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Gerstenberg Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Leserunde „Zeit der großen Worte“


2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Um auch den jugendlichen Lesern diesen Teil der Weltgeschichte näher zu bringen, möchten wir zusammen mit euch das Jugendbuch „Zeit der großen Worte“ von Herbert Günther lesen und besprechen. Es eignet sich für Leser ab 14 Jahren, aber auch für Erwachsene.

Zum Buch:
Sarajevo - ein Wort mit einem wunderbar weichen Klang. Der vierzehnjährige Paul schnappt es im Vorübergehen auf. Doch was in seinen Ohren wie eine Zauberformel klingt, kündigt die erste große Katastrophe des 20. Jahrhunderts an. Pauls Alltag ist geprägt von ganz anderen, von pathetisch aufgeladenen Worten, die die Kriegsbegeisterung schüren. Pauls Vater und sein bewunderter großer Bruder melden sich als Freiwillige. "Weihnachten sind wir wieder zu Hause!" Mit diesen Worten verabschieden sie sich. Doch alles kommt ganz anders als erwartet und Pauls Familie zerbricht fast an diesem Krieg, der sich vier Jahre hinziehen wird. Immer dringlicher wächst in Paul die Frage danach, wie seine Zukunft aussehen wird, danach, was sich hinter den großen Worten verbirgt, und welches seine, Pauls Worte, sein könnten. (Gerstenberg Verlag)

Über den Autor:
Herbert Günther, geb. 1947, lebt in Friedland bei Göttingen. Nach einer Buchhandelslehre arbeitete er als Lektor sowie als Leiter einer Kinderbuchhandlung. Herbert Günther schreibt Kinderbücher, Jugendbücher und Bücher für Erwachsene sowie Drehbücher für Kinderfilme im ZDF. Seit 1988 ist er freier Schriftsteller. Zusammen mit seiner Frau Ulli übersetzt er auch Kinder- und Jugendbücher aus dem Englischen ins Deutsche. www.herbertguenther.de

Ihr möchtet mehr über Paul und seine Familie erfahren? Dann bewerbt euch jetzt bis zum 15.01.2014 für eines von 15 Exemplaren indem ihr uns folgende Frage beantwortet:
Warum ist es wichtig, noch heute über den Ersten Weltkrieg zu sprechen?

Unter allen Bewerbern werden dann am 16.01.2014 die 15 Gewinner ausgelost.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lesen mit euch!


**Für die Bewerbung wird ein zeitnahes Lesen und Rezensieren vorausgesetzt. Für die Post übernehmen wir keine Haftung. **

Autor: Herbert Günther
Buch: Zeit der großen Worte
1 Foto

Floh

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen
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Weil es keine Zeitzeugen mehr gibt und wir nur noch aus Archiven und Dokumentationen etwas erfahren! Kein Krieg, bzw. Die Opfer dürfen je vergessen werden!

IraWira

vor 4 Jahren

Warum ist es wichtig, noch heute über den Ersten Weltkrieg zu sprechen?

Weil er und die Menschen, die ihn durchgemacht haben, im Prinzip vor dem Hintergrund der Gräuel des Zweiten Weltkriegs untergegangen sind. Auch dies ist aber ein Teil unserer Geschichte und unseres Landes, sowohl auf menschlicher wie auch auf politischer Ebene.

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AddictedToBooks

vor 4 Jahren

Seite 200 - 274
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Jetzt ist Max doch noch gestorben. Schade. Ich hatte so gehofft, dass Louise ihn wieder hinbekommt und es ihm dann wieder gut geht. Mit nur einem Arm hätte er das Leben bestimmt gemeistert, wenn er seinen Verstand wieder gehabt hätte. Was waren denn die Elektrotests, die mit ihm durchgeführt worden sind?

Jetzt ist der Krieg endlich vorbei. Nichts von wegen "schnell gehen, den Feind umbringen und an Weihnachten wieder da sein". Ok, an Weihnachten waren sie wieder da, aber erst 1918. Was ich mich noch frage: Pauls Freund hat doch auch gesagt, dass er jetzt an die Front geht. Ist er noch hin oder war der Krieg dann schon vorbei?

Ich bin froh, dass Paul zumindest nichts von der Front mitbekommen hat, also live, meine ich. Jetzt können er und Ida endlich ein schönes Leben führen - bis zum nächsten Weltkrieg, denn den müssten sie ja auch noch erleben, wenn sie nicht vorher sterben.

Irgendwie würde mir eine Fortsetzung hier sehr gut gefallen. Vielleicht nicht über die ganze Familie, sondern mehr über Ida und Paul, vielleicht auch wirklich während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wie Paul dort mitkämpft, Ida auf ihn zuhause wartet, etc. Ich glaube das würde auch ein schönes Buch werden. Ist denn an sowas zu denken? Oder ist das Thema jetzt mit dem Buch abgeschlossen?

