Hera Lind Drachenkinder

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Inhaltsangabe zu „Drachenkinder“ von Hera Lind

Der Engel von Afghanistan Als Sybille Schnehage während einer Reise nach Tunesien das Elend der Menschen sieht, macht es klick in ihrem Herzen: Sie will helfen. Ihr Einsatz führt sie nach Afghanistan, wo sie den kriegsverletzten Dadgul kennenlernt. Sie nimmt ihn mit nach Deutschland, lässt ihn behandeln und bei ihrer Familie wohnen. Erst nach Jahren kann Dadgul in sein zerstörtes Dorf Katachel zurückkehren und mit Sybilles Hilfe Schulen und Straßen bauen. Doch dann wird aus Dadgul ihr ärgster Feind. Und Sybille muss um ihr afghanisches Dorf, um ihre Reputation, um ihr Leben kämpfen. Der neue Hera-Lind-Roman: eine fesselnde Geschichte um verschenktes Vertrauen und gegensätzliche Kulturen

Leider zu sehr gestelz

— KlaasHarbour

Wie naiv kann man sein.....,

— MellieS

Eine zunächst Bildergeschichte einer unglaublichen Frau, die ins Unfassbare ausschlägt, viel Interessantes erfahren. Wird lange nachklingen.

— Philippa-Florentine

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  • Leider zu sehr gestelzt - 2/5 Sterne

    Drachenkinder

    KlaasHarbour

    02. August 2016 um 13:09

    Obwohl, dass Buch einen guten Schreibstil hat und auf wahren Begebenheiten beruht, wirkt es teilweise sehr gespielt und wird fast schon zum Krimi gestelzt. Der Ehemann der Protagonistin ist durchgehend auf ihrer Seite und es wirkt fast so, als würde er seine Frau in Afghanistan loswerden wollen, da er sie jedes Mal mit vollem Elan ermutigt wieder zu fliegen. Kein Mal wirkt es in dem Buch so, als würde die Protagonistin Angst oder ihr Mann Sorge um sie haben. Zwar ein gutes Buch, aber nicht perfekt. Wirkt leider zu sehr geste

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  • Kleinkrieg um Katachel e.V.

    Drachenkinder

    kruemelhino

    13. February 2015 um 17:37

    Sybille Schnehage mangelt es äußerlich an nichts: glücklich verheiratet, zwei Kinder und auch finanzielle Sorgen gibt es keine. Bis ein Tunesienurlaub ihr die Augen öffnet und klar macht, in welchem 'Luxus' sie eigentlich schwelgt, als sie auf die ärmsten der Armen trifft. Zurück in Deutschland kommt ihr der Wunsch auf zu helfen. Ein Projekt um Rollstühle macht den Anfang und zeigt sich so erfolgreich, dass das Projekt 'Katachel e.V.' gegründet wird. Das afghanische Dorf Katachel wird nach und nach durch Spendengelder modernisiert, bis Sybilles einstiger Ziehsohn Dadgul, dem sie einst noch das Leben gerettet hatte, ihr in den Rücken fällt. Ein Kleinkrieg um Katachel e.V. beginnt. Das Buch 'Drachenkinder' beruht auf einer wahren Begebenheit. Interessant zu lesen sind die Eigenarten der afghanischen Bevölkerung (hier: die Einwohner von Katachel). In dem kleinen Dorf herrschen patriarchalische Regeln. Auf westeuropäische Verhältnisse wirkt das hier gezeigte Frauenbild schlichtweg verstörend. In Katachel aber kennt man es nicht anders. Umso anstrengender ist es oftmals für den Leser, wenn das Beschriebene aus der Sicht von Sybille Schnehage, fast schon überheblich klingt. Sie selbst ermahnt sich auch, von ihrem hohen Ross herunterzukommen, nicht anhand ihrer Lebensverhältnisse in Deutschland zu urteilen. Es gelingt ihr dennoch selten. Ihre Emotionen sind aus westlicher Sicht sicherlich verständlich, beim Lesen allerdings auch irgendwann zu viel. Die anfänglich innige Beziehung zu Sybilles Ziehsohn Dagdul wird sehr gut beschrieben. Als Leser kann man Nachempfinden wie viel Zeit und Liebe sie in diese Person gesteckt hat. Umso ernüchternder ist dann natürlich das Resultat. Was mit einem gemeinnützigem Projekt begonnen hat, artet in einen persönlichen Kleinkrieg aus, in dem es um Macht, Habgier und Ansehen geht, wobei auch vor Mordabsichten nicht zurückgeschreckt wird. Fragwürdig allerdings fällt das Familienbild um Sybille Schnehage bei diesem Buch aus. Sybilles Mann Michael, den sie liebevoll Micki nennt, steht ihr immer zur Seite, 'schubst' sie förmlich jedes mal nach Afghanistan. Ein Zweifeln oder gar Ängste sind von seiner Seite aus nicht ersichtlich. Erst als die Familie in Deutschland selbst in Verdacht steht, Gelder veruntreut zu haben, explodiert er förmlich und zeigt Emotionen. Dies wirkt realitätsfern, berücksichtigt man die Tatsache, dass sich Sybille Schnehage mit jedem Einsatz in Afghanistan praktisch in Lebensgefahr begeben hat, gerade mit der Machtübernahme der Taliban. 'Drachenkinder' liest sich sehr flüssig. Allerdings leidet hier stellenweise doch arg die Glaubwürdigkeit. Mich überkam sogar das Gefühl, dass Ereignisse fast schon zu einer Art Krimi hochstilisiert wurden. Wie man dies bewerten möchte, muss dann wohl jeder Leser für sich selbst entscheiden.

