Herbert Brunnegger Saat in den Sturm. Ein Soldat der Waffen-SS berichtet

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Inhaltsangabe zu „Saat in den Sturm. Ein Soldat der Waffen-SS berichtet“ von Herbert Brunnegger

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  • Rezension zu "Saat in den Sturm. Ein Soldat der Waffen-SS berichtet" von Herbert Brunnegger

    Saat in den Sturm. Ein Soldat der Waffen-SS berichtet
    Anautix

    Anautix

    03. October 2012 um 14:22

    Ein wirklich beeindruckendes und emotional bewegendes Buch, das mit vielen Vorurteilen gegenüber der Waffen-SS und der Totenkopfdivision im Speziellen aufräumt. Es wird nichts beschönigt. Herr Brunnegger geht auch auf Kriegsverbrechen ein, die von einzelnen Soldaten oder Offizieren begangen wurden, was allerdings Ausnahmen waren, so z.B. das Massaker von Le Paradis. 1938 meldet sich der erst 15-jährige Herbert Brunnegger, gebürtiger Österreicher, freiwillig bei der Waffen-SS. Sehr spannend fand ich bereits zu Beginn des Buches die geschilderten Erlebnisse bei der militärischen Ausbildung und dem Einsatz als KZ-Wache im benachbarten KZ-Sachsenhausen - Einblicke, die ich in noch keinem weiteren Erlebnisbericht bekommen konnte. Die anschließenden Schilderungen über den Einmarsch in die Tschechoslowakei sind ebenfalls eine Rarität. Weitere Stationen sind Polen, Frankreich und schwerpunktmäßig Russland. In Russland durchlebt Herr Brunnegger die monatelange Einkesselung bei Demjansk, den Verlust seiner engsten Kameraden, die Schlacht um Charkow und Kursk. Nach einem einjährigen Aufenthalt in Italien wird er schließlich zur Reichsverteidigung in Brandenburg (Raum Müncheberg, Spreenhagen, Halbe, Beelitz) eingesetzt. Die Zeit nach der Kapitulation am 8. Mai 1945 ist für mich auch einer der Höhepunkte dieses Buches. Eine Odyssee sondergleichen... Herr Brunnegger hatte wirklich verdammt viel Glück, aber auch die Intelligenz und das Geschick aus scheinbar ausweglosen Situationen heil heraus zu kommen. Dieses schildert er mit einem sehr angenehmen und professionellen Schreibstil.

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