Hera Lind Die Frau, die zu sehr liebte

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Inhaltsangabe zu „Die Frau, die zu sehr liebte“ von Hera Lind

Wenn Liebe blind macht, sind die Folgen lebenslänglich
Wie vom Blitz getroffen verliebt sich die dreifache Mutter und Arztfrau Linda in den äußerst charmanten Bankdirektor Frank. Nach heißen Liebesnächten und einem gemeinsamen Urlaub trifft sie den waghalsigen Entschluss, ihrem bisher eintönigen Leben noch einmal den entscheidenden Kick zu verleihen. Sie gibt alles auf, verliert Freunde, Familie und ihre finanzielle Sicherheit. Aber sie glaubt an die große Liebe. Doch was als perfektes Glück mit Patchworkfamilie im neuen Haus beginnt, wird mehr und mehr zu einem Albtraum, aus dem es kein Zurück mehr gibt ...

Sehr gutes Buch

— lesenbirgit

Eine berührende Biografie, die absolut perfekt in Szene gesetzt worden ist!

— Puschel1304

Am Anfang etwas lapidar, gegen Ende nimmt der Roman abe überraschend an Fahrt auf.

— schnaeppchenjaegerin

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  • geniale Geschichte

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Line82

    25. October 2017 um 11:49

    Diese Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Liebe kann blind machen, dies wird in diesem Buch auf jeden Fall gut und authentisch dargestellt. Mit dem Ende hätte ich niemals gerechnet.

  • ...spannend...

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Lesebegeisterte

    24. March 2017 um 15:04

    In diesem  Roman geht es um eine Frau, die eigentlich alles hat um glücklich zu sein. Doch dann verliebt sie sich in einen verheirateten Mann. Blind vor Liebe lässt sie diesen Mann in ihr Leben, ein großer Fehler…. Spannend und sehr bewegend geschrieben.

     

  • ..nach einer wahren Begebenheit...

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Lesebegeisterte

    30. January 2017 um 18:18

    In diesem  Roman geht es um eine Frau, die eigentlich alles hat um glücklich zu sein. Doch dann verliebt sie sich in einen verheirateten Mann. Blind vor Liebe lässt sie diesen Mann in ihr Leben, ein großer Fehler…. Spannend und sehr bewegend geschrieben.

  • Roman nach einer wahren Geschichte!

    Die Frau, die zu sehr liebte

    __buecherliebe__

    01. August 2016 um 19:39

    Inhalt:  Wenn Liebe blind macht, sind die Folgen lebenslänglich Wie vom Blitz getroffen verliebt sich die dreifache Mutter und Arztfrau Linda in den äußerst charmanten Bankdirektor Frank. Nach heißen Liebesnächten und einem gemeinsamen Urlaub trifft sie den waghalsigen Entschluss, ihrem bisher eintönigen Leben noch einmal den entscheidenden Kick zu verleihen. Sie gibt alles auf, verliert Freunde, Familie und ihre finanzielle Sicherheit. Aber sie glaubt an die große Liebe. Doch was als perfektes Glück mit Patchworkfamilie im neuen Haus beginnt, wird mehr und mehr zu einem Albtraum, aus dem es kein Zurück mehr gibt ...Meinung: Zuerst möchte ich sagen, dass ich sehr schwierig finde, eine Geschichte zu bewerten, die nicht aus reiner Fantasie entstand, sondern tatsächlich einem Menschen zugestoßen ist.  Es ist, wie ich finde, um einiges schwieriger, es auf das Papier zu bringen und keine Details einbauen, um es entweder spannender zu machen oder einfach, um etwas interessanter zu gestalten. Ein Lob an die Autorin. Sie hat es super gemacht !!Von Anfang an, hat es Spaß gemacht zu lesen und ich wollte schnell weiterkommen in diesem Buch, um zu erfahren, wer dieser andere Mann ist und vor allem, WIE er ist. Ich war von Anfang an in der Geschichte mittendrin. Auch den Schreibstil muss ich sehr loben, der sehr locker ist und mich so schneller durch das Buch geführt hat. Die Wendung fand ich sehr interessant, ich meine damit die Wendung Lindas Beziehung. Von einer familiären Hausfrau, die eher ein langweiliges Eheleben führt zu einem reinen Abenteuer. Bis sich so einiges änderte und damit auch Lindas Leben...Es ist tatsächlich vorhersehbar, aber ist das Leben nicht so? Von außen betrachtet, liegt alles auf der Hand, während man selber sich  immer wieder in einem Schockzustand befindet, weil man das eben NICHT hat kommen sehen...Eine großartige Geschichte, die leider sehr traurig wird und auch endet...ich habe wirklich mitgefühlt und konnte Linda in allen Punkten verstehen. Ich muss sagen, in diesem Buch ist mir die Protagonistin sehr ans Herz gewachsen.Klasse Buch.

