Herbert Dutzler Die Einsamkeit des Bösen

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Inhaltsangabe zu „Die Einsamkeit des Bösen“ von Herbert Dutzler

DIE WURZELN DES BÖSEN REICHEN TIEF
Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand GRUNDLOS BÖSE ist, wenn jemand voll von HASSE, FRUST UND AGGRESSION ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst.

EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH?
Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat …

HERBERT DUTZLER ZEIGT DIE DUNKLE SEITE SEINES KÖNNENS
Herbert Dutzler, bisher vor allem durch die sensationell erfolgreiche Krimiserie um Kultfigur Franz Gasperlmaier bekannt, legt einen Kriminalroman vor, der einen packt und nicht mehr loslässt. Seine Figuren zeichnet Dutzler präzise und mit viel psychologischem Tiefgang - kein menschlicher Abgrund bleibt hier unentdeckt. Menschen wie du und ich sind es, die hier handeln, und ihre Taten sind so nachvollziehbar, dass man sie sogar den eigenen Freunden zutrauen würde. Das Böse liegt oft bedrohlich nah …

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"der heiße Name für temperierte Sommerzeiten"
NEWS, Susanne Zobl

"Der neue Dutzler - typisch und doch anders. Fans werden ihren Bestsellerautor neu kennenlernen und Dutzler-'Erstleser' begeistert sein."
Stefan Mödritscher, Buchhandlung Morawa, Wien

"Toll, wie sich die Geschichte entwickelt, großartig der Schluss. Ich werde das Buch allen empfehlen, die einen spannenden Krimi lesen wollen!"
Helga Pamminger, Thalia, Wiener Neustadt

TOP! Absolut lesenswert!

— trollchen

Sehr spannend

— manuk23

Sehr spannender und fesselnder Krimi - kann man sehr gut weiter empfehlen.

— Schalkefan

Ein Buch mit (leider) nur einem kleinen Spannungsbogen

— Alaska111

Sehr spannend und gut geschrieben, doch gegen den Schluss flaute die Story etwas ab...

— MissRichardParker

Leider wirklich nicht spannend und auch der versprochene psychologische Tiefgang war meiner Meinung nach nicht vorhanden.

— Chriiku

ehr ein Psychothriller als ein Krimi

— Anneja

Und am Ende lag ich doch nicht komplett verkehrt:-)!

— Zwillingsmama2015

Fesselnd bis zum Schluss

— kabalida

Spannend und gut erzählt!

— Nelebooks

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  • Langweilig und zäh

    Die Einsamkeit des Bösen

    LadyIceTea

    28. February 2018 um 01:27

    Alexandra hat eigentlich alles in ihrem Leben was sie sich wünschen kann. Plötzlich gewinnt ihr Mann 224 Millionen im Lotto und von jetzt auf gleich ändert sich ihr Leben. Die Kinder werden immer unverschämter, der Mann frönt dem Konsum und die echten Freunde wechseln sich mit den falschen ab. Doch auch Alexandras Vergangenheit ist nicht frei von Schatten und diese drohen sie wieder einzuholen.Die Idee des Buchs fand ich sehr interessant. Es ist unter Kriminalroman geführt, welches ich dort nicht einordnen würde. Ein Thriller ist es leider auch nicht. Mehr ein spannender Roman.Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können.Die Hauptperson Alexandra fand ich eher nervig und anstrengend als in irgendeiner Form faszinierend. Ich denke auch, dass sie keine Figur ist, der man Sympathie entgegenbringen sollte aber trotzdem war sie mir zu aufreibend. Im Allgemeinen habe ich keine der Figuren nicht anstrengend oder nervig empfunden und keine der Figuren hat wirklich tiefe oder einen Charakter entwickelt. Selbst Alexandra nicht und das, obwohl man viel über ihre Vergangenheit erfährt.Das Buch hat für mich schon recht zäh begonnen. Es geht nur um den Lottogewinn und was er für Veränderungen mit sich bringt. Welche Ängste, Gefahren und worauf man jetzt unbedingt achten muss. Hier hätte ich eigentlich schon abgebrochen, da das einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat. Doch durch viele gute Rezensionen, die zum Teil auch bestätigten, dass das Buch bei ca. der Hälfte "richtig gut" wird, habe ich es zu Ende gelesen.Im Mittelteil wurde die Geschichte tatsächlich spannender, so dass meine Hoffnung stieg, dass das Buch den lahmen Anfang wieder raus haut. Doch leider ist dies nicht passiert. Kaum hatte das Buch wieder ein wenig an Fahrt aufgenommen, wurde es wieder zäh und träge. Dazu kam eine Handlung, die ich irgendwie als übertrieben empfunden habe und ein komisches Ende.An sich finde ich die Idee des Endes gut, es passt zur Idee, leider gefällt mir auch hier die Umsetzung nicht. Das mag aber vielleicht auch daran liegen, dass das Buch im allgemeinen einfach nicht mein Ding war. Schade.

