Herbert Dutzler

 4,2 Sterne bei 334 Bewertungen
Autor von Die Einsamkeit des Bösen, Letzter Kirtag und weiteren Büchern.
Autorenbild von Herbert Dutzler (© Gisela Barrett / Quelle: Haymon Verlag)

Lebenslauf von Herbert Dutzler

Herbert Dutzler, geboren 1958, aufgewachsen in Schwanenstadt und Bad Aussee, lebt als Lehrer und LehrerInnenbildner in Schwanenstadt – und ist mit seinen Krimis um den liebenswürdigen Altausseer Polizisten Gasperlmaier Autor einer der erfolgreichsten österreichischen Krimiserien. Bisher erschienen bei HAYMONtb die ersten vier Fälle: "Letzter Kirtag" (2011), "Letzter Gipfel" (2012), "Letzte Bootsfahrt" (2013) sowie zuletzt "Letzter Saibling" (2014).

Neue Bücher

Cover des Buches Letzter Knödel (ISBN: 9783709979334)

Letzter Knödel

 (1)
Neu erschienen am 15.07.2021 als Taschenbuch bei Haymon Verlag.
Cover des Buches Letzter Jodler (ISBN: 9783709979150)

Letzter Jodler

 (33)
Neu erschienen am 04.06.2021 als Taschenbuch bei Haymon Verlag. Es ist der 8. Band der Reihe "Gasperlmaier / Altausee-Krimi".

Alle Bücher von Herbert Dutzler

Cover des Buches Die Einsamkeit des Bösen (ISBN: 9783709979365)

Die Einsamkeit des Bösen

 (62)
Erschienen am 23.07.2020
Cover des Buches Letzter Kirtag (ISBN: 9783852188706)

Letzter Kirtag

 (43)
Erschienen am 25.03.2021
Cover des Buches Letzter Jodler (ISBN: 9783709979150)

Letzter Jodler

 (33)
Erschienen am 04.06.2021
Cover des Buches Letzter Stollen (ISBN: 9783709979105)

Letzter Stollen

 (34)
Erschienen am 17.04.2019
Cover des Buches Am Ende bist du still (ISBN: 9783709934180)

Am Ende bist du still

 (34)
Erschienen am 06.03.2018
Cover des Buches Letzter Gipfel (ISBN: 9783852189161)

Letzter Gipfel

 (25)
Erschienen am 09.12.2020
Cover des Buches Letzter Fasching (ISBN: 9783709978733)

Letzter Fasching

 (22)
Erschienen am 11.07.2018
Cover des Buches Die Welt war eine Murmel (ISBN: 9783709981016)

Die Welt war eine Murmel

 (21)
Erschienen am 15.03.2021

Neue Rezensionen zu Herbert Dutzler

Cover des Buches Letzter Knödel (ISBN: 9783709979334)Lese-Abenteurerins avatar

Rezension zu "Letzter Knödel" von Herbert Dutzler

Was wäre Altaussee ohne seinen Franz Gasperlmaier?
Lese-Abenteurerinvor 4 Tagen

Ein großartig geschriebener Krimi um den Polizisten Franz Gasperlmaier, der in seinem schönen Altaussee zwischen einem wichtigen politischen Gipfeltreffen, der Führungsriege einer nationalistischen Partei und sonst noch allerhand Widrigkeiten mit der Frau Doktor aus Liezen ermittelt. Verdächtige und Tote gibt es einige und sobald man als LeserIn meint, den oder die Übeltäter ausgemacht zu haben, ergibt sich durch eine neue Wendung wieder ein ganz anderes Bild. So bleibt der Roman spannend bis zum Schluss und man vergönnt dem Gasperlmaier schließlich seinen wohlverdienten Feierabend mit einem Fernsehschläfchen und der schnurrenden Katze auf dem Bauch. 

Gasperlmeier ist kein taffer Ermittler, doch gerade das macht ihn sympathisch. Er kümmert sich um seine Familie und um die BewohnerInnen seines Ortes gleichermaßen und er ist verwurzelt in seinem Ausseer-Land. Prinzipiell glaubt er an das Gute im Menschen. Einem guten Essen und einem Bier ist er nicht abgeneigt und ab und an ein Schnapserl darf auch nicht fehlen. Seiner Ehefrau Christine ist er liebevoll verbunden, wobei er da in der Vergangenheit ein Dummheit begangen hat und sich seiner Christine im Moment nicht so sicher sein kann.

Der Autor schafft es, den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht zu halten und mit seinen detailreichen Schilderungen der Umgebung und der Charaktere schafft er es, dass man sich direkt selbst in der Kulisse des Altausseer-Landes und mitten in den Ermittlungen sieht. Die österreichisch gefärbte Ausdrucksweise seiner Protagonisten macht das Buch zu einem Stück Heimatkunde, in dem aber auch problematische Themen, wie z. B. der Tourismus und seine Auswirkungen auf die Region, nicht ausgespart bleiben. Die Andeutungen des Autors auf reale Persönlichkeiten aus der Politik und Gesellschaft bereiten besonderen Lesespaß, insbesondere, wenn man mit den österreichischen Verhältnissen ein wenig vertraut ist. 

