwiegt bei ihr noch die Liebe. Ich habe lange gelesen mit der Hoffnung, jetzt endlich muss sie ihn doch einmal vor die Tür setzen, wurde beim Lesen teilweise richtig ärgerlich über sie und auch Kansun und konnte immer weniger verstehen. Zu wissen, wie die Geschichte endet war dann irgendwann mein einziger Antrieb weiter zu lesen. Leider konnte mich auch das Finale nicht überzeugen. Klar hört man das immer wieder, das Urlauberinnen auf solche jungen Männer hereinfallen und dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt macht das Ganze noch unfassbarer für mich. Eine Wertung der Geschichte fällt mir deshalb auch schwer, weil ich nicht über fremde Menschen urteilen möchte und kann, was hier auch keinesfalls stattfinden soll. Mein großes Problem war wohl, dass Rosemarie war von Anfang an nicht sympathisch war. Schon im Flieger dachte ich, oh das ist eine Besserwisserin, denkt, weil sie Psychologie studiert hat, über Menschenkenntnis zu verfügen und ist eine Frau, di völlig Fremden sofort ihre Lebensgeschichte erzählt. Mich hat nicht gewundert, dass das junge Pärchen neben ihr sich bald die Kopfhörer aufgesetzt hat. Klar Liebe macht blind, ein Stück weit kann ich auch verstehen, dass sie die Aufmerksamkeit und Kansuns Schwärmen eingelullt haben. Sie ist ein Gutmensch, der Hilfegen ist ihr sicher eigen. Allerdings ist mir absolut unverständlich, wie lange man so naiv sein und sich auch so viel bieten lassen kann. Auch Kansun wurde mir zunehmend unsympathischer, und an ihrer Stelle hätte ich ihn längst vor die Tür gesetzt. Die Nebendarsteller sind gut gezeichnet, bei Rosemaries knapp neunzigjährigem Vater angefangen, über den ich viel schmunzeln konnte, über ihre Schwester, die mit ihrer abschätzigen Art sehr gut das Gerede der Leute demonstriert, bis hin zu Kansuns Vater, der ebenfalls weiß, wie er sie unter Druck setzen kann. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker, leicht und die Seiten fliegen zum Glück nur so dahin. Ihr gelingt es gut, Kansuns Taktik, sich Rosemaries Vertrauen zu ergaunern darzustellen, auch deren Gefühle, ihre Enttäuschungen und Hoffnungen sind gut getroffen. Ich träume noch jetzt von meiner Sri Lanka Rundreise vor Jahren und deshalb hat mich die Buchbeschreibung sofort angesprochen. Leider wurden meine Erwartungen noch einmal per Kopfkino auf die tolle Insel reisen zu dürfen enttäuscht. Der Strand, weil kein toller Sandstrand, ist nichts, der „Pool pippiwarm“, beeindruckende Sehenswürdigkeiten werden nur gestreift, meist überwiegt die miese Laune weil die Ausflüge anstrengend sind. Aber nicht nur diese, sondern auch die Einstellungen und die Religion der Einheimischen werden von ihr oder Urlaubsbegleitung Eberhard madig geredet. Sicher sollte es dem Leser ein Grinsen entlocken, wenn Marlene sich vermeintlich aus Versehen mit dem Hintern und sehr zum Ärger der Aufseher auf Buddhas Tischplatte setzt, oder sie sich mit dem Wasser, das das Toilettenpapier ersetzt, versucht die Haare zu waschen, ich konnte darüber allerdings nicht schmunzeln. Alles in allem konnte mich der Roman leider nicht begeistern, ein Tatsachenroman, der schwer zu glauben ist. Sicher gut ist, dass vielleicht die eine oder andere Touristin gewarnt werden könnte, wobei das ja immer nur den anderen passiert, so dachte Rosemarie ja auch.

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  • Liebe oder andere Intensionen?