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  • Krimi mit Psychotiefgang

    Die Einsamkeit des Bösen

    trollchen

    03. July 2017 um 10:21

    Die Einsamkeit des BösenHerausgeber ist Haymon Verlag; Auflage: 1., Premium Paperback (18. August 2016) und hat 352 Seiten.Kurzinhalt: Ein Lotteriegewinn: überraschender Geldsegen oder Fluch?Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat …!Meine Meinung: Am Anfang hab ich so gedacht beim Lesen, naja, das plätschert so vor sich dahin, aber am Ende ist das Buch richtig gut geworden. Obwohl ich bis zum Ende des Buches gezweifelt habe, ob Alex wirklich so durchkommt im Leben, denn sie hat ja geordet vom kleinsten Alter an. Aber was mich am meisten fasziniert hat und auch geängstigt, dass sie eigentlich eine ganz normale Ehefrau geworden ist bis zum Tod ihres Mannes. Aber ob das im realen Leben auch so wäre? Und ich habe überlegt, was ich mit so einem Lottogewinn machen würde und ob und wie meine Familie dies durchstehen würde.Das Buch ist in zwei Erzählsträngen aufgebaut, einmal Alex Kindheit, die alles andere als seicht war und das jetzige Leben mit Ehemann und zwei Kids, die auch sehr anstrengend sind. Und dann der Lottogewinn, er ist eher ein Fluch denn ein Segen, denn der Mensch verändert sich durch Geld , vor allem durch so viel Geld. Erst habe ich Alex so viel Kaltblütigkeit nicht zugetraut, aber sie ist geprägt durch ihre Kindheit! Denn eigentlich, als der Lottogewinn kommt, hat sie ja eigentlich noch sehr gute Einfälle und mag sinnvoll mit dem Geld umgehen, aber dann kommt balles anders!Mein Fazit: Ein richtiger Psychokrimi, den ich schnell und sehr emotional gelesen habe. Die Spannung lies zu keiner Seite nach, im Gegenteil, am Ende hat sie sich noch gesteigert. Ein absolutes Muss für Krimifans mit psychologischem Tiefgang. Ich vergebe 5 Sterne! TOP!

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  • Die Einsamkeit des Bösen

    Die Einsamkeit des Bösen

    manuk23

    28. May 2017 um 18:49

    Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand GRUNDLOS BÖSE ist, wenn jemand voll von HASSE, FRUST UND AGGRESSION ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst. EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH? Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat. (Klappentext)Fazit:Tolles Buch mit der richtigen Dosis Spannung. Ich muss sagen ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Ein spannender und packender Roman. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen und die Protagonisten wurden sehr gut charakterisiert. Ich hab wirklich nichts zu meckern, deswegen kriegt das Buch von mir ganze 5 Sterne.

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  • Was ist das Böse?

