Herbert Günther

 4.5 Sterne bei 50 Bewertungen
Autor von Der Widerspruch, Leo der Familienhund und weiteren Büchern.
Herbert  Günther

Lebenslauf von Herbert Günther

Herbert Günther, geb. 1947, lebt in Friedland bei Göttingen. Nach einer Buchhandelslehre arbeitete er als Lektor sowie als Leiter einer Kinderbuchhandlung. Seit 1988 ist er freier Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Ulli übersetzt er auch Kinder- und Jugendbücher aus dem Englischen ins Deutsche.

Alle Bücher von Herbert Günther

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Der Widerspruch

Der Widerspruch

 (17)
Erschienen am 30.01.2017
Mach's gut, Lucia!

Mach's gut, Lucia!

 (2)
Erschienen am 01.02.2006
Leo der Familienhund

Leo der Familienhund

 (2)
Erschienen am 07.08.2006
Ole und Okan

Ole und Okan

 (1)
Erschienen am 03.12.2001
Leo der Ferienhund

Leo der Ferienhund

 (1)
Erschienen am 02.03.2009
Onkel Philipp schweigt

Onkel Philipp schweigt

 (0)
Erschienen am 01.12.1991
Die beste aller möglichen Welten

Die beste aller möglichen Welten

 (0)
Erschienen am 01.12.1984
Elisa und der Schuhauszieher

Elisa und der Schuhauszieher

 (0)
Erschienen am 01.12.1988

Neue Rezensionen zu Herbert Günther

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I

Rezension zu "Der Widerspruch" von Herbert Günther

Ein Rückblick in das Jahr 1963
Ivonne_Gerhardvor 2 Jahren

Das Cover ist schon sehr gut gewählt, es erinnert an Zeitungsausschnitte und soll diese auch darstellen,.. Dann der Ausbruch in der Mitte des Buches mit dem blauen Himmel und dem Widerspruch ,.. Im inneren sind dann auch nochmal verschiedenen zeitungssplitter als Einstieg beschrieben und man bekommt den ersten Eindruck,... Die Geschichte um die 4 Schüler ist sehr gut dargestellt. Die Handlungen sind sehr ausführlich beschrieben, auch die Charaktere und ihre verschiedenen Eigenschaften , Erlebnisse und wieso, sie so sind wie sie sind ist sehr real geschrieben,.. Man kann die Geschichte richtig gut verfolgen,.. Die Perspektiven mit erleben und wie jeder seinen Weg versucht zufinden,,, auch mit der ein oder anderen etwas unkonventionellen Methode oder einem komischen Weg,..die Handlungen der 4 einzelnen, bilden nach und nach ein ganzes,.. Immer eine Vorangegangene , bildet den Grundstein für die Nächste ,.. So findet man eine Runde und abgeschossenen Geschichte am Ende vor,... Das Buch regt zum nachdenken an und gibt Einblicke in das Leben von 1963 ,....

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Blausterns avatar

Rezension zu "Der Widerspruch" von Herbert Günther

Der Widerspruch
Blausternvor 2 Jahren

Deutschland im Jahre 1963: Der Krieg ist längst vorbei, und noch immer gibt es die reichen Herrscher, die ihre alten Bräuche fortsetzen wollen und andere Meinungen nicht gelten lassen. Aber im Gegensatz steht dazu die Jugend, die andere Strukturen einführen will. Es ist eine große Umbruchszeit, und in dieser Zeit leben die Jugendlichen Reni, Britta, Jonas und Robert, die derzeit die Schule besuchen. Die Vier treffen aufeinander, sind weder Freunde noch Bekannte, doch lernen einander kennen mit all ihren Sorgen und Ängsten, obwohl sie alle grundverschieden sind. Reni ist in Aufbruchstimmung, sie will das öde Dorf verlassen, dazu kann ihr ihr erwachsener Freund verhelfen. Britta ist mit ihrer Familie noch rechtzeitig in den Westen geflohen. Jonas lebt mit seiner depressiven Mutter am Existenzminimum, und der zurückhaltende Robert hat den Lehrern Folge zu leisten.
Alle vier Jugendlichen erzählen hier abwechselnd ihre Geschichte, was äußerst interessant ist, denn jeder denkt und fühlt und erlebt ganz anders, was ein viel klareres Bild für einen ergibt. So ist man gleich von Beginn an gefangen und wird mit einem Sog in die Geschichte gezogen. Die Demokratie soll sich durchsetzen, und das wird den Schülern nun gelehrt. Doch es ist nicht einfach für sie, das wirklich zu leben und jeder der Vier geht damit anders um. Man muss sich wehren, doch wie kommt es an, wenn man es wirklich tut. Kann man mit dem Echo umgehen? Man bekommt mit diesem Buch einen großartigen Einblick in die Geschichte der 60er Jahre, was sehr zum Nachdenken anregt, und trotzdem ist Spannung von Anfang bis Ende gegeben.