    Der Prinz aus dem Paradies

    azmin2012

    19. November 2017 um 23:51

    „Der Prinz aus dem Paradies“ ist der neue Tatsachenroman von Hera Lind, erschienen im DIANA Verlag. Wir lernen Rosemarie kennen, eine Frau die nach einer Scheidung, zwei erwachsenen Kindern, einem erfüllenden Job als Psychologin, mitten im Leben steht. Einsam, aber selbstständig. Nebenher kümmert sie sich auch noch um ihren Vater sowie den behinderten Bruder. Auf der Reise nach Sri Lanka verliebt sie sich Hals über Kopf in Kasun, ihren Prinzen aus dem Paradies. Schnell haben Kasun und seine „Rose“ eine innige Verbindung und sie setzt alles daran ihn nach Deutschland zu holen, damit er gutes Geld verdienen und seine Familie unterstützen kann, da er der Alleinversorger seiner Eltern, der Geschwister und deren Familien ist. Allerdings hat sie keine falschen Illusionen bezüglich einer Romanze, ihr geht es primär darum diesem jungen Mann zu helfen. Nach Kasuns Ankunft, macht er ihr schnell bewusst dass er sie wirklich liebt und sie verleben einen wundervollen Sommer. Ihre Familie nimmt Kasun liebevoll auf, allen voran ihr Vater, und der Singhalese kümmert sich herzlich um den alten Mann. Mit der Zeit gibt es aber immer wieder Stimmungsschwankungen innerhalb ihrer Beziehung, trotzdem hält sie an ihm fest, beteuert er ihr doch immer wieder seine Liebe nach den Streitereien, und beweist es indem er sie auf erotische Höhenflüge mitnimmt. Sie fühlt sich jung und begehrt in seiner Gegenwart und möchte ihn glücklich machen. Eine Sache die auch finanziell sehr schnell richtig in die Höhe schellt. Da sein Visum abzulaufen droht, heiratet sie ihn, nicht ohne ein vorheriges Drama. Die erwartete Traumhochzeit war doch anders als erwartet, dennoch freut sie sich auf das gemeinsame Leben mit ihrem schönen Mann. Während ihrer Beziehung erleben sie gute und schlechte Zeiten, auch ist es immer dringend notwendig das Kasun Zeit in Sri Lanka verbringt, um Erledigungen für die gemeinsame Zukunft zu machen, welche sie zwar gemeinsam planen aber in der Umsetzung immer kostspieliger werden, während sie mit dieser räumlichen Trennung nicht gut klar kommt. Auch der Einfluss seiner Eltern, denen Rosemarie im Wissen das diese sanfte und gläubige Buddhisten sind, nichts Böses nachsagen kann sondern nur Sorge für sie empfindet, spielt eine große Rolle. Hin und her gerissen zwischen der blinden Liebe zu Kasun, und Zweifeln bezüglich seiner Intension spitzt sich die Situation in unerwarteter Richtung zu…. Mehr kann ich nicht verraten, aber macht euch gefasst auf eine nervenaufreibende Geschichte zum Ende hin. Ich liebe Hera Linds Schreibstil, ich war völlig gefesselt und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Story einer Frau die zu viel liebte, kenne ich mittlerweile zur Genüge, und dennoch war ich aufgrund der flüssigen und bildlichen Schilderung mittendrin. Rosemaries Gefühlswelt, diese, ja man kann sagen Besessenheit von Kasun, der ihr einfach das Gefühl vermittelt die Eine zu sein und diese Zweifel ob man sie vielleicht doch nur ausnimmt wie eine Weihnachtsgans wurde sehr detailliert wiedergegeben. Aber, und das muss ich jetzt hier schreiben, habe ich teilweise richtige Aggressionen beim Lesen empfunden. Ich wollte „Rose“ schütteln und ihr die Augen öffnen. Mehrmals musste ich eine kurze Lesepause einlegen um mich selbst zu beruhigen. Kann man denn so gutgläubig durchs Leben gehen? Ja, sie ist ein positiver Mensch und ihr Leitsatz lautet: Vertrauen ist immer 100%, und ja, sie hat ein Helfersydrom… aber bitte sei doch nicht so naiv!!! „Ohne Vergebung gibt es keine Menschlichkeit“ Mit dem Ende bin ich persönlich total unglücklich. Ich kann es nicht glauben. IHM nicht glauben. Ich hätte mehr erwartet für Rosemarie. Wirklich. „Vergebung geschieht nicht durch Worte, sondern durch gelebtes Vergeben.“ Trotz ihrer fast jugendlichen Naivität hat sie ein wunderbar gutes Herz, welches belohnt werden sollte durch ihr persönliches Happy End. Sie hat verdient. Dieses Buch ist gut. Danke dem Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar, die Gefühlsachterbahn und die wundervollen Einblicke über Sri Lanka.

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