Herbert Beckmann Hühnerhölle

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Inhaltsangabe zu „Hühnerhölle“ von Herbert Beckmann

Wilhelm Kock, Besitzer einer Hühnerfarm mit zigtausenden Tieren, liegt erschlagen auf dem Grab seiner ersten Frau. Kommissar Hufeland und Kripo-Azubi Kuczmanik ermitteln in der kleinen westfälischen Gemeinde Vennebeck. Im Grunde hatten alle Dörfler ein Motiv für den Mord, denn ganz Vennebeck stöhnt seit Jahren wegen des Gestanks und der Umweltbelastungen durch die Farm. Jetzt, da Kock tot ist, hoffen alle auf ein Ende der „Hühnerhölle“. Doch die Apokalypse steht Vennebeck erst noch bevor …

Ein ganzes Dorf gegen den Hühner-baron. Hier stinkt´s und schwelt´s gewaltig.

— gaby2707
gaby2707

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  • Hühnerhölle - es stinkt zum Himmel

    Hühnerhölle
    gaby2707

    gaby2707

    12. February 2014 um 09:52

    Friedhofswärter Paul Lanfermann findet am Tag nach Allerheiligen auf dem Vennebecker Friedhof Wilhelm Kock tot auf dem Bauch liegend mit einem Unkrautstecher im Auge  auf dem Grab von Kocks erster Frau Lene. Sofort informiert er Polizeiobermeister Jochen Wagner, den Dorfgendarm. Dieser wiederum wendet sich an die Kripo in Münster. Hauptkommissar Felix Hufeland verbringt gerade seinen freien Tag mit seiner dementen Mutter im Pflegeheim, als der Notruf bei ihm eintrifft. Er muss hin - alle anderen sind schon bei anderen Einsätzen unterwegs. Zur Seite gestellt bekommt er den etwas übergewichtigen und hochintelligenten Polizei-Azubi, Vegetarier aus gesunder Überzeugung und immer hungrigen Kevin Kuczmanik. Beide machen sich auf nach Vennebeck. Entsetzt stellen sie fest, dass das Dorf den Tod des Hühnerbarons feiert. Es stellt sich heraus, dass wohl das ganze Dorf ein Motiv zum Mord an dem Hühnerbaron hätte. Es stinkt allen gewaltig in diesem kleinen Ort. Sie wissen nur noch nicht, was ihnen alles noch bevorsteht... Herbert Beckmann nimmt mich mit  seinem Provinzkrimi mit in die Nähe von Münster. Hier lerne ich die Einwohner des kleinen Ortes Vennebeck kennen, denen es gewaltig stinkt. Je nach dem wie der Wind steht, der den Gestank von der Hühnermastanlage aufsteigt, hält man es ohne Atemmaske nicht aus. Vom Golfclubbesitzer, dem die Gäste wegbleiben bis zum eigenen Sohn, der seit Jahren nichts mehr mit seinem Vater zu tun haben will, haben viele in dem kleinen Ort ein Motiv, das beleuchtet werden will. Hufeland und Kuczmanik ermitteln so unkonventionell, dass das Lesen richtig Spaß macht. Aber auch der Dorfpolizist hat seine ganz eigenen schrägen Seiten, die ihn manchmal unmotiviert, ein anderes Mal völlig kopflos agieren lassen.  Auch das Privatleben der beiden so verschiedenen Ermittler wird beleuchtet. Und natürlich erfahre ich einiges über die Problematik einer Hühnerzuchtanlage.  Wer bei diesem Buch einen tiefgründigen Krimi erwartet, der ist hier falsch. Wer aber einen Krimi lesen mag, bei dem auch mal geschmunzelt werden kann, für den ist diese Geschichte genau richtig.

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  • Ein Dorf unter Verdacht, es stinkt zum Himmel

