Herbert Feuerstein Die neun Leben des Herrn F.

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Inhaltsangabe zu „Die neun Leben des Herrn F.“ von Herbert Feuerstein

1. Leben: In Salzburg versucht Herbert Feuerstein aufzuwachsen, wird aber nur 1,65.
2. Leben: Er studiert am Mozarteum Musik und erhält dafür Ohrfeigen.
3. Leben: Kaffeehausliterat in Wien und Giftzwerg der Musikkritik.
4. Leben: Zehn Jahre New York: Journalist, Hobby-Tischler und Stadtneurotiker.
5. Leben: Drei Jahre Buchverlagsleiter in Frankfurt. (Zählt wie dreißig Jahre Buchhalter.)
6. Leben: Zwanzig Jahre Macher des Satiremagazins MAD. (Zählt wie zwei Monate FAZ.)
7. Doppelleben: Radio, Fernsehen & Trallala sowie Theater und Oper für die restlichen fünf Prozent.
8. Leben: Zurück zur Musik, wovon sein Klavierspiel aber leider nicht besser wird.
9. Leben: Danke, es geht. Aber wie lang noch?

Neun Leben hat Herbert Feuerstein bislang gelebt. Jedes anders und unterschiedlich als das vorherige. Und jetzt berichtet er ....

— Splashbooks

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  • Die neun Leben des Herrn F., rezensiert von Götz Piesbergen

    Die neun Leben des Herrn F.

    Splashbooks

    13. June 2015 um 09:03

    Der Name Herbert Feuerstein dürfte unterschiedliche Erinnerungen wachrufen. Für die einen war er der Partner von Harald Schmidt, damals in den 80ern. Für die anderen war er der Chefredakteur der deutschen Ausgabe des "Mad"-Magazin. Dabei sind dies nur zwei Phasen seines Lebens, über das er in "Die neun Leben des Herrn F." schreibt. Vorab sei gewarnt: wer von diesem Buch eine humorige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Feuersteins erwartet, der wird enttäuscht sein. Stattdessen setzt er sich ernst mit seinem Leben auseinander. Damit hätte man sicher nicht gerechnet. Dabei ist es nicht so, dass das Buch komplett humorfrei ist. Immer wieder streut Herbert Feuerstein Passagen ein, in denen etwas Ironie durchschimmert. Allerdings sind diese Stellen spärlich gesät. Was ihre Wirkung jedoch nicht mindert. Im Gegenteil: eben dadurch, dass sie so selten auftauchen, wirken sie besonders gut. Und sie übertönen nicht den nüchternen Gesamtton der Autobiografie. Und das die Lebenserinnerung von Herbert Feuerstein wirklich. Vor allem seine Kindheit wird klar dargestellt. Dinge, wie ein Vater, der Kriegsgefangener war und mit dem er nach dessen Rückkehr nicht richtig geredet hat oder eine Schwester, mit der nicht klarkam, bleiben einem im Gedächtnis hängen. Angesichts dieser bedrückenden Kindheit ist es umso erstaunlicher, was aus dem Autoren geworden ist.Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21987/die_neun_leben_des_herrn_f

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  • *+* Überraschende Einblicke in das Leben des Herrn F. *+*

    Die neun Leben des Herrn F.

    Irve

    *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang:  https://irveliest.wordpress.com/2014/12/27/herbert-feuerstein-die-neun-leben-des-herrn-f/ *+* Liebe Lesefreunde, . dieses Buch war eigentlich eher für meinen Mann als für mich in das Buchregal eingezogen. Er ist bzw. war ein Fan der Harald-Schmidt-Show und „Feuerstein“ gehörte einfach dazu!. Sehr schnell war jedoch klar, dass diese Show nur eine von ganz vielen Stationen im abwechslungsreichen Leben des Herrn F. war. Daher sollte man den Autor keinesfalls auf diese Sidekick-Nummer reduzieren. . Ich war sehr überrascht, wie viel Herbert Feuerstein zu erzählen hatte. Ich wusste fast gar nichts von ihm, er war mir quasi fremd, Und dennoch hatte ich während der Lektüre eher das Gefühl, mit dem Mann am Kaffeetisch zu sitzen und zu plaudern anstelle ein Buch zu lesen. . Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Biografie liest sich schnell und flüssig. So ein langes Leben kann schon mal ein bisschen langweilig werden, was ich von diesem aber gar nicht sagen kann. Ich begleitete Herbert Feuerstein gern auf der Erinnerungsreise durch sein Leben. Lebhaft, lebensnah, gespickt mit Anekdoten, ja, ich empfand dieses Buch als sehr glaubwürdig und authentisch. . Und die liebevolle Art, bei der man die Freude spürt, die Feuerstein beim Reflektieren seines Lebens hatte, hat auch bei mir eine zufriedene Lesefreude ausgelöst. . „Die neun Leben des Herrn F.“ – schon allein der Titel weist darauf hin, wie abwechslungsreich das Leben des Autors verlaufen ist.  So begleiten wir ihn von mehreren Stationen in Österreich über Amerika nach Deutschland. Ich staunte immer wieder, was er alles getan und versucht hat. Die zwischenzeitlichen Niederlagen rissen ihn nicht nieder, er suchte sich immer wieder neue Ziele und Aufgaben und gab nie auf! . Dass es dabei für seine Zeit manchmal auch etwas unkonventionell war, spiegelt sich auch auf dem Cover wieder ;-) .  Wer (Auto-)Biografien mag, wird an diesem Buch wohl Gefallen finden. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, das hier das Geld an erster Stelle stand. Natürlich war dies sicher auch ein Ziel des Autors, aber mehr im Vordergrund stand, detailliert aus seinem Leben zu berichten und zwar auf eine Arte und Weise, die Spaß macht. Ein kleines Dankeschön an die Fans, so habe ich es empfunden. . Infos zum Buch: „Die neun Leben des Herrn F.“ von Herrn Feuerstein ist im Oktober 2014 unter der ISBN-Nr. 13 9783550080876 in den Ullstein-Buchverlagen erschienen. Das Buch enthält 384 Seiten. . Inhalt: „In diesem Buch geht es ausschließlich um mich. Ist aber trotzdem spannend.“ HERBERT FEUERSTEIN . „Ich bin 77 und habe keine Zukunft. Aber eine lange Vergangenheit und viel zu erzählen, meistens sogar die Wahrheit.“ HERBERT FEUERSTEIN . 1. Leben: In Salzburg versucht Herbert Feuerstein aufzuwachsen, wird aber nur 1,65. 2. Leben: Er studiert am Mozarteum Musik und erhält dafür Ohrfeigen. 3. Leben: Kaffeehausliterat in Wien und Giftzwerg der Musikkritik. 4. Leben: Zehn Jahre New York: Journalist, Hobby-Tischler und Stadtneurotiker. 5. Leben: Drei Jahre Buchverlagsleiter in Frankfurt. (Zählt wie dreißig Jahre Buchhalter.) 6. Leben: Zwanzig Jahre Macher des Satiremagazins MAD. (Zählt wie zwei Monate FAZ.) 7. Doppelleben: Radio, Fernsehen & Trallala sowie Theater und Oper für die restlichen fünf Prozent. 8. Leben: Zurück zur Musik, wovon sein Klavierspiel aber leider nicht besser wird. 9. Leben: Danke, es geht. Aber wie lang noch? *+* Zur Originalrezension auf meinem Blog geht es hier entlang:  https://irveliest.wordpress.com/2014/12/27/herbert-feuerstein-die-neun-leben-des-herrn-f/ *+*