Das Buch hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen. Meine Rezi kommt noch heute (abends, wahrscheinlich). Danke, dass ich mitlesen durfte!

AddictedToBooks

vor 4 Jahren

Anhang mit Glossar und Zeittafel
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Der Anhang hat mir auch sehr gut gefallen, da er noch einige sehr interessante Informationen über den Weltkrieg und die Zeit vor, während und nach dem Weltkrieg gibt. Vor allem das "Woher und wohin" hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch habe ich noch Sachen gelernt, die ich nicht mal in der Schule gehört hatte.
Auch das Glossar war sehr hilfreich, und ich denke, dass ich darauf noch öfter zugreifen werde.
Mal sehen, was ich mir von den Buchvorschlägen noch alles hole. Es waren einige sehr interessant klingende Bücher mit dabei.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Seite 113 - 187
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so, jetzt mal Butter an die Fische ... ich habe das Buch schon beendet, hatte aber ganz ernsthaft keine Lust zu posten. Ich mag es nicht, wenn in einerLR die Meinungen anderer nicht gelten sduerfen und sich hatte es ja schon gesagt, je mehr 5 Sterne Beurteilungen ich sah, desto weniger hatte ich "Mut" mich dem zu stellen.
Zu diesem Abschnitt: Für mich sehr schwierig zu lesen, da ich in genau derselben Einstellung warzigen wurde. Es ist unglaublich aber wahr. Ich habe die gleichen Argumente gehört, manchmal dachte ich meine inzwichen verstorbene Mutter würde mir grade wieder einbleuen, dass ich nicht zu Lesenden gehöre. Ich war Weihnachten "zu Hause" (lachhaft) und habe da an jeder Ecke die gleichen Sprüche gehört, dazu muss ich sagen, dass der Ort, an dem ich aufwuchs, direkt an der französischen Grenze liegt und ehrlich -dort könnte jden Tag der gleiche Krieg wieder stattfinden. Es herrscht eine Wut auf die Franzosen, das glaubt man kaum.
So, auch im Studium hiess es ständig, Tiere dürfen keine Schmerzmittel erhalten, denn "ein deutscher Hund weint nicht"!
So, letztendlich sollten wir nicht vergessen, dass dies Teil unserer Geschichte ist, dass diese Menschen unsere Vorfahren waren.
Zum Schreibstil, ich habe lange gebraucht um rauszufinden, was mich stört: Es fehlt mir nicht nur an Atmosphäre, es fehlen die Emotionen, die Gefühle und Gedanken Pauls, er erzählt wie ein Kommentator, das passt nicht, das Buch hätte deutlich mehr Tiefe, wenn die Emotionen aus Seiten schwappen würden.
Ich habe in diesem Abschnitt ein Blatt Papier genommen und aufgeschrieben die Eckpunkte, wie ich sie denke, dass sie noch passieren, ich hatte in allen Punkten recht.
Natürlich kann man den Krieg nicht umschreiben (schon alleine, weil der Rahmen vorgegeben ist, muss ein solches Buch um 5 Sterne zu bekommen auf anderer Ebene brillieren), aber hin und wieder eine Überraschung, das wäre doch mal drin gewesen.
Schade. Und wirklich, es hat sich in den Köpfen und Meinungen der meisten Deutschen nichts geändert!

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Seite 188 - 199
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Sehr kurzer Abschnitt, deswegen hatte ich auch weiter gelesen. Was soll ich sagen? Noch nie ein Buch über den Krieg gelesen oder einen Film gesehen? Was zu erwarten war tritt ein.
Und ich bin jetzt mal wieder bösartig: In manchen Lebenssituationen ist der Tod eine Erlösung!