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I

Rezension zu "Der Widerspruch" von Herbert Günther

Erwachsenwerden im Jahre 1963
Isabell47vor 2 Jahren

Reni, Britta, Robert und Jonas besuchen die 9. Klasse einer Realschule. Es ist im Jahre 1963 und während die Kinder nach Kriegsende geboren wurden, haben das Regime, was ihre Eltern, Lehrer, Verwandte, damals erlebt haben, Auswirkungen auf ihre eigene Jugend heute. Jonas hat seinen Vater verloren und ist mit seiner Mutter abhängig vom Geld des Onkels. Britta ist aus Stralsund in den Westen gekommen und will selbstbetimmt leben bzw. ihre Meinung äußern. Reni möchte aus dem kleinen Dorf, in dem sie groß geworden ist heraus und hat einen erwachsenen Freund, der vor den anderen geheim gehalten werden muss. Robert wird unter der Prämisse erzogen, dass es damals schlecht war, er aber Lehrern etc. gehorchen soll.
In diesem Buch nehmen alle Jugendlichen mal die Rolle des Erzählers ein, so dass ich viel von ihren jeweiligen Gedanken und Gefühlen mitbekam und welche Probleme sie haben.
In der Schule, in der jetzt Demokratie gelebt und vermittelt werden soll, unterrichten u.a. ein stolzer ehemaliger Pilot der Wehrmacht sowie ein Lehrer, dessen Frau aufgrund der Tatsache, das sie Jüdin war, zu Tode kam.

Die Jugendlichen sind alle sehr unterschiedlich, wollen nicht alles hinnehmen, aber Britta, die sich wehrt, bekommt zu spüren wie schwer dies ist.
Ich möchte nicht mehr über dieses Buch verraten, denn jeder sollte es selber lesen. Ich habe mir selbst vorher gar nicht klar gemacht, wie meine Eltern, die ein wenig älter als die Protagonisten im Buch zu dieser Zeit gewesen sind, aufgewachsen sind.
Auch heute haben es diejenigen Kinder und Erwachsenen schwerer, die Widersprüche aufdecken und nicht alles hinnehmen. Manches nehme ich trotz besseren Wissens hin ...... Dieses Buch lässt einen über sein eigenes Leben, Denken und Handeln nachdenken, was mir manchmal "weh" tat.
Eine klare Leseempfehlung von mir!  Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch als Lektüre  in der Schule Einzug hält.

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Gespräche aus der Community

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Gerstenberg Verlags avatar

In welcher Welt wollen wir leben? Diese Frage wirft der Autor Herbert Günther mit seinem soeben erschienenen Jugendroman Der Widerspruch auf. Eine Freundschafts- Liebes- und Schulgeschichte auf dem Hintergrund von 1963, erzählt aus den Perspektiven von vier Jugendlichen und einem Erwachsenen. Sie handelt von einem Widerspruch, der uns auch heute betrifft. Diskutiert gemeinsam mit Herbert Günther über seine Frühjahrsnovität und darüber, was unser Leben im Großen und Kleinen bestimmt.
Wir vergeben 15 Freiexemplare für diese autorenbegleitete Leserunde. Bewerbungsschluss ist der 7. Februar.