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  • Liebe macht blind

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Biankas_Buecherkiste

    09. March 2016 um 11:09

    Als ich nach neuen Büchern Ausschau gehalten habe, ist mir dieses Buch durch den Klappentext ins Auge gestoßen. Liebe macht blind und in diesem Buch trifft das vollkommen zu. Eine Frau verliebt sich in einen anderen und macht damit nicht nur ihre Familie kaputt, nein sie und der Mann, den man nicht vergessen darf zu erwähnen, machen auch andere Familien kaputt. So nimmt das Schicksal seinen Lauf. Am Anfang ist noch alles Friede Freude Eierkuchen, aber dies ändert sich nach einiger Zeit. Die Idylle trügt und das bringt eine sehr Spannende Wendung, aber auch die Geschichte rund um Linda nimmt Fahrt auf und macht immer mehr Appetit auf den weiteren Verlauf. Auch wenn die Geschichte leider vorhersehbar ist, ist sie dennoch interessant geschrieben. Linde versucht es allen Recht zu machen. Ihr Liebhaber und späterer Mann verdient das Geld und sie kümmert sich um die Kinder, Haus und Hof inklusive Schildkröten und Kaninchen. Ansonsten hat sie immer die Kinder in die mehr als 40km entfernten Schulen gefahren. Sie macht sich immer abhängiger von ihm. Leider blickt sie erst am Schluss auf die wirkliche Maske von Frank. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man kam flüssig durch den Text. Es gab keine bis kaum vorhandene Füllwörter und Schachtelsätze. Sprachlich nicht unbedingt das Highlight, aber da kann man mal ein Auge zu drücken. Der Text war schnell gelesen. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und passt deshalb gut in das Szenario hinein. Eine wahre Geschichte die Interesse weckt, aber leider zu vorhersehbar ist. Allerdings ist die unerwartete Wendung am Schluss sehr interessant, und mindert das Resultat etwas nach oben.

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  • Eine vollkommen mitreißende und packende Geschichte!

