Hera Lind Schleuderprogramm

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Inhaltsangabe zu „Schleuderprogramm“ von Hera Lind

Temporeich, witzig und lebensnah
Irgendwas läuft hier ganz fürchterlich aus dem Ruder! Gerade noch gefeierte Operndiva, muss sich Ella Herbst jetzt um ihren gebrechlichen Großvater kümmern, während der Gerichtsvollzieher ihr gesamtes Hab und Gut konfisziert und ihr Göttergatte die Biege macht. Doch das berufliche und private »Schleuderprogramm« weckt in Ella ganz ungeahnte Stärken …
Ein spritziger Roman mit Pageturner-Qualitäten und autobiografischen Zügen.

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    Schleuderprogramm

    jeanne1302

    19. August 2017 um 18:23

    Eine Geschichte über eine Frau, die im freien Fall von Reichtum in die Armut fällt.  Gerade in dem Moment, als sie die Bühne betreten und ihren Lebenstraum wahr machen will, erhält Ella den Anruf ihres Opas, dass seine Pflegebetreuung gestorben sei. Aus der Traum von der Opernkarriere - und rein ins reale Leben der Angehörigenpflege.Die blutjunge russische Nachwuchssängerin übernimmt Ellas Rolle in Carmen, Futsch die Karriere, und das nicht nur für für die Zeit, bis für den Opa ein Seniorenheim gefunden ist, sondern für immer. Das war es. Kein Engagement mehr - höchstens ein Auftritt in einer Fernsehshow, um einwenig Geld zu retten.Denn mit ihrem Mann Felix stimmt was nicht - immer öfter ist er „auf Geschäftsreise“ und Ella, die sich nie um ihre Finanzen und Steuern gekümmert hat, trifft es aus heiterem Himmel: statt Millionen im Plus auf dem Konto hat sie Millionen Minus Schulden. Wie kann das sein?noch glaubt Ella, alles könnte sich noch hinbiegen lassen, schliesslich versichert ihr Mann Felix via Telefon, „Prinzessin, es ist nur ein dummer Irrtum, ich habe alles im Griff, mach dir keine Sorgen“, aber man ahnt - sie fällt von Hochoben nach Tiefunten - Karriere weg, Geld weg und das Finanzamt steht mit der Pfändung von Haus und Hof vor der Tür. Sie weiss, sie wird das Haus zwangsversteigern müssen. ...und es geht noch tiefer nach unten - ihr lieber Felix hat sie nach Strich und Faden in den finanziellen Ruin getrieben. Als der Gerichtsvollzieher ins Haus kommt, um alles zu pfänden, kippt sie um und landet suizidgefährdet im Krankenhaus.Wären da nicht ihre zwei Kinder, ihr Grossvater und zwei neue Freundinnen, die sie durch das Seniorenheim kennengelernt hat, wäre sie nicht nur suizidgefährdet. Hier eine Stelle aus dem Buch, bei dem mir die Tränen in Strömen flossen:...und um sie herum nur buntes Menschengewimmel. Braun gebrannte, sorglose Gesichter, Menschen, die alle ein Zuhause haben, eine Krankenversicherung, ein gefülltes Bankkonto, einen Menschen, der auf sie wartet, eine Aufgabe, einen Beruf….und ich habe das alles nicht.Ich komme mir so armselig vor, ich werde putzen wie Simone für 7 Euro die Stunde, … ,  und zwischendurch am Fenster eine rauchen, damit ich das Leben ertrage. Simone macht das schon ihr Leben lang und sie ist fröhlich dabei. Mir geht es gar nicht gut. Aber ich mache mit Jenny Hausaufgaben, gemischte Brüche und ich erkläre ihr die Sache mit dem gemeinsamen Nenner. Ich überlege, wieviel Mut es mich kosten würde, von der Autobahnbrücke zu springen. … Ja, meine Situation ist aussichtslos. Aber Brüche sind auch wichtig. So düster sich die Story anhört, so hat die Schriftstellerin doch trotz der schlimmen Lage eine Art an sich, die Geschichte mit so viel Witz und Humor zu erzählen, dass einem zwischen den „Oh mein Gott“ und „ach du scheisse“ „oh nein, das darf nicht wahr sein“ der Geschichte das Lachen nicht vergeht, im Gegenteil, es ist mit einer wohltuenden Wärme geschrieben. Wie wird die Geschichte ausgehen? Wie ist sie in diese Lage gekommen? Wie schafft sie es, diese Situation zu retten? Oder gibt sie auf? 

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  • Rezension zu "Schleuderprogramm" von Hera Lind

    Schleuderprogramm

    maroma

    15. February 2010 um 11:24

    Eine Operndiva schwebt auf Wolke 7 alles läuft wie geschmiert. Doch wegen einer Sekundenentscheidung gerät alles ins Wanke und sie steht plötzlich vor dem Karriereaus. Konten leer, keine Freunde, Gatte über alle Berge... Mit beiden Beinen landete Ella im richtigen Leben und muss noch mal von vorne beginnen.

  • Rezension zu "Schleuderprogramm" von Hera Lind

    Schleuderprogramm

    Sunny

    13. October 2008 um 13:46

    dooof

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