    Hühnerhölle
    daskleinebuechercafé

    daskleinebuechercafé

    23. January 2014 um 13:56

    APOKALYPSE, DEIN NAME IST HUHN!  Wilhelm Kock, Besitzer einer Hühnerfarm mit zigtausenden Tieren, liegt erschlagen auf dem Grab seiner ersten Frau. Kommissar Hufeland und Kripo-Azubi Kuczmanik ermitteln in der kleinen westfälischen Gemeinde Vennebeck. Im Grunde hatten alle Dörfler ein Motiv für den Mord, denn ganz Vennebeck stöhnt seit Jahren wegen des Gestanks und der Umweltbelastungen durch die Farm. Jetzt, da Kock tot ist, hoffen alle auf ein Ende der „Hühnerhölle“. Doch die Apokalypse steht Vennebeck erst noch bevor … Der Baron der Hühner ist Tod! Er liegt erschlagen auf dem Grab seiner ersten Frau, das auch noch am 02. November am Tag nach Allerheiligen? Gibt es einen Zusammenhang? Das neu zusammengesetzte Polizeiduo, bestehend aus dem Hauptkommissar Hufeland und den doch immer recht hungrigen Auszubildenden Kuczmanik, treffen kurz darauf im Münsterländischen Vennebeck ein.   Die beiden sind total erschüttert, es trauert niemand, es wird gefeiert! Das ist alles mehr als verdächtig, ein ganzes Dorf unter Mordverdacht? Die Ermittlungen stellen sich als sehr schwierig heraus, Hufeland wird öfters von Bauchschmerzen gequält, sein Azubi ist leider zu unerfahren und hat meistens Hunger und ist mit leerem Magen nicht zu genießen.  Hühnerhölle ist ein Regionalkrimi der etwas anderen Art. Er ist lustig, ja auch beschaulich, ebenso wie es auf dem Lande zugeht, an Spannung mangelt es auch nicht. Zum Glück können wir die Geschichte nicht riechen, denn es stinkt doch ganz schön nach Huhn! Die Protagonisten wirken am Anfang nicht gerade so als seien sie sehr kompetent, schaffen es jedoch mit Witz und ihren unnachahmlichen Charakteren den Fall zulösen. Der Autor hat in diese Geschichte nicht nur den Mord gepackt, sondern auch deutlich gemacht wie es auf einem Hühnermastbetrieb zugeht und was wir denn so Essen! Die Geschichte ist kurzweilig und fällt für mich in die Kategorie witziger Krimi mit westfälischem (trockenem) Humor.   http://www.gmeiner-verlag.de/programm/titel/669-huehnerhoelle.html

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  • Hühnerhölle

    Hühnerhölle
    Nik75

    Nik75

    07. October 2013 um 20:31

    Ich möchte euch den Krimi „Hühnerhölle“ von Herbert Beckmann vorstellen. Im Krimi wird Wilhelm Kock, der Besitzer eine Hühnerfarm tot auf dem Friedhof seines Heimatortes aufgefunden. Kommissar Hufeland und sein Kripo Azubi Kuczmanik werden auf den Fall angesetzt. Die Ermittlungen werden nicht leicht, denn jeder aus dem Ort könnte einen Grund haben ihn umzubringen. Kocks Hühnerfarm verpestet nämlich mit seinem Gestank den ganzen Ort. Meine Meinung: Mir hat der Krimi gut gefallen. Her Beckmann hat einen flüssigen Schreibstil und seine Ermittler fand ich sympathisch. Kommissar Hufeland und Azubi Kuczmanik sind fähige Ermittler, die im Buch als ganz normalen Menschen inklusive ihrer aller Probleme und Wehwehchen dargestellt werden. Das macht mir einen Krimi gleich viel sympathischer, denn ich mag diese aalglatten Übermenschen nicht, wie sie so oft in Büchern dargestellt werden. Die Ermittler haben es in diesem Krimi nicht leicht den Täter zu finden, da so viele Personen in dem kleinen Ort Hass auf Wilhelm Kock den Hühnerbaron hatten. Aber mit viel Geschick und guter Beobachtungsgabe gelingt es ihnen den Fall zu lösen. Ich habe auch versucht mitzuermitteln, bin aber nicht auf den Täter gekommen. Ich war wieder einmal vom Ende des Buches überrascht, denn den wahren Mörder hatte ich nicht auf meiner Verdächtigenliste. Was mir beim Lesen aber vergangen ist, ist die Lust auf Hühner. Wenn Hühner wirklich so gehalten werden wie auf dieser Hühnerfarm, muss ich mir überlegen ob ich meinen Hühnerkonsum nicht reduzieren sollte. Menschen mit einem schwachen Magen sollten das Buch nicht unbedingt lesen. Mir ist bei einigen Beschreibungen flau im Magen geworden, trotzdem musste ich weiterlesen, denn ich wollte ja wissen wer der Mörder ist. Es war ein Krimi, der mir gut gefallen hat und der mir spannende Lesestunden beschert hat. Für diesen Krimi vergebe ich 4 Sterne.