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Puschel1304

    13. February 2016 um 00:14

    Hera Lind : " Die Frau, die zu sehr liebte "  Titel:  Besser als dieser Titel hätte kein anderer sein können. Eine mitreißende Geschichte über eine mutige, tapfere, teilweise naive Frau, die eindeutig zu sehr liebte und zu viel aufgab. Cover:  Auf dem Cover entdeckt der Betrachter eine in Szene gesetzte Frau, die von hinten zu erkennen ist und sich vor dem Panorama einer Stadt befindet, in diesem Fall Frankfurt. Das Cover lässt anfänglich nichts von dem Inhalt vermuten, doch nach dem Lesen, wird jedem klar sein, um wen es sich hier handelt und warum diese Person ebenso dargestellt wird.   Titel und Autor sind klar erkennbar. Der Hinweis, dass diese Geschichte nicht fiktiv ist, sondern auf einer wahren Geschichte beruht, lässt den Leser neugierig werden.  Schreibstil:  Hera Lind beschreit die Geschichte der Protagonistin Linda auf insgesamt 396 Seiten in 46 Kapiteln. Hierbei verwendet sie nicht nur passgenau die Ich-Perspektive, sondern beschreibt die wichtigen Dinge intensiv, während ebenso Randinformationen das Buch kurz streifen. Die Geschichte wird in einer Perspektive beschrieben, bei der ein Leser mitfühlen kann und oftmals zum nachdenken angeregt wird. Fragen wie : "Wie würde ich selbst in dieser Situation handeln" tauchen immer wieder auf. Sehr gut!  Klappentext:  Der Klappentext beschreibt die Protagonistin, dreifache Mutter und Arzt Frau,  die sich Hals über Kopf in einen charmanten Bankdirektor verliebt. Für diesen besagten Mann gibt sie ihr komplettes bisheriges Leben auf und glaubt an die große Liebe. Doch was anfänglich noch das riesige Glück War,  endet nach und nach im Albtraum.  Dieser Text ist sehr gut gewählt, denn er verrät eindeutig nicht zu viel und animiert doch sehr zum Lesen. Wer diesen Klappentext gelesen hat und ein neugieriger Mensch ist, will eindeutig mehr und wird dabei nicht enttäuscht.  Inhalt:  Der Leser darf nie vergessen, dass es sich hierbei um keinen normalen Roman handelt, der in einem Happy End enden wird, denn was hier auf den Tisch kommt sind knallharte Tatsachen, die nicht nur bewegend, sondern vor allem auch schmerzlich sind.  Die Protagonistin wird der Leser nicht unbedingt schnell in sein Herz schließen können, denn irgendwie stößt es doch gegen unseren Normen, seinen Mann, mit dem man 18 Jahre verheiratet ist und mit dem man Kinder hat, nur für einen heißen Flirt zu verlassen. Doch dieser Flirt entpuppt sich als mehr und zum ersten Mal fühlt sich Linda frei und glücklich. So beschließt sie alles aufzugeben und dazu gehören nicht nur die finanzielle Sicherheit und ihren Mann, sondern auch die eigene Familie oder zumindest Teile davon und Freunde stellen sich gegen sie. Ein folgenschwere Entscheidung, doch dies wird sie erst später erfahren. Denn sehr lange ist die Welt rosa für Linda, sie scheint nicht zu sehen, was hinter diesem Mann steckt, denn sie so innig liebt. Selbst die cholerischen Anfälle versucht sie stetig zu verzeihen. Doch eines Tages scheint Linda zu erwachen und während der Leser nun aufatmen möchte, scheint ihr Herz immernoch für diesen Mann zu schlagen, sodass sie ihn heiratet. Din erstem zwei-Drittel dieses Buches scheinen beendet und doch fängt der Horror scheinbar nun erst richtig an. Die Geschehnisse überschlagen sich beinahe und der Leser bekommt keine Chance mehr, dieses Buch aus der Hand zu legen, denn mit viel hätte er gerechnet, doch mit diesem Ende sicherlich nicht.  Fazit: Eine Wahnsinns-Geschichte die nicht für schwache Nerven gemacht ist. Das ein oder andere Mal möchte man Linda einfach nur wach schütteln und im nächsten Moment würde man ihre große Liebe gerne eine runter hauen. Die Geschichte bietet ein Wechselbad der Gefühle und dabei darf nie vergessen werden, dass es sich hierbei um Realität handelt. Diese Geschichte ist nicht nur für Frauen geeignet, die sich vielleicht manchmal in ihren Kopf zurück rufen müssen,  was für wundervolle Ehemänner sie zu Hause haben sondern auch für Teenager, die hier eindeutig lernen wie wichtig es ist nicht blind zu vertrauen aber auch für Männer, die hier sehen, wie man alles aber wirklich absolut alles falsch machen kann. Ich hatte bis zum Ende noch mit einer psychischen Krankheit von Frank gerechnet aber leider hat das Gutachten ergeben, dass dies nicht so ist. Es gibt immer und immer wieder solche Menschen. Dieses Buch ist eindeutig eine anschauliche Warnung, was alles passieren kann!