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Seite 200 - 274
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So, auch hier, einfach nur fallen wäre zu einfach gewesen. Ich will jetzt nicht sagen, das ich wird allen bekannten Klischees gerecht, obwohl ich mich so fühle. Was soll ein Jugendlicher aus dem Buch mitnehmen? KeineErlaeuterungen, keine Erklärungen, keine Hintergrund infos, wirklich, die Sache mit den Büchern war für mich das einzig S Höhe an dem Buch, alles andere kennt man schon. Ich würde mirnixcht wünschen, dass ein Kind dieses Buch alleine so liest, wie es hier geschriebenist. Ein Jugend
kicher wird vermutlich in der Schule schon einiges gdheoert und gesehen haben, für den ist das hier nichts Neues.
Ich kann mich noch erinnern, dass bei uns damals Bilder in der Schule herumgereicht wurden, auf denen solche entstellte und zwerschossene Kriegs überlebende gezeigt wurden ... Reaktion der Jungs: "Was wäre ich stolz, wenn das mein Großvater wäre!"
Also Aufklärung und Berichterstattung führt auf solche Weise oft zum gegenteiligen Effekt! DieLeute sind nicht abgeschreckt, sondern Wurt kommt auf. Es war damals an meiner Schule der Hit sich mit "Heil Hitler" zu begruwessen, ich Rede jetzt von Baden-Wuettemberg....
So, also ich sehe das Buch wieder mit anderen Blicken. Der Untertan war Schullektüre und in Geschichte gab es tatsächlich 4 Jahre nur den zweiten Weltkrieg, es wurde nicht rechts noch links geguckt.
Ich würde nach diesem Buch nicht behaupten, dass ich zeitgemäße begriffen hätte, worum es eigentlich ging. Zu kurz kam die Politik, keine Erwähnung der Falschmeldungen, die die Bevölkerung so fehlinformiert hat, zwar ganz am Anfang mal, aber das wars auch schon.
So, nun musste Paule nicht in den Krieg, ich nehme an, er stand dann im zweiten Weltkrieg auf dem Feld?
Ich hätte mir die Information hinten im Anhang im Text gewünscht. So ist es ein naiv erzählter Lebensabschnitt eines unreifen Jungen, an dem die Schrecken mehr oder weniger vorbeizogen, da er sie selbst nicht kennenlernte. Auf der anderen Seite ist es mir an manchen Stellen zu brutal für Jugendliche oder Kinder, die mit dem Krieg nie in Berührung kamen.
Ach, nur so nebenbei: Wir haben auch jetzt Krieg wohin man blickt, auch in Europa, und es läge auch an uns das zu vermeiden. Aber die Waffen und Munitionen und Panzer, die wir fuers Ausland produzieren, bringen sicherlich viel Geld!
Und: Auch unter uns herrscht Krieg, oder denkt Ihr, die Obdachlosen sind alle Versager, die nichts besseres verdient haben? Glaubt Ihr etwa unbesehen, was in den Zeitungen steht? Naja, ich erwarte keine Antwort und habe nach der Infektion noch nicht genug KrFt um hier wieder die Pruegel einzustecken.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Anhang mit Glossar und Zeittafel
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Ganz ehrlich?
Ich habe wirklich über legt, obich es lese nachdem ich las "unvollständig ...", das hatte im ersten Moment das Gefühl, da steht "hätte ich mehr Lust zum Recherchieren gehabt, dann wäre es vollständig ... aber so "
Ich hätte mir diese Informationen im Roman gewünscht, wenn Paul das Buch schon rückblickend schreibt, dann hätte er doch wenigstens das Ganze mit Informationen hinterlegen können.
Ich bin vermutlich auch die Einzige, die sich seit Jahren wünscht, dass der Geschichtsunterricht in der S hule komplett umgestellt wird. Ich habe bis heute Probleme Geschehnisse zeitmaessig unter einen Hut zu bringen.
So habe ich auch hier Daten runtergelesen und werde sie spätestens in 3 Wochen vergessen haben, schade.

Bücherwurm

vor 3 Jahren

Eure Rezensionen

So, der link folgt, sobald die Rezi geschrieben ist, das muss ich am Computer machen, über tablet Kriege ich dieKrise!
3 Sterne von mir für ein Buch, das mich nicht berührte, nicht aufklärte Es ist momentan modern Bücher über den ersten Weltkrieg zu veröffentlichen , wen wunderts, das ist ja auch runde hundert Jahre her.
Ich habe diese Arroganz, die ich hier beim Über fliegen mancher Kommentare lesen und sehen musste, kaum ertragen. Es ist natürlich leicht, den Kopf zu schuetteln über Menschen, die man nie kennenlernte, was vollkommen vergessen wird: Der heutige Drogen-, Religions- und Mobbingkrieg findet vor jeder Haustür statt, aber da sieht man weg, das geht mich nichts an, Hauptsache ich achte auf mich und das machte ich einfach fertig. Ich hoffe, dass in hundert Jahren Eure Nachfahren über Euer Verhalten den Kopf schütteln.
Ich bin immer wieder bei Organisationen, die sich um Folteropfer aus dem Kosovokrieg kümmern, eine Orga ist für Jugendliche, die ohne Eltern aus sem arabischen Raum gerettet wurden, hier in Deutschland werden die Mädels vergewaltigt und wenn sie schwanger sind, werden sie nach Spanien abgeschoben.
Das Thema Krieg geht uns alle an, heute immer noch!

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