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  • Gewollt witziger Krimi mit ernsten Untertönen

    Hühnerhölle
    Spatzi79

    Spatzi79

    30. August 2013 um 20:22

    Als Hühnerbaron Wilhelm Kock tot auf dem Grab seiner ersten Frau aufgefunden wird, gibt es keinen Einwohner im westfälischen Vennebeck, der darüber besonders traurig wäre. Zu groß ist der Ärger über Kocks Hühnermastanlage, die seit Jahren die Luft in der Gemeinde verpestet. Dementsprechend schwierig gestalten sich die Ermittlungen des Münsteraner Kommissars Hufeland und seines Azubis Kuczmanik. Denn eigentlich hat hier jeder ein Motiv. Doch welches hat letztlich zu Kocks Ermordung geführt? Der Autor spart nicht an Seitenhieben gegen die industrielle Fleischproduktion und streut auch immer wieder Szenen ein, die dem Leser das Elend in solchen Betrieben deutlich vor Augen führen. Vor diesem Hintergrund verblasst allerdings der eigentliche Fall und verliert sich ein wenig in den vielen potentiellen Spuren und Motiven vor Ort. Das Ermittlerduo wirkt nicht gerade kompetent, Hufeland wird teilweise durch schmerzhafte Unterleibsbeschwerden völlig aus dem Verkehr gezogen und Nachwuchsermittler Kevin Kuczmanik ist zwar hochintelligent, aber eben noch völlig unerfahren und wenn er Hunger hat, sowieso zu nichts zu gebrauchen. Dass diese beiden am Ende den Fall dennoch aufklären, ist schon fast erstaunlich und ging mir am Schluss dann auch etwas zu schnell. Auf mich wirkte es leider so, als konnte sich der Autor nicht entscheiden, ob er nun einen ernsthaften Kriminalroman schreiben wollte oder doch eher einen lustigen Regionalkrimi. Beides zusammen funktioniert leider nicht so gut und daher wirkte die Geschichte auf mich etwas unausgewogen. Insgesamt ein gewollt witziger Westfalen-Krimi mit ernsten Untertönen – da hätte man mehr draus machen können!

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  • Eine Provinz in der Hühnerhölle

    Hühnerhölle
    Gurke

    Gurke

    28. July 2013 um 11:06

    Das kleine Örtchen Vennebeck hat einen Toten zu vermelden und das ausgerechnet am Tag nach Allerheiligen. Die gute Seele des Friedhofs, Paul Lanfermann, der nach dem Feiertag noch mit reichlich Restalkohol im Blut versucht einen klaren Gedanken zu fassen, findet Wilhelm Koch, den sogenannten Hühnerbaron, auf dem Grab seiner ersten Frau. Er starb an den Verletzungen durch einen Unkrautstecher. Die Polizei in Person des Hauptkommissars Hufeland und seinem Gehilfen, dem dicklichen Azubi Kevin ist sofort zur Stelle, allerdings finden die beiden keine trauernden Nachbarn vor, sondern eine ausgelassene Stimmung wie auf einem Gemeindefest - nur der beißende Geruch nach Hühnerurin, der in der Luft wie eine dunkle Wolke schwebt, mindert das Hochgefühl ein bisschen. Alle sind scheinbar froh, dass der "Promi des Dorfes" verstorben ist, macht sich damit ganz Vennebeck verdächtig? Herbert Beckmann, der selbst aus Westfalen stammt, hat mit "Hühnerhölle" einen sehr kurzweiligen Provinzkrimi zu Papier gebracht, der mit viel Witz die ländlichen Eigenarten aufs Korn nimmt und dabei noch einen gut durchdachten Mordfall vor dieser eigentlich so malerischen Kulisse einfädelt, der zum Schluss sogar noch für eine kleine Überraschung gut ist. Die Wahl des Mordopfers mit seiner tierquälerischen Hühnermast gibt natürlich viel Raum für Kritik an der Landwirtschaft, die noch immer nur auf Profit gepolt ist und dabei weder das Leid der Tier, noch das der Menschen, die das verkeimte und mit Antibiotika verpestete Fleisch essen müssen (oder wollen) berücksichtigt. Hier hätte der Autor gerne noch mehr Salz in die Wunde streuen und härtere Worte finden dürfen, statt "nur" verstreute Protestzeichen mittels Plastikhühnern als Symbolen für die vielen verendeten Hühnerseelen, die in Kocks Hühnerhölle elendig sterben mussten. So war das Buch für mich mehr ein Krimi der Kategorie Spaß, was ich nach der Leseprobe auch erhofft hatte und somit nicht enttäuscht wurde. Über die Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die Umwelt muss dann jeder für sich noch einmal nachdenken. ;-) Ich musste jedenfalls häufig über die ulkigen Charaktere schmunzeln und das Polizei-Duo ist trotz anfänglicher Startschwierigkeiten am Ende wie Pech und Schwefel und so herrlich normal, dass man dem Kommissar Hafeland äääääh Hufeland beim Urologen am liebsten mitfühlend die Hand halten möchte. Wieso er dort landet, das werde ich hier nicht verraten; es lohnt sich aber definitiv es herauszufinden - halten sie sich dabei jedoch unbedingt die Nase zu, denn in Vennebeck stinkt es zum Himmel!

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