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    • 2

    Arun

    04. February 2015 um 12:37
  • Ein abwechslungsreiches Leben.

    Die neun Leben des Herrn F.

    michael_lehmann-pape

    17. November 2014 um 12:58

    Ein abwechslungsreiches Leben. Das da einer als junger Mann der Liebe wegen und ohne feste Sicherheiten oder große Aussichten nach Amerika auswandert, sich in New York niederlässt, eine stundenlange Zugfahrt auf sich nimmt, um geliehenes Geld bei einem Freund wieder einzutreiben um selbst in New York nicht zu verhungern und dann bei der Rückkehr die Lebensgefährtin aber sehr hungrig wieder antrifft, das ist nur eines der prägnanten Erlebnisse dieses Lebens, das Herbert Feuerstein Revue passieren lässt. Und man sollte als Leser nicht den Fehler der Journalistenschar zu bestimmten Zeiten begehen, Feuerstein selbst beständig auf seine Rolle als "Sidekick" bei "Schmidteinander" zur reduzieren. Wie schon vorher zu ahnen gewesen wäre, diese Zeit nimmt nicht sonderlich viel, Raum im Buch ein (aber durchaus genügend, um die Entwicklung hin zum Fernsehen klar zu schildern), arbeitet nichts tiefschürfend auf (erweist aber durchaus Harald Schmidt Respekt als Person und für die Rolle, die er in Feuersteins Leben spielte). Es gibt aber ansonsten genügend beeindruckende Stationen und Projekte Feuersteins in seiner Karriere, die er mit seinem bekannten und mit hohem Wiedererkennungsgrad versehenen depressiv-melancholischem Unterton versehen im Buch ausbreitet. Das Jahrzehnt des vielfachen Erprobens in New York. Die Zeit aus Herausgeber und Verleger. Der große Erfolg von "MAD". Das immer mitlaufende Interesse an der klassischen Musik (das er im Übrigen mit Schmidt teilt und das immer wieder auch öffentlich verarbeitet wurde und wird). Die Rollenprojekte später dann "Solo" auf der Bühne und im Fernsehen mit seiner andersartigen "Reise. und Entdeckungs-Serie". Einer, der seit seinem ersten Jahr in Deutschland 1970 bis zum Zeitpunkt der Verfassung des Buches 1.982.483 Euro versteuert hat (wie Feuerstein freimütig am Ende mitteilt). Einer, der ebenso freimütig sein Leben als eine Verkettung von "Reaktionen auf Impulse" versteht und weniger als eine "geplante und aktiv gesteuerte" Aktion (was nicht ganz stimmt, Schmidt hatte er damals im Auto sehr gezielt und kreativ zu einer Zusammenarbeit bewegt). "Ich ließ mein Leben vom Zufall gestalten, statt meine Neugier selbst zu steuern". Über 2000 Auftritte in Theater und Fernsehen allein seit 1990 zeugen davon, dass seine Reaktionen auf Angebote zumindest nicht in die falsch Richtung führten. In Sprache und Stil mit hohem Wiedererkennungswert gibt Herbert Feuerstein in seinem Buch einen umfangreichen Einblick in seine Leben, die äußeren Stationen, die innere "Grundverfassung" und die doch nicht seltenen Neuorientierungen, die er zu konkreten Zeitpunkten dann auch entschlossen umgesetzt hat. Was natürlich vor allem für jene Leser von Interesse sein dürfte, die Feuersteins Karriere mit Interesse mit verfolgt und miterlebt haben.

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