Wer auf der Suche nach einem spannenden Krimi mit österreichischem Lokalkolorit ist, dem sei "Letzter Knödel" von Herbert Dutzler wärmstens empfohlen. Ein Lesevergnügen von der ersten bis zur letzten Seite!  

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Cover des Buches Letzter Kirtag (ISBN: 9783852188706)Nala73s avatar

Rezension zu "Letzter Kirtag" von Herbert Dutzler

Lustiger, unterhaltsamer Krimi
Nala73vor 19 Tagen

So etwas hatte selbst Gasperlmaier noch nie gesehen. Dabei hat er schon viel gesehen, der Gasperlmaier, schließlich ist er seit mehr als zwanzig Jahren Polizist in Altaussee. Aber ein Erstochener am Montag in der Früh im Festzelt vom Altausseer Kirtag, das ist auch für ein gestandenes Mannsbild wie ihn zu viel. Und so trifft er eine falsche Entscheidung – nicht die letzte an diesem Tag, und auch der Tote, der in seinem eigenen Blut im Festzelt hockt, wird nicht das einzige Opfer bleiben. Herbert Dutzler setzt in seinem ersten Krimi ein mörderisches Karussell in Gang, das die unschönen Seiten der Ausseer Postkartenidylle zeigt. Konsequent aus der Perspektive von Gasperlmaier erzählt, findet Dutzler einen ganz eigenen Ton, der das Lokalkolorit glaubhaft wiedergibt. Mit dem liebenswürdig tollpatschigen Dorfpolizisten hat er einen originellen Ermittler geschaffen, der für Spannung und Schmunzeln gleichermaßen sorgt – den Gasperlmaier wird man sich merken müssen!

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Cover des Buches Die Welt war eine Murmel (ISBN: 9783709981016)Sikals avatar

Rezension zu "Die Welt war eine Murmel" von Herbert Dutzler

Haben wir alle die gleichen Erfahrungen gemacht?
Sikalvor 23 Tagen

Die Reise nach Italien – das erste Kapitel. Bei manchem mag es vielleicht auch Jugoslawien gewesen sein oder mit viel Glück sogar Griechenland – die Geschichte aber ist mit Sicherheit bei vielen gleich. Die ganze Familie mit zig anderen in einen Bus gepfercht geht es Richtung Süden. Das Hotel nicht gerade Strandlage aber immerhin nur wenige Minuten bis zum Meer. Die Vorbereitungen vom gleichen Stress getragen wie der Urlaub selbst – immer spürt man eine gewisse Grundspannung.

 

Wenn der Urlaub vorbei ist war es dann aber doch schön und man freut sich schon auf nächstes Jahr – Italien natürlich…

 

Ferien vorbei und es geht zurück an die Schule. Mit gemischten Gefühlen. Mit einer dicken Brille und ein paar Kilo zu viel war man auch damals schon ein beliebtes Angriffsziel der Mitschüler. Mobbing nannte man die Hänseleien natürlich noch nicht – was anderes war es aber im Grunde nicht.

 

Die Unterstützung von zu Hause? Ein paar gute Ratschläge des Vaters, man solle sich doch endlich einfach ein wenig zur Wehr setzen. Das wäre bestimmt auch gut für die eigene Männlichkeit, die der Vater ohnehin ein wenig anders sieht als die Mutter oder gar man selbst. Man sei zu weich und eventuell würde man sogar noch schwul werden – und das zu einer Zeit in der dies bedeuten würde, von der Gesellschaft gänzlich ausgeschlossen zu sein.

 

Die Ziele der Jugend waren eben andere als die der Eltern – und dennoch ist man seinen Weg gegangen. Wenngleich der Widerstand nicht immer einfach zu überwinden war – aber die Mutter ist ja hinter einem gestanden.

 

So vergehen die Jahre des Protagonisten und in sehr vielen Zeilen findet man sich als Leser selbst wieder. War es damals wirklich so oder hat man all das einfach so in Erinnerung wie es der Autor schildert? Es spielt eigentlich keine Rolle…

 

Herrlich kurzweilig lässt Herbert Dutzler die Vergangenheit auferstehen und wir finden uns in seinen Geschichten wieder – der Autor hat unsere Geschichte erzählt, die Geschichte einer ganzen Generation.

Wenngleich man von Herbert Dutzler andere Geschichten gewohnt ist, gibt es meinerseits dennoch 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Ist jemand an einem Knödel erstickt? War etwa Gift in einem der saftigen Grammelknödel? Oder hat ein Vegetarier Rache genommen für Speck in seinem Spinatknödel? Die Antwort auf diese und mehr Fragen findet ihr in meinem neuen Krimi! Haymon stellt für Leser/innen 30 Exemplare zur Verfügung - los geht's mit der Bewerbung!