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  • Bewegend

    Drachenkinder

    Mika2003

    16. April 2014 um 09:35

    Ich muss ganz ehrlich zugeben, das Hera Lind als Schriftstellerin für mich bisher keine große Rolle gespielt hat. Wenn ich ganz tief in meinen Erinnerungen krame, komme ich vielleicht auf 2 Bücher, die ich aus ihrer Feder gelesen habe. Und die bei mir in der Ecke landeten, da ich mit dem Schreibstil nicht anfangen konnte. Das ich dennoch zu „Drachenkinder“ gegriffen habe, lag unter anderem auch an dem Thema und das es eine wahre Geschichte ist. Und ich muss sagen, in dem Moment und mit diesem Buch hat es Hera Lind tatsächlich geschafft, mich zu überraschen. Drachenkinder erzählt die wahre Geschichte einer mutigen Deutschen, die versucht, in Afghanistan zu helfen. Die mit dem Sammeln von Rollstühlen anfängt, dann Medikamente und Geld sammelt. Die Kindern und Erwachsenen die Chance gibt, in Deutschland behandelt zu werden. Sie erzählt von dem Kampf um Mitstreiter; gegen Behörden und für ein Land, das viele gar nicht kennen und wahrnehmen (wollen). Sie erzählt von dem Glück, wenn ein Kind gesund wird. Von Zweifeln, Ängsten, Freud und Leid. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es vor allen Dingen in Afghanistan sehr schwer ist, als Frau bestehen zu wollen und ich kann mir auch die Empfindungen vorstellen, als sich einer, dem sie half, dann gegen sie wandte. Nur, was mir hier ein kleines Stück weit fehlt, ist die Frage nach dem Warum. Warum wurde aus Dragul der Mensch, der sich schließlich gegen sie wandte, ihr schadete und ihren guten Ruf zerstörte? Ich bin ja der Meinung, dass nicht jeder Mensch von vornherein „böse“ ist sondern auch viele Einflüsse wirken und ihn formen. Es ist nicht zu entschuldigen was er getan hat, aber mir fehlt wie gesagt der Hintergrund, dass warum und weshalb. Viele Szenen aus dem Buch haben mich tief bewegt, verstört und oft zum Nachdenken gebracht. Ich hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, es war informativ und teilweise auch richtig spannend. Man kann nur sagen „Hut ab“ vor dieser Frau, aber auch vor der Familie, die so oft zurückstecken mussten.

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