    Die Einsamkeit des Bösen

    Alaska111

    22. November 2016 um 14:24

    Zum Inhalt: DIE WURZELN DES BÖSEN REICHEN TIEF Das kleine Mädchen Alexandra musste schon früh lernen, was es heißt, wenn jemand GRUNDLOS BÖSE ist, wenn jemand voll von HASSE, FRUST UND AGGRESSION ist. Die erwachsene Frau Alexandra scheint die schwere Kindheit völlig hinter sich gelassen zu haben - doch wirkt es nur an der Oberfläche so. Von den düsteren Geheimnissen, die in ihr schlummern, wissen weder ihr Mann noch ihre beiden Kinder. Manchmal sind sie so weit weg, dass selbst Alexandra sie vergisst. EIN LOTTERIEGEWINN: ÜBERRASCHENDER GELDSEGEN ODER FLUCH? Eines Tages gerät Alexandras heile Welt aus den Fugen: Ein Millionengewinn entpuppt sich mehr als Fluch denn als Segen. Plötzlich fühlt Alexandra sich allein. Ihr Ehemann wird ihr von Tag zu Tag fremder, Heimlichkeiten vor Freunden sind an der Tagesordnung, die Kinder stellen materielle Ansprüche, nichts ist mehr so, wie es war - da beginnt Alexandras Fassade zu bröckeln. Sie spürt: Die Schatten ihrer Vergangenheit fallen noch immer düster auf ihre Seele. Und dann regt sich in ihr jenes zornige kleine Mädchen, das damals dem Bösen direkt ins Auge geblickt hat … Zum Cover:Das Cover das Buches ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung. Es zeigt eine Landschaft, die unscharf ist und sich nach Hinten verläuft. Im Mittelpunkt, ein Mädchen von hinten zu sehen. Aber vor allem der Himmel ist interessant, er ist dunkelblau mit einem leichten Lilastich und dem orange der untergehenden Sonne. Das gesamte Buch ist außerdem in Blau bzw. Lila gehalten, selbst die Seiten sind in Lila eingefärbt, was dem Buch natürlich etwas besonderes verleiht. Zum Inhalt:Eine Geschichte über das Leben. Ihre Veränderungen. Die Probleme, die es mit sich bringt. In dieser Geschichte wird all das thematisiert. Und auch wenn sich diese Story manchmal etwas hingezogen hat, vermittelt sie ganz wichtige Werte. Nämlich, worauf es wirklich im Leben ankommt. Dass die Liebe zerstörerisch sein kann und die Eifersucht alles kaputt macht. Dass die Menschen nichts vergessen und das es vor allem eines gibt: Einsamkeit. Nicht die Einsamkeit desjenigen, keine Freunde zu haben, sondern die Einsamkeit derjenigen, die sich nicht zugehörig fühlen zu der Welt, in der wir leben. Es ist ein pyschologischer Spannungskrimi, der aber leider nicht mein Geschmack war. Er erzählt zudem eine Menge über die Vergangenheit und wie man sieht, wie sich die Menschen von ihr beeinflussen zu lassen. Die Menschen bestehen aus Erfahrungen. Erfahrungen, die sie ihr gesamtes Leben lang gesammelt haben und aus denen sich dann eine Persönlichkeit formt. Meiner Meinung nach war mir diese Geschichte ein wenig zu vorhersehbar und auch, wenn das Ende sehr überraschend war, war es viel zu offen.  Deswegen leider nur 3/5 Sternen. 

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  • Böse bis zum letzten Tag...

    Die Einsamkeit des Bösen

    MissRichardParker

    21. November 2016 um 16:57

    Alexandra hat schon als kleines Mädchen einen riesen Haufen Probleme. Sie muss ihren Vater und Bruder ständig von sich fern halten und wird mit der Zeit immer einsamer. Aber Alexandra ist stark und hat schliesslich selber eine Familie mit 2 Kindern, einen Mann und dann noch einen Millionengewinn im Lotto erzielt. Doch kaum ist die Familie reich, gerät Ihr Leben völlig aus den Fugen und Alexandra fällt in alte Verhaltensmuster zurück.......Mich hat das Buch gleich von Anfang gepackt. Die Erzählstränge von Gegenwart und Vergangenheit haben sich perfekt aneinander gefügt und so wurde die Spannung stets hoch gehalten. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, er war stets flüssig und sehr bildhaft. Allerdings hat mir die Story auf den letzten Seiten immer wie weniger gefallen. Ganz unrealistisch war es nicht. Aber da wurde mir dann doch etwas zu viel hineingepackt und ich bin der Meinung, da wäre weniger durchaus mehr gewesen.Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es weiterempfehlen.