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  • Unglaublich, aber wahr

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Girdie

    13. January 2016 um 16:33

    Unglaublich, aber wahr ist die Geschichte von Linda aus Frankfurt, der „Frau, die zu sehr liebte“ über die Hera Lind den gleichnamigen Roman geschrieben hat. Linda ist Mitte 40. Sie hatte eine schwierige Kindheit, hat aber dennoch Betriebswirtschaft studiert. Seit langen Jahren ist sie mit dem Dermatologen Jochen verheiratet und hat mit ihm gemeinsam zwei Kinder im Teenageralter. Nebenbei schreibt sie die Rechnungen für die Arztpraxis ihres Mannes. Die Ehepartner respektieren einander, jedoch ist die Liebe etwas in die Jahre gekommen. Da begegnet sie im Garten einer Freundin dem Nachbarn auf der Suche nach seiner Tochter. Frank ist erfolgreicher Banker. Auch in seiner Ehe ist die Liebe abgekühlt. Schon beim ersten Gespräch zwischen Linda und Frank springt ein Funken über. Beide finden einen Grund sich wiederzusehen und so beginnt eine heiße, romantische Liebesgeschichte, die darin mündet, dass Linda und Frank ihre Ehepartner verlassen und mit den Kinder gemeinsam ein großes Haus beziehen. Linda ist finanziell nicht abgesichert. Sie ist sich dessen bewusst. Bei Streitigkeiten steckt sie grundsätzlich zurück damit bald wieder Frieden einkehrt. Doch im Laufe der Monate und Jahre wird Frank in gewissen Situationen immer aufbrausender, so dass das Miteinander immer schwieriger wird. Ganz nebenher erfährt sie immer mehr über die Hintergründe dafür. Und irgendwann begreift Linda, dass sie sich nicht alles gefallen lassen muss. Die Autorin hat sich von Linda selbst die Begebenheiten erzählen lassen. Die zu Beginn nicht ungewöhnliche Liebesgeschichte steigert sich im Tempo bis zum Ende. Durch die Ich-Form der Erzählung bleibt der Leser an der Seite von Linda und lacht, weint, hasst und liebt mit ihr. Der Schluss liest sich wie ein spannender Krimi. Bei mir kamen Zweifel auf, ob die Schilderungen wahr sein können, zu unglaublich ist der Fortgang von Lindas Beziehung zu Frank. Daher habe ich mit wenigen Suchbegriffen wie beispielsweise Habgier, Frankfurt und dem Namen des Spiels dem Linda und Frank im Roman frönen, entsprechende Zeitungsberichte im Internet gefunden. Und ja, es ist wahr. Lediglich Namen und Orte hat Hera Lind verfremdet. Der Schreibstil ist angenehm und daher lässt das Buch sich flüssig lesen, so verging die Zeit wie im Flug. Die Autorin füllt die Erzählung von Linda mit passenden Dialogen. Mit viel Einfühlungsvermögen hat sie die Geschichte der klugen Frau, die auf der Suche nach Anerkennung war und ihren Gefühlen gefolgt ist aufgezeichnet und mit Leben gefüllt. Linda hat Wertschätzung und Anerkennung gesucht und verloren. Hera Lind versteht es mit einer unglaublichen Story mitten aus dem Leben den Leser bestens zu unterhalten. Linda wünsche ich alles Gute für ihre Zukunft. Klare Leseempfehlung!

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  • Ein authentischer Roman über eine wahre Begebenheit!

    Die Frau, die zu sehr liebte

    Line1984

    07. January 2016 um 08:24

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, ich kannte die Autorin schon, allerdings hatte ich bisher noch kein Buch von ihr gelesen. Der Klappentext überzeugte mich sofort und machte mich neugierig. Was ich natürlich richtig spannend fand war die Tatsache das dieser Roman auf eine wahre Begebenheit basiert. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter schreiben, denn der Klappentext sagt mehr als genug aus. Den Schreibstil der Autorin würde ich als locker und flüssig beschreiben, sie schreibt sehr fesselnd. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Doch was ich leider zugeben muss ist, war das dieser Roman doch sehr vorhersehbar ist. Ich möchte niemanden zu nahe treten aber ich wusste relativ schnell worauf die Story hinaus laufen würde. Ich habe mir schwer getan ein Buch zu bewerten welches nach einer wahren Geschichte geschrieben wurde. Dennoch kann ich sagen, mich hat dieses Buch gut unterhalten. Die Charaktere in diesem Buch sind authentisch und realistisch gezeichnet, ich merkte deutlich wie viel Herzblut die Autorin in jeden einzelnen Charakter gesteckt hat. Die Handlung ist wie ich schon erwähnte ziemlich vorhersehbar. Aber dennoch hat mich die Handlung berührt und gefesselt. Zusammenfassend gesagt ist Die Frau die zu sehr liebte ein authentischer und auch bewegender Roman, der mich gut unterhalten hat. Ich empfehle dieses Buch weiter, wem die Vorhersehbarkeit nicht stört der wird mit diesem Buch bestens bedient! Fazit: Mit Die Frau die zu sehr liebte ist der Autorin ein authentisch Roman über eine wahre Begebenheit gelungen. Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne!

