Hera Lind Verwandt in alle Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Verwandt in alle Ewigkeit“ von Hera Lind

Die eigene Familie ist nichts für Feiglinge!
Lisa schwor sich einst, nie in die hässliche Kleinstadt zurückzukehren, in der ihre spießige Zwillingsschwester freiwillig blieb. Doch als Lisas Mann sich eine Jüngere schnappt, kommt sie mit ihrer 17-jährigen Tochter am Steuer im zweiten Gang buchstäblich wieder angekrochen. Sie findet eine überarbeitete Schwester und eine verwirrte Mutter vor. Hannah braucht Urlaub, und Lisa behauptet, sie komme schon klar. Doch Ursula hat Alzheimer, und Lisa versteht nicht, was sie ihr mitteilen will. Erst ein altes Tagebuch offenbart ein gut gehütetes Geheimnis der Mutter, und so kommt Lisa auf die Idee, dem Schicksal auf die Sprünge zu helfen ...

Nett, lieb, romantisch, lustig, seicht.

— Sancandela

Gutes Buch

— Wihteblack

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  • Verwandt in alle Ewigkeit

    Verwandt in alle Ewigkeit

    Wihteblack

    11. May 2016 um 15:21

    Gutes Buch mit einem gutem Schluss den man nicht gedacht hätte Kompliment

  • Verwandt in alle Ewigkeit

    Verwandt in alle Ewigkeit

    Kleine8310

    26. November 2014 um 20:52

    Zusammen mit ihrem Mann Frank hat Lisa sich das erfolgreiche Reisebüro Klüger Reisen in Salzburg aufgebaut. Die gemeinsame Tochter steht kurz vor dem Abitur. Eigentlich könnte Lisa zufrieden sein mit ihrem Leben, doch dann findet sie heraus, dass ihr Mann sie betrügt. Mit der jüngeren Mitarbeiterin Sandra. Doch damit nicht genug, Sandra ist schwanger von Frank und beide wollen heiraten. Für Lisa bricht eine Welt zusammen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, bittet Lisas Zwillingsschwester Hannah sie, zurück in ihre Heimatstadt Schierchstadt zu kommen, um auf die gemeinsame Mutter acht zu geben. Lisa überwindet sich, da sie gerade Abstand von allem braucht und bricht mit ihrer Tochter nach Schierchstadt auf. In ihrer alten Heimat erwarten sie eine verhärmte Schwester, die dringend einmal Urlaub bräuchte und eine Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Schweren Herzens lässt sich Lisa dazu überreden, die Sommerferien auf ihre Mutter acht zu geben, doch dann findet sie heraus, dass ihre Schwester nicht bloß einfach Urlaub macht. Sie hat sich auf Weltreise begeben und das kann dauern. Zeit genug, dass sich Mutter und Tochter neu kennenlernen… Die Geschichte um Lisa und ihre Mutter wird zum einen aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt. Der Leser lernt nicht nur Lisas gegenwärtige Situation kennen, sondern auch die Lebensgeschichte von Uschi – Lisas Mutter. Hera Lind beschreibt mit viel Witz und Herzlichkeit die Marotten und Eigenarten der kranken Mutter. Aber auch die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die ihre Tochter anfangs empfindet, sind für den Leser oder Zuhörer deutlich spürbar. Mutter und Tochter nähern sich einander wieder an, trotz oder gerade wegen der Krankheit, ist diese Entwicklung langsam, aber beständig festzustellen. Die schwere Thematik "Alzheimer" hat Hera Lind in diesem Roman liebevoll, verständlich und immer einfühlsam beschrieben. Das neue Kennenlernen von Mutter und Tochter ist warmherzig und interessant beschrieben. Manchmal ist die Thematik bedrückend, was bei so einer schweren Erkrankung aber auch nicht zu umgehen ist. Mein Daumen geht nach oben!

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  • Alzheimer als Romanthema

    Verwandt in alle Ewigkeit

    Mika2003

    07. July 2014 um 07:36

    Bei dem Buch von Hera Lind bin ich aktuell hin und hergerissen. In meiner Familie gab es selbst einen schweren Fall von Alzheimer und ich habe mit angesehen, wie mein Onkel sich schrittweise immer mehr verändert hat. So schlimm, das er Familie, Freunde und zuletzt seine Ehefrau nicht mehr erkannt hat. Aus dem Grund war ich gespannt darauf, wir Hera Lind dieses doch sehr sensible Thema in einem Roman umsetzen kann. Die Umsetzung des doch recht bedrückenden und für viele Familien leider zu realen Themas geschieht auf die typische Art von Hera Lind – leicht und spritzig. Dennoch rutscht es nicht ins lächerlich ab, sondern der Autorin gelingt der nicht gerade leichte Spagat zwischen der Ernsthaftigkeit und somit den leisen Tönen und der doch teilweise skuril-lustigen Szenen – den eher humoristischen Szenen. Besonders gut hat mir die Annäherung zwischen Tochter Lisa und der Mutter gefallen, auch wenn für mich Lisa und Hannah – also beide Töchter, teilweise doch rechte Nervensägen waren und ich keinerlei Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Das Beste aber waren die Rückblicke in die Vergangenheit von Uschi – der Mutter. Man lernt sie auf diese Art viel besser kennen und kann daher zu ihr auch viel eher eine Bindung aufbauen. Durch die verschiedenen Zeitebenen, die unterschiedlichen Erzählperspektiven und den unterschiedlichen Handlungssträngen bleibt der Leser dran, ermüdet nicht und will wissen, wie die ganze Geschichte weiter- und zu Ende geht. Die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, teilweise auch die Resignation der Tochter Lisa gegenüber der Krankheit ihrer Mutter, deren Marotten und Eigenheiten die sich auf Grund der Krankheit der Mutter entwickeln, bringt Hera Lind sprachlich gekonnt rüber. Aber auch das Unverständnis der Schwestern, die sich so unterschiedlich entwickelt haben, die Wut und das Unverständnis im Miteinander ist zum Anfang sehr greifbar. Alles in allem ein Buch, das sich recht vernünftig auf Romanebene mit der Diagnose und der Krankheit Alzheimer auseinander setzt. Derjenige, der selber betroffen ist, wird das ganze mit Sicherheit anders empfinden als der Leser, der zu dem Buch greift weil Hera Lind darauf steht. Wenn der Leser ein fachlich fundiertes Buch erwartet wird er mit Sicherheit enttäuscht sein. Wer aber eine angenehme Freizeitlektüre mit einem etwas ernsteren Hintergrund sucht, ist mit dem Kauf des Buches gut bedient.