Dies ist Fall 9 des Altausseer Bezirksinspektors Gasperlmaier. Dieses Mal bekommt er es mit hohen und höchsten Herrschaften zu tun - es ist ein Gipfeltreffen in Altaussee anberaumt, zu dem zwei Staatspräsidenten samt ihrem Gefolge anreisen - und das besteht nicht nur aus netten Menschen ...

155 BeiträgeVerlosung beendet

Pizza und Lasagne unbekannt. Wie geht es einer Familie, die zum ersten Mal ins Ausland reist und wenig über Italien weiß? Siegrfried, dem 10-jährigen Sohn, gelingt die Orientierung im fremden Land mit fremder Küche schnell - seinen Eltern fällt sie nicht so leicht. Und nach dem Urlaub wartet die neue Schule auf Siegfried ...

Schon jahrelang habe ich mich mit dem Gedanken getragen, ein Buch zu schreiben, das ein wenig Einblick in die großen Unterschiede zwischen dem Leben meiner Kindheit und dem Leben heute bietet. Das aus zwei Gründen: Zum ersten, weil ich selbst großes Interesse daran habe, wie es "früher" war. Leider ist mein Vater - Jahrgang 1902 - gestorben, bevor dieses Interesse erwacht ist, so weiß ich über sein sicherlich abenteuerliches und schwieriges Leben viel zu wenig. Deswegen - zum zweiten - ist es mir auch ein Anliegen, meine Sicht der sechziger Jahre einem breiteren Publikum zu vermitteln. Und seien Sie versichert - es gibt dabei genug zu lachen!

222 BeiträgeVerlosung beendet
haberleis avatar
Letzter Beitrag von  haberleivor 5 Monaten

Vielen Dank, dass ich dieses Buch mitlesen durfte.

Ich bin wieder in meine Jugendzeit (bin Jahrgang 1953) eingetaucht. Auch wenn es nur teilweise Parallelen gibt (weil ich quasi ein Mädchen und Stadtkind war), so hat mich der Zeitgeist einfach geprägt. Sicher, den heutigen Überfluss gab es nicht, aber ich hatte eine glückliche Jugend, mit weniger Spielsachen und weniger Büchern (die ich eben mehrmals las, so wie Sigi), aber ich habe gelernt, das wenige zu schätzen und darauf aufzupassen, mich mit mir alleine zu beschäftigen (ohne PC oder Handy).

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, der Sigi ist mir ans Herz gewachsen mit seiner Art, mit all dem zurecht zu kommen, was ihn umgab, auch mit Ungerechtigkeiten; er muss sich zwar zurücknehmen und schweigen statt aufzubegehren, geht dennoch seinen Weg, aus eigener Kraft, zielstrebig.

Viele Erinnerungen sind in mir wach geworden, vom alten Radio über das Vierteltelefon, die Schulzeit, die ungeliebten Leibesübungen, spartanische Urlaubsquartiere und Tabuthemen.

Mir hat das Buch schöne Lesestunden beschert, wobei ich zugebe, dass ich mich vielleicht mehr mit meiner eigenen Jugendzeit befasst habe als mit der des Protagonisten.
Ich finde, es ist dem Autor ausgezeichnet gelungen, die Gedankenwelt und die Ereignisse dieser Zeit darzustellen.

Die Rezension stelle ich - soferne das Buch jeweils dort erhältlich ist - auch bei Amazon, Thalia, Weltbild und bei der Lesejury ein, sowie auf meiner facebook-Seite.

https://www.lovelybooks.de/autor/Herbert-Dutzler/Die-Welt-war-eine-Murmel-2745445429-w/rezension/2915138905/



Was für Musik man liebt, ist bekanntlich Geschmackssache. Im Ausseerland ist die echte, ursprüngliche Volksmusik sehr belibt, während man der sogenannten volkstümlichen Schlagermusik eher mit Geringschätzung gegenübersteht. Und in einer Gegend, in der Musik eine große Rolle spielt, kann Streit um die "richtige" Musik auch schnell in Gewalt ausarten ...

Inspektor Gasperlmaier wird in seinem 8. Fall gänzlich auf sich selbst zurückgeworfen. Seine Frau hat die Enge des Ausseerlands satt und begibt sich auf Weltreise. So hat Gasperlmaier sich das nicht vorgestellt. Und gleich auf seiner ersten Unternehmung, die er solo - wenn auch mit seinem alten Freund Friedrich - unternimmt, bekommt er es mit einem Toten hinter einer riesigen Fichte (siehe Bild) zu tun, der sicher nicht von selbst gestorben ist ...

260 BeiträgeVerlosung beendet

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