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  • Unterhaltsam geschrieben und zum Ende überraschend spannend

    Die Frau, die zu sehr liebte

    schnaeppchenjaegerin

    16. December 2015 um 12:39

    Linda Albrecht, 47 Jahre alt, lebt mit ihrem Ehemann Jochen und ihren beiden gemeinsamen Kindern Patti und Simon im Taunus. Jochen ist Dermatologe mit eigener Praxis und beruflich entsprechend eingebunden. Zu Hause ist er eher passiv, hat keinen Blick mehr für seine Ehefrau und beschäftigt sich mit seinem Computer, an dem er abends überwiegend Berichte schreibt. Linda ist gelangweilt und frustriert und froh, den attraktiven und ein paar Jahre jüngeren Nachbarn ihrer Freundin kennenzulernen. Frank ist erfolgreicher Bankdirektor in Frankfurt/ Main, selbst verheiratet und Vater zweier Töchter. Aus einem prickelnden Flirt im Garten wird eine leidenschaftliche Affäre. Linda genießt es, von ihm die Beachtung zu erhalten, die ihr von Jochen gefehlt hat. Frank trägt sie auf Händen, macht ihr Komplimente und teure Geschenke. Bald können und möchten die beiden ihre Affäre vor ihren Ehepartnern und Kindern nicht mehr verheimlichen und ziehen zusammen in ihr Liebesnest nach Frankfurt. Später ist eine Traumvilla gefunden, in die sie mit den vier Kindern einziehen. Frank verbringt bis zu 14 Stunden täglich im Büro, um den luxuriösen Lebensstandard halten zu können. Linda managt das Familienleben, fährt allein die Kinder täglich 40 km zu ihren vier Schulen, kümmert sich um Hunde, Schildkröten und Kaninchen und versucht dabei, Frank alles Recht zu machen. Mit dem Alltag bröckelt die Fassade des Gentleman Frank. Er zeigt ein Bild von sich, das Linda nicht kennt und anfangs auch nicht wahrhaben möchte... Ich hatte seit meiner Jugend keinen Hera Lind-Roman à la "Das Superweib" gelesen. Bei "Die Frau, die zu sehr liebte" handelt es sich allerdings um einen Tatsachenroman, der auf der realen Geschichte von Linda Albrecht basiert. Hera Lind besitzt nach wie vor ihren flüssigen Schreibstil, weshalb sich das Buch fließend und durchaus unterhaltsam bis spannend lesen lässt. Als Leser ist man neugierig, wie die Geschichte von Linda Albrecht ausgehen wird und ob es ein Happy End für sie und zwei zerstörte Familien geben wird. Richtig mitfühlen konnte ich aber nicht mit Linda. Von Anbeginn war sie mir aufgrund ihres affektierten Verhaltens, ihrer Ich-Bezogenheit und Überheblichkeit schlichtweg unsympathisch. Zudem war sie - blind durch die Verliebtheit eines Teenagers - naiv und lebte in ihrer eigenen Traumwelt. Ich fragte mich bis zur annähernd 300. Seite, warum ihre Geschichte hatte niedergeschrieben werden müssen. Dann nahm der Roman aber an Fahrt auf und wurde richtig brisant und auch Linda wachte auf und nahm ihr Leben wieder in ihre eigenen Hände. Schockierend, dass sich diese Geschichte tatsächlich (abgesehen von der künstlerischen Freiheit der Autorin natürlich) ereignet hat.

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