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  • Familie ist nichts für Feiglinge!

    Verwandt in alle Ewigkeit

    Tanzmaus

    31. May 2014 um 09:47

    Zusammen mit ihrem Mann Frank hat Lisa sich das erfolgreiche Reisebüro Klüger Reisen in Salzburg aufgebaut. Die gemeinsame Tochter steht kurz vor dem Abitur. Eigentlich könnte Lisa zufrieden sein mit ihrem Leben, doch dann findet sie heraus, dass ihr Mann sie betrügt. Mit der jüngeren Mitarbeiterin Sandra. Doch damit nicht genug, Sandra ist schwanger von Frank und beide wollen heiraten. Für Lisa bricht eine Welt zusammen. Als wäre das alles nicht schon schlimm genug, bittet Lisas Zwillingsschwester Hannah sie, zurück in ihre Heimatstadt Schierchstadt zu kommen, um auf die gemeinsame Mutter acht zu geben. Lisa überwindet sich, da sie eh gerade Abstand von daheim braucht und bricht mit ihrer Tochter nach Schierchstadt auf. In ihrer alten Heimat erwarten sie eine verhärmte Schwester, die dringend einmal Urlaub bräuchte und eine Mutter, die an Alzheimer erkrankt ist. Schweren Herzens lässt sich Lisa dazu überreden, die Sommerferien auf ihre Mutter acht zu geben, doch dann findet sie heraus, dass ihre Schwester nicht bloß einfach Urlaub macht. Sie hat sich auf Weltreise begeben und das kann dauern. Zeit genug, dass sich Mutter und Tochter neu kennenlernen… Mich hat gleich die Thematik des Buches interessiert und so war ich sehr gespannt auf die Geschichte und natürlich die Umsetzung als Hörbuch. Die Geschichte um Lisa und ihre Mutter wird zum einen aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt. Der Leser lernt nicht nur Lisas gegenwärtige Situation kennen, sondern auch die Lebensgeschichte von Uschi – Lisas Mutter. Uschi kam während der letzten Kriegstage des zweiten Weltkrieges zur Welt, wuchs an der deutsch-deutschen Grenze auf und muss den Mauerbau miterleben. In einem dritten Erzählstrang wird die Geschichte von Uschis bester Freundin Renate erzählt, die ebenfalls unter den Nachwirkungen des Krieges leidet und auf der anderen Seite der Mauer in Dunkelweiher bleiben muss. Hera Lind beschreibt mit viel Witz und Herzlichkeit die Marotten und Eigenarten der kranken Mutter. Aber auch die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die ihre Tochter anfangs empfindet, sind für den Leser oder Zuhörer deutlich spürbar. Mutter und Tochter nähern sich einander wieder an, trotz oder gerade wegen der Krankheit, ist diese Entwicklung langsam, aber beständig festzustellen. Auch wenn sich das Buch der Thematik Alzheimer widmet, so ist es keineswegs trist oder bedrückend, sondern eher ermunternd und fröhlich. Die Autorin webt sogar zwei Liebesgeschichten in die Handlung ein. Durch die verschiedenen Zeitebenen und Handlungsstränge wird Spannung aufgebaut. Man überlegt, wie die einzelnen Stränge zusammengehören, welche Geheimnisse noch ans Tageslicht kommen und hofft natürlich auf ein gutes Ende. Das Hörbuch wird von Doris Wolters gelesen und umfasst 4 CDs mit rund 300 Minuten Hörgenuss. Doris Wolters hat es geschafft, mich gleich von Anfang an in ihren Bann zu ziehen. Als Sprecherin schafft sie es, jedem Protagonisten einen eigenen Charakter einzuhauchen und unverwechselbar zu machen. Vor allem ihre Interpretation der kranken Mutter hat mir sehr gut gefallen. Kaum hat Doris Wolters die Rolle übernommen, entstand bei mir im Kopfkino das Bild einer kranken Mutter, die schon viel in ihrem Leben erlebt hat. Gleichzeitig wurden mir durch diese Lesung die Protagonisten sehr schnell sympathisch und ich fühlte mich bald sehr wohl bei dem Hörbuch, das ich fast nicht unterbrechen konnte. Auch wenn es nur eine Sprecherin ist, so hat man doch das Gefühl, man hat es mit einer kleinen Familie zu tun. Fazit: Obwohl das Buch eine sehr bedrückende Thematik beinhaltet, wurde es spannend, leicht und flüssig umgesetzt. Das Hörbuch ist die perfekte Ergänzung zum Buch und bietet Hörgenuss, bei dem man sich schnell in einer kleinen Familie in Schierchstadt wiederfindet.

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