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  • Einsamkeit des Bösen

    Die Einsamkeit des Bösen

    Chriiku

    15. November 2016 um 11:22

    In die Einsamkeit des Bösen von Herbert Dutzler geht es um eine typische Familie in Österreich. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Mutter Alexandra, die mit ihrem Mann Anton und ihren Kindern Max und Annika. Sie leben ein ganz normales Leben, er arbeitet als Architekt, sie als Übersetzerin für Erotikromane in einem Verlag. Eines Tages gewinnt Anton 24 Millionen im Lotto und stellt damit das Leben der kompletten Familie auf den Kopf... Alexandra fühlt sich unwohl mit so viel Geld und erinnert sich immer mehr an ihre Vergangenheit, die sie so lange erfolgreich verdrängt hatte. Wird sie diese nun einholen? Beginnt alles wieder von vorne? Muss sie sich wieder gegen das Böse wehren? Ich mag an diesem Buch die zwei Erzählperspektiven der Protagonistin, die von Kapitel zu Kapitel zwischen ihrer Kindheit/Jugend und der Gegenwart wechseln. Bis zur ersten Hälfte war die Vergangenheit wesentlich spannender, da in der Gegenwart ständig nur über den Lottogewinn diskutiert wurde. Nach der Hälfte des Buches wurde dann endlich auch die Gegenwart etwas interessanter. Leider hat mich das Buch aber überhaupt nicht gepackt. Mir fehlte der angekündigte pdychologische Tiefgang und Thrill. Es war eher ein guter solider Krimi mit Cliffhanger zum Schluss. Deswegen finde ich die Bezeichnung des Buches als Kriminalroman sehr passend. Ging es nur mir so? Hat euch das Buch besser gefallen?

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  • Einmal böse, immer böse

    Die Einsamkeit des Bösen

    Anneja

    08. November 2016 um 17:02

    Vorab möchte ich mich bei Herbert Dutzler und dem Haymon Verlag für das Leseexemplar bedanken.Das erste was ich sagen kann ist, das dies kein Kriminalroman ist. Wer also vermutet das im Buch Verbrecher gejagt und Morde aufgedeckt werden, der täuscht sich gewaltig. Denn das was man zu lesen bekommt ist ein Psychothriller. Die Ansicht des Buches schwankt immer zwischen den beiden Alexandra´s hin und her. Einmal dürfen wir ihre Kindheit verfolgen, in der sie mit ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren beiden Brüdern Tobi und Walter auf einem Bauernhof wohnt. Ihr Alltag zeichnet sich durch Angst und Gewalt aus, denn der Vater trinkt und schlägt seine Kinder wogegen die Mutter nix tun kann. Auch Walter wird immer schlimmer. Zum anderen erleben wir die erwachsene Alexandra die mit ihrem Mann und ihren 2 Kindern ein eigentlich ganz normales Leben führt.Doch der Tag der die Geschichte gewaltig verändert, ist jener an der ihr Mann Anton, im Lotto gewinnt. Alle Probleme scheinen jetzt lösbar oder? Leider nein.Die Probleme fangen erst richtig an. Denn wir können erleben wie unterschiedlich die Meinungen über jenen Gewinn sind. Gibt man gleich was aus? Wenn ja, für was? Gebe ich meiner Familie etwas? Oder auch Freunden? Wenn ja, wie viel? Alexandra erlebt im Laufe der Geschichte einen Wandel, der ihr ein hohes Maß an Selbstvertrauen und Kraft gibt. Oftmals verspürte ich Respekt und beneidete sie für ihr gestärktes Vertrauen in sich selbst. Sie erkennt schnell das man sich als Frauen wehren muss, da man sonst den Männern hilflos vorgeworfen wird.Und genau das tat sie auch und zwar mehrmals. Sie war eine innere Zeitbombe.Die Erziehung ihrer Kinder scheint sehr missglückt sein, denn mich störten die beiden ungemein. Nur vorlaute Worte und ein Türen schmeißen am Fließband. Trotz der dauerhaften Streitereien scheinen beide sehr gut intigriert und haben sogar gute Zeugnisse. ich hätte anderes gedacht.Was sehr interessant war, war die Einsicht in das soziale Umfeld von Müttern in der heutigen Zeit.Es war doch sehr erstaunlich, zu erfahren was hinter Theateraufführungen in der Schule wirklich steckt oder wie hartnäckig man gegenüber seinen Kindern heute sein muss. Denn leider kennen viele Kinder nur noch die Spielekonsole und sehen dies als Liebe von ihreren Müttern, wenn diese sie spielen lassen. Der Schreibstil war sehr angenehm, die Unterschiede zwischen den beiden Zeiten sind gut erkenntlich. Allerdings fehlte mir zum Ende hin immer mehr die Spannung und die Abwechslung. Auch das es keinen wirklichen Kriminalfall gab störte mich sehr, da man diesen mühelos hätte einbauen können. Am schlimmsten fand ich allerdings das plötzliche Ende. Die Geschichte begann gerade noch einmal spannend zu werden. Schade. Ein Highlight des Buches sind übrigens die eingefärbten Seitenränder. Richtig die Seitenränder sind nämlich lila. Dies fand ich schon sehr besonders. Leider wurde auch der Einband teilweise mit eingefärbt, welcher sich beim in der Hand halten des Buches löste. Wer gerne Krimis ohne Kriminalfall mag ist hier willkommen, aber auch Personen die Psychothriller mögen, denn dies ist definitiv einer.

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  • Ein psychologisch tiefgängiger Krimi

    Die Einsamkeit des Bösen

    Zwillingsmama2015

    03. November 2016 um 20:09

    "Die Einsamkeit des Bösen" von Herbert Dutzler ist ein Buch, dass man wenn man einmal begonnen hat nicht mehr so schnell aus der Hand legen kann.Woran das liegt?Zum einen definitv an der Story, die ich so noch nicht mal ansatzweise gelesen habe, und wenn man viele Krimis oder Thriller liest, gibt es ja doch schon mal Punkte, wo man sagt, kenn ich schon. Das ist hier nicht so - und zum anderen ist es der Schreibstil des Autoren, der einen immer tiefer in die Geschichte um Alexandra zieht.Aber worum geht es jetzt genau? Alexandra hat eigentlich alles was sie will und glücklich macht: einen Beruf, der sie erfüllt, einen Mann, zwei Kinder und ein Häuschen - und das alles hat sie sich aufgebaut, obwohl ihr Elternhaus nicht das war, was sie sich gewünscht hat -oder aber grade deswegen?Und nun verändert sich alles nach dem ihr Mann einen Millionengewinn gemacht hat...Der Krimi wird in zwei Zeitsträngen erzählt, die sich im fortlaufenden Buch jedoch immer näher kommen. Der eine beginnt in der KIndheit Alexandras und der andere direkt nach dem Gewinn der Millionen. Für mich war der Handlungspart, der in der Vergangenheit von Alexandra spielt, der reizvollere und so habe ich immer weiter gelesen, bis das nächste Kapitel aus der Kindheit und Jugend kam (das passiert immer im Wechsel). Vorsicht Spoiler:Man bekommt das BIld eines traurigen und verängstigten Kindes, dass von seiner Mutter keine Hilfe zu erwarten hat, ganz im Gegenteil und irgendwie kann man dann auch ansatzweise ihre Verhaltensweisen und Taten verstehen (es ist ja ein Krimi) und sie fungiert hier für mich definitv als Antiheldin. Ein tolles Buch ,mit einer spannenden Geschichte und tollen Charakteren! Daumen hoch und Leseempfehlung!

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  • Wenn das Schicksal nicht passt...

    Die Einsamkeit des Bösen

    Maddinliest

    03. November 2016 um 15:19

    Ein sehr spannender und auch packender Roman über das Schicksal einer Familie.Alexandra und Anton führen mit ihren beiden Kindern ein zufriedenes Familienleben. Eines Tages meint es das Schicksal scheinbar gut mit ihnen und Anton kommt mit der Nachricht nach Hause im Lotto gewonnen zu haben. Der Gewinn beträgt unglaubliche 24 Millionen Euro und er verändert erwartungsgemäß das Leben der Familie. Alexandra möchte gerne ihr Leben nahezu so weiterführen, wie es auch im Vorfeld des Gewinns gewesen ist, Anton hingegen hat große Pläne, welche er mit dem Lottogewinn gerne realisieren möchte. Die Unstimmigkeit diesbezüglich bringt Unfrieden in das bis dahin stimmige Familienleben und die Verbundenheit untereinander bröckelt...Herbert Dutzler gewährt uns mit "Die Einsamkeit des Bösen" den spannenden Einblick in die Welt einer Frau, der das widerfährt, wovon alle träumen. Sie ist plötzlich finanziell unabhängig und braucht sich keine Sorgen mehr zu machen. Aber es kommt anders, als gedacht. Der Autor erzählt diese Geschichte aus Sicht einer Frau, die auch schon in der Kindheit ein nicht immer harmonisches Familienleben erdulden musste. Sehr spannend zu sehen, was der plötzliche Reichtum mit den Beteiligten macht und wie die jeweiligen Reaktionen ausfallen. Die Spannung wird genährt mit der Ungewiss-heit, wie es wohl weitergehen mag. Beschrieben wird das Leben der Frau in zwei Handlungssträngen, einer handelt in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart. Der Wechsel der Zeiten belebt das Buch zusätzlich und Reaktionen erklären sich aus Handlungen des anderen Erzählstrangs. Diese clever konzipierte Geschichte kann den Spannungsbogen über die gesamte Länge des Buches aufrechthalten und endet in einem überraschenden und aus meiner Sicht sehr gelungenem Finale.Insgesamt hat mir "Die Einsamkeit des Bösen" sehr gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und mit vier von fünf Sternen bewerte.

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  • Leserunde zu "Die Einsamkeit des Bösen" von Herbert Dutzler

    Die Einsamkeit des Bösen

    herbertdutzler

    Was würde passieren, wenn Du viel Geld gewinnst? Richtig viel Geld? Zum Beispiel 24 Millionen Euro? Richtig: Es würde dein Leben verändern. Total. Von Grund auf. Aber würde wirklich alles besser werden ...?Diese Frage hat mich dazu bewogen, "Die Einsamkeit des Bösen" zu schreiben. Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten - außer, dass es sich, wie man auf dem Cover schon sehen kann, um einen Kriminalroman handelt ...Dies ist meine erste Leserunde auf Lovelybooks, und ich bin schon sehr gespannt darauf, wieviele Leserinnen und Leser daran teilnehmen werden und wie sie auf das Buch reagieren.Mein Verlag - Haymon - hat 100 (!!!) Bücher für die Leserunde zur Verfügung gestellt, und Ihr könnt Euch ab sofort für eines der Freiexemplare bewerben. Bitte gebt an, ob ihr ein gedrucktes oder ein e-book lesen wollt.Zuerst gilt es aber noch, folgende Frage zu beantworten: Was ist auf dem Foto unten zu sehen? - Der Ort spielt im Roman eine nicht unbedeutende Rolle.Zur Einstimmung für Euch noch eine Leseprobe und ein Buchtrailer:Wer noch mehr über mich und meine Bücher wissen will, findet es auf meiner Homepage und auf meiner Facebook-Seite.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Ein Frau rächt sich

    Die Einsamkeit des Bösen

    buecherwurm1310

    29. October 2016 um 13:17

    Alexandra ist verheiratet  und hat zwei Kinder. Sie arbeitet als Lektorin. Eigentlich alles ganz normal. Doch dann bringt ein Millionen-Lottogewinn alles durcheinander. Ihr Mann  ist ihr plötzlich fremd und die Kinder haben. Alles läuft schief. Bei Alexandra, die so vieles verdrängt hat, kommen die Schatten der Vergangenheit hoch. Sie hatte es nicht leicht in ihrer Kindheit. Die Mutter hat nichts unternommen, wenn der alkoholkranke Vater geprügelt hat und der Bruder sie bedrängte. Dich sie hat gelernt, damit zurecht zu kommen. Selbst ihr Mann und ihre Kinder wissen nicht, was damals geschehen ist. Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut und vielschichtig gezeichnet. Abwechselnd erfahren wir, was damals in Alexandras Kindheit geschehen ist und dann wieder wie ihr Leben heute verläuft. Zunächst hätte man Alexandra für eine ganz normale junge Frau halten können, doch schon bald beginnt sich eine anderes Seite zu zeige – eine böse Seite. Das Leben hat ihr übel mitgespielt und man muss schon eine Schutzmauer um sich errichten, um das auszuhalten. Doch sie hat sich auf ihre Art gewehrt und das nach außen zu vertuschen gewusst. Ich habe sie einerseits bedauert, aber andererseits konnte ich nicht mit ihr fühlen und ihre Handlungsweise schon gar nicht akzeptieren. Man ist erschütternd, wenn man das liest und fragt sich, wie das wohl enden wird. Die Geschichte ist spannend und dramatisch. Das Ende kommt ein wenig plötzlich und ist überraschend. So recht zufrieden war ich mit diesem Schluss nicht. Ein Psychothriller, der einen fassungslos macht und nachdenklich zurücklässt.

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  • Durchschnitt

    Die Einsamkeit des Bösen

    Kopernikus

    27. October 2016 um 11:31

    Herbert Dutzlers Buch "Die Einsamkeit des Bösen" beschreibt eine typische Familie der heutigen Zeit, über die ein Lottogewinn über Nacht hereinbricht. Mit diesem Setting, welches zwischen der Vergangenheit (der Hauptfigur des Romans) und dem Jetzt immer wieder hin und her spring, muss man sich zunächst vertraut machen, da die wenigsten Leser hier aus eigener Erfahrung schöpfen können.Positiv dabei ist zu bewerten, dass die auftauchenden Probleme der einzelnen Familienmitglieder sehr gut dargestellt werden und keinesfalls aufgesetzt oder gekünstelt wirken. Auch die 2. Handlung des Buches in der Vergangenheit kann hier mithalten. Auch wenn dabei einige unnötige Klischees bedient werden, die nicht hätten sein müssen, alles in allem startet das Buch gut, wenn auch gemächlich.Und genau dieses Gemächliche ist leider auch einer der Kritikpunkte. So kommt der Kriminalroman, als solcher wird das Buch tituliert, nur langsam in Fahrt und die wirklichen Ereignisse geschehen dann auf den letzten 70 Seiten. Nicht die Abwesenheit von Mord, Totschlag oder blutiger Szenerie sind dabei störend, sondern eher das zu behäbige Erzählen von Ereignissen, die einerseits beschreiben wie sich die einzelnen Familienmitglieder fühlen und verhalten, welche aber dennoch ein wenig an Tiefgang vermissen lassen. So gesehen fehlt es letztlich an einer Spannung, da vor allem mit der Idee der USA-Reise doch recht schnell klar wird, wohin das Ganze gehen soll. Hier hätte ich mir mehr gewünscht: mehr emotionalen Tiefgang in der Beschreibung der Hauptperson, vielleicht auch ihrer Gedankenwelt die meines Erachtens etwas zu kurz kommt.So konnte man etwas über die Seiten fliegen, ohne Relevantes verpasst zu haben, da das Buch trotz überschaubarer Seitenzahlen doch eine gewisse Langatmigkeit entwickelt und somit insgesamt mit 3 Sternen bewertet werden kann.

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  • Wie ein Mensch, doch soviel Böses in sich haben kann...

    Die Einsamkeit des Bösen

    KZoesche

    23. October 2016 um 17:31

    Der Titel des Buches lässt auf eine abgrundtiefe Bosheit schließen und doch ist der Einband (mit den lila Seiten) so wunderschön still....Und genau so ist auch das ganze Buch. Alexandra, die mir doch so sympatisch ist/war, mit der schweren und traurigen Kindheit, entpuppt sich als die geplante Boshaftigkeit in Person. Zu Anfang dachte ich mir, dass kann doch alles nur Zufall sein, und immer mehr wurde mir bewußt, dass alles geplant war.Ich möchte auch gar nicht so sehr den Inhalt des Buches preis geben: Alexandra hat eigentlich alles was man sich wünscht. Einen Mann, zwei tolle Kinder, ein Haus und dann kam der Lottogewinn von Anton und alles verändert sich. Oder die Frage ist verändert sich etwas oder tritt etwas längst in Vergessenheit geratenes wieder zu Tage? Was passiert mit einem Menschen, wenn auf einmal soviel Geld im Spiel ist? Wer ist nun Freund oder Feind? Ist durch eine dramatische Kindheit alles zu entschuldigen? Oder inwieweit nimmt diese Kindheit Einfluss auf die Gegenwart? Ein nicht ganz typische Kriminalroman, der einen fesselt.Ein wirklich tolles Buch, dass eine ganz andere Wendung nimmt als ich gedacht habe und genau das macht es so spannend.Von mir daher eine klare Kaufempfehlung.

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  • Die Einsamkeit des Bösen

    Die Einsamkeit des Bösen

    Nik75

    23. October 2016 um 08:46

    Meine Meinung:Ich fand diesen Kriminalroman echt genial, aber die Rezension ist sehr schwierig zu schreiben. Dieser Roman ist anders als alle Kriminalromane, die ich vorher gelesen habe. Die Hauptprotagonistin ist Alexandra. Sie ist eine Frau, die eigentlich alles hat. Sie hat eine nette Familie, ein Haus und einen Job den sie mag. Zu Beginn glaubt man, dass Alexandra richtig nett und sympathisch ist. Beim Lesen des Buches ändert sich aber der Eindruck ganz rapide. Wir lernen Alexandra nicht nur als Erwachsene, sondern auch als Kind kennen. Herr Dutzler springt Kapitelweise in der Zeit, das heißt er erzählt und Alexandras Geschichte als Kind und ihr Leben in der Echtzeit. Was da alles zu Tage gefördert wird ist wirklich sehr schräg und seltsam. Alexandra ist eine Frau mit einem undurchsichtigen Charakter und man weiß nicht wirklich was in ihr vorgeht. Sie scheint eine Durchschnittsfrau zu sein, aber in Wirklichkeit ist sie eine sehr kranke und psychisch gestörte Frau. Ich weiß gar nicht wie ich ihre Taten und ihren Lebenswandel beschreiben soll. Ich kann nur sagen, dass der Kriminalroman spannend geschrieben ist, dass er mich gefesselt hat und dass ich garantiert nie zu viel Geld im Lotto gewinnen möchte.Es ist ein ungewöhnlicher Krimi, in dem es keinen Ermittler im herkömmlichen Sinn gibt sondern nur einen Täter. Wer Lust auf einen ganz anderen Krimi hat, dann sollte er unbedingt dieses Buch lesen. Einfach nur schräg und genial kann ich sagen.Von mir gibt es 5 Sterne für „Die Einsamkeit des Bösen“

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