Das Buch ist für Leser ab 14 und darum geht es:
1963: Jonas, Britta, Reni und Robert. Jeder erzählt aus seiner Sicht die Geschichte ihres vorletzten gemeinsamen Schuljahrs. Britta ist vor fast drei Jahren aus Stralsund in den Westen gekommen, der schüchterne Robert wird zum Klassensprecher gewählt und verliebt sich in Britta. Jonas vermisst seinen an den Kriegsfolgen gestorbenen Vater. Die aufmüpfige Reni hat einen Studenten-Freund in der Stadt, der sie in eine politische Aktion hineinzieht. Die Geschichten der vier kulminieren in einem Kriminalfall, den der junge Kommissar Lembeck aufklären soll. Dabei bekommt der Kommissar selbst die Konsequenzen des Widerspruchs zu spüren, auf den die Jugendlichen gestoßen sind. Fünf Jahre vor 1968 geht es in Herbert Günthers Roman um den schwierigen Neuanfang nach der Nazizeit und um den Wert von Meinungsfreiheit und Demokratie inmitten des aufblühenden Kapitalismus.


Leseprobe auf Book2Look: http://www.book2look.de/book/dnUOFbIs6T

Unterrichtsmaterial zum Buch: http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=25


Das Buch auf der Verlagswebsite: http://www.gerstenberg-verlag.de/index.php?id=detailansicht&url_ISBN=9783836959025


Bewerbung:
Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen wollt, bewerbt euch bitte bis zum 7. Februar, indem ihr uns folgende Frage beantwortet:

Glaubst du, dass man aufrecht und selbstbestimmt durchs Leben gehen kann oder bestimmen die Mächtigen und das Geld unser Tun und Lassen?

I
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Gerstenberg Verlags avatar

Leserunde „Zeit der großen Worte“


2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Um auch den jugendlichen Lesern diesen Teil der Weltgeschichte näher zu bringen, möchten wir zusammen mit euch das Jugendbuch „Zeit der großen Worte“ von Herbert Günther lesen und besprechen. Es eignet sich für Leser ab 14 Jahren, aber auch für Erwachsene.

Zum Buch:
Sarajevo - ein Wort mit einem wunderbar weichen Klang. Der vierzehnjährige Paul schnappt es im Vorübergehen auf. Doch was in seinen Ohren wie eine Zauberformel klingt, kündigt die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts an. Pauls Alltag ist geprägt von ganz anderen, von pathetisch aufgeladenen Worten, die die Kriegsbegeisterung schüren. Pauls Vater und sein bewunderter großer Bruder melden sich als Freiwillige. "Weihnachten sind wir wieder zu Hause!" Mit diesen Worten verabschieden sie sich. Doch alles kommt ganz anders als erwartet und Pauls Familie zerbricht fast an diesem Krieg, der sich vier Jahre hinziehen wird. Immer dringlicher wächst in Paul die Frage danach, wie seine Zukunft aussehen wird, danach, was sich hinter den großen Worten verbirgt, und welches seine, Pauls Worte, sein könnten. (Gerstenberg Verlag)

Über den Autor:
Herbert Günther, geb. 1947, lebt in Friedland bei Göttingen. Nach einer Buchhandelslehre arbeitete er als Lektor sowie als Leiter einer Kinderbuchhandlung. Herbert Günther schreibt Kinderbücher, Jugendbücher und Bücher für Erwachsene sowie Drehbücher für Kinderfilme im ZDF. Seit 1988 ist er freier Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Ulli übersetzt er auch Kinder- und Jugendbücher aus dem Englischen ins Deutsche. www.herbertguenther.de

Ihr möchtet mehr über Paul und seine Familie erfahren? Dann bewerbt euch jetzt bis zum 15.01.2014 für eines von 15 Exemplaren indem ihr uns folgende Frage beantwortet:
Warum ist es wichtig, noch heute über den Ersten Weltkrieg zu sprechen?

Unter allen Bewerbern werden dann am 16.01.2014 die 15 Gewinner ausgelost.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!